Ein Spaziergang fürs Gehirn

Bericht: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Studie zeigt, dass sich Zeit im Freien positiv auf unser Gehirn auswirkt. Wer regelmäßig an der frischen Luft ist, tut seinem Gehirn und seinem Wohlbefinden etwas Gutes. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Längsschnittstudie ist in der Fachzeitschrift The World Journal of Biological Psychiatry erschienen. … weiter


Bild von Esther Merbt auf Pixabay 

 

Weniger sozialer Zeitdruck fördert den Schlaf und das Wohlbefinden

Bericht: Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)

Die pandemiebedingten sozialen Einschränkungen, die wir in den letzten 14 Monaten erleben mussten, sind ein weltweites soziales „Experiment“. Wie sich die Zeit des Lockdowns insbesondere auf den Schlaf und die damit verbundenen täglichen Abläufe auswirkte, untersuchte eine Arbeitsgruppe der LMU München. Es konnte festgestellt werden, dass die sozialen Einschränkungen tiefgreifende Auswirkungen auf das zirkadiane Timing und den Schlaf hatten. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.dgsm.de
Bild von Saee Paste auf Pixabay

 

Die Pille beeinflusst das Sozialverhalten

Eine Studie der Universität Trier hat ergeben, dass Frauen ohne hormonelle Verhütung einfühlsamer sind und häufiger mit anderen teilen

Bericht: Universität Trier

Während zur Pille generell bereits viel geforscht wurde, weiß man immer noch wenig zu ihren Auswirkungen auf das Sozialverhalten. Diese Wissenslücke zu schließen, hat sich die Abteilung Biologische und Klinische Psychologie der Universität Trier zum Ziel gesetzt. In einer gerade veröffentlichten Studie, die in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz entstanden ist, konnten die Forschenden erste Anhaltspunkte dafür finden, dass die Pille Sozialverhalten beeinflusst. Konkret wurden das Erkennen und Mitfühlen von Emotionen anderer sowie die Bereitschaft, mit anderen zu teilen, untersucht. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-trier.de
Bild von Gabriela Sanda auf Pixabay

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 33: Ein Rotmilan kreist über dem Dorf

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 33

 

Ein Rotmilan kreist über dem Dorf

„Einen erstklassigen Kopf erkennt man daran, dass er in der Lage ist, zwei widersprüchliche Gedanken gleichzeitig zu denken, und trotzdem noch funktioniert. Man sollte beispielsweise in der Lage sein zu erkennen, dass die Lage hoffnungslos ist, und dennoch entschlossen sein, das zu ändern.“
(Scott Fitzgerald)

Am Dienstag bin ich unten am Zeltplatz der Sportjugend schwimmen gegangen. Eine steinerne Treppe führt ins Wasser. Ein recht großes Segelboot hatte am Geländer dieser Treppe festgemacht, und ich musste über das Tau steigen, um ins Wasser zu gelangen. Irgendwann kamen zwei alte Männer von einer Wanderung zurück und stiegen an Bord. Sie entschuldigten sich für die unbeabsichtigte Sperrung der Treppe. Sie seien Freunde seit der Uni, erzählten sie mir, und jedes Jahr gingen sie ein paar Tage gemeinsam segeln. Beneidenswert so eine beständige Freundschaft.

Nach dem Bad habe ich noch ein paar Seiten gelesen und mich dann an den Aufstieg gemacht, einen ganz steilen Weg hinauf. So gegen 17 Uhr kam ich in der Pension an, hab Spargel und Kartoffeln geschält, Kräuter geholt und kleingewiegt. Es wurde ein tolles Abendessen. … weiter

Clipart oben links von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Bild von TheOtherKev auf Pixabay 


Alle bisherigen Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

Alle aktuellen Texte von Götz Eisenberg im GEWerkschaftsMagazin

 

 

Gefühlte Macht entscheidet über Liebesglück

Bericht: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Männer und Frauen sind in Beziehungen besonders zufrieden, wenn beide das Gefühl haben, die ihnen wichtigen Entscheidungen treffen zu können. Dabei geht es weniger um die tatsächliche, objektive Macht, sondern um die persönliche Wahrnehmung der Situation.

Das zeigt eine neue Studie von Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Bamberg, die in der Fachzeitschrift “Journal of Social and Personal Relationships” veröffentlicht wurde. Im Rahmen der Studie hat das Team 181 heterosexuelle Paare zu Macht und Beziehungszufriedenheit befragt. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-halle.de
Bild von cocoparisienne auf Pixabay

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 32: Lost Generation?

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 32

 

Lost Generation?

Wenn ich heute einen Essay schreibe, habe ich immer das Gefühl, der Leser steht neben mir, wir machen uns gemeinsam auf den Weg und plaudern ein wenig.“
(Helen Macdonald)

Das Haus, auf das ich durch mein Küchenfenster schaue, ist besteht aus Betonplatten und hat vier Etagen. Die Wohnung im ersten Stock scheint lediglich ein Spekulationsobjekt zu sein, denn dort sieht man nur gelegentlich mal einen Mann auf dem Balkon eine Zigarette rauchen. Die übrige Zeit scheint dort niemand zu wohnen. Im zweiten Stock wohnt eine mittelalte Frau, die auf dem Balkon raucht und permanent mit einer unangenehm-durchdringenden Stimme telefoniert; ganz unten und ganz oben wohnen Typen, die die vollkommenen Smartphone-Wischer sind. Weder den Typ im Erdgeschoss, noch den im Penthouse habe ich jemals ohne Gerät gesehen. Auch sie rauchen, aber nie einfach so, sondern immer nebenher. Sie sind buchstäblich mit ihren Geräten verwachsen oder diese mit ihnen. … weiter

Clipart oben links von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Bild von SplitShire auf Pixabay 


Alle bisherigen Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

Alle aktuellen Texte von Götz Eisenberg im GEWerkschaftsMagazin

 

Lockdown-Bilanz: Persönlicher Austausch macht Jugendliche glücklicher als Onlinekontakt

Bericht: Universität zu Köln

Onlinekontakt konnte den persönlichen Austausch während des zweiten Schul-Lockdowns für Jugendliche nicht gleichwertig ersetzen / Ergebnisbericht des Projektes SOCIALBOND zu sozialer Integration im Jugendalter

Schüler:innen litten im zweiten Schul-Lockdown vor allem unter dem eingeschränkten persönlichen Kontakt zu Freunden. Das zeigt der aktuelle Ergebnisbericht einer Befragung im Rahmen des Projektes SOCIALBOND unter Leitung von Clemens Kroneberg, Professor für Soziologie und Mitglied im Exzellenzcluster ECONtribute: Markets & Public Policy an der Universität zu Köln. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-koeln.de

 

Trauer oder Depression, das ist hier die Frage

Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Was ist normale Trauer, und unterscheidet sie sich von Depression? Diese Fragen haben Wissenschaftler der Universität Würzburg untersucht. Ihre Studie zeigt: Die Gedanken machen den Unterschied.

Nach dem Tod einer nahen Bezugsperson erleben etwa 90 Prozent der Hinterbliebenen normale, das heißt, nicht besonders starke und nicht sehr lange andauernde Trauerreaktionen. Gleichwohl suchen manche in dieser Zeit einen Arzt auf – sei es, weil sie sich in ihrem Befinden beeinträchtigt fühlen, sei es, weil sie unter körperlichen Beschwerden leiden. Nicht selten diagnostiziert dann der Arzt eine Depression und verordnet das entsprechende Medikament, in der Regel ein Antidepressivum. Aber ist das gerechtfertigt? … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-wuerzburg.de
Bild von Free-Photos auf Pixabay 

 

1 2 3 22