Mitteilung: GEW Bayern

Das Kultusministerium hat soeben die Einstellungsnoten für die Grund-, Mittel- und Förderschulen bekannt gegeben. Die Bildungsgewerkschaft GEW Bayern schlägt Alarm: Der Lehrer*innenmangel an den Grund-, Mittel- und Förderschulen hat jetzt dramatische Ausmaße erreicht. Was für Prüfungsabsolvent*innen natürlich erfreulich ist, die Volleinstellung, hat zur Folge, dass in manchen Bereichen nicht einmal ein Drittel der freien Stellen mit voll ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden können! Weiterlesen »

Dringlichkeitsantrag der SPD: Keine Entlassung von Lehrkräften vor den Sommerferien

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen den von den Lehrerverbänden beklagten Lehrermangel an Grund- und Mittelschulen in Bayern. In einem aktuellen Dringlichkeitsantrag regt die SPD-Landtagsfraktion vor allem an, vor den Sommerferien keine Lehrer zu entlassen. „Es zeichnet sich ab, dass bereits zum Schulanfang im September der Unterricht an Grund- und Mittelschulen nicht in vollem Umfang stattfinden kann. Eine Reduzierung des Stundenplans ist untragbar“, stellt Strohmayr fest. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Bayern

Mit Unverständnis reagiert die bayerische Bildungsgewerkschaft GEW erneut auf die Praxis des Freistaats Bayern, die Verträge von Lehrkräften zu den Sommerferien auslaufen zu lassen. Damit bleibt Bayern neben Baden-Württemberg trauriger Spitzenreiter in dieser Befristungspraxis. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Bayern

Aufgrund der zunehmend desaströsen Personalsituation an vielen Schulen Bayerns, schlägt die Bildungsgewerkschaft GEW eine vorübergehende Reduzierung des Unterrichts vor, um der massiven Arbeitsbelastung der Lehrkräfte entgegenzuwirken.

Obwohl bereits zahlreiche Maßnahmen, wie die Aussetzung des Lotsendienstes oder der Externen Evaluation umgesetzt wurden, herrscht in vielen Regierungsbezirken, gerade an Grund-, Mittel- und Förderschulen, nach wie vor akuter Lehrkräftemangel. Pensionierungen, Langzeiterkrankung, Schwangerschaften oder Grippewelle sind die Gründe für diesen Zustand. In einigen Bezirken können hunderte Lehrerstunden nicht besetzt werden. Die Folge: Unterrichtsausfall, Zusammenlegung von Klassen oder Streichung notwendiger Förderangebote. Weiterlesen »

“Langfristige Programme sind notwendig!”

Mitteilung: GEW Bayern

In den Grund-, Mittel-, Förder- und Berufsschulen in Bayern herrscht ein großer Mangel an Lehrer*innen. Trotzdem bekamen über 7000 Lehrkräfte vom Kultusministerium nur befristete Verträge, über alle Schularten. Jetzt will die Staatsregierung immerhin 800 Lehrer*innen an Gymnasien und Realschulen entfristen oder verbeamten. Dazu Ruth Brenner von der Bildungsgewerkschaft GEW: „Das ist deutlich zu wenig. Wir brauchen unbefristete Arbeitsverträge für möglichst alle Kolleg*innen!” Weiterlesen »

14. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für Die Überlastung der Lehrkräfte muss beendet werden! · Kategorien: Arbeitsplatz, Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , , ,

Die Bildungsgewerkschaft GEW zieht zum Schulhalbjahr Bilanz: Langfristige Maßnahmen gegen den Lehrer*innen-Mangel sind dringend!

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Bildungsgewerkschaft im DGB, fordert Unterrichtsminister Michael Piazolo zum Schulhalbjahr auf, endlich die drängendsten Probleme in Bayerns Schulen wirklich anzugehen.

Landesvorsitzender Anton Salzbrunn sagte heute in München: “Wir vermissen eine Langzeitstrategie der Staatsregierung gegen den massiven Lehrkräftemangel an Grund-, Mittel- Förder- und Berufsschulen.” Ab nächster Woche wird es in Bayern Schulamtsbezirke, z. B. in Oberfranken, geben, in denen dann 500 Lehrerstunden fehlen werden. Langfristig bräuchte es nach Angaben der GEW Bayern dringend eine neue Lehrer*innenbildung, flexibel und für mehrere Schularten geeignet. Für die dringend notwendige Steigerung der Attraktivität der Lehrämter an Grund- und Mittelschulen muss auch Bayern die Gehaltsstufe A 13 für neu beginnende Lehrer*innen an diesen Schularten einführen. Nur eine Erhöhung der Eingangsbesoldung wie von Ministerpräsident Söder angekündigt, reicht nicht aus.

“Von der andauernden Überlastung der Kolleg*innen an den Schulen spricht Herr Piazolo nicht nur nicht – er macht auch nicht genügend dagegen”, so Salzbrunn weiter. “Stattdessen versucht er mit einigen ‘Zuckerln’ für Freie Wähler oder für die Industrie überhastet Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zu erfüllen: Einschulungskorridor und digitale Klassenzimmer.”
Zu letzterem gehört die übereilte Einführung des Pflichtfaches Informatik in den Mittel- und Förderschulen ab dem kommenden Schuljahr. Die Fachberater*innen Informatik müssen in Kürze in mehrtägigen Schulungen die zukünftigen Informatiklehrkräfte mit dem Lehrplan vertraut machen. Diese Fachberater sind meistens auch Systembetreuer an ihrer Schule und Multiplikatoren für die Amtliche Schulverwaltung (ASV). Sie müssen sich gleichzeitig um die neue Hardware kümmern, die gerade an die Schulen geliefert wird und sollen den Probe-Parallelbetrieb des neuen ASV-Programms unterstützen. “Hier werden engagierte Kolleg*innen systematisch in die Überlastung getrieben”, so Johannes Schiller, für die GEW Mitglied im Hauptpersonalrat.

Auffällig sei, so Salzbrunn weiter, “dass andere bereits mehrmals angekündigte Entscheidungen auf die lange Bank geschoben werden: Die Entfristung von angestellten Lehrer*innen steht schon sehr lange aus. Die Entscheidung zum Islam-Unterricht wird verschleppt. Eine vorausschauende Einstellungspolitik für ein wirklich neues G 9 fehlt ebenfalls.”

Der Bildungsgewerkschafter empfiehlt dem neuen Kultusminister andere Akzente als seine Vorgänger zu setzen.


PM v. 14.2 2019
Anton Salzbrunn
Vorsitzender GEW Bayern
www.gew-bayern.de

10. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für „Wir erhöhen den Druck und rufen bundesweit zu Warnstreiks auf!“ · Kategorien: Arbeitsplatz, Gehalt - Rente - Tarif · Tags: ,

Bildungsgewerkschaft GEW zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst bei den Ländern Beschäftigten – Arbeitgeber legen kein Angebot vor

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Potsdam – Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder ist am frühen Donnerstagabend nach zwei Tagen ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kündigte an, mit einer Ausweitung der Warnstreiks auf die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu reagieren. „Die Arbeitgeber haben es in der Hand, am Verhandlungstisch zu einer Lösung zu kommen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Potsdam. „Aber auf die Weigerung der TdL, den Gewerkschaften ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, kann es nur eine Antwort geben: Wir werden jetzt den Druck erhöhen und unsere Mitglieder in den Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen zu Arbeitsniederlegungen aufrufen.“ Weiterlesen »

01. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für Schulsekretärinnen besser bezahlen und entfristen! · Kategorien: Arbeitsplatz, Gehalt - Rente - Tarif · Tags: ,

Fachsprecher Arif Taşdelen: Der gewaltige Verwaltungsaufwand einer Schule spiegelt sich bisher nicht in den Arbeitsbedingungen der Sekretariatskräfte wider

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Schulsekretariatskräfte in Bayern brauchen mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen: Diese Forderung stellte die BayernSPD-Landtagsfraktion in der Sitzung des Ausschusses für Fragen des Öffentlichen Dienstes am 22.1.2019. Der Sprecher der Fraktion für Belange des Öffentlichen Dienstes, Arif Taşdelen, betonte: “Die Schulsekretärin – in den meisten Fällen sind es Frauen – ist erste Anlaufstelle für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, nicht-pädagogische Angestellte der Schule, Jugendämter, Lieferanten, Handwerker und viele mehr. Doch der immer größer werdende Anspruch dieser Arbeit spiegelt sich nicht in der Bezahlung wider: Bis auf wenige Schularten wird Schulsekretariatskräften nur E4 gezahlt. Das sind in der ersten Gehaltsstufe nicht einmal 1.500 Euro netto in Vollzeit. Wir fordern E6 für alle Schulsekretariatskräfte mit der Möglichkeit einer Beförderung bis zu E8.”

Hinzu komme, dass es nicht nur bei Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch bei Sekretariatskräften gängige Praxis und Unart sei, diese zu Beginn des Schuljahres einzustellen und bis zu den Sommerferien zu befristen, um sich in diesen sechs Wochen die Personalkosten zu sparen. “Dem muss dringend ein Riegel vorgeschoben werden. Generell sind Befristungen familienfeindlich und nicht zukunftsgewandt.”


PM v. 3.9.2018
BayernSPD Landtagsfraktion
bayernspd-landtag.de