Regierungserklärung zum Neuen Dienstrecht in Bayern

„Bayern schafft ein neues Dienstrecht unter dem Motto ‚Leistung stärker belohnen – Flexibilität gezielt fördern!’“ Mit diesen Worten erläuterte Finanzminister Erwin Huber im Bayerischen Landtag in seiner Regierungserklärung am Dienstag (10.6.) die Leitgedanken des Neuen Dienstrechts in Bayern. … weiter

Ob das so toll ist, lassen wir mal dahingestellt sein. Die Beförderungsmöglichkeiten für GS/HS-Lehrkräfte sind aber zweifellos überfällig und ihr jetziges Auftauchen nur erklärbar, weil die CSU Muffe hat vor dem Verlust der 50% bei der Landtagswahl am 28.9.08. Eine Gleichbehandlung aller LehrerInnen ist wohl weder vom Finanzminister finanziell, noch von der CSU geistig zu erwarten, aber die Beförderungsmöglichkeiten sind natürlich besser als nix. Bevor der Erguss in Kraft treten kann, muss er nach der Wahl erst abgesegnet werden und dann wird mensch sehen, wie viele Lehrkräfte davon profitieren und welche Leistungen überhaupt belohnt werden. Lesen Sie hier die Eckpunkte des neuen Dienstrechtes.

“Neues Dienstrecht”: Eine „Reform“, die diesen Namen nicht verdient

GEW Bayern kann die Begeisterung der Regierung und einzelner Verbände nicht teilen

Bericht: GEW Bayern

„Kein Grund zum Jubeln“ sind für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die heute vom Finanzminister in einer Regierungserklärung angekündigten „Eckpunkte“ für ein neues Dienstrecht.

Zwar sind positive Ansätze wie die Verbesserung der Beförderungssituation und die Entfristung der Sonderzulage sowie einige Vereinfachungen (wie die Bündelung der zahlreichen Fachlaufbahnen) zu erkennen. „Für eine Zumutung halten wir jedoch die Erhöhung der Altersgrenze für den
Eintritt in den Ruhestand“, so die GEW-Landesvorsitzende Gele Neubäcker. … weiter