Gute Note in Deutsch, schlechte Bewertung des Matheunterrichts

Bericht: Eberhard Karls Universität Tübingen

Studie der Universität Tübingen zeigt: Gute Noten in einem Fach beeinflussen auch, wie Schüler andere Fächer bewerten

Wenn Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsqualität beurteilen – was an immer mehr Schulen der Fall ist –, heißt es künftig genauer hinschauen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung fanden in einer Studie Hinweise darauf, dass Noten nicht nur die Beurteilung des Unterrichts in dem jeweiligen Fach beeinflussen, sondern sich auch auf die Bewertung in anderen Fächern auswirken können. … weiter


Quelle: https://uni-tuebingen.de
Foto:  Jürgen Bücker  / pixelio.de

 

Nachteilsausgleich und Notenschutz bei LRS

gsfDie LegaKids Stiftung hat sich des Themas Notenschutz und Nachteilsausgleich bei LRS angenommen und neben anderen Beiträgen ein kurzes Video dazu erstellt:

Auf einer weiteren Seite auf der LegaKids Homepage kann man die Vorschriften für einen Nachteilausgleich und den Notenschutz in den verschiedenen Bundesländern aufrufen:

zur Auswahlseite der einzelnen Ländervorschriften

Hinweise zur Aktualität der Links:


Und hier geht es zur Seite „Nachteilsausgleich und Notenschutz – Leistungsbewertung kindgemäß gestalten. Auf 5 kurzen Textseiten wird das Thema erläutert.


Fazit: Viele Lehrkräfte stehen im Vorfeld der Zeugniserstellung oder auch Prüfungen vor der Frage, welchen Zeugniseintrag meine Schülerin/mein Schüler braucht? Muss ich ihr/ihm mehr Zeit in der Prüfung geben? Ist ein Attest nötig? Darf eine Bewertung der RS-Leistung im Zeugnis entfallen? usw.

LegaKids hat dankenswerter Weise das Themenfeld „Nachteilsausgleich und Notenschutz bei LRS“ übersichtlich und informativ präsentiert. Die Linkliste möge sich bitte jede Lehrkraft in dem betreffenden Bundesland selbst aktualisieren. Änderungen können leider jederzeit auftreten.
Wir vom GEWerkschaftsMAGAZIN können deswegen auch keine Garantie für die Aktualität der auf dieser Seite angegebenen Links übernehmen.

 

„Kieznah, bildungsfern?“

Unter diesem Titel hat Florian Schmid in der Wochenzeitung Freitag 39/2021 einen Artikel über die sog. „Brennpunktschulen“ verfasst. Eine Leseempfehlung unsererseits:

Kieznah, bildungsfern?

Der Angst vor „Brennpunktschulen“ kann man gemeinsam begegnen. Ein Weckruf

Für die Kleinen nur das Beste! Wie immer um diese Jahreszeit zeigt sich dieser Tage die hässliche Seite dieses Gemeinplatzes: Das Rennen um die „guten Schulen“ beginnt. Den ganzen Artikel lesen

„Infektionsschutz auch in der Weiterbildung nötig“

Bericht: GEW Bayern

Auch an Volkshochschulen, in der beruflichen Weiterbildung und in Integrationskursen muss der Infektionsschutz verbessert werden – das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern von der Staatsregierung. Nach der geltenden bayerischen Verordnung sind zwar an Schulen und Hochschulen zwei Tests pro Woche erforderlich, oder der Nachweis der Impfung oder Genesung – aber nicht in den Kursen der Erwachsenenbildung. Das betrifft nicht nur Abendkurse an den Volkshochschulen, sondern auch Integrationskurse für Migrant*innen und die berufliche Fort- und Weiterbildung. Das Risiko ist vergleichbar mit dem Unterricht an Schulen und den Lehrveranstaltungen an den Hochschulen. Weiterlesen

Ein Jahr zum Vergessen? Schule neu denken!

Internationale Meta-Studie findet vielschichtige Bildungsdefizite, am stärksten betroffen sind Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus.

Bericht: Universität Augsburg

Groß war die Freude von (bayerischen) Schulkindern (und ihren Eltern) als sie im Juni endlich wieder komplett in die Schulen durften. Kein Wechselunterricht mehr, kein Homeschooling. Doch ist jetzt wirklich alles wieder gut für die Schülerinnen und Schüler?

Klaus Zierer hat seit Beginn der Schulschließungen intensiv an der Frage geforscht, wie sich Schulschließungen und Distanzunterricht auf Kinder und Jugendliche auswirken. Er ist Professor für Schulpädagogik an der Universität Augsburg und hat im Rahmen einer Meta-Studie internationale Daten zu den Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgewertet. Sein Befund ist eindeutig: Kinder und Jugendliche weisen in allen Bereichen ihrer Persönlichkeitsentfaltung Defizite vor. Am stärksten betroffen sind Lernende aus bildungsfernen Milieus. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-augsburg.de/de

Corona-Aufholprogramme an Schulen: Gleiche Bildungschancen für alle Kinder nachhaltig verwirklichen

Mitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte

Berlin. Anlässlich der Debatte um Aufhol- und Unterstützungsprogramme für Schüler_innen in den Sommerferien erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

„Die für die Sommerferien und das neue Schuljahr geplanten Aufhol- und Unterstützungsprogramme für Kinder und Jugendliche sollten die psychosoziale, emotionale und körperliche Entwicklung ebenso in den Blick nehmen wie das Aufholen von Lernrückständen. Zum Menschenrecht auf Bildung gehören nicht nur die Entwicklung prüfbarer, in der Arbeitswelt verwertbarer Kompetenzen, sondern gerade auch die Entfaltung der Persönlichkeit und die Förderung gesellschaftlicher Beteiligung. Kinder haben zudem ein Recht auf Spiel und Freizeit und müssen sich von den schwierigen Pandemiebedingungen erholen können. Neben der Schule sollten deshalb ebenso Kitas, Kindertreffpunkte und Jugendzentren in die Programme einbezogen werden. Weiterlesen

Umweltfreundliches Verhalten von Schülerinnen und Schülern kann gefördert werden

Projekt zur Betreuung von Hummelvölkern an Schulen zeigt Möglichkeiten auf, hummel- und umweltfreundliche Handlungsabsichten von Schülerinnen und Schülern zu stärken

Bericht: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Erdhummel (bombus terrestris)

Viele Insekten, darunter auch zahlreiche Wildbienenarten, sind vom Aussterben bedroht. Ein guter Ansatzpunkt, um Jugendliche auf dieses Problem aufmerksam zu machen und Aktionsmöglichkeiten aufzuzeigen, ist die Behandlung des Themas im Schulunterricht. Schülerinnen und Schüler, so das Ergebnis einer neuen Studie, zeigen sich in ihren Handlungsabsichten wesentlich umweltfreundlicher, nachdem sie sich für drei bis fünf Wochen um ein Hummelvolk gekümmert haben. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-mainz.de
Bild von Myriams-Fotos auf pixabay

 

Ganztagsschule – „Endlich Nägel mit Köpfen machen“

Bildungsgewerkschaft GEW zum gestoppten Gesetz für einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz für Kinder im Grundschulalter

Bericht: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Entscheidung des Bundesrates vom vergangenen Freitag, das Gesetz für einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz für Kinder im Grundschulalter zu stoppen, scharf kritisiert. „Es ist eine Frage der Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, jetzt den Anspruch auf einen Ganztagsschulplatz für alle Grundschulkinder zu sichern“, erklärte Anja Bensinger-Stolze, Leiterin des Organisationsbereichs Schule. Die Corona-Pandemie habe einmal mehr deutlich gemacht, dass der Bildungserfolg immer noch vom Elternhaus abhängig sei. „Wir erwarten, dass die Politik jetzt handelt und der Vermittlungsausschuss des Bundestages für die Kinder zu einer guten Lösung kommt.“ Bund und Länder stünden in der Pflicht, „endlich Nägel mit Köpfen zu machen!“ Die schrittweise Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz an Grundschulen könne nur gelingen, wenn der Bund Länder und Kommunen verlässlich finanziell unterstütze. Weiterlesen

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