Mitteilung: GEW Bayern

Am Montag, 12.11.2018, wurden die Mitglieder der neuen Staatsregierung vereidigt. Die Bildungsgewerkschaft GEW wünscht Herrn Professor Dr. Piazolo alles Gute für seine neue Tätigkeit als Unterrichts- und Kultusminister. Die Gewerkschaft ist „gerne zu Gesprächen bereit”, sagte der Landesvorsitzende Anton Salzbrunn am Montag in München. „Wir hoffen, dass mit dem Wechsel an der Spitze des Ministeriums auch gute Fortschritte auf den zahlreichen Baustellen in Schule und Erwachsenenbildung möglich werden”, so Salzbrunn weiter. Die GEW Bayern habe die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herrn Piazolo im Bündnis für das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren noch gut in Erinnerung.

Die Liste der aktuellen Baustellen im Schulbereich ist lang. Die GEW möchte Fortschritte beim Thema Bildungsgerechtigkeit erreichen und setzt auf wirksame und vorausschauende Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel an Grund-, Mittel-, Förder- und Berufsschulen. Dazu braucht es eine ausreichende Qualifizierung aller Seiteneinsteiger*innen, ein rasches Ende des Befristungsunwesens und noch weitere zusätzliche Studienplätze für die Lehrämter, natürlich auch mit der notwendigen Ausstattung an den Universitäten. Auch A 13/E 13 als Einstiegsgehaltsstufe für die Lehrer*innen an Grund- und Mittelschulen steht in diesem Zusammenhang an.

Dringender Handlungsbedarf besteht auch bei den Themen Inklusion, Ganztag, Islamunterricht, gute Bildung für Flüchtlinge, Demokratiebildung, Reform der Lehrkräfteausbildung, Finanzierung der technischen und baulichen Ausstattung der Schulen und für eine deutliche Verbesserung der Finanzierung der Erwachsenenbildung. Die GEW ist auch bereit, bei den Beratungen zur Ausgestaltung der Oberstufe am neuen G 9 mit zu wirken.


PM v. 12.11.2018
Anton Salzbrunn
Vorsitzender GEW Bayern
www.gew-bayern.de

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