1. Oktober2020

Erklärung des Bündnisses „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“ anlässlich der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang übersenden wir Ihnen die Erklärung „Neue Wege – statt weiter wie bisher!“ des Bündnisses „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“.

Mit Blick auf die jetzt beginnende kältere Jahreszeit und die Schwierigkeiten, die Klassenräume ausreichend zu lüften, besteht bei den Schulbehörden und unter Virologen weitgehend Einmütigkeit darüber, dass die Corona-Pandemie das Schulgeschehen noch auf längere Sicht beeinflussen wird. In der Corona-Krise haben wir die Erfahrung gemacht, dass Schulen, die das selbstständige und inklusive Lernen der Schülerinnen und Schüler fördern, gut auf die Herausforderungen der Pandemie vorbereitet waren. Deshalb stellen die Verbände des Bündnisses die starren, normierten Leistungserwartungen und Leistungsbewertungen in Frage. Sie appellieren an die Politik, Klassenwiederholungen und Abschulungen von „höheren“ auf geringer bewertete Schulformen als Schritte zu einem inklusiven Schulsystem auf Dauer abzuschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf Rödde
GEW-Pressesprecher

Info:
An dem Bündnis beteiligen sich folgende Organisationen: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Aktion Humane Schule (AHS), Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG) – Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens, Grundschulverband (GSV), NRW-Bündnis „Eine Schule für alle“ sowie Politik gegen Aussonderung – Koalition für Integration und Inklusion (PogA)

Download der gemeinsamen Erklaerung Neue Wege Corona


1.10.2020
Ulf Rödde
Presesprecher
GEW-Hauptvorstand
www.gew.de

 

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