29. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Migrant*innen dürfen auch in der Schule nicht Spielball finanzpolitischer Interessen sein · Kategorien: Arbeitsplatz, Bildung und Soziales, Unterricht und Erziehung · Tags: , ,

Die Bildungsgewerkschaft GEW Bayern zu den Haushaltsberatungen der Staatsregierung

Mitteilung: GEW Bayern

Im laufenden Schuljahr 2015/16 gab es viel zu wenig Plätze für Sprachanfänger*innen an Grund- und Mittelschulen in Bayern. Der Grund: Die Staatsregierung hat über Jahre hinweg deutlich zu wenig Planstellen für Lehrkräfte geschaffen und damit gut ausgebildete Lehrkräfte nicht eingestellt. Kinder und Jugendliche, die neu nach Deutschland kommen, brauchen die Chance, zwei Jahre verlässlich in einer Klassengemeinschaft unterrichtet und gefördert zu werden. Für viele Schüler*innen ist die Übergangsklasse der erste stabile Anlaufpunkt in einer sonst völlig neuen Umgebung. Dies ist in der Regel der Ort, an dem Sprachprobleme keine große Rolle spielen und an dem die ungewohnten Erfahrungen ausgetauscht werden können. Weiterlesen »

17. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für SPD-Bildungsexpertin Wild: Flüchtlingskinder brauchen besseres Unterrichtsangebot · Kategorien: Bildung und Soziales, Unterricht und Erziehung · Tags: ,

spd.gifTraumatisierte Schüler dürfen nicht in normale Klassen gesteckt werden – Kritik am Zögern von Kultusminister Spaenle

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Angesichts der steigenden Zahl junger Flüchtlinge verlangt die BayernSPD-Fraktion ein Konzept des Bildungsministeriums für speziellen Schulunterricht. Die SPD-Schulpolitikerin Margit Wild mahnt: „Traumatisierte Kinder aus Kriegsgebieten, die noch dazu oft kein Deutsch sprechen, können nicht einfach in normale Schulklassen gesteckt werden. Das überfordert die Kinder und die Lehrkräfte. Wir brauchen hierfür mehr Spezialisten, mit der Zusatzqualifikation Deutsch als Zweitsprache und mit einer auf verängstigte Kinder ausgerichteten besonderen pädagogischen Ausbildung.“

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