Vortrag: Militärs im Klassenzimmer – Wie die Bundeswehr an Schulen wirbt und was man dagegen tun kann

 

Vortrag der GEW Studis FAU (Friedrich-Alexander Uni Erl. -Nbg.) und der GEW Mittelfranken

Wann: 10.10.2022, 18.30 Uhr

Wo: Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Straße 6, Nürnberg
(Wegbeschreibung in Openstreetmap anzeigen lassen: In die Suchzeile oben links Name, Straße und Stadt reinkopieren)

Inhalt:
„Mach, was wirklich zählt“ – mit diesem Spruch wirbt die deutsche Armee um die Gunst junger Menschen. Und das in Zukunft immer intensiver:
Mit dem 100 Milliarden Euro Aufrüstungsprogramm für die Bundeswehr benötigt diese auch immer mehr Soldat*innen, um die neu gekauften Waffen zu bedienen – vor allem Schülerinnen und Schüler sind im „Visier“ der Armee-Rekrutierer*innen.

Dazu unterhält die Bundeswehr mit dem Schulministerium Bayern sogar eine feste Kooperationsvereinbarung. Die darin vereinbarten Vorträge von Jugendoffizieren an Schulen, sollen die jungen Leute von der Aufrüstung und der expansiven Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung überzeugen. Karriereberater*innen werben die Schüler*innen danach bei Klassenausflügen direkt für den Dienst an der Waffe an – dabei nimmt die Bundeswehr schon 17 Jährige in ihren Reihen auf und bildet sie an der Waffe aus.

Mit eigenen YouTube-Werbesendungen versucht die Armee zudem zum Schulhof-Gespräch zu werden. Doch sollten junge Leute nicht zu gewaltfreier Konfliktlösung und einem friedlichen Miteinander erzogen werden?

Der bebilderte Vortrag wirft einen kritischen Blick auf den „Werbefeldzug“ der Bundeswehr, klärt über die Hintergründe auf und macht Vorschläge, wie der Armee-Werbung begegnet werden kann. Anschließend bleibt Raum für eine auch kontroverse Diskussion.

Referent:
Michael Schulze von Glaßer (*1986) ist Politikwissenschaftler (M.A.), Beirat der „Informationsstelle Militarisierung“, politischer Geschäftsführer der „Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ und hat mehrere Bücher über Armee-Werbung verfasst

Download Flyer als pdf-Datei (zum Online-Versenden)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Solidarisch durch die Krise“ – Demonstrationsbündnis stellt Aufruf vor

Gemeinsame Pressemitteilung des “Bündnis #SolidarischerHerbst”

Mit Demonstrationen in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover und Stuttgart will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis am 22. Oktober 2022 tausende Menschen auf die Straße bringen. Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden”. Weiterlesen

Friedensbewegung demonstriert am Samstag, 1. Oktober für ein Ende des Ukraine-Krieges, für Diplomatie und Abrüstung

Termin Nürnberg: siehe am Ende der Seite


Mitteilung: Kooperation für den Frieden

Bonn/Frankfurt: Mit Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen für ein Ende des Ukraine-Krieges, für Diplomatie und Abrüstung geht die Friedensbewegung am Samstag, 1. Oktober, auf die Straße. In Berlin, Kassel, Braunschweig, Frankfurt, Köln, Stuttgart und an zahlreichen anderen Orten organisieren regionale Friedensorganisationen, Gewerkschaften und Parteien unter dem Motto „Schluss mit dem Krieg, sofortiger Waffenstillstand – Verhandeln statt Schießen. Keinen Euro für Krieg und Zerstörung, sondern Milliarden für eine weltweite soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!“ diesen bundesweiten dezentralen Aktionstag. Sie folgen damit einem Aufruf der beiden bundesweiten Netzwerke „Bundesausschuss Friedensratschlag“ und „Kooperation für den Frieden“, entschieden den Politikwechsel hin zu Frieden und Abrüstung zu fordern. Weiterlesen

#SolidarischerHerbst: Bündnis plant Demonstrationen am 22. Oktober in mehreren Städten

Der Paritätische ruft zusammen mit campact, ver.di, BUND u.a. zum Protest auf unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden”.

Mitteilung: Der Paritätische

Mit mehreren parallelen Demonstrationen unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden” will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die mangelhaften Reaktionen der Bundesregierung auf die durch Putins Angriffskrieg ausgelöste Energiekrise bundesweit auf die Straße bringen. Weiterlesen

Netzwerk Friedenskooperative mahnt zum Weltfriedenstag zu mehr Einsatz für Frieden und Abrüstung

Mitteilung: Netzwerk Friedenskooperative

Zum UN-Weltfriedenstag mahnt das Netzwerk Friedenskooperative zu mehr Einsatz für Frieden und Abrüstung. Trotz der vielen schlimmen parallelen Krisen, wie die Klimakrise und die Corona-Pandemie, und verheerender Kriege und Konflikte, wie in der Ukraine, rüsten die Staaten weiter auf und gehen den Weg der Kriegslogik. Am stärksten betroffen sind die Regionen Afrika und Asien, sowohl im Hinblick auf gewaltsame Konflikte und Kriege als auch in Bezug auf die Klimakrise. Die globalen Krisen und die vielen Kriege und Konflikte können wir als Menschheit jedoch nur mit Friedenslogik überwinden. Dafür braucht es von allen Staaten dringend mehr Diplomatie, Weitsicht und neue Initiativen für Abrüstung und Rüstungskontrolle. Weiterlesen

Internationaler Friedenstag und UN-Generalversammlung: „Die Zeit für eine diplomatische Initiative ist jetzt!“

Friedensnobelpreisträger richtet Offenen Brief an Außenministerin Annalena Baerbock und fordert eine Verhandlungsinitiative im Ukraine-Krieg

Mitteilung: IPPNW

Zum Internationalen Friedenstag und anlässlich der UN-Generalversammlung richtete sich heute die Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW in einem Offenen Brief an Annalena Baerbock. Sie forderte die Außenministerin dazu auf, die Initiative für multilateral getragene Verhandlungen zu ergreifen, um eine weitere Eskalation des Krieges bis hin zum Atomkrieg zu verhindern.

„Wir sehen jetzt das Zeitfenster und die Notwendigkeit, eine Verhandlungsinitiative anzustoßen. Die Ukraine hat Gebiete befreien können, im Verhältnis Russlands zu China und Indien deuten sich Differenzen an und mit der offenen Kritik der Künstlerin Alla Pugatschowa an dem Krieg steht der russische Präsident Putin auch innenpolitisch unter Druck. Wir appellieren daher an Sie (Frau Baerbock), die Initiative zu ergreifen zu einer multilateral getragenen Vermittlung zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen“, heißt es in dem Brief. Weiterlesen

UN-Generalversammlung muss wählen: Demokratie oder Tyrannei

Eric Lee von LabourStart ruft auf:

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen tritt diese Woche in New York zusammen und muss eine wichtige Entscheidung treffen: Sollen die Militärdiktatoren in Myanmar im Amt bleiben? Die globalen Gewerkschaften sagen „Nein“ – und fordern stattdessen die Anerkennung der Regierung der Nationalen Einheit.  Sie fordern außerdem, dass das Regime für die zahlreichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird – und sie fordern ein Waffenembargo und Wirtschaftssanktionen.

Bitte unterstützen Sie die Kampagne, indem Sie Ihren Namen hinzufügen.

 

Und bitte leiten Sie diese Nachricht an Ihre Freunde, Familie und Gewerkschaftskollegen weiter.

Eric Lee


Ein Bitte von Eric Lee zum Schluss:
Zum Schluss noch eine Erinnerung an etwas, das wir Anfang des Monats an Sie geschickt haben: 
Ich schreibe Ihnen, um Sie um Ihre Hilfe zu bitten, damit LabourStart weiterläuft.  Mir ist klar, dass dies der denkbar schlechteste Zeitpunkt für eine solche Bitte ist, da so viele von uns mit einer katastrophalen Lebenshaltungskostenkrise konfrontiert sind.  Es ist schwer zu geben – und es ist schwer, die Menschen zu bitten zu geben.  
Aber noch nie war der Bedarf an einer starken Gewerkschaftsbewegung so groß wie jetzt.  Und die einzige Möglichkeit, wie wir eine stärkere Arbeiterbewegung bekommen können, ist, wenn wir alle zusammenarbeiten, über Grenzen hinweg, für globale Solidarität. Das ist der Kern dessen, was LabourStart tut.  Das ist es, wofür uns die Arbeiter im Iran, in Polen, Georgien und Kambodscha gedankt haben.  Das ist es, was wir tun.
Bitte spenden Sie großzügig.  Und bitte ermutigen Sie Ihre Gewerkschaft, ebenfalls eine beträchtliche Spende zu leisten.  Klicken Sie hier, um zu spenden.
Wir danken Ihnen sehr herzlich.

 

„Es ist fünf vor zwölf“ – Kundgebung für Heizung, Brot und Frieden

Freitag, 23.9.2022, 11.55 Uhr

Achtung Änderung: Karl-Burkhardt-Platz (Kleiner Schlossplatz), Ansbach

Energiekrise und Inflation gefährden den ohnehin brüchigen Zusammenhalt in Deutschland immer mehr: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik erlitten Beschäftigte einen so großen Reallohnverlust wie 2022. Die Furcht vor Verarmung reicht weit in die bröckelnde Mittelschicht hinein, während nicht wenige Handwerker:innen in der Region aufgrund des Kostendrucks ums Überleben kämpfen. Derweil versuchten rechte Rattenfänger, Kapital aus der Krise für ihre menschenverachtende Politik zu schlagen. Weiterlesen

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