70 Prozent nahmen Substanzen zur Erhöhung geistiger Leistung

Größte repräsentative Studie zu Verbreitung von „Neuro-Enhancern“ in Deutschland

Bericht: Universität Bielefeld

Aufgrund von Stress, Termindruck und dem Drang zur Leistungssteigerung greifen viele Menschen zu legalen oder illegalen Substanzen, um ihre geistige Leistungsfähigkeit zu erhöhen – also ihre Konzentration, Wachheit oder ihr Gedächtnis. Wie viele Personen solche „Neuro-Enhancer“ (sinngemäß: Hirndoping-Mittel) tatsächlich nutzen und welchen persönlichen Hintergrund sie haben, untersuchten Forschende der Universität Bielefeld, der Universität zu Köln, des Institut de recherches cliniques de Montréal in Kanada, der Universität Erfurt und der Universitätsklinik Köln. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-bielefeld.de

 

Psychische Belastung des Gesundheitspersonals auch nach Pandemie-Ende unverändert hoch

Bericht: PFH Private Hochschule Göttingen

Die psychische Belastung von Fachkräften im Gesundheitswesen ist auch nach der Corona-Pandemie konstant hoch. Besonders Pflegefachkräfte weisen erhöhte Symptome von Stress, Angst und Depression auf. Dabei fühlen sich die Befragten subjektiv am meisten betroffen von strukturellen Problemen wie Personalmangel und unzureichende Wertschätzung. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie des Fachbereiches Psychologie der PFH Private Hochschule Göttingen. Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift BMJ Open veröffentlicht. .. weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.pfh.de

 

Therapie hilft, Ängste dauerhaft zu überwinden

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Eine Langzeitstudie hat belegt, dass Kinder mit Angststörungen von einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung noch viele Jahre später profitieren.

Angststörungen im Kindes- und Jugendalter gehören zu den häufigsten und frühesten psychischen Störungen. Bleiben sie unbehandelt, werden sie zum Schrittmacher weiterer psychischer Erkrankungen. Eine aktuelle Studie des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlungen den jungen Menschen effektiv helfen, ihre Angst dauerhaft zu überwinden. Die Behandlungen sorgen zudem dafür, dass Patientinnen und Patienten auch mehrere Jahre nach Therapieende psychisch stabil sind, wie die Forschenden am 12. April 2024 in der Fachzeitschrift Psychotherapy and Psychosomatics berichten. … weiter


Quelle: news.rub.de
S. Hofschlaeger  / pixelio.de  

 

Achtung, Sonne! Kinder- und Jugendärzt*innen geben Tipps zum wirksamen Sonnenschutz für Kinder

Bericht: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ)

Angesichts der zu erwartenden sommerlichen Temperaturen am Wochenende sollten sich Eltern vermehrt Gedanken über den Sonnenschutz ihrer Kinder machen. Kinderhaut ist viel dünner als Erwachsenenhaut und hat den UV-Strahlen wenig entgegenzusetzen. Das Risiko für spätere Lichtschäden und im schlimmsten Fall Hautkrebs steigt mit jedem Sonnenbrand in der Kindheit. Weiterlesen

Kopfballspiel und Kopfverletzungen im Deutschen Kinder- und Jugendfußball

Bericht: Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)

Fußball ist die einzige Sportart, in welcher der Ball mit dem Kopf gespielt werden kann. Speziell im Kinder- und Jugendfußball ist das Kopfballspiel nicht nur durch das gesteigerte öffentliche Interesse Gegenstand der fußballmedizinischen Forschung. Zwei Fußballerverbände sind bereits dazu übergegangen, das Kopfballspiel bei Kindern vollständig zu verbieten, wobei die dafür zugrundeliegende Forschung aktuell fehlt. Eine umfangreiche Studie zur Inzidenz von Kopfbällen und Kopfverletzungssituationen im Kinder- und Jugendfußball wird jetzt von Dr. Lorenz Huber, Unfallchirurgie Universitätsklinik Regensburg, auf dem 39. Jahreskongress der GOTS in Nürnberg vorgestellt. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.gots.org
Bild von Keith Johnston auf Pixabay

 

 

Stresshormone können zu verbesserter Denkleistung beim Kind führen

Studie weist Zusammenhang nach

Bericht: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Forschende untersuchten, wie Stresshormone die frühe Entwicklung von Gehirnzellen in der Großhirnrinde von Föten beeinflussen. Die Hirnrinde ist der entscheidende Bereich des Gehirns für das Denken. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnte kausale Zusammenhänge zwischen Stresshormonen und einer veränderten Gehirnstruktur nachweisen, die mit einem höheren Bildungsniveau im späteren Leben zusammenhängen. … weiter


Quelle: www.psych.mpg.de

 

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