PISA 2025 – kein Schock, sondern ein vorhersehbares Desaster

Bericht: Bundesschülerkonferenz

Die heute veröffentlichten Ergebnisse der PISA-Studie 2025 werden erneut als Schock dargestellt. Doch ist es noch ein “PISA-Schock”, wenn sich die Ergebnisse zum wiederholten Male verschlechtern? Deutschland verliert im internationalen Vergleich an Boden. Deswegen braucht es keine kurzfristigen Einzelmaßnahmen, sondern endlich strukturelle Veränderungen im Bildungssystem.

Ein Bildungsdesaster mit Ansage: Die heute von der OECD vorgestellten PISA-2025-Ergebnisse markieren für Deutschland einen erneuten historischen Tiefstand. In allen drei Testbereichen die niedrigsten Werte seit Beginn der Erhebung vor 25 Jahren. Im diesjährigen Schwerpunkt Naturwissenschaften erreichen deutsche Schüler*innen nur noch 486 Punkte. In Lesekompetenz (–15 Punkte gegenüber PISA 2022) und Mathematik (–11 Punkte) setzt sich der Absturz ungebremst fort. Weiterlesen

„Was die AfD im Falle eines Wahlsieges in Sachsen-Anhalt vor hat“

veröffentlichte am 28.1.2026 im Online-Magazin kobinet-nachrichten den Text über Ziele der AfD im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt:

„… Ein Blick auf den Entwurf des Regierungsprogramms der AfD, die derzeit in Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei Werten zwischen 38 und 40 Prozent gesehen und nicht weit von einer absoluten Mehrheit entfernt sein könnte, zeigt jedoch im Hinblick auf die Rechte behinderter Menschen erhebliche Gefahren auf. In einem Bericht auf t-online.de fasst das Nachrichtenportal die Vorhaben der AfD in der Schulpolitik mit folgender Zwischenüerschrift zusammen: „Schule: Nationalhymne singen, Inklusion beenden, Klassenfahrt nach Russland“. …“
(Quelle: https://kobinet-nachrichten.org/2026/01/28/was-die-afd-im-falle-eines-wahlsieges-in-sachsen-anhalt-vor-hat/)

Den ganzen Text lesen

 

Warum wir glauben, was wir anklicken

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Selbst ausgewählte Informationen – zum Beispiel im Internet angeklickte – wirken sich stärker auf unser Empfinden von Wahrheit und Falschheit aus als passiv wahrgenommene Informationen.

Je häufiger uns eine Nachricht begegnet, desto eher sind wir geneigt, sie für wahr zu halten. Diese Erkenntnis ist schon 50 Jahre alt. Bochumer Forschende haben jetzt gezeigt, dass dieser sogenannte Truth-Effekt sich noch verstärkt, wenn wir die entsprechende Information selbst ausgewählt haben: Es genügt schon, eine Headline angeklickt zu haben, um ihrem Inhalt später mehr Glauben zu schenken. Dieser Effekt hat großen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit von Informationen – und Fake Informationen – in digitalen Medien. Das Team um Dr. Moritz Ingendahl vom Lehrstuhl Soziale Kognition an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Journal of Experimental Psychology: General vom 8. Januar 2026. Weiterlesen

Kinder forschen in München

Bericht: Deutsches Museum

Das Deutsche Museum startet als lokaler Partner der bundesweit agierenden Stiftung Kinder forschen ein neues Netzwerk für die frühe Bildung: MINT- und BNE-Fortbildungen für Kitas, Horte und Grundschulen.

Das Deutsche Museum in München wird zukünftig als lokaler Partner der bundesweit agierenden Stiftung Kinder forschen den pädagogischen Fach- und Lehrkräften der Kitas, Horte und Grundschulen in und um München die Möglichkeit geben, sich fortlaufend weiterzubilden und die Begeisterung der Kinder am Entdecken und Forschen zu fördern. Damit wird „Kinder forschen in München | Deutsches Museum“ Teil der mittlerweile größten Frühbildungsinitiative Deutschlands. Weiterlesen

Neue Expertise gibt Handlungsempfehlungen für die Erfassung und Förderung der sprachlichen Entwicklung in der frühen Kindheit

Bericht: Der Paritätische

Die sprachliche Entwicklung von Kindern zu verbessern, ist der aktuellen Bundesregierung ein Anliegen. So steht es im Koalitionsvertrag und Bundesministerin Karin Prien hatte bereits mehrfach angekündigt, entsprechende Maßnahmen und geeignete Verfahren mit den Ländern abzustimmen. In einer heute vom Paritätischen Gesamtverband veröffentlichten Expertise legt ein interdisziplinären Wissenschaftsteam aus Pädagogik, Logopädie und Sprachwissenschaft nun konkrete Empfehlungen vor. Zentraler Ausgangspunkt: Die sprachliche Entwicklung muss im pädagogischen Alltag „kontextsensitiv und kontinuierlich” beobachtet werden, um daraus passgenaue Fördermaßnahmen ableiten zu können. Weiterlesen

Unterricht muss fordern – Wenn Lerninhalte zu leicht sind, entsteht folgenschwere Langeweile

Bericht: Universität Potsdam

Langeweile gehört für viele Schülerinnen und Schüler zum Schulalltag. Wie wissenschaftliche Studien belegen, ist etwa die Hälfte der Unterrichtszeit davon geprägt. Doch diese Langweile hat negative Folgen: In einer Studie, in der Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts mehrfach befragt wurden, fanden Prof. Richard Göllner von der Universität Potsdam und Kristina Kögler von der Universität Stuttgart ein überraschendes Muster: Nicht nur schwieriger Stoff frustriert, auch zu leichte Aufgaben können das Lernen nachhaltig beeinträchtigen. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die beiden Forschenden nun im „British Journal of Educational Psychology“ veröffentlicht. Weiterlesen

AI4Teachers qualifiziert Lehrkräfte für KI im Klassenzimmer

Bericht: Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS

Sven Teuber, Bildungsminister des Landes Rheinland-Pfalz: »Fortbildungen mit Fraunhofer IAIS sichern verantwortlichen Einsatz von Technologie im Unterricht.«

Das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS kooperieren im Rahmen der Bildungsinitiative »AI4Schools«. Im November 2025 startet das zweijährige Programm »AI4Teachers«. Ziel ist die Fortbildung von Lehrkräften zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Dafür werden zunächst Multiplikatoren ausgebildet, die anschließend wiederum bis zu 100 weitere Lehrkräfte qualifizieren. Neben der kompetenten Nutzung von KI-Tools geht es bei AI4Teachers insbesondere darum, Grundlagenwissen über die Technologie zu vermitteln sowie kritisches und verantwortungsbewusstes Denken über den Einsatz von KI zu fördern. Das Programm zielt auf die Vermittlung von KI in der Oberstufe ab und bereitet die Schülerinnen und Schüler damit auf Veränderungen in der Arbeitswelt vor. … weiter


Quelle: 
www.iais.fraunhofer.de
www.idw-online.de

 

Warum Pausen helfen – aber nicht, wie wir dachten

Bericht: Leibniz-Institut für Neurobiologie

Forschende am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg haben einen Lern-Mythos widerlegt. Kurze Pausen machen Bewegungen kurzfristig besser – aber sie führen nicht zu zusätzlichem Lernen.

Lange Zeit galt: Wenn wir beim Üben neuer Bewegungsabläufe eine Pause einlegen, wiederholt das Gehirn diese Bewegungen automatisch und festigt sie so. Eine neue Studie von Anwesha Das, Max-Philipp Stenner und Elena Azañón zeigt nun: Das stimmt so nicht. Pausen helfen uns, weil wir uns erholen und die nächste Bewegung planen können. Aber das eigentliche Lernen passiert in der aktiven Übung. Weiterlesen

1 2 3 42