Vertreter*innen von Teenstar haben in Schulen keinen Platz!

Mitteilung: GEW Bayern

Der in der Kritik stehende Anbieter sexualpädagogischer Kurse Teenstar musste ein Engagement an einer Grundschule in Regensburg aufgrund der Recherche des Bayerischen Rundfunks (BR) und der Anweisung der Schulbehörden vorzeitig beenden. Gut so, meint die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern (GEW), die dem BR bei der Recherche behilflich sein konnte. Für externe Anbieter, die an Schulen Lehrplaninhalte übernehmen, geben die Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen die dafür notwendigen Inhalte und Lernziele vor. Wer sich nicht daran hält, hat an Schulen nichts verloren. Die Beauftragten für Familien- und Sexualerziehung an den Schulen tragen hier eine besondere Verantwortung. Dafür müssen diese aber auch entsprechend geschult werden, fordert die Bildungsgewerkschaft. Weiterlesen

Grundschule ohne Noten bringt bessere Leistungen

Lerngespräche und individualisierte Rückmeldungen

Mitteilung: GEW Baden-Württemberg

Die GEW begrüßt, dass das Land den Schulversuch „Grundschule ohne Noten“ wiederaufnimmt. Landesvorsitzende Monika Stein fordert Poolstunden für Grundschulen. Sie seien die einzige Schulart ohne zusätzliche Stunde für Förderung oder Arbeitsgruppen.

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Wiederaufnahme des Schulversuchs „Grundschule ohne Noten“ und setzt sich dafür ein, dass die etwa 2.400 Grundschulen in Baden-Württemberg im nächsten Landehaushalt erstmals Poolstunden für die bessere Förderung der Kinder erhalten. Weiterlesen

Russland und Ukraine – Im Gespräch mit Friedrich Glasl

Die Deutsche Stiftung Mediation veröffentlichte am 24.3.2022 auf Youtube ein Gespräch von Anna Ihl (Deutsche Stiftung Mediation) mit dem sehr renommierten Konfliktforscher Friedrich Glasl. Vielen Lehrkräften, Psycholog:innen und Konflikthelfer:innen ist Glasl und besonders seine Entwicklung der 9 Eskalationsstufen in Konflikten (siehe Link unten) ein Begriff.

Friedrich Glasl äußert sich im Interview zum Hintergrund von Konflikten und formuliert Lösungsansätze zum Krieg Ukraine-Russland. Wer sich die 9 Eskalationsstufen von Friedrich Glasl wieder in Erinnerung rufen möchte und reflektieren will, wie zwischenmenschliche Konflikte und auch Konflikte zwischen Politikern eskalieren, der sollte sich diese Eskalationsstufen zu Gemüte führen.

Hinweis: Die beiden nachfolgenden Links führen zur Plattform Youtube. Beim Aufruf der Filme können von Youtube Daten erhoben werden! Wer dennoch die Links anklickt, tut dies in eigener Veranwortung!

zum Gespräch Russland und Ukraine – Im Gespräch mit Friedrich Glasl (9:59) 

zum Film „Die 9 Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl – Konfliktanalyse“ (4:26)

 

Digitale Medien im Unterricht: Qualität vor Quantität

Einsatz von Tablets kann die Lernbereitschaft steigern – wenn ihre Potenziale ausgeschöpft werden

Bericht: Eberhard Karls Universität Tübingen

Ob Schülerinnen und Schüler vom Einsatz von Technologie im Unterricht profitieren, hängt weniger davon ab, wie intensiv digitale Medien eingesetzt werden als vielmehr davon, wie sie genutzt werden. Wenn ihr Einsatz zum Nachdenken anregt oder beispielsweise dazu, Ergebnisse zu diskutieren, haben sie durchaus das Potenzial, die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler positiv zu beeinflussen. Das konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen und vom Leibniz-Institut für Wissensmedien in einer Studie zeigen. Sie untersuchten, ob der Einsatz digitaler Medien die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen kann und ob Veränderungen im Lernverhalten sowohl mit der Häufigkeit als auch mit der Qualität des Einsatzes in Zusammenhang stehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Contemporary Educational Psychology veröffentlicht. … weiter


Quelle: https://uni-tuebingen.de
Bild von Steven Weirather auf Pixabay

 

Die Wahrheit über unser Schulsystem & Bildung in der Zukunft

Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch:

In der Schule lernen unsere Kinder das, was sie für die Zukunft brauchen – zumindest hoffen wir das. Doch die Wahrheit sieht anders aus: „Im Grunde weiß doch keiner, welche Kompetenzen in 20 Jahren noch gebraucht werden“, mahnt der Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Robert Fleischer. Die heutige Form der Schule ist ein Modell aus der Kaiserzeit, perfekt gemacht für das derzeitige Gesellschaftssystem, in dem es ums Konsumieren und Befriedigen ungestillter Sehnsüchte geht, und nicht um die freie Entfaltung des vollen kindlichen Potenzials. Doch wie müsste sie aussehen, die Schule der Zukunft? Darüber reden wir in diesem Talk. (Quelle: https://www.welt-im-wandel.tv/video/die-wahrheit-ueber-unser-schulsystem-prof-dr-gerald-huether-spricht-klartext/)

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden. Ein Aufruf erfolgt in eigener Verantwortung! Länge des Interviews: 35:30 Min.

Originallink auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=Gs0egal41Us

 

Neuer Fächerkanon, ganztags und mehr Digitalität

Aktuelle Cornelsen-Studie zeigt, wie Schulleitungen die Schule der Zukunft sehen

Bericht: Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) und Cornelsen Verlag

Deutschland braucht eine „neue Kultur des Lernens“, damit Schulen zukunftssicher werden. Zu diesem Schluss kommt die repräsentative Schulleitungsstudie des FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie aus Berlin im Auftrag von Cornelsen. So ist für 82 Prozent der Befragten die gebundene Ganztagsschule das Modell der Zukunft, das ganz wesentlich zur Chancengleichheit in der Bildung beitragen kann. Und sogar der althergebrachte Fächerkanon steht zur Debatte: 82 Prozent halten diesen nicht mehr für zeitgemäß und fordern eine grundlegende Überarbeitung. … weiter

zur Cornelsen-Studie mit der Möglichkeit zum Download (Zusammenfassung oder Gesamtstudie)


Quelle: www.cornelsen.de | www.fibs.eu

 

Unterrichtsmaterial: Warum Deutschland 12 Euro Mindestlohn braucht

Zum 1. Oktober soll der Mindestlohn angehoben werden. Der DGB spricht sich aus guten Gründen für diese Erhöhung aus. Denn aktuell reicht das Geld für Millionen Arbeitnehmer*innen vorne und hinten nicht.

Der Mindestlohn ist nur die unterste Haltelinie: Niemand soll in Deutschland für weniger arbeiten müssen. Doch selbst in Vollzeit reichen die aktuell 9,82 Euro pro Stunde für viele – etwa in der Gastronomie, im Sicherheitsgewerbe, im Einzelhandel oder Call-Centern – nicht aus, um den Familienunterhalt zu bestreiten. Viele von ihnen müssen wegen der geringen Löhne zusätzlich Sozialleistungen beantragen, um über die Runden zu kommen. Diese Kosten tragen die Steuerzahlenden, während einige Arbeitgeber einfach zu niedrige Löhne zahlen. …  weiter


Wie kann man den Text über den Mindestlohn im Unterricht einsetzen?
Am Ende des Textes sind kurze Unterrichtshinweise beschrieben, wie der Text und ein zusätzlicher Fragenkatalog des DGB zum Mindestlohn im Unterricht eingesetzt werden kann.


Quelle: einblick – Gewerkschaftlicher Info-Service März 2022
Bild von Wilfried Pohnke auf Pixabay

 

„Warum ist da Krieg?“

Hinweise, Vorschläge und Ideen für Eltern, ErzieherInnen und Lehrkräfte, um mit Kindern über den Krieg zu sprechen

von Detlef Träbert

Kinder haben viele Fragen zum aktuellen Krieg Putins gegen die Ukraine: Warum ist da Krieg? Kommt der Krieg auch zu uns? Warum bomben die alle Häuser kaputt? Sind die Leute da wirklich ganz tot? Kindliche Neugier, aber besonders Verunsicherung und Ängste sind aktuell bei unserem Nachwuchs weit verbreitet und machen Eltern Sorgen.

Als ich Kind war, herrschte „Kalter Krieg“ zwischen Ost und West. Fast täglich drehten sich die Nachrichten um Mauerbau, Kubakrise oder Vietnamkrieg. Die Angst um den nach dem II. Weltkrieg noch jungen Frieden und vor der Atombombe beherrschte den Alltag. Bilder vom Krieg sahen wir Kleinen allerdings kaum. Heute jedoch gibt es sie überall: in Zeitungen, Zeitschriften oder auf Bildschirmen von Handys, PCs und TV-Geräten. Daher entdecken Kinderaugen derzeit Tag für Tag Fotos von Zerstörung, menschlichem Leid und manchmal sogar Tod. Der Kontrast zum eigenen Alltag, zu Familienleben, Schule oder KiTa, zu Spielplatztreiben, Musikschule oder Fußballverein ist maximal – er könnte größer nicht sein. Es sind Bilder von einem Geschehen, das unsere Kinder glücklicherweise nicht aus der eigenen Anschauung kennen. Aber gerade darum und weil es solch „unglaubliche“ Bilder sind, verstört es sie und macht ihnen Angst. … weiter


Bild von Click on ????, consider ☕ Thank you! ? auf Pixabay

 

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