DGB-Vorsitzende Fahimi fordert Aufbruch für eine gerechte Transformation und sozialen Frieden

22. Ordentlicher DGB-Bundeskongress

Yasmin Fahimi ist die erste Frau an der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Sie ist auf dem 22. Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin mit 93,23 Prozent der Stimmen zur DGB-Vorsitzenden gewählt worden. Sie erhielt 358 Stimmen und nahm die Wahl an.

In ihrer ersten Rede als DGB-Vorsitzende hat Yasmin Fahimi am Montag beim DGB-Bundeskongress in Berlin die Aufgabe der Gewerkschaften als Schutzmacht voller Gestaltungskraft betont.

In Zeiten fundamentaler Veränderung, Krisen und Fehlentwicklungen in der Politik würden Gewerkschaften gebraucht als Lotsen für eine gute Gesellschaft und als Gestalter einer guten neuen Arbeitswelt. „Wir gestalten Zukunft! Solidarisch und gerecht, mit Selbstvertrauen und Zuversicht“, rief Fahimi den Delegierten der Gewerkschaften und Gästen des Kongresses zu. „Wir werden dafür sorgen, dass es auch in der Transformation gerecht zugeht und der soziale Frieden gesichert bleibt.“ Weiterlesen

Spart uns nicht unsere Zukunft kaputt

Bündnis „Gemeinsam gegen die Bildungskrise – stop the cuts“ fordert massive Investitionen in Bildung und Wissenschaft

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Mit einem offenen Brief wendet sich heute ein breites Bündnis von Schüler*innen, Studierenden und Beschäftigten im Bildungsbereich an den Bundestag, Kultus- und Wissenschaftsminister*innen sowie das Bundesfinanzministerium. Hintergrund dieses Briefes sind die aktuellen Haushaltsdebatten im Bund, ebenso wie die Kürzungspläne vieler Länder, die künftig die Schuldenbremse einhalten müssen und weniger Steuern als geplant einnehmen.Doch allein der Sanierungsstau an Schulen und Hochschulen beläuft sich inzwischen auf über 100 Mrd. € [1], [2]. Gleichzeitig mangelt es an Personal in Schulen, KiTas und Hochschulen. Laut Gewerkschaften müssten alleine 200.000 Erzieher*innen zusätzlich eingestellt werden. Ebenso hoch taxieren Bildungswissenschaftler*innen den Bedarf an neuen Lehrer*innen. Lehrende sind überfordert und Lernende erhalten nicht die Bildung, die sie brauchen. Gemeinsam fordern die Bündnispartner*innen daher eineInvestitionsoffensive in Bildung und Wissenschaft. Weiterlesen

Kindliche Sportverletzungen: wann Kinder mit dem Sport pausieren sollten

Bericht: Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)

Kinder verletzen sich im Sport anders als Erwachsene. In den verschiedenen Phasen des Heranwachsens sind Knochen, Muskeln, Sehnen anders belastbar. Der Stoffwechsel ändert sich in dieser Zeit ständig. Welches die häufigsten kindlichen Sportverletzungen sind, wie sie entstehen, wie sie behandelt werden und wie vorgebeugt werden kann – darüber berichtet Prof. Dr. med. Holger Schmitt, Chefarzt im Deutschen Gelenkzentrum Heidelberg (ATOS Klinik Heidelberg) auf dem 37. GOTS Kongress im Mai in Berlin. … weiter


Quelle: www.gots.org
Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

 

Geflüchtete Rom*nja aus der Ukraine, Moldau und aus anderen Staaten brauchen Schutz

Bericht: Pro Asyl

Zum internationalen Tag der Rom*nja am 8. April forderten der Flüchtlingsrat Berlin und PRO ASYL Schutz für geflüchtete Rom*nja gleich welcher Herkunft, ihre Gleichbehandlung mit anderen Geflüchteten und die Anerkennung ihrer Fluchtgründe. Das gilt aktuell besonders für die Rom*nja, die vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen, aber auch für geflüchtete Rom*nja aus Moldau und dem Westbalkan. … weiter


Quelle: www.proasyl.de

 

Industrie spielt in Deutschland weiterhin eine größere Rolle als in den meisten anderen Ländern

Studie: Hans-Böckler-Stiftung

Auch in der deutschen Wirtschaft hat der Dienstleistungsbereich über die vergangenen Jahrzehnte an Bedeutung gewonnen. Doch nach wie vor trägt die Industrie zum wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich bei – so ist beispielsweise ihr Produktionswert zwischen 1991 und 2020 um 81 Prozent gestiegen. Ihre Bedeutung ist deutlich größer als in vielen anderen Ländern. Das liegt auch an der engen Vernetzung zwischen den Wirtschaftssektoren, zeigt eine neue Studie des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung. … weiter

 


12.4.2022
Hans-Böckler-Stiftung
www.boeckler.de
Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay

 

Ostern: Wieso eigentlich ein Hase?

Mitteilung: Leibniz-Institut für Länderkunde

Vor dem Osterfest beschäftigt sich die Kulturwissenschaftlerin Karin Bürkert im „Nationalatlas aktuell“ des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) mit der Funktion von Bräuchen und beleuchtet den Mythos des eierbringenden Hasen.

Zum Vergrößern bitte anklicken! Ausschnitt der Karte „Wer bringt und legt nach Meinung der Kinder die Ostereier?“ aus dem Atlas der deutschen Volkskunde © Leibniz-Institut für Länderkunde

Dass es nicht immer und überall der Hase war, der die Eier gebracht hat, zeigt ein Blick auf die Karte „Wer bringt und legt nach Meinung der Kinder die Ostereier?“ aus dem Atlas der deutschen Volkskunde aus dem Jahr 1937, einem methodisch und ideologisch nicht unproblematischen Werk. Laut der zugrundeliegenden Befragung wurden je nach Region auch andere Tiere wie Hahn oder Fuchs als Überbringer der ostertypischen Überraschungen genannt. Hinsichtlich ihrer Verbreitung konnten es die Konkurrenten indes nie mit dem niedlichen Hasen aufnehmen.

Kulturwissenschaftlich sei die Frage, welches Tier in welcher Region die Eier bringt, ohnehin nicht sehr bedeutsam, erklärt Karin Bürkert, die am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen forscht und lehrt. Ausgehend von der Frage, wieso ausgerechnet ein Hase Eier bringt, begibt sie sich im Nationalatlas aktuell des Leibniz-Instituts für Länderkunde daher auf die spannendere Spurensuche nach den Ursprüngen der Mythen, Erzählungen und Herkunftsgeschichten rund um den Osterhasen. Weiterlesen

Neurologie: Langfristiger Benzodiazepin-Gebrauch greift Synapsen an

Bericht: Ludwig-Maximilians-Universität München

LMU- und DZNE-Wissenschaftler zeigen im Tiermodell, dass Benzodiazepine zum Verlust von Nervenverbindungen im Gehirn führen. Vor allem bei älteren Menschen kann die dauerhafte Einnahme der weit verbreiteten Beruhigungsmittel zu kognitiven Beeinträchtigungen führen.

Die Studie liefert erstmals eine mechanistische Erklärung und kann nach Ansicht der Autoren Einfluss auf die zukünftige Behandlung von Menschen mit Demenzrisiko haben. … weiter


Quelle: www.uni-muenchen.de

 

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