Ein Kommentar von Kreisrat Erkan Dinar* zu den Tafeln und Suppenküchen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

So wichtig Tafeln und Suppenküchen auch mittlerweile für ihre Millionen von Kunden geworden sind, so beschämend sind sie eben auch ein Teil des kapitalistischen Ausbeutersystems. Sie sind Ausdruck von Armut, inmitten von Reichtum. Seit mittlerweile 25 Jahren gibt es die Tafelbewegung in Deutschland. Ihre Zahl liegt mittlerweile bei rund 920 Einrichtungen. Ihre Existenz zur Linderung von Armut gedacht, aber nicht zur nachhaltigen Bekämpfung von Armut. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Bayern

Die Schule hat auch in Bayern wieder begonnen – aber nicht alle Kinder dürfen hin. Geflüchteten Kindern und Jugendlichen in diversen Flüchtlingsunterkünften des Freistaats wird der Zugang zu regulären Schulen außerhalb der Lager verwehrt. Sie bekommen höchstens eine Art „Rumpf-Unterricht“ in den „Lagerschulen“.

Schule„Bis zu zwei Jahre Isolation in den Unterkünften, das verstößt klar gegen die UN-Kinderrechtskonvention“, sagte der GEW-Landesvorsitzende Anton Salzbrunn in München. Die ebenfalls gesetzlich vorgeschriebene Inklusion stelle man sich anders vor. Salzbrunn weiter: „Wir appellieren an die Staatsregierung, alle Wege zu prüfen, um geflüchteten Schulpflichtigen den Besuch regulärer Schulen außerhalb der Unterkünfte zu ermöglichen. Die Staatsregierung und alle Behörden fordern wir dazu auf, sich zum Grundsatz Bildung und Schule von Anfang an zu bekennen.“ Weiterlesen »

07. September 2018 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern weist Angriffe gegen das pädagogische Fachpersonal in Kita und Schule vehement zurück · Kategorien: Meinungen, Termine & Aktionen

Mitteilung: GEW Bayern

Ab dem 8.9. startet die sogenannte „Demo für alle“ eine neue Bustour durch Deutschland. Wegen der Landtagswahl werden in Bayern gleich zwei Städte mit ihren rückwärtsgewandten, antifeministischen und homophoben Akteur*innen konfrontiert: am 8.9. startet die Tour in Regensburg, am 15.9. endet sie in München. Der Bus fährt unter dem Motto: „Stoppt übergriffigen Sex-Unterricht! Schützt unsere Kinder! Aufklärung ist Elternrecht.“

Die GEW Bayern weist diese Angriffe gegen das pädagogische Fachpersonal in Kita und Schule vonseiten des Netzwerkes entschieden zurück. Die GEW stellt darüber hinaus klar: Aufklärung ist nicht nur Elternrecht, sie ist auch Staatsaufgabe, wie es auch das Grundgesetz, die bayerische Verfassung und das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen vorsieht. Weiterlesen »

05. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Die Bildungsgewerkschaft GEW stellt zum Schulbeginn in Bayern Maßnahmenkatalog gegen Lehrkräftemangel vor · Kategorien: Meinungen, Sozial- und Bildungspolitik

Bildungsgewerkschaft GEW stellt zum Schulbeginn in Bayern Maßnahmenkatalog gegen Lehrkräftemangel vor

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern stellte am 5.9.2018 in München ihren Ausblick auf das kommende Schuljahr vor. An Grund-, Mittel- und Förderschulen und zum Teil auch an Berufsschulen fehlen in diesem Schuljahr erneut in dramatischem Ausmaß Lehrkräfte. Erfolgreiche Absolvent*innen der Lehrämter Realschule und Gymnasium stehen nach ihrer Ausbildung auf der Straße, erhalten befristete Arbeitsverträge oder sollen sich einer sog. Zweitqualifikation unterziehen. Dazu die GEW:  Die Staatsregierung muss eine ehrliche Bestandsaufnahme veröffentlichen, wirksame Maßnahmen ergreifen und die Flickschusterei auf dem Rücken von Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen beenden. Die GEW Bayern sieht ansonsten die Gefahr eines drohenden Bildungsnotstands. Weiterlesen »

03. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Schnelle Hilfe für Bayerns Grundschulen · Kategorien: Meinungen, Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Thomas Gehring kommentiert Bericht über Lehrer-Personalplanung

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Den Bericht in der Augsburger Allgemeinen vom 30. August, wonach CSU-Staatsminister Sibler neue Wege bei der Lehrer-Personalplanung gehen will, kommentiert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring:

„Die Lehrerversorgung an den Grundschulen im Freistaat ist auf Kante genäht, das wird schon zu Beginn des kommenden Schuljahres im Herbst zu Engpässen führen. Die Probleme sind hausgemacht. Noch vor ein paar Jahren wurden bestausgebildete Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße geschickt. Diese Versäumnisse der Vergangenheit rächen sich nun. Die Vorschläge des CSU-Staatsministers ändern kurzfristig daran nichts. Auch die Aufstockung der Studienplätze hilft, angesichts einer durchschnittlichen Ausbildungszeit von sechs Jahren, den Schulen nicht bei ihren aktuellen Personalproblemen. Wir fordern daher die mobile Reserve an Lehrkräften an den bayerischen Grundschulen aufzustocken und dafür auch arbeitslose Realschul- und Gymnasiallehrkräfte einzustellen. Nur wenn genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen, kann Unterrichtsausfall vermieden werden“.


PM v. 30.8.2018
Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag
www.gruene-fraktion-bayern.de

03. September 2018 · Kommentare deaktiviert für Inklusion an Bayerns Schulen: SPD fordert multiprofessionelle Teams und mehr Mittel · Kategorien: Meinungen, Sozial- und Bildungspolitik · Tags:

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Margit Wild: Staatsregierung muss UN-Behindertenkonvention endlich umsetzen

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Angesichts der aktuellen Bertelsmann-Studie, nach der insbesondere Bayerns Schulen in Sachen Inklusion zurückliegen, fordert die stellvertretende Vorsitzende und Bildungsexpertin der BayernSPD-Landtagsfraktion Margit Wild mehr Mittel und den Einsatz multiprofessioneller Teams. “Die UN-Behindertenrechtskonvention muss von der bayerischen Staatsregierung endlich ernst genommen und umgesetzt werden. Das bedeutet auch, dass die Regelschulen auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen vorbereitet sein müssen”, betont Wild. “Doch die Schulen werden mit den Herausforderungen allein gelassen: Es ist kein Wunder, dass viele Eltern da notgedrungen die Förderschule wählen.”

Notwendig seien etwa multiprofessionelle Teams an Schulen: “Die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern muss durch Erzieher, Heil- und Sozialpädagogen sowie Schulpsychologen gestärkt werden”, erklärt die Regensburger Abgeordnete. “Bayern liegt auf Platz 12 im Ländervergleich. Das darf einfach bei einem so reichen Bundesland nicht sein. Unsere Kinder müssen es uns wert sein!”


PM v. 3.9.2018
BayernSPD Landtagsfraktion
bayernspd-landtag.de

31. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Strohmayr: Staatsregierung muss alle befristet angestellten Lehrer einstellen · Kategorien: Meinungen, Termine & Aktionen · Tags: ,

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende übt heftige Kritik an der Personalpolitik von Kultusminister Sibler und startet Petition zur Abschaffung sachgrundloser Befristungen

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Simone Strohmayr übt heftige Kritik an der Personalpolitik von Kultusminister Bernd Sibler. Dieser hatte angekündigt, angesichts des sich abzeichnenden Lehrermangels einige befristet angestellte Lehrer fest einzustellen. Die Augsburger Abgeordnete fordert jedoch, alle befristet angestellten Lehrerinnen und Lehrer fest einzustellen. „Wir brauchen jeden Lehrer und jede Lehrerin in Bayern. Die Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf guten Unterricht. Und auch wer jahrelang im Klassenzimmer steht, hat sich schon bewährt und somit ein Recht auf eine Festanstellung”, erklärt Strohmayr. Weiterlesen »

20. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Benedikt Glasl wird verbeamtet. Die Staatsregierung gibt nach · Kategorien: Meinungen, Recht und Unrecht · Tags:

Die Bildungsgewerkschaft GEW freut sich mit ihrem Kollegen Benedikt Glasl: Er kann als Beamter an der Mittelschule arbeiten. Die Staatsregierung hat nachgegeben.

Mitteilung: GEW Bayern

Kollege Glasl hatte sich vor vielen Jahren bei „dielinke.sds” gegen Studiengebühren engagiert. Nach Einschalten des Landesamts für Verfassungsschutz wollte der Freistaat Bayern nun den Abschluss seiner Ausbildung als Mittelschullehrer verhindern. Bevor am 24. Juli die Klagen mit Unterstützung der GEW Bayern vor Gericht beraten werden sollten, hat die Staatsregierung aufgegeben und alle Forderungen erfüllt: Der junge Lehrer wird bereits zum 1. August auf Widerruf verbeamtet und die Regierung hat die Schadenersatzforderung voll anerkannt. Damit gesteht die CSU-Regierung ein, rechtswidrig und schuldhaft gehandelt zu haben. Weiterlesen »