„Was haben die Gewerkschaften je für uns getan?“

Das fragt der Boss eines Unternehmens während einer Unternehmenssitzung, während draußen die Gewerkschaften eine Kundgebung abhalten. 

Das Video stammt vom 29.04.2011 und hat nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn in der Zwischenzeit der Mindestlohn auf 12 Euro hochgeschraubt werden soll.

Der Film ist hochaktuell!

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden (eingebetteter Film). Ein Aufruf erfolgt in eigener Verantwortung!
Originallink: www.youtube.com/watch?v=TfjHituJoMI

 

„Zweiteilen kann ich mich leider nicht“

Joscha Falck veröffentlichte auf seiner Homepage am 1.12.2021 den Gastbeitrag einer Grundschullehrerin über einen typischen Schultag im Herbst 2021:
Der Wecker der Kollegin klingelt  um 5.30 Uhr. Um 20.45 Uhr endet nach rund 14 Stunden ihr Arbeitstag – angefüllt mit Hektik, Zeitdruck, dem Zurückdrängen persönlicher Bedürfnisse und einem verzweifelten Ringen, trotz alledem, auf die Schüler einzugehen. Eine Leseempfehlung unsererseits!

Zweiteilen kann ich mich leider nicht

Ein typischer Schultag im Herbst 2021 – Gastbeitrag einer Grundschullehrerin
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Zahl der Minijobs steigt – Kritik vom DGB

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, am Dienstag in Berlin:

„Dass die Zahl der Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung weiter steigt, ist erfreulich. Was Sorgen macht: Die Zahl der Minijobs wächst ebenfalls wieder. Allein von August bis September sind 30.000 neue geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse entstanden, im Vergleich zum Vorjahr sogar mehr als 90.000. Minijobs können aber ‚süßes Gift‘ sein. Was für einen Teil der Beschäftigten – überwiegend für Frauen – kurzfristig zunächst reizvoll erscheint, endet für einige als anhaltende Armutsfalle. Die schmerzhaften Konsequenzen des Minijobverlustes in der Krise: Kein Kurzarbeitergeld, kein Arbeitslosengeld und zumeist auch keine Rentenansprüche – für einen Teil der Beschäftigten führt der Minijob damit geradewegs in die Altersarmut.

Es ist eine anhaltende Fehlentwicklung, wenn Arbeitgeber sozialversicherte Arbeitsstellen abbauen und sie durch Minijobs ersetzen, die eben nicht die versprochene Brücke in sozialversicherte Arbeit werden, sondern sie in diesem Fall sogar verdrängen. Den Preis dafür bezahlen die Beschäftigten mit fehlender Absicherung. Die Ampel-Koalition muss genau hinsehen und ihre Chance nutzen, in dem Bereich endlich aufzuräumen, um geringfügige in sozialversicherungspflichtige Arbeit umzuwandeln. Die Dynamisierung der Minijob-Grenze bedeutet ein hohes Risiko, das für viele MinijobberInnen fatale Konstrukt weiter zu verfestigen.“


30.11.2021
DGB
www.dgb.de

„Kurswechsel jetzt! Länder schicken Pädagogen trotz Lehrkräftemangel in die Sommerarbeitslosigkeit“

Bildungsgewerkschaft GEW zur BA-Studie über pädagogische Saisonarbeit bei Lehrkräften

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M./Nürnberg – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert scharf, dass die Bundesländer Lehrkräfte vor den Sommerferien entlassen und nach den Ferien (meist) wieder einstellen. Wie weit diese skandalöse Praxis verbreitet ist, belegt eine aktuelle Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Demnach seien die Arbeitslosmeldungen von Lehrkräften 2020 in den Sommerferien sprunghaft gestiegen. „Seit mehreren Jahren herrscht in Deutschland ein teils dramatischer Mangel an Lehrkräften. Während der Corona-Pandemie hat sich diese Situation noch einmal verschärft, weil die neuen Herausforderungen wie Wechselunterricht zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer verlangen. Es ist ein Skandal, dass die Länder trotzdem weiter an ihrer Hire-an-Fire-Politik festhalten. Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte zahlen die Zeche für diese Strategie, weil die Qualität des Unterrichtsangebots leidet“, betonte GEW-Vorsitzende Maike Finnern am Dienstag in Frankfurt a.M. „Zudem sanieren sich die Bundesländer als Arbeitgeber auf Kosten der Beitragszahlenden der Sozialkassen.“ Weiterlesen

Sorge vor Corona-Infektion am Arbeitsplatz bleibt hoch

Beschäftigte mit niedrigen Löhnen sind besonders oft betroffen

Bericht: Hans-Böckler-Stiftung

Trotz zuletzt sinkender Inzidenz-Zahlen bleibt die Sorge unter den Beschäftigten vor einer Corona-Infektion hoch: In der ersten Maihälfte gaben 32 Prozent der Befragten an, sich Sorgen vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur Arbeit zu machen. Dies ist nur ein minimaler Rückgang gegenüber dem Monat April (34 Prozent). Besonders betroffen sind Beschäftigte mit niedrigen Löhnen: Unter Geringverdienenden im untersten Fünftel der Lohnverteilung gaben in der ersten Maihälfte 43 Prozent der Befragten an, sich Sorgen zu machen – verglichen mit 23 Prozent unter Besserverdienenden im obersten Fünftel. Das ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Befragung des Portals Lohnspiegel.de, an der sich seit April 2020 mehr als 51.000 Beschäftigte beteiligt haben. Lohnspiegel.de wird vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung wissenschaftlich betreut Weiterlesen

Personalratswahlen 2021

Im Bereich des Schulamtes Ansbach werden v. 22.6. – 24.6.2021 Personalratswahlen für Förder- und Realschulen,  Grund- und Mittelschulen sowie für Gymnasien durchgeführt. Die Wahlperiode dauert fünf Jahre!

Hier sind die Kandidat_innen der Grund- und Mittelschulen, die auf der Liste der GEW antreten:

Kandidat_innen im Bereich des Schulamtes in der Stadt Ansbach (pdf-Datei)

Kandidat_innen im Bereich des Schulamtes im Landkreis Ansbach (pdf-Datei)

 

Interview: Alle Sinne müssen ganzheitlich angesprochen und gefördert werden

Ruth Hess ist seit zwei Jahren Schulleiterin an einer bayerischen Mittelschule. Günther Schmidt-Falck führte mit ihr ein Gespräch über Formen der demokratischen Schulentwicklung, über Corona und die Digitalisierung sowie den kollegialen Umgang miteinander in den schwierigen Zeiten der Pandemie.
Neben ihren ursprünglichen Berufsvorstellungen und beruflichen Zielen formulierte Ruth Hess auch ihre Wünsche an die weitere Entwicklung der Schule in den Zeiten nach Corona:

zum Interview


Bild von Wokandapix auf Pixabay

„Solidarität ist Zukunft“! DGB feiert 1. Mai 2021 vor Ort und im Netz

Unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft!“ begeht der Deutsche Gewerkschaftsbund im zweiten Corona-Jahr den Tag der Arbeit mit Kundgebungen vor Ort und einem Live-Stream im Netz.

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann betonte bei der zentralen 1. Mai-Veranstaltung auf dem Hamburger Fischmarkt, wie wichtig der solidarische Zusammenhalt nach über einem Jahr Pandemie sei. Zwar seien die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise enorm. Durch solidarisches Handeln sei es aber gelungen, das Schlimmste zu verhindern: „In den vergangenen Monaten haben Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte dafür gekämpft, dass soziale Härten abgefedert und viele Jobs gesichert wurden“, so Hoffmann. Die Gewerkschaften hätten sich erfolgreich für mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz eingesetzt und dafür gesorgt, dass verbindliche Regeln fürs Homeoffice gelten. Auch die Unterstützung für Familien wurde verbessert und das Kurzarbeitergeld auf Druck der Gewerkschaften verlängert und erhöht.

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