Kongress: Ohne NATO leben – Ideen zum Frieden

Hybrider Kongress in Berlin und online

Wann:  21. Mai 2022 von 11 (Einlass: 10.15 Uhr) bis 19 Uhr

Wo: Humboldt-Universität Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Berlin

Eintritt: 10 Euro nach oben offen; wer kein Geld hat, zahlt nichts

Spenden: Wir bitten eindringlich um Spenden (Zuwendungsbestätigung möglich): Aktiv für den Frieden – Stopp Ramstein e.V., IBAN: DE38 1005 0000 0190 6460 80, Stichwort: Spende Frieden

Anmeldung: Anmeldung für Präsenz und Online erforderlich: kongress[aet]frieden-links[Punkt]de
Bitte angeben, ob Präsenz- oder Online-Teilnahme gewünscht wird.

Online-Teilnahme möglich unter: https://youtu.be/fRpqma41TgM
Der Livestream wird auch zu einem späteren Abruf aufbereitet.

Inhalt:

Auf dem Treffen sollen Antworten gefunden werden:

  • Wie kann der Krieg in der Ukraine gestoppt und wie können die Sicherheitsinteressen der Ukraine und Russlands gewährleistet werden?
  • Was ist und bewirkt die NATO, wem nutzt und wem schadet sie hierzulande und weltweit. Kann die NATO abgeschafft, überwunden oder reformiert werden?
  • Was wären die Alternativen, eine EU-Armee oder eine gemeinsame nicht-militärische Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands, die auf Kooperation mit China zielt? Was könnten die nächsten Schritte in diese Richtung sein?
  • Welche Ideen zum Frieden, zur Abrüstung und zum öko-sozialen Umbau gibt es und wie können sie wirkmächtig zu einer lebensbejahenden Zukunft beitragen?
  • Welche Schritte können die Kräfte für den Frieden jetzt mit wem gemeinsam gehen?
    (Quelle: https://frieden-links.de/2022/05/einladung-zum-kongress-ohne-nato-leben-ideen-zum-frieden/)

Downbload des Flyers als pdf-Datei mit weiteren Informationen!

Download des aktuellen Programms als pdf-Datei

 

Online-Vortrag: Gemeinschaftsschule als inklusives Schulmodell?

Vortragsreihe der Fachgruppe Sonderpädagogische Berufe Mittelfranken
und der GEW Bayern – Auftaktveranstaltung

Thema: Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg: Ein inklusives Schulmodell auch für Bayern? Online-Vortrag.

Inhalt:
In Bayern krankt das Schulsystem zunehmend durch Fachkräftemangel und wenig Innovation. „Es braucht ein anderes Schulsystem“, fordern führende Bildungsexpert*innen. Man selektiert Kinder zu früh, Bildungserfolg hängt zu stark von der sozialen Herkunft ab und es bleibt zu wenig Zeit für individuelles Lernen.
Seit 2012 gibt es in Baden-Württemberg die Gemeinschaftsschule. Der Anspruch ist hoch: „Diese Schulart ermöglicht jeder Schülerin und jedem Schüler durch individuelle und kooperative Lernformen den für sie und ihn jeweils optimalen Lernerfolg. Damit ist die Gemeinschaftsschule ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit.“ (KuMi BW 2015).

Referent: Volker Arntz, GEW-Kollege und Schulleiter der Hardtschule in Durmersheim, einer Gemeinschaftsschule, die 2020 mit dem zweiten Platz beim Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde, stellt am Beispiel seiner Schule das Konzept einer Gemeinschaftsschule vor und sich der Diskussion.

Wann: Dienstag, 31.05.2022, 19 Uhr – bis ca. 20.30 Uhr

Anmeldung:
über FIBS: http://fibs.alp.dillingen.de/suche/details.php?v_id=248273
oder per Mail: inklusion[aet]gew-bayern[Punkt]de

Anmeldeschluss: 25.05.22

 

Aktionskonferenz: Weltkrieg verhindern – Abrüstung jetzt

Aktionskonferenz gegen Krieg und Hochrüstung am 22. Mai 2022 von 11:00 bis 14:00 Uhr

Die  drohende Ausweitung des Ukraine-Krieges mit der Gefahr eines atomaren Infernos fordert größere Anstrengungen der Friedensbewegung. Es ist unsere Aufgabe, NEIN zu sagen. Die zunehmenden Aufrufen und Erklärungen gegen den Krieg und die Ausweitung der Kriegsbeteiligung fordern von uns Mut zum Handeln. Wir müssen uns mit den Aktiven der Friedensbewegung verständigen, wie wir unsere Forderungen öffentlicher und wahrnehmbarer machen können. 
Der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen Ukraine muss gestoppt werden. Waffenstillstand, keine Waffenlieferungen und sofortige Friedensverhandlungen bleiben unsere Forderungen. 
Bei den anstehenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag sollen die bisherigen Rüstungsausgaben  drastisch erhöht werden und zusätzlich noch in diesem Jahr 100 Milliarden als Sondervermögen für künftige Kriege bereitgestellt werden. 
Weltweit werden 2 Billionen für Rüstung ausgegeben, während gleichzeitig Hunger und Armut wieder zunimmt. Weltweit fehlt das Geld für Bildung,  Gesundheit und  Soziales. Die grundlegenden ökologischen Umstellungen unterbleiben, weil keine finanziellen Ressourcen für diese dramatischen Veränderungen vorhanden sind. Stattdessen verschärfen Kriege und Hochrüstung diese Lage.
Bei der Aktionskonferenz am Sonntag, 22. Mai 2022 von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr wollen wir nach den erfolgreichen Ostermärschen  und den Demonstrationen am 1. Mai über die geplante Hochrüstung informieren und beraten, wie wir mit vielfältigen Aktionen gegen den Krieg und die anstehenden Haushaltsberatungen im Bundestag unseren Widerstand noch sichtbarer machen können. Wir wollen schon jetzt den 1. September und die Herbstaktionen der Friedensbewegung planen und vorbereiten

Die Aktionskonferenz ist als Online-Veranstaltung geplant, nach Impulsbeiträgen von

  • Michael Müller Staatsekretär a. D.)
  • Reiner Braun (IPB)
  • Moderation Claudia Heydt (IMI)

wollen wir diskutieren und Ideen für bundesweite Aktionen und Aktionstage gegen die drohende  Ausweitung des Krieges und gegen die geplante Hochrüstung austauschen. Dabei sollen Projekte des Friedenswiderstandes und die Planung regionaler, dezentralen Aktionen und Kampagnen vorgestellt werden.
Quelle: https://nie-wieder-krieg.org/2022/05/12/aktionskonferenz-gegen-krieg-und-hochruestung-am-22-mai-2022-von-11-bis-14-uhr-weltkrieg-verhindern-abruestung-jetzt/

 

Anmeldung: aktionskonferenz[aet]frieden-und-zukunft[Punkt]de

Zugangs-Link wird zugeschickt!

Veranstalter: 
Ukraine Initiative „Die Waffen nieder“
Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.

 

 

Offener Brief an Bundeskanzler Scholz

Die Gedanken von Alexander Kluge zum Offenen Brief finden sich weiter unten …


28 Erstunterzeichner, von Alexander Kluge über Reinhard Mey, Dieter Nuhr, Gerhard Polt bis zu Antje Vollmer, Ranga Yogeshwar und Juli Zeh (um nur einige zu nennen), haben einen Offenen Brief an Bundeskanzler Scholz  unterschrieben. Gestartet wurde die Petition auf change.org von der Redaktion des Magazins Emma.

Die Sorge gilt dem Risiko der Ausbreitung des Krieges innerhalb der Ukraine, dem Risiko einer Ausweitung auf ganz Europa und dem Risiko eines 3. Weltkrieges sowie der Angst, dass die Lieferung schwerer Waffen Deutschland selbst zur Kriegspartei machen könnte.

 

weitere Informationen mit der Möglichkeit, den Brief zu unterschreiben


 

Alexander Kluge hat im Deutschlandfunk seine Gedanken über seine Beteiligung am Offenen Brief näher erläutert (Beitrag v. 29.4.2022):

Alexander Kluge: „Krieg so schnell wie möglich beenden“

 

IPPNW: Keine Eskalation durch nukleare Aufrüstung

Offener Brief an die Bundesregierung zum Sondervermögen für die
Bundeswehr

In einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz fordert die Ärzt*innenorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, jegliche weitere Eskalation angesichts der „explosiven Situation in der Ukraine“ zu vermeiden. Laut der IPPNW könnten das Sondervermögen für die Bundeswehr und die darin enthaltene nukleare Aufrüstung eine solche Eskalation herbeiführen.

Die Anschaffung eines neuen nuklearen Trägersystems, in Kombination mit der Stationierung neu aufgerüsteter US-Atombomben in Deutschland, wäre „ein verheerendes Signal“. Dieses könnte den Konflikt mit Russland weiter anheizen und zudem andere Länder ermutigen, selber nuklear aufzurüsten, so die IPPNW. Erst gestern hatte Russlands Außenminister Lawrow erklärt, er schließe einen Dritten Weltkrieg keineswegs aus. Während Nordkorea ankündigte, sein  Atomwaffenprogramm schneller als geplant auszubauen. Weiterlesen

Der massivste Angriff auf europäische Gewerkschaften seit Jahrzehnten

Eric Lee von LabourStart hat am 25.4.2022 den nachfolgenden Aufruf herausgegeben:

Am 19.  April verhaftete der belarussische KGB mehr als ein Dutzend Gewerkschaftsaktivist:innen, einschließlich  fast aller Gewerkschaftsvorsitzenden. Darunter waren der Präsident des Kongresses der Demokraktischen Gewerkschaften (BKDP) Alexandr Yarashuk, sein Stellvertreter Siarhei Antusevich, und der Vorsitzende der Freien Belasrussischen Gewerkschaft Mikalaj Sharakh. Ein weiterer Festgenommener, Aliaksandr Bukhvostau von der Freien Gewerkschaft der Metallarbeiter, erlitt eine Herzattacke und wurde ins Krankenhaus gebracht. 

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Online-Seminar: Medienkritik

Wann: Freitag, 29. April 2022 – 17 Uhr

Referentin: Sabine Schiffer

Inhalt:
Ob es um Covid-19, die NATO oder das Klima geht  –  Desinformationen lauern überall, nicht nur im Internet und in den sog. social media. Systematische Medienbildung bietet Werkzeuge für eine umfassende Informationskompetenz. 
Sabine Schiffer legte mit ihrem Buch „Medienanalyse“ (2021) einen ersten Ansatz vor, wie die sogenannte Media Literacy methodisch und didaktisch vermittelt werden kann. In ihrem Vortrag wird sie einige Analysemethoden anhand typischer und aktueller Beispiele aus den Medien vorstellen. In der anschließenden Diskussion lassen sich darüber hinaus Fragen aus dem gesamten Medienbereich besprechen.

Anmeldung:
spätestens bis 26. April per Mail: info[aet]gew-oberfranken[Punkt]de
(Angemeldete erhalten den Link, der die Teilnahme ermöglicht)

Über die Referentin:
Sabine Schiffer studierte zunächst Sprachwissenschaft und promovierte 2004 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Dort gründete sie 2005 das Institut für Medienverantwortung https://medienverantwortung.de, das seinen Sitz inzwischen nach Berlin verlegte.
2018 wurde Sabine Schiffer auf eine Professur im Fachbereich Journalismus und Kommunikation an die Hochschule für Medien Kommunikation und Wirtschaft in Frankfurt/Main berufen.
2013 war sie Mitinitiatorin der Initiative für einen Publikumsrat beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Ihr Referat auf der Bezirksdelegiertenkonferenz 2015 der GEW Unterfranken „Medien und Pädagogik“ inklusive einer kritischen Überprüfung von Wikipedia als Quelle fand bei den Delegierten großen Anklang.
Seit vielen Jahren ist Sabine Schiffer aktiv im Bundesausschuss Friedensratschlag und bei den Kasseler Friedensratschlägen. Ihre Beiträge zur Rolle der Medien in den Kriegen nach 9/11 fanden große Beachtung, zuletzt auf der Afghanistankonferenz am 31.10.2021 im DGB-Haus Frankfurt(M).

Veranstalter: GEW Oberfranken

 

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