GEW-Logo_2015_55Eine Informationsveranstaltung mit Johannes Schiller

… für Kolleginnen und Kollegen aus allen Schularten

Der Referent: Johannes Schiller (Studienrat FÖS) ist Personalratsvorsitzender des Personalrats für die Förderschulen in Mittelfranken und Mitglied im Hauptpersonalrat, Gruppe der Lehrer an Förderschulen und Schulen für Kranke. Er ist außerdem aktiv in der GEW-Fachgruppe Sonderpädagogische Berufe Mittelfranken.

Johannes Schiller informiert uns

  • über die gesetzlichen Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und die daraus resultierenden Verpflichtungen für die Schulen.
  • über die Wirklichkeit an Schulen: Das Arbeitssicherheits- und das Arbeitsschutzgesetz gilt faktisch an Schulen nicht. Es gibt z.B. keine Betriebsärzte, keine Fachkräfte für Arbeitssicherheit und keine Gefährdungsbeurteilungen, die diese Bezeichnung verdienen.
  • darüber, dass alle gesetzlichen Verpflichtungen den SchulleiterInnen aufgehalst werden, die dafür nicht ausgebildet sind und keine Ressourcen dafür zur Verfügung gestellt bekommen.
  • darüber, was Lehrkräfte und die GEW für eine Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes tun können.

Wann: Donnerstag, 2.6.2016

Um: 19.30 Uhr – 21 Uhr

Wo: Ansbach umgedacht e.V., Kronenstr. 2, 91522 Ansbach

Eintritt: frei

Parkmöglichkeiten: Rezatparkplatz oder Reitbahn

Wegbeschreibung: Vom Stadthaus (Rathaus) Ansbach in Richtung Schloss laufen; nach der Gumbertuskirche (links liegend) rechts in die Kronenstraße abbiegen. Nach ca. 20 m befindet sich rechts der Laden von »Ansbach umgedacht«.

Fortbildungsbescheinigung wird ausgestellt!

Download Einladungsflugblatt mit Anfahrtskizze

gruene.jpgMitteilung: Landtagsfraktion Bündnis 90/Grüne

„Alle reden vom Gymnasium, aber die Kärrnerarbeit im bayerischer Bildungswesen geschieht in den Mittelschulen“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring. „Hier wird die fast die gesamte Integrationsarbeit in unserer Gesellschaft geleistet, Schülerinnen und Schüler aller Leistungsstufen unterrichtet und man hat nichts dafür bekommen außer einem neuen Namen.“ Weiterlesen »

AGABYMitteilung: Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte (AGABY)

Die zentrale Rolle des Beherrschens der deutschen Sprache für die Integration wird überall betont und der Bedarf an Sprachkursen ist groß. Da es bisher nicht genug professionelle Lehrkräfte gibt, muss die Qualifizierung im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) dringend ausgebaut werden. Zahlreiche Fachvertreter machen allerdings auf die schwierige Situation
an den Universitäten in Bayern aufmerksam und unterstreichen, dass eine Ausbildungsoffensive gestartet werden muss.

Die Ausländer-, Migranten und Integrationsbeiräte Bayerns schließen sich der Position der Fachvertreter und Expertinnen an und unterstützen deren „offenen Brief zur Lage des Faches Deutsch als Zweitsprache in Bayern“.

AGABY fordert seit Jahren eine Einführung des Faches Deutsch als Zweitsprache als Pflichtbestandteil der Lehrerausbildung, damit eine qualitativ angemessene, kontinuierliche und fächerübergreifende Sprachförderung in allen Schularten und Jahrgangsstufen möglich ist. „Wir müssen endlich unsere Schulen für den Umgang mit der mehrsprachigen Schülerschaft fit machen. Denn die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab, ob wir in der Lage sind, Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Begabungen individuell und unabhängig von Herkunft und sozialem Milieu zu fördern“, so Mitra Sharifi, Vorsitzende der AGABY. Weiterlesen »

Heimweh_LogoDas Projekt HeimWeh wirft die Frage nach der Bedeutung von “Heimat” bzw. “Heimatland” auf. “Wie prägen geographische, soziale, wirtschaftliche, politische, religiöse oder kulturelle Eigenschaften eines Landes die nationale Identität seiner Einwohner? Was bedeutet „Heimat“ für uns heute, welche Bedeutung hat sie für die Asylsuchenden und Migranten in unserer Stadt? Was bedeutet das für unser Zusammenleben?

Das Projekt HEIMWEH bietet die Möglichkeit, durch Begegnung, Gespräch und gemeinsame Aktionen Vorurteile abzubauen, Verständnis zu schaffen und sich aufeinander zuzubewegen.Damit leistet das Projekt einen Beitrag, den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ansbach und Umgebung langfristig zu stärken.”

Das Projekt HeimWeh ist das Eröffnungsprojekt im Rahmen von ANspruch – ein alle zwei Jahre stattfindendes Kunst- und Kulturprojekt der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Gumbertus in Ansbach.

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