Tagung 2021: „We shall overcome!“

Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht – drei biographische Zugänge

Samstag, 16. Oktober 2021 in Gammertingen

10:00 bis 18:30 Uhr Tagung
20:00 Uhr Szenische Lesung „Run Soldier Run“ mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Sonntag, 17. Oktober 2021

Wanderung auf der Schwäbischen Alb

Eine Teilnahme ist sowohl an allen Veranstaltungsangeboten möglich – Tagung, Abendveranstaltung, Wanderung –, als auch nur an einzelnen.

„Wie kann es ein Mensch in dieser Welt voller Kriege und Ungerechtigkeit schaffen, sich sozial zu engagieren, weiter zu streiten und gesund zu bleiben, ohne sich aufzureiben, aufzugeben oder zynisch zu werden?“ (Howard Zinn)

Die zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regeln sind während den Veranstaltungen einzuhalten.


Viele Organisationen, Netzwerke und soziale Bewegungen in Deutschland und weltweit wollen mit ihrem Engagement zu mehr Frieden und Gerechtigkeit beitragen und die Vision einer anderen Welt lebendig halten.

Sie werden oft genug von Menschen ins Leben gerufen und am Leben erhalten, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Das ist nicht immer einfach. Wir wollen bei unserer Tagung 2021 wieder solche Menschen ausführlich zu Wort kommen lassen, die uns mit ihrem Engagement Hoffnung und Mut zum eigenen Handeln machen.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Karen Hinrichs, Thomas Gebauer und Klaus Pfisterer drei seit Jahrzehnten engagierte Menschen gewinnen konnten, die anhand ihrer persönlichen Lebensgeschichte auf Fragen eingehen werden wie etwa:

Wodurch bist Du zu Deinem Engagement gekommen? Welche konkreten Erfahrungen hast Du dabei gemacht? Gibt es Erlebnisse bzw. Ereignisse, die Du als Niederlagen und Erfolge erlebt hast? Wie hast Du Höhen und Tiefen verarbeitet? Woraus schöpfst Du Lebensmut für Dein langfristiges Engagement? Hast Du Visionen? Welche Perspektiven siehst Du in einer gewaltbereiten, ungerechten, zerstörerischen Welt? Welche Chancen, eine andere Welt schaffen zu können?

Zu dieser bereits neunten Tagung „‘We shall overcome!‘ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht“ sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit zum Austausch sein.

Am Sonntag, 17.10.2021, bietet eine Wanderung auf der Schwäbischen Alb die Möglichkeit, in Bewegung und in Gemeinschaft mit anderen das am Vortag Gehörte und Erlebte sich setzen zu lassen oder auch Gedanken darüber mit anderen auszutauschen.


Ausführliches Programm:

https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013623.html

Veranstaltungsort

Samstag, 16. Oktober 2021
Evangelisches Gemeindehaus, Roter Dill 11, 72501 Gammertingen

Sonntag, 17. Oktober 2021
(Uhrzeit und Treffpunkt für die Wanderung werden ab Mitte September veröffentlicht)

Mitwirkende: Thomas Gebauer, Karen Hinrichs, Klaus Pfisterer, Rudi Friedrich, Talib Richard Vogl, Bernd Geisler, Julia Kramer, Gabriele Lang, Michael Schmid, Katrin Warnatzsch.

Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Unterstützende Organisationen: Aktion Selbstbesteuerung / Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) / Asylpfarramt Reutlingen im Kirchenbezirk und in der Prälatur Reutlingen / Biberacher Friedensbündnis / Bund für Soziale Verteidigung / Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) / Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg / Die AnStifter / Eine Welt Verein Reutlingen e.V. / Entwicklungspädagogisches Informationszentrum (EPiZ), Reutlingen / Evang. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) Württemberg / Evang. Verbundkirchengemeinde Gammertingen-Trochtelfingen / Forum Friedensethik (FFE) in der Ev. Landeskirche in Baden / Friedensinitiative Konstanz / Friedensnetzwerk Balingen / Friedenspfarramt der Evang. Landeskirche in Württemberg / Friedensplenum – Antikriegsbündnis Tübingen / Friedensregion Bodensee e.V. / Friedenswerkstatt Mutlangen e.V. / gewaltfrei handeln e.V. / Initiative Kirche von unten (IKvu) / Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft / Internationaler Versöhnungsbund, deutscher Zweig / Internationaler Versöhnungsbund, österreichischer Zweig / IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung / Kairos Europa / Keine Waffen vom Bodensee (KWvB) e.V. / Komitee für Grundrechte und Demokratie / Kooperation für den Frieden / Ökumenisches Netz Württemberg (ÖNW) / Offene Kirche Württemberg / Ohne Rüstung Leben / pax christi Diözesanverband Freiburg / pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart / Pro Oekumene – Initiative in Württemberg / RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.), Freiburg / Ulmer Ärzteinitiative, IPPNW / Weltladen Gammertingen / Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

Informationen: Ausführliche Informationen sind zu finden unter www.lebenshaus-alb.de (bei „Veranstaltungen“) oder zu erhalten bei
Lebenshaus Schwäbische Alb
Bubenhofenstr. 3
72501 Gammertingen
Mail: info [ät] lebenshaus-alb [Punkt] de

Anmeldungen zur Tagung bis: 8. Oktober 2021

 

Kundgebung: “Ausverkauf der Bildungsqualität” – 10.6.21

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft für den

10. Juni zu einer Kundgebung um 15.30 Uhr am Nürnberger Kornmarkt

auf. Wir protestieren gegen den Ausverkauf der Bildungsqualität und fordern für das neue Schuljahr bessere Rahmenbedingungen. Als Bildungsgewerkschaft wollen wir auch unsere Vorstellungen einer zielgerichteten Bildungspolitik darstellen und deutlich machen, dass für uns Lehrkräfte ein Einfaches „Weiter so!“ nicht möglich ist.

Bei der Kundgebung werden die geltenden Corona Bestimmungen (Tragen von Masken und Abstandhalten) eingehalten.

Alle Informationen zur Kundgebung

Stellungnahme der GEW Bayern: Weiterlesen

Leben in schwierigen Zeiten?

Die momentane Situation ist für die meisten Menschen sehr belastend. Viele leiden unter Ängsten, Unsicherheit und Isolierung, viele sorgen sich auch um ihre Gesundheit.
Fragen dieser Art gehen vielen von uns immer wieder durch den Kopf: Wie werde ich in den nächsten Monaten oder Jahren im Beruf als Lehrkraft oder ErzieherIn oder … zurecht kommen? Wie will ich mein Leben nach meiner aktiven Berufszeit gestalten? Wie kann ich meine Freizeit zusammen mit anderen gestalten? Mit wem könnte ich mich austauschen?

Eine Gesprächsgruppe unter dem Namen „Leben in schwierigen Zeiten“ lädt ein zum Austausch von Lebens- und Alltagserfahrungen ein. Neben Gesprächen und vielleicht auch gemeinsamen Spaziergängen sind auch praktische Übungen zur Stärkung von Körper und Seele geplant. Die TeilnehmerInnen können aber jederzeit ihre Vorstellungen und Ideen einbringen.

Unverbindliche Informationen:
Bei der GEW Ansbach, siehe Kontakt in der Menüleiste – per Mail oder Telefon – natürlich vertraulich!

 

 

Studierende sind auch Menschen – BAföG muss die Existenz sichern

BAföG-Revisionsverhandlung vor Bundesverwaltungsgericht von Kundgebung begleitet

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Am morgigen Donnerstag, dem 20. Mai 2021, wird vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Revisionsverhandlung zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) geführt. Der Streitgegenstand ist die Verfassungsmäßigkeit der Höhe von BAföG Leistungen für Studierende. Die Seite der studentischen Klägerin argumentiert, dass sich unter anderem aus dem Vergleich der Grundsicherung für Arbeitssuchende ein zu geringer BAföG Bedarf für Studierende ergibt. Damit sei dies verfassungswidrig.

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs), die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) und die Studierendenräte (StuRä) der Universität sowie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig befürworten die Klage und begleiten den Prozess. Im Zuge der Verhandlung und im Rahmen der bundesweiten Kampagne „50 Jahre BAföG – (k)ein Grund zu feiern“ organisieren die studentischen Vertretungen eine Kundgebung vor dem Gericht.

Carlotta Kühnemann, Vorstandsmitglied des fzs, erklärt: „Wir unterstützen das Ziel und die Argumentation der Klägerin. Dass das BAföG als Studienfinanzierung existenzsichernd sein muss, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist ein Armutszeugnis der vergangenen Bundesregierungen, dass eine solche Klage überhaupt beim Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden muss. Dementsprechend wollen wir mit der Kampagne ’50 Jahre BAföG – (k)ein Grund zu feiern’ die Politik endlich zum Handeln bringen.“

Sabine Giese, Sprecher*in der KSS sowie des StuRa der HTWK Leipzig, ergänzt: „Damit das BAföG die Existenz sichert, müssen dringend die Bedarfssätze angepasst werden. Beispielsweise in Leipzig reicht die Wohnpauschale von 325 Euro bei den wenigsten Studierenden tatsächlich für die Miete. Wir brauchen außerdem eine Rückkehr zum Vollzuschuss, eine elternunabhängige Förderung und Unabhängigkeit von Alter, Aufenthaltsstatus oder Regelstudienzeit. Damit kann das historische Tief
der Empfänger*innenquote von gerade einmal elf Prozent auch wieder steigen.“

Eine größere Ansammlung möchten die studentischen Vertreter*innen jedoch vermeiden: „Die Kundgebung ist aufgrund der anhaltenden Pandemie mit möglichst wenig Menschen und großen Abständen geplant. Die teilnehmenden Studierendenvertreter*innen symbolisieren die zahlreichen Studierenden ohne BAföG Anspruch, die eine solide Studienfinanzierung jedoch dringend nötig hätten. Gerade mit den Erfahrungen der Pandemie und der bevorstehenden Bundestagswahl ist die Reform des BAföG aus studentischer Sicht unumgänglich.“, fasst Nico Eisbrenner, Referent für
Hochschulpolitik des StuRa der Uni Leipzig, zusammen.


19.5.2021
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
Iris Kimizoglu, Jonathan Dreusch, Paul Klär, Carlotta Kühnemann
– Vorstand –
www.fzs.de

 

GEW: „Schulterschluss für Respekt – gegen Hass und Gewalt!“

Bildungsgewerkschaft zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit

Frankfurt a.M. – Für einen „Schulterschluss der Gesellschaft für Respekt von Vielfalt und gegen Hass und Gewalt“ hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. „Als Bildungsgewerkschaft stehen wir für eine offene Gesellschaft und eine Pädagogik der Vielfalt, die im Kern auch die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt behandelt. So können Stereotype ausgeräumt und Diskriminierung beendet werden“, sagte Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied Frauenpolitik, am Sonntag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am Montag. Weiterlesen

GEW zum „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

GEW: „Das geht in die richtige Richtung!“                                                                                           

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt ausdrücklich, dass ihre Forderung, dass die Gelder für das „Aktionsprogramm“ vor allem in die Kitas und Schulen fließen sollen, aufgegriffen worden ist. Richtig sei auch, dass die Bildungsangebote auch Kultur und Sport umfassen. Weiterlesen

1. Mai 2021 in Ansbach: DGB Kreisverband Ansbach trifft OB Thomas Deffner

Mitglieder des DGB KV Ansbach übergeben dem Oberbürgermeister der Stadt Ansbach eine Informations-Broschüre für eine kommunale Vergabeordnung.

Die ursprüngliche geplante Demonstration und die Kundgebung, bei der auch OB Deffner ein Grußwort gehalten hätte, wurde wegen sehr hoher Inzidenzwerte abgesagt.

Mit dabei waren: Lena Zimmermann (IG Bau), Jan Körber (IG Metall), Ludwig Hasenmüller (GdP), Günther Schmidt-Falck (GEW), OB Thomas Deffner, Sylke Priebe-Czadzeck (ver.di, DGB KV-Vorsitzende), Benjamin Kießling (EVG).

Zusammenstellung des Filmes: Norbert Feulner, DGB Mittelfranken
Film- und Bildmaterial: Benjamin Kießling


Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden (eingebetteter Film).

Originallink auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=anW0nfIdMJo

 

GEW Bayern unterstützt den „Appell für ein sofortiges Abschiebungsmoratorium aufgrund der Covid-19-Pandemie“

Bericht: GEW Bayern

Nachdem die bayerische Staatsregierung trotz Corona-Pandemie weiterhin Geflüchtete abschiebt, beschloss der Landesvorstand der GEW Bayern letzten Freitag, sich dem „Appell für ein sofortiges Abschiebungsmoratorium aufgrund der Covid-19-Pandemie“ anzuschließen. Mit der heutigen Veröffentlichung des Appells hoffen die Vertreter*innen der Bildungsgewerkschaft darauf, dass die Zeit während des Moratoriums dafür genutzt wird, endlich eine humanitäre Asylpolitik mit fairen Asylverfahren zu entwickeln.

Die GEW Bayern positioniert sich seit Jahren gegen Abschiebungen von Geflüchteten, insbesondere dann, wenn Kinder und Jugendliche aus Bildungseinrichtungen gerissen werden bzw. keine Ausbildungsgenehmigung erteilt bekommen. „Diesen Bruch der Genfer Flüchtlingskonvention und des geltenden Menschenrechts auf Bildung akzeptieren wir auch heute nicht“, erklärt die GEW-Landesvorsitzende Martina Borgendale.

Da derzeit trotz Corona-Pandemie selbst in Corona-Risikogebiete und in Staaten abgeschoben wird, die demokratische Rechte mit Füßen treten, schloss sich die GEW Bayern selbstredend dem „Appell für ein sofortiges Abschiebungsmoratorium aufgrund der Covid-19-Pandemie“ an, der heute um 11.00 Uhr in einer Pressekonferenz in der Münchner St.-Lukas-Kirche veröffentlicht wurde. „Abschiebungen machen die pädagogische Arbeit von Erzieher*innen, Lehrkräften, Sozialpädagog*innen und Ehrenamtlichen zunichte“, erklärt Borgendale den Schritt der Bildungsgewerkschaft. „Oberstes Ziel muss sein, dass die Menschenrechte respektiert und umgesetzt werden. Deshalb gilt es, während des Abschiebstopps an einer Asylpolitik, die ihren Namen verdient, zu arbeiten. Das sind wir nicht nur den geflüchteten Kindern, Schülerinnen und Schülern sowie jungen Erwachsenen schuldig.“


4.5.2021
Martina Borgendale
Vorsitzende der GEW Bayern
www.gew-bayern.de

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