Corona: Informationen, Schulschließungen und Tests wirken gegen Infektion

Bericht: Kiel Institut für Weltwirtschaft

Unter den sogenannten nicht-pharmazeutischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie waren öffentliche Informationskampagnen und Schulschließungen laut einer Studie des IfW Kiel, in die auch Daten aus Deutschland eingeflossen sind, am effektivsten. Sie senkten die Reproduktionszahl, also die Anzahl an Menschen, die eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, um 0,35 bzw. 0,24. “Gleichwohl folgt aus der hohen Wirksamkeit einer Maßnahme nicht automatisch eine Empfehlung zur politischen Umsetzung, wenn wie im Fall von Schulschließungen die negativen Folgen stark sind”, sagt Studienautor Alexander Sandkamp vom IfW Kiel. … weiter


Quelle: www.ifw-kiel.de 

„Neue RKI-Zahlen: Höhere Inzidenz bei Geimpften als bei Ungeimpften“

Am 1.4.2022 analysierte Thomas Oysmüller im Online-Magazin „tkp – Der Blog für Science & Politik“ den aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) v. 31.3.2022 unter der obigen zitierten Überschrift :

Neue RKI-Zahlen: Höhere Inzidenz bei Geimpften als bei Ungeimpften

Die Inzidenz unter den Geimpften ist mittlerweile höher als unter den Ungeimpften. Zumindest in der Altersgruppe 18 – 59 Jahren. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts hervor. Den ganzen Artikel lesen

Hinweis: Der betreffende RKI-Wochenbericht v. 31.3.2022 ist im Artikel verlinkt!


siehe dazu auch: „Anteil von Geboosterten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu“

siehe dazu auch: „Impfschäden – wie Deutschland bei der Erforschung hinterherhinkt“

 

GEW: „Das Ziel ist grundsätzlich richtig, es mangelt an konkreten Maßnahmen und Unterstützung“

Bildungsgewerkschaft GEW zur KMK-Tagung: „Bildungseinrichtungen möglichst lange offen halten“

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält das Ziel der Kultusministerkonferenz (KMK), Kitas, Schulen und Hochschulen so lange wie möglich offen zu halten, „grundsätzlich für richtig“. Die Bildungsgewerkschaft wies jedoch darauf hin, dass die KMK viele Hoffnung verbreite, aber wenig konkrete Maßnahmen und Unterstützung anbiete. „Gerade in der zugespitzten Pandemiesituation mit der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus‘ brauchen die Bildungseinrichtungen mehr denn je ganz hilfreiche Unterstützungsangebote. Hier duckt sich die KMK weg, obwohl Schulen überdurchschnittlich häufig von Corona-Ausbrüchen sowie Quarantänemaßnahmen betroffen sind und schließen mussten“, stellte GEW-Vorsitzende Maike Finnern am Freitag mit Blick auf den Corona-Beschluss der KMK fest. „Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Kinder, Jugendlichen und Studierenden, Pädagoginnen, Pädagogen und Lehrenden sowie der Eltern hätten schon längst deutlich nachhaltiger umgesetzt werden müssen. Das unzureichende Krisenmanagement der Kultus- und Wissenschaftsministerien hat die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in allen Bildungsbereichen verschlechtert und zu zusätzlichen Belastungen beigetragen.“ Weiterlesen

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 41: Corona-Lemminge

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 41

 

Corona-Lemminge

„Der Staat bildet sich in den Leuten ab. Der Staat ist nicht nur ein äußeres Gebäude, in dem man sich zwangsläufig entweder glücklich oder unglücklich fühlt, sondern er zieht in die Leute ein. L‘etat c‘est moi, bis zu den unteren Ebenen. Wir sind ja alle der Staat. Das ist nicht eine äußere, feindliche Erscheinung, sondern der Staat ist ja wirklich in uns.“
(Thomas Brasch)

Seit dem frühen Tod meiner Mutter fühle ich mich wie ein Schwarzfahrer im Zug des Lebens. Ich verlor die Rechtfertigung meiner Existenz, mein Mandat zu leben, und fürchte seither ständig das Auftauchen eines Fahrkartenkontrolleurs. Nur schreibend konnte ich meine Anwesenheit im Zug rechtfertigen und nachträglich einen Fahrschein lösen. Ganz sicher bin ich mir bis heute nicht, ob dieser Fahrschein Gültigkeit besitzt und akzeptiert wird. Die Kindheitsgefühle der Ziellosigkeit und des Überflüssigseins konnte ich durchs Schreiben nie ganz abschütteln, zumal meinem Schreiben die gesellschaftliche Anerkennung versagt blieb. Auch als Schreiber ist mein Ort das Abseits. Wie bin ich Sartre dankbar für die Beschreibung seines und meines Lebensgrundgefühls als blinder Passagier. … weiter

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Bild von RockYourCradle auf Pixabay


Alle bisherigen Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

Alle aktuellen Texte von Götz Eisenberg im GEWerkschaftsMagazin

 

„Zunehmende Intoleranz und Denkverweigerung“

Oskar Lafontaine äußerte sich am 3.11.2021 auf seiner Facebookseite zu den Spätfolgen von Covid-19:

Zunehmende Intoleranz und Denkverweigerung

Dass Angst zu irrationalem Verhalten führt, ist aus der Psychologie bekannt. Daher ist es verständlich, dass auch in der Corona-Debatte Menschen ein Verhalten an den Tag legen, das sonst nicht zu erklären wäre, und absurde Thesen und wunderliche Meinungen vertreten. Beängstigend ist aber die Zunahme der Intoleranz und der Ausgrenzung Andersdenkender. Den ganzen Artikel lesen

Lafontaines Kommentar kann man auch in gekürzter Form auf seiner Homepage lesen

 

Was ist aus der Linken geworden?

Am 7.11.2021 wurde im links-netz.de der Aufsatz von Joachim Hirsch „Was ist aus der Linken geworden?“ veröffentlicht.

Joachim Hirsch schreibt über die Corona-Krise und die Aufgabe einer linken Kritik. Linke hätten die Sinnhaftigkeit der staatlichen Maßnahmen und deren Auswirkungen hinterfragen müssen.

Was ist aus der Linken geworden?

von Joachim Hirsch

Das Verhalten der Linken (ich lasse es erst mal bei dieser allgemeinen Bezeichnung eines recht unübersichtlichen politischen Feldes und beziehe mich im Wesentlichen auf das gesamte Spektrum) hat zu Konflikten und Auseinandersetzungen geführt, die denen im Zusammenhang mit dem Irakkrieg ähneln. Der Riss ging oft durch die einschlägigen Gruppierungen und Organisationen hindurch. Den ganzen Artikel lesen

 

GEW: „Soziale Spaltung im Schulwesen überwinden!“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Deutschen Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung: „Gelder nach Sozialindex verteilen“

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt mit Blick auf die wachsende, durch die Pandemie verschärfte soziale Spaltung in Deutschland rasche und nachhaltige Unterstützung insbesondere für Brennpunktschulen sowie benachteiligte Kinder und Jugendliche an. „Die sozialen Probleme, die viele Kinder ohnehin schon haben, werden in besonders belasteten Schulen in der Corona-Pandemie verdoppelt und verdreifacht. Das darf sich ein reiches Land wie Deutschland nicht leisten“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern in einer ersten Reaktion auf die Ergebnisse des heute veröffentlichten Deutschen Schulbarometers der Robert-Bosch-Stiftung. „Nach den Corona-Maßnahmen brauchen wir jetzt dringend ein soziales und pädagogisches Maßnahmenprogramm, das diesen Fehlentwicklungen nicht kosmetisch und kurzsichtig, sondern umfassend und nachhaltig entgegensteuert.“ Weiterlesen

Soziale Kontakte fördern Empathie und solidarisches Verhalten

Bericht: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Psychologinnen der Friedrich-Schiller-Universität haben untersucht, mit welchen Strategien Menschen Ausnahmesituation wie den Corona-Lockdowns begegneten und welche Auswirkungen diese auf ihr Empathievermögen hatten.

Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln, Maskenpflicht – aus Rücksicht auf Kranke und Schwache und zum Schutz der gesamten Bevölkerung musste jede und jeder Einzelne während der vergangenen anderthalb Jahre in vielen Bereichen zurückstecken und Solidarität zeigen. Empathischen Menschen fällt es dabei grundsätzlich leichter, Verantwortungsbewusstsein für andere zu entwickeln. Das ist in der Psychologie schon länger bekannt. Doch welchen Einfluss hat eine Ausnahmesituation wie der Corona-Lockdown auf das Empathievermögen – und damit auf eine Grundvoraussetzung solidarischen Verhaltens? … weiter


Quelle: www.uni-jena.de

 

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