gsf – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Arbeitgeber in seinem Urteil am 14.5.2019 verpflichtet, unbezahlte Mehrarbeit zu verhindern. Zwischen BeamtInnen und AngestelltInnen unterscheidet das Urteil nicht.

Es stellt sich die Frage,  wie unbezahlte Mehrarbeit und Überstunden z.B. in der Schule, in der Wissenschaft und in Kitas in Zukunft behandelt werden. Bei den Lehrkräften werden nur die Unterichtsstunden erfasst mal einen ominösen Faktor, um auf die knapp 40 Wochenstunden zu kommen. Wie werden zusätzliche Vertretungsstunden, Konferenzen in Überlänge, Korrekturen bei Prüfungen behandelt und wie werden die Ferien mit eingerechnet … ?
In Kitas gibt es in der Regel keine offizielle Vorbereitungszeit. Soll der Einkauf für das gemeinsame Frühstück oder die Besorgung von Spielmaterial in der Freizeit geleistet werden?

Die GEW prüft gerade die Konsequenzen, die sich aus dem Urteil ergeben können. Wir werden berichten, wenn erste Ergebnisse vorliegen. Weiterlesen »

Sebastian Jung von der GEW Bayern und Gewerkschaftssekretär für den Bereich Schule in Nordbayern hat ein neues Faltblatt mit wichtigen Informationen über den Personalakt entworfen.

Unter anderem werden folgende Fragen beantwortet:

  • Wo befinden sich die Personalakten?
  • Müssen BeamtInnen vor der Aufnahme eines Sachverhaltes in den Personalakt gehört werden?
  • Kann man Vorgänge aus den Personalakten entfernen lassen?
  • Hat ein/e BeamtIn ein Einsichtsrecht?
  • u.a. mehr

Download des Flyers als pdf-Datei

 

“Langfristige Programme sind notwendig!”

Mitteilung: GEW Bayern

In den Grund-, Mittel-, Förder- und Berufsschulen in Bayern herrscht ein großer Mangel an Lehrer*innen. Trotzdem bekamen über 7000 Lehrkräfte vom Kultusministerium nur befristete Verträge, über alle Schularten. Jetzt will die Staatsregierung immerhin 800 Lehrer*innen an Gymnasien und Realschulen entfristen oder verbeamten. Dazu Ruth Brenner von der Bildungsgewerkschaft GEW: „Das ist deutlich zu wenig. Wir brauchen unbefristete Arbeitsverträge für möglichst alle Kolleg*innen!” Weiterlesen »

Mitteilung: DGB Bayern

Jena: „Diese Summe legt schonungslos offen, dass zahlreiche Arbeitgeber nach wie vor geltendes Recht missachten!“

Die DGB Rechtsschutz GmbH konnte im Jahr 2018 insgesamt rund 30 Millionen Euro (2017: 27,3 Millionen Euro) für Gewerkschaftsmitglieder in Bayern erstreiten. Den größten Anteil an dieser Summe hatten erfolgreich abgeschlossene Verfahren im Arbeitsrecht (24,3 Millionen Euro). An zweiter Stelle folgten Streitigkeiten im Sozialrecht (5,4 Millionen Euro). Eine geringere Rolle spielten hingegen verwaltungsrechtliche Verfahren (0,3 Millionen Euro). Weiterlesen »

Sebastian Jung von der GEW Bayern hat ein Infoblatt entworfen zu folgenden Themen:

  • Mutterschutz, z.B. Mitteilung an die Behörde, Dauer der Schutzfrist, Arbeitsentgelt bei Arbeitnehmerinnen, Rechte während der Schwangerschaft 
  • Elternzeit, z.B. Neuerung für Eltern von ab dem 1. Juli 2015 geborenen Kindern, Stand der Krankenversicherung und Auswirkungen auf Dienstzeit, auf Versorgungsbezüge und Rückkehr an die ehemalige Stelle 
  • Elterngeld, z.B. Neuerung für Eltern von ab dem 1. Juli 2015 geborenen Kindern, Familiengeld

Download des Infoblattes

 

19. März 2019 · Kommentare deaktiviert für “Kopftuch für Richterinnen verboten, Kreuze an der Wand erlaubt” · Kategorien: Recht und Unrecht · Tags: ,

Am 19.3.2019 erschien in MiGAZIN ein Artikel zum Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichts über kopftuchtragende Richterinnen:

Kopftuch für Richterinnen verboten, Kreuze an der Wand erlaubt
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat entschieden, Richterinnen in Bayern dürfen weiterhin kein Kopftuch tragen. Dass in Gerichten weiterhin Kreuze an der Wand hängen dürfen, sei etwas anderes. Den ganzen Bericht lesen

01. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für Jugendschutz in leichter Sprache · Kategorien: Recht und Unrecht · Tags:

»Ab welchem Alter darf ich Bier trinken?« »Darf ich E-Zigaretten rauchen?« »Ist der Film für 12-Jährige freigegeben?« »Wie lange darf ich in eine Disco und wer darf mich begleiten?« Dossier 1/2019 »Jugendschutz in Leichter Sprache« ist erschienen

Mitteilung: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ)

Dies sind Fragen, die sich Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene stellen. Erwachsene müssen dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche nicht mit entwicklungsbeeinträchtigenden oder gar jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert werden und ihre physische und psychische Gesundheit nicht beeinträchtigt werden.
Das Jugendschutzgesetz regelt den Umgang mit diesen Gefährdungen, zum Beispiel durch Bestimmungen für die Abgabe von Alkohol oder Tabak. Weiterlesen »

13. Januar 2019 · Kommentare deaktiviert für Die dienstliche Beurteilung · Kategorien: Recht und Unrecht · Tags: ,

Personalnachrichten der GEW Ansbach vom Januar 2019

Gleich zu Beginn des neuen Jahres wurde Ihnen die dienstliche Beurteilung ausgehändigt und eventuell auch bereits eröffnet (frühestens eine Woche später).

Das Beurteilungsergebnis entscheidet bei angestellten und verbeamteten Lehrkräften über die Beförderung in eine höhere Gehaltsstufe (z.B. A12+Z oder A13 …) oder auch auf eine Funktionsstelle (Konrektor/in, Rektor/in, Fachberater/in, etc.). … weiter


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