Bericht: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT)

So unkompliziert und doch so eindrücklich kann Gärtnern sein: Ein Projekt der HSWT bringt temporäre Salatbeete in Grundschulen. Gemeinsam mit ihrer Lehrkraft pflanzen Schülerinnen und Schüler Salatjungpflanzen in smart improvisierte Pflanzgefäße, verfolgen ihr Wachstum und ernten schließlich das frische Gemüse. Die Lehrkraft braucht jenseits der Schulstunden keine Zeit für das Beet aufzuwenden – die Bewässerungstechnik der “temporären Schulgärten” stellt die Versorgung der Pflanzen automatisch sicher.

Durch die unkomplizierte und kostengünstige Aufmachung will das Projekt es möglichst vielen Grundschulklassen ermöglichen, sich selbst als kleine Gärtner zu betätigen und ganz nebenbei etwas über den Wert pflanzlicher Lebensmittel und gesunde Ernährung zu erfahren. … weiter


Quelle: www.hswt.de
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Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) e.V.

Ein klares Votum für die Öffnung von Schulen und Kindergärten nach den Sommerferien gibt ein fachübergreifender Zusammenschluss von sechs Organisationen1 aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Bildung, Erziehung und Ökonomie ab. In einer gemeinsamen Stellungnahme setzen sie sich für eine kontrollierte Wiederaufnahme des regulären Betriebs von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen mit Beginn des neuen Schuljahrs ein – immer unter angemessenen Schutzmaßnahmen vor COVID-19-Erkrankungen. Weiterlesen »

Stellungnahme: GEW Bayern

Am letzten Schultag vor den Sommerferien kündigt das Kultusministerium in einem Schreiben allen Schulen in Bayern das Bestreben an „in das neue Schuljahr in den Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern gleichzeitig zu starten“. Ein Hygieneplan liegt noch nicht vor. Wie grundlegende Vorgaben des Infektionsschutzes eingehalten werden sollen, ohne Mindestabstand, das gleicht wohl der „Quadratur des Kreises“. Gleichwohl weiß das Ministerium schon sehr genau, wie eine Lehrkraft, die einer Risikogruppe angehört, vorzugehen hat, wenn sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW Bayern

Kurz vor den Sommerferien flatterten noch zwei Schreiben des Kultusministeriums auf die Schreibtische der Grund-, Mittel- und Förderschulen. Voller Anweisungen, was noch alles zu tun sei, damit im September wieder ein reibungsloser „Normalbetrieb“ starten könne. Statt den Schulen Unterstützungsangebote zu machen wird seitenweise angewiesen, was noch alles in die Wege geleitet werden muss: Weiterlesen »

Ab September soll an den bayerischen Schulen wieder normaler Betrieb herrschen, ohne Mindestabstand, aber mit Hygienerichtlinien. Das ist eines der Szenarien des Kultusministeriums für den Schulanfang 2020/21. Die Infektionslage wird aber auch im Herbst noch äußerst fragil sein. Weiterlesen »

Auf der Seite von “Bündnis Freie Bildung” wurde am 8.7.2020 der Aufsatz “Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen” von Maximilian Voigt veröffentlicht. Es geht u.a. um die Anschaffung digitaler Geräte, den Aufbau der dafür geeigneten Strukturen im Bildungsbereich und die Anpassung der Bildungsziele hin zu sozialer und digitaler Mündigkeit:

Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen

Die durch das Corona-Virus verursachten Auswirkungen sind ein Brandbeschleuniger, der bereits seit Jahren schwelende Zustände zuspitzt. Das gilt insbesondere für den Bildungsbereich. Den ohnehin schon unter Druck stehenden Schulen wird einiges abverlangt. Pragmatische Lösungen haben Konjunktur. Den ganzen Text lesen

Bericht: Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V.

Den vom Dt. Wetterdienst erhobenen Wetterdaten zufolge befindet sich Deutschland im Klimawandel: Hitzewellen von mindestens 3 Hitzetagen >30°C in Folge und tropisch warme Nächte mit >20°C treten deutlich häufiger auf als früher. Diese für Kinder und Jugendliche problematische, sommerliche Lebenswelt erfordert präventive Maßnahmen sowohl im familiären und Wohnumfeld als auch in Kindergärten, KiTas und Schulen.

Die GPA fordert deshalb, dass Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen, Sportlehrer*innen und Übungsgruppenleiter*innen entsprechend fortgebildet werden müssen, um vorbeugend handeln zu können. Kommunen und freie Träger müssen für flexible Verschattungsmöglichkeiten innen und außen sorgen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.gpau.de
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Auf seiner Homepage fordert Joscha Falck in einem neuen Artikel, dass sich die Schulleitungen entfesseln sollen. Erste Lehren aus der Corona-Krise könnten jetzt aus den Erfahrungen der Corona-Krise gezogen werden. Es geht um die Etablierung einer zeitgemäßen Lernkultur:

Entfesselt die Schulleitungen!

Die sinnvolle Weiterentwicklung der Schule nach Corona braucht gestärkte Führungskräfte

Mit den Schulschließungen wurde die Debatte um die Gestaltung zukunftsfähiger Schulen ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Dabei wurde wie unter einem Brennglas sichtbar, an welchen Stellen es im Schulsystem hapert. Vielerorts wurde zwar in kürzester Zeit improvisiert und nachgebessert. Dennoch blieben (und bleiben) grundsätzliche Mängel bei der Ausstattung mit IT, der technischen Infrastruktur, dem digitalen Knowhow der Lehrkräfte und der unzeitgemäßen Gestaltung von Unterricht weiterhin sichtbar. Mit einigen Monaten Abstand können jetzt erste Lehren aus der Corona-Krise formuliert werden. Unter ihrer Berücksichtigung zeigt sich eine vielleicht einmalige Chance: Schulen können dank der Erfahrungen der letzten Monaten aufbrechen und eine zeitgemäße Lernkultur etablieren: Beziehungsbasiert, partizipativ, entgrenzt und – wo immer es sinnvoll ist – digital. Den ganzen Text lesen