Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 12

In den Wald gehen

„Wir leben in einer Gesellschaft,
in der das Privateigentum vor dem Menschen
sehr stark, der Mensch vorm Privateigentum
aber nur sehr schwach geschützt ist.“
(Peter Brückner)

Am vorletzten Tag der Hitzewelle saß ich mit Jürgen in seinem Garten an der Lahn. Wir hockten an einem kleinen Tisch unter einem Pflaumenbaum und aßen Nuss- und Mandelecken, die ich aus meiner Lieblingsbäckerei mitgebracht hatte. Eichhörnchen wuselten durchs Geäst. Jürgen lebt in einem ausgedienten Zirkuswagen und einer kleinen Holzhütte, die er sich im Laufe der Jahre aus Abfällen gebaut hat. Er ist ein Fahrrad-Freak, setzt alte Räder instand und weiß und kann einfach alles rund ums Fahrrad. Gerade ist er dabei, ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Hochrad instand zu setzen. Mit meinem Hollandrad stimmt einiges nicht, und Jürgen hatte versprochen, es sich mal anzusehen.  … weiter

Clipart oben links von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Bild rechts von Melk Hagelslag auf Pixabay 


Alle bisherigen Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

Alle aktuellen Texte von Götz Eisenberg im GEW-AN Magazin

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.