Vortrag: Soziologie der Zukunft der Arbeit

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Philipp Staab (Humboldt-Universität Berlin)

Wann: Mittwoch, 13. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Wo: DGB-Haus Nürnberg, 7. Stock, Kornmarkt 5-7

Inhalt:
Prof. Staab befasst sich v.a. mit wirtschaftlicher Arbeits-
und Gesellschaftspolitik im Kontext digitaler Machtverschiebungen, (z.B. in einem Diskussionspapier für die Stiftung Arbeit und Umwelt in der IGBCE), mit Ungleichheit im Dienstleistungssektor. (siehe das Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen, 3/2020) und generell mit dem digitalen Kapitalismus. Dazu ist von ihm bei Suhrkamp der Band „Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit erschienen. Bei uns stellt er v.a. seine Überlegungen zur Soziologie der Zukunft der Arbeit
vor.

Veranstalter: GEW Nürnberg

Anmeldung erwünscht: vorstand [aet] gew-nuernberg (Punkt) de

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4. Fachtagung des Fachverbands Gewaltfreie Kommunikation

Wann: Samstag 06.11.2021, 09:00 Uhr – 21:00 Uhr –  digital! 

Motto: Kulturwandel gestalten. Entwicklung einer empathischen Beziehungs- und Führungskultur – von der Vision zur Realität.

Erste Programm-Highlights:
Keynote Speaker Dr. Stefan Klein trägt zu dem Thema „Der Sinn des Gebens“ vor. 23 weitere Referent*innen aus den Themenbereichen Wissenschaft und Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Trainer*innenkompetenz diskutieren über die gesellschaftliche Weiterentwicklung in ihrem Feld. Darüber hinaus bleibt genug Zeit für das Netzwerken und den informellen Austausch.

Weitere Infos zum Programm und den Referent*innen 

zur Anmeldung 

Anmeldeschluss für Fachtagung und Feier ist der 17. Oktober 2021. Bis einschließlich 15. August 2021 gelten die Frühbucherpreise.

 

Dezentraler Aktionstag “50 Jahre BAföG – (k)ein Grund zum Feiern!”

In mehreren Hochschulstädten werden am 26.06. dezentrale Aktionen stattfinden, so auch in Berlin am Monbijouplatz um 14 Uhr.

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

“Durch die Pandemie sind die Gräben der Studienfinanzierung so sichtbar wie noch nie. Das BAföG erreicht die unteren und mittleren Einkommensschichten nicht mehr. Doch anstatt das Problem an der Wurzel zu packen, ruht sich die Ministerin weiterhin auf einer Überbrückungshilfe aus, die einen Großteil der Studierenden in Not nicht einmal erreicht hat. Mit bundesweiten Aktionen möchten wir auf die widrigen Zustände in der Ausbildungsfinanzierung aufmerksam machen”, erklärt Carlotta Kühnemann (Vorstandsmitglied des freien zusammenschluss von student*innenschaften).

“Viele Studierende mussten zurück zu ihren Eltern ziehen, weil das Geld nicht mehr ausreicht. Andere haben ihr Studium unter- oder gar abgebrochen. Die psychische Belastung aufgrund der andauernden Existenzangst ist nicht zu unterschätzen. Die Zeit drängt. Um das BAföG in der nächsten Legislaturperiode nicht zu Grabe zu tragen, fordern wir eine radikale BAföG Reform, die sich in einem 100 Tageprogramm der kommenden Koalition niederschlagen muss”, ergänzt Nathalie Schäfer, Bundessprecherin der GEW Studis.

Weitere Aktionen werden am 26.06. seitens der Studierendenvertretungen in Bonn, Göttingen, Hildesheim, Köln, Landau, Leipzig, Ludwigsburg, Mainz, Rostock und Tübingen stattfinden.

Mehr Infos unter https://bafoeg50.de/aktionstag/

Iris Kimizoglu, Jonathan Dreusch, Paul Klär, Carlotta Kühnemann
– Vorstand –
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
www.fzs.de
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD.
Mit rund 80 Mitgliedern vertritt der fzs etwa 800.000 Studierende.
Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU
– European Students’ Union.

 

 

Tagung 2021: „We shall overcome!“

Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht – drei biographische Zugänge

Samstag, 16. Oktober 2021 in Gammertingen

10:00 bis 18:30 Uhr Tagung
20:00 Uhr Szenische Lesung „Run Soldier Run“ mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Sonntag, 17. Oktober 2021

Wanderung auf der Schwäbischen Alb

Eine Teilnahme ist sowohl an allen Veranstaltungsangeboten möglich – Tagung, Abendveranstaltung, Wanderung –, als auch nur an einzelnen.

„Wie kann es ein Mensch in dieser Welt voller Kriege und Ungerechtigkeit schaffen, sich sozial zu engagieren, weiter zu streiten und gesund zu bleiben, ohne sich aufzureiben, aufzugeben oder zynisch zu werden?“ (Howard Zinn)

Die zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regeln sind während den Veranstaltungen einzuhalten.


Viele Organisationen, Netzwerke und soziale Bewegungen in Deutschland und weltweit wollen mit ihrem Engagement zu mehr Frieden und Gerechtigkeit beitragen und die Vision einer anderen Welt lebendig halten.

Sie werden oft genug von Menschen ins Leben gerufen und am Leben erhalten, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Das ist nicht immer einfach. Wir wollen bei unserer Tagung 2021 wieder solche Menschen ausführlich zu Wort kommen lassen, die uns mit ihrem Engagement Hoffnung und Mut zum eigenen Handeln machen.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Karen Hinrichs, Thomas Gebauer und Klaus Pfisterer drei seit Jahrzehnten engagierte Menschen gewinnen konnten, die anhand ihrer persönlichen Lebensgeschichte auf Fragen eingehen werden wie etwa:

Wodurch bist Du zu Deinem Engagement gekommen? Welche konkreten Erfahrungen hast Du dabei gemacht? Gibt es Erlebnisse bzw. Ereignisse, die Du als Niederlagen und Erfolge erlebt hast? Wie hast Du Höhen und Tiefen verarbeitet? Woraus schöpfst Du Lebensmut für Dein langfristiges Engagement? Hast Du Visionen? Welche Perspektiven siehst Du in einer gewaltbereiten, ungerechten, zerstörerischen Welt? Welche Chancen, eine andere Welt schaffen zu können?

Zu dieser bereits neunten Tagung „‘We shall overcome!‘ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht“ sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit zum Austausch sein.

Am Sonntag, 17.10.2021, bietet eine Wanderung auf der Schwäbischen Alb die Möglichkeit, in Bewegung und in Gemeinschaft mit anderen das am Vortag Gehörte und Erlebte sich setzen zu lassen oder auch Gedanken darüber mit anderen auszutauschen.


Ausführliches Programm:

https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013623.html

Veranstaltungsort

Samstag, 16. Oktober 2021
Evangelisches Gemeindehaus, Roter Dill 11, 72501 Gammertingen

Sonntag, 17. Oktober 2021
(Uhrzeit und Treffpunkt für die Wanderung werden ab Mitte September veröffentlicht)

Mitwirkende: Thomas Gebauer, Karen Hinrichs, Klaus Pfisterer, Rudi Friedrich, Talib Richard Vogl, Bernd Geisler, Julia Kramer, Gabriele Lang, Michael Schmid, Katrin Warnatzsch.

Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Unterstützende Organisationen: Aktion Selbstbesteuerung / Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) / Asylpfarramt Reutlingen im Kirchenbezirk und in der Prälatur Reutlingen / Biberacher Friedensbündnis / Bund für Soziale Verteidigung / Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) / Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg / Die AnStifter / Eine Welt Verein Reutlingen e.V. / Entwicklungspädagogisches Informationszentrum (EPiZ), Reutlingen / Evang. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) Württemberg / Evang. Verbundkirchengemeinde Gammertingen-Trochtelfingen / Forum Friedensethik (FFE) in der Ev. Landeskirche in Baden / Friedensinitiative Konstanz / Friedensnetzwerk Balingen / Friedenspfarramt der Evang. Landeskirche in Württemberg / Friedensplenum – Antikriegsbündnis Tübingen / Friedensregion Bodensee e.V. / Friedenswerkstatt Mutlangen e.V. / gewaltfrei handeln e.V. / Initiative Kirche von unten (IKvu) / Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft / Internationaler Versöhnungsbund, deutscher Zweig / Internationaler Versöhnungsbund, österreichischer Zweig / IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung / Kairos Europa / Keine Waffen vom Bodensee (KWvB) e.V. / Komitee für Grundrechte und Demokratie / Kooperation für den Frieden / Ökumenisches Netz Württemberg (ÖNW) / Offene Kirche Württemberg / Ohne Rüstung Leben / pax christi Diözesanverband Freiburg / pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart / Pro Oekumene – Initiative in Württemberg / RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.), Freiburg / Ulmer Ärzteinitiative, IPPNW / Weltladen Gammertingen / Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

Informationen: Ausführliche Informationen sind zu finden unter www.lebenshaus-alb.de (bei „Veranstaltungen“) oder zu erhalten bei
Lebenshaus Schwäbische Alb
Bubenhofenstr. 3
72501 Gammertingen
Mail: info [ät] lebenshaus-alb [Punkt] de

Anmeldungen zur Tagung bis: 8. Oktober 2021

 

Kundgebung: “Ausverkauf der Bildungsqualität” – 10.6.21

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft für den

10. Juni zu einer Kundgebung um 15.30 Uhr am Nürnberger Kornmarkt

auf. Wir protestieren gegen den Ausverkauf der Bildungsqualität und fordern für das neue Schuljahr bessere Rahmenbedingungen. Als Bildungsgewerkschaft wollen wir auch unsere Vorstellungen einer zielgerichteten Bildungspolitik darstellen und deutlich machen, dass für uns Lehrkräfte ein Einfaches „Weiter so!“ nicht möglich ist.

Bei der Kundgebung werden die geltenden Corona Bestimmungen (Tragen von Masken und Abstandhalten) eingehalten.

Alle Informationen zur Kundgebung

Stellungnahme der GEW Bayern: Weiterlesen

Studierende sind auch Menschen – BAföG muss die Existenz sichern

BAföG-Revisionsverhandlung vor Bundesverwaltungsgericht von Kundgebung begleitet

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Am morgigen Donnerstag, dem 20. Mai 2021, wird vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Revisionsverhandlung zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) geführt. Der Streitgegenstand ist die Verfassungsmäßigkeit der Höhe von BAföG Leistungen für Studierende. Die Seite der studentischen Klägerin argumentiert, dass sich unter anderem aus dem Vergleich der Grundsicherung für Arbeitssuchende ein zu geringer BAföG Bedarf für Studierende ergibt. Damit sei dies verfassungswidrig.

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs), die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) und die Studierendenräte (StuRä) der Universität sowie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig befürworten die Klage und begleiten den Prozess. Im Zuge der Verhandlung und im Rahmen der bundesweiten Kampagne „50 Jahre BAföG – (k)ein Grund zu feiern“ organisieren die studentischen Vertretungen eine Kundgebung vor dem Gericht.

Carlotta Kühnemann, Vorstandsmitglied des fzs, erklärt: „Wir unterstützen das Ziel und die Argumentation der Klägerin. Dass das BAföG als Studienfinanzierung existenzsichernd sein muss, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist ein Armutszeugnis der vergangenen Bundesregierungen, dass eine solche Klage überhaupt beim Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden muss. Dementsprechend wollen wir mit der Kampagne ’50 Jahre BAföG – (k)ein Grund zu feiern’ die Politik endlich zum Handeln bringen.“

Sabine Giese, Sprecher*in der KSS sowie des StuRa der HTWK Leipzig, ergänzt: „Damit das BAföG die Existenz sichert, müssen dringend die Bedarfssätze angepasst werden. Beispielsweise in Leipzig reicht die Wohnpauschale von 325 Euro bei den wenigsten Studierenden tatsächlich für die Miete. Wir brauchen außerdem eine Rückkehr zum Vollzuschuss, eine elternunabhängige Förderung und Unabhängigkeit von Alter, Aufenthaltsstatus oder Regelstudienzeit. Damit kann das historische Tief
der Empfänger*innenquote von gerade einmal elf Prozent auch wieder steigen.“

Eine größere Ansammlung möchten die studentischen Vertreter*innen jedoch vermeiden: „Die Kundgebung ist aufgrund der anhaltenden Pandemie mit möglichst wenig Menschen und großen Abständen geplant. Die teilnehmenden Studierendenvertreter*innen symbolisieren die zahlreichen Studierenden ohne BAföG Anspruch, die eine solide Studienfinanzierung jedoch dringend nötig hätten. Gerade mit den Erfahrungen der Pandemie und der bevorstehenden Bundestagswahl ist die Reform des BAföG aus studentischer Sicht unumgänglich.“, fasst Nico Eisbrenner, Referent für
Hochschulpolitik des StuRa der Uni Leipzig, zusammen.


19.5.2021
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
Iris Kimizoglu, Jonathan Dreusch, Paul Klär, Carlotta Kühnemann
– Vorstand –
www.fzs.de

 

GEW: „Schulterschluss für Respekt – gegen Hass und Gewalt!“

Bildungsgewerkschaft zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit

Frankfurt a.M. – Für einen „Schulterschluss der Gesellschaft für Respekt von Vielfalt und gegen Hass und Gewalt“ hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. „Als Bildungsgewerkschaft stehen wir für eine offene Gesellschaft und eine Pädagogik der Vielfalt, die im Kern auch die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt behandelt. So können Stereotype ausgeräumt und Diskriminierung beendet werden“, sagte Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied Frauenpolitik, am Sonntag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am Montag. Weiterlesen

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