Bildungsgewerkschaft: Wie der Digitalpakt umgesetzt werden sollte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Empfehlungen erarbeitet, wie der Digitalpakt Schule in den Ländern in die Praxis übersetzt werden sollte. Kernbotschaft: Es gilt der Primat der Pädagogik! „Die Technik muss genutzt werden, um das pädagogische Konzept einer Schule bestmöglich umzusetzen. Der Digitalpakt darf nicht dazu führen, dass Schulen sich einseitig an die technischen Möglichkeiten und die Digitalisierung der Lernprozesse anpassen müssen“, stellte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. fest. Schulen wünschten sich mehr Zeit, Unterstützung und Fortbildungsangebote, um gute Medienkonzepte zu entwickeln und in den Unterricht zu integrieren. Ziel sei, digitale Medien sinnvoll in den Unterrichtsfächern einzusetzen. Weiterlesen »

Mitteilung: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

„Bildung und Digitalisierung: Was verändert sich an unseren Schulen?“, so lautete der Titel einer Vortragsreihe wissenschaftlicher Expertinnen und Experten in Frankfurt am Main, die soeben zu Ende gegangen ist. Alle Vorträge stehen jetzt als Videos frei zur Verfügung. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Bayern

Und wieder ist es am 2. Mai so weit: Alle Kinder der vierten Grundschulklassen bekommen ein Übertrittszeugnis. Das „Grundschulabitur“ ist nach einem absurd anmutenden Prüfungsmarathon absolviert. Für die Bildungsgewerkschaft GEW ist dieses Übertrittszeugnis ein wiederkehrendes Ärgernis. Es gehört endlich abgeschafft.

Die unterschiedlichen und vielfältigen Fähigkeiten der Lernenden bereichern alle Beteiligten und dürfen nicht als Grund für eine Aufteilung in verschieden wertige Gruppen dienen. Die GEW fordert daher in einem Grundsatzbeschluss „Schulen, die alle Kinder und Jugendlichen willkommen heißen, die persönliche Lernwege anbieten und die niemanden beschämen.“ Das „Ende Angst erzeugender, Versagen provozierender und das Lernen verleidender Bewertungen, besonders in Form von Noten“ ist eine grundlegende Voraussetzung dafür. Weiterlesen »

Mitteilung: Die Linke Landesverband Bayern

Obwohl Beamtinnen und Beamte zu Beginn ihrer Dienstzeit frei entscheiden können, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern, werden Beihilfezahlungen bisher nur in der privaten Krankenversicherung übernommen. Faktisch sind Beamtinnen und Beamte also damit gezwungen, sich privat zu versichern. 

Auch zukünftig soll Beamtinnen und Beamten in Bayern keine echte Wahlfreiheit ermöglicht werden. Bayerns CSU-Finanzminister Albert Füracker erklärte dazu, dass die Staatsregierung das sogenannte “Hamburger-Modell” – welches Beamtinnen und Beamten ermöglicht, sich zu fairen Bedingungen auch gesetzlich zu versichern – entschieden ablehnt. Weiterlesen »

Zahlen des Kultusministeriums geben SPD-Bildungsexpertin Anlass zur Sorge: “Maximal vier Wochenstunden etwa an Gymnasien reichen hinten und vorne nicht aus, um Bedürfnissen gerecht zu werden”

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die Schulpsychologen in Bayern sind überlastet – zu diesem Schluss kommt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Margit Wild angesichts einer aktuellen Anfrage an das Bildungsministerium. Nach der sind für jedes Gymnasium ein Lehrer mit Zusatzqualifikation Schulpsychologie vorgesehen – mit vier Wochenstunden für die Ausübung dieser Tätigkeit. “Das muss man sich einmal vorstellen”, kritisiert Wild, “an Gymnasien mit 1200 Schülerinnen und Schülern gibt es zum Beispiel einen Mathelehrer, der gleichzeitig Schulpsychologe ist und vier Schulwochenstunden aufwenden kann, etwa Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten oder gar Depressionen zum Gespräch zu bitten. Das reicht doch hinten und vorne nicht aus. An den anderen Schularten sieht es meist noch schlechter aus!” Weiterlesen »

Max Deisenhofer kritisiert bayerisches Digitalisierungskonzept: „Flickenteppich“

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Aus Sicht der Landtags-Grünen lässt das am 12.4. vorgelegte Digitalisierungskonzept des FW-Bildungsministeriums zu wünschen übrig. „Mir fehlen der klare Plan, die konkreten Vorgaben zur digitalen Bildung aus dem Ministerium“, so Maximilian Deisenhofer. „Das Thema ist zu wichtig, um es allein den Medienkonzepten zu überlassen. Der Minister nimmt sich damit selbst aus der Verantwortung und überlässt den einzelnen Schulen die Umsetzung der digitalen Bildung ohne konkrete Vorgaben zu machen. Es braucht im Lehrplan aber verbindliche Inhalte und am besten auch ein dezidiertes Unterrichtsfach, in dem diese Inhalte vermittelt werden.“ Weiterlesen »

Gabriele Triebel fordert Gleichberechtigung aller Schülerinnen und Schüler – egal welchen Glaubens

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Die Fortsetzung des Modellversuchs muss in die Einführung eines bedarfsorientierten, flächendeckenden und konfessionell gebundenen Islamischen Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach münden und damit in die Gleichberechtigung muslimischer Schülerinnen und Schüler. Denn das Recht der Religionsgemeinschaften, in den Schulen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach abzuhalten, ist grundgesetzlich verbürgt (Art. 7, Abs. 3). Weiterlesen »

Die GEW Bayern begrüßt grundsätzlich die Senkung von Elternbeiträgen. Das ist ein richtiger Schritt zur vollständigen Gebührenfreiheit. Statt einer pauschalen Entlastung wäre allerdings der qualitative Ausbau dringlicher, so die Bildungsgewerkschaft.

Mitteilung: GEW Bayern

Ab Montag wird der Kitabesuch eines bayerischen Kindes mit monatlich 100 Euro durch die Staatsregierung bezuschusst. Mit dem Zuschuss durch den Freistaat pro Kita-Platz (zunächst die Kindergartenplätze, ab 2020 dann auch die Krippenplätze) werden zahlende Eltern zwar entlastet, aber dieses Geld fehlt für wichtige Qualitätsverbesserungen, stellt die GEW Bayern fest. Weiterlesen »