Antikriegsfilm: Warum Ich – Wolf D. Kroll

Das CAPITOL-Kinocenter zeigt am Montag, 20.07.2026, 19.30 Uhr  
 
Warum Ich – Wolf D. Kroll
Spielfilm, Reportage DE 2026, 85 Min.
Im Anschluss: Publikumsgespräch mit dem Regisseur Mario Nieswandt.
 
 
Inhalt:
Die Journalistin Emma soll ein Interview mit einem der letzten Weltkrieg-II-Überlebenden, dem bald 100-jährigen Wolf D. Kroll, führen. Die Eindrücke aus dem (echten) Interview wirken nach. In der (gespielten) Handlung ist Emma nämlich Mutter eines 17 Jährigen. Und 17 Jahre war auch der Kriegsveteran Wolf D. Kroll als er an der Schlacht um die Seelower Höhen teilnehmen musste. Doch ihr Sohn will freiwillig Soldat werden…
Der Film mischt Elemente des Spielfilms und der Dokumentation, um ein Land zu erreichen, das (wieder) kriegstüchtig werden soll. 
 
 

„Wir sind ausgestiegen“

Zwei Ehemalige erzählen von Ihren Erfahrungen

Wann: Donnerstag, 17.09.26, 19.00 Uhr

Wo: Pfarrsaal St. Ludwig, Karolinenstr. 30, 91522 Ansbach

Inhalt:
Beide, sie, eine ehemalige Mandatsträgerin der AfD, und er, Sekte der Zeugen Jehovas, berichten spannend aber auch authentisch über ihre Erlebnisse und geben uns Einblicke in die Psychologie autoritärer Strukturen. Sie informieren über Schutzmechanismen ihrer Organisationen, die in erster Linie auf Abschottung (nur interne Nachrichten werden zugelassen) beruhen und wie damit die Mitglieder festgehalten werden.

Trotz völlig unterschiedlicher Ziele gibt es viele Parallelen in den Methoden. Beide arbeiten mit einem Belohnungssystem, das die Psychologie als „psychologischen Lohn“ beschreibt, der nichts mit individuellen Lebensbedingungen zu tun hat. Den Sektenmitgliedern wird ein Platz im Himmelreich angeboten, deshalb akzeptieren sie Abschottung und sind gehorsam. Die AfD hat die Kultur des „Nach-Unten-Tretens“ im Programm. Der Vergleich mit oder das Einschlagen auf Menschen, denen es real oder angeblich sozial schlechter geht oder die eine vermeintlich „geringere Wertigkeit“ haben, hebt bei vielen Menschen das Selbstwertefühl, schafft Identität und ist damit ausreichender Lohn.

Deshalb lassen sich solche Systeme auch nur schwer durch inhaltliche Debatten aufbrechen. Beide Organisationen betreiben einen Kulturkampf, der gegen Bildung, Kunst, Theater, Lebensweisen, Rechtsauffassung usw gerichtet ist. Die AfD setzt hierbei einem sehr wirksamen Hebel an. Dieser heißt Ängste schüren, die die schlimmsten Untergangs- und Vernichtungsszenarien in einer Dauerschleife propagieren. Die Rechten weltweit wissen, dass der Oberbefehlshaber der Gefühle die Angst ist (Harald Welzer). Mit diesen diffusen Gefühlen bestimmen die Rechten die heutige Politik immer stärker.

 

 

 

 

Hauptgebäude der TU Berlin geschlossen – exemplarisch für den #SchlussverkaufBildung!

Am gestrigen Montag demonstrierten Hochschulleitungen, Gewerkschaften und Studierende in seltener Einigkeit gegen die vom Berliner Senat geplante Hochschulbaugesellschaft, die Bauvorhaben zentral lenken soll, aber aus Sicht der Hochschulangehörigen genau das nicht effektiv und auf Augenhöhe leisten wird.

Die Demonstration folgt auch auf die vollständige Sperrung des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin an der Straße des 17. Juni seit dem 9. Mai. Bis auf Weiteres darf das Gebäude nicht genutzt werden. Von der Schließung betroffen sind unter anderem Lehrveranstaltungen und Arbeitsräume, die gerade zum Teil geräumt werden müssen. Weiterlesen

Quereinstieg ins Lehramt: Neue Masterstudiengänge für die Sekundarstufe I starten in Niedersachsen

Bericht: Universität Hildesheim

Mit dem Sommersemester 2027 führen die Universität Hildesheim und die Leuphana Universität Lüneburg neue Quereinstiegs-Masterstudiengänge für das Lehramt in der Sekundarstufe I ein. Das Angebot richtet sich an Absolvent*innen fachwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge ohne Lehramtsoption und eröffnet den Zugang zum Vorbereitungsdienst in Niedersachsen.

Die Universität Hildesheim und die Leuphana Universität Lüneburg bieten jeweils einen auf vier Semester angelegten Master of Education für die Sekundarstufe I an. Ein vorgeschaltetes Brückenprogramm wird bereits zum Wintersemester 2026/27 starten. Weiterlesen

Schulstreik gegen Wehrpflicht

Demonstration und Kundgebung in Ansbach

Wann: Am 08.05.26, Treffpunkt um 07:15 Uhr
Wo: Treffpunkt ist am Schlossplatz 91522 Ansbach.

Verantwortlich: Selbstorganisierte Schülergruppe gegen Wehrpflicht in Ansbach und Umgebung, solid Ansbach (www.instagram.com/p/DX8g1K3s54B/ )

Kommt vorbei, bringt Freunde mit und zeigt: Unsere Zukunft wartet nicht bis nach Schulschluss!

Weitere bundesweite Termine des Schulstreiks

Die Schulstreiks gegen Wehrpflicht gehen in die 3. Runde. Überall in Deutschland gehen Schüler*innen am 8. Mai 2026 auf die Straße, um gegen die Reaktivierung der Wehrpflicht zu demonstrieren:

www.friedenskooperative.de/aktion/schulstreiks-gegen-die-wehrpflicht-am-8-5

 

GEW Bayern: Hymnenpflicht an Schulen mit der Brechstange durchgesetzt

Ab dem Schuljahr 2026/27 muss laut einem aktuellen Schreiben des Kultusministeriums bei festlichen Schulveranstaltungen zur Verleihung von Abschlusszeugnissen zwingend die Bayernhymne und mindestens eine weitere Hymne „in würdig-feierlicher Weise“ in den Festakt integriert werden.

„Damit hat sich Markus Söder (CSU) erneut rigoros mit seiner Symbolpolitik gegen Kultusministerin Anna Stolz (FW) durchgesetzt, die das Thema zunächst mit der Schulfamilie diskutieren wollte“, stellt Landesvorsitzende Martina Borgendale nüchtern fest.

Besonders verstörend empfindet die Gewerkschaft in der kultusministeriellen Anordnung zur Einführung und Gestaltung der Hymnenpflicht die ausdrückliche Erwähnung des § 90a StGB (Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole). Weiterlesen

Abgesagte Stationierung von US-Raketen: Kampagne sieht große Chance für Rüstungskontrolle

(Stuttgart/Bonn) Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue Fortschritte in der Rüstungskontrolle. Die Bundesregierung müsse diese nutzen.

Die Pläne zur Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland waren vor rund zwei Jahren bekannt geworden und hatten bundesweit Proteste ausgelöst. Mit seiner Ankündigung, einen Teil der US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, hat Trump nun am vergangenen Wochenende auch die Stationierung der Waffen in Deutschland abgesagt.

Bestärkt durch diese Entwicklung ruft die Kampagne für den 30. Mai 2026 gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu Protesten unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ in Wiesbaden und Grafenwöhr auf, um Druck für neue Abrüstungsinitiativen zu machen. Weiterlesen

GEW: „Bildung ist der Schlüssel zu mehr Chancengleichheit“

Vorsitzende Finnern zum „Tag der Arbeit“

Frankfurt a.M. – „Bildung ist kein Luxus. Bildung ist und bleibt ein Grundrecht für alle Menschen! Bildung ist der Schlüssel für mehr Chancengleichheit und ein gutes Leben. Doch die Türen im Bildungsverlauf bleiben viel zu oft verschlossen oder schließen sich. Dagegen wehren wir uns“, sagte Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), anlässlich des „Tag der Arbeit“, der unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ steht, am Freitag in Frankfurt am Main. „Wer in Krisenzeiten die hinkende Wirtschaft ankurbeln will und auf Profite setzt, muss mutig in Bildung – in die Zukunft – investieren!“ Weiterlesen

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