Ates Gürpinar, Landessprecher DIE LINKE.Bayern: 

„Selbst in der gemittelten Berechnung des bayerischen Landesamts sind die Zahlen ein einziger Skandal: Wohnen in Bayern ist zu teuer. Laut Statistik entfällt bayernweit durchschnittlich ein Drittel (33 Prozent) der Konsumausgaben in den Bereich Wohnen. Das ist selbst im Schnitt schon zu teuer. Sieht man genauer hin, erahnt man, was das im einzelnen für viele Menschen in Bayern bedeutet.

Der Skandal ist nicht allein, dass ein Drittel für Wohnen ausgegeben wird. Wohneigentum und kleinere Siedlungen rausgerechnet, ließe sich erahnen, wie hoch die finanzielle Belastung in Ballungsgebieten ist. Nur passend ist die ebenfalls heute veröffentlichte Information, dass sich der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden in den Jahren 2014 bis 2018 weiter vergrößert hat. Angesichts dessen, was in Folge der Corona-Krise noch auf viele Menschen in Bayern zukommt, ist klar: Es muss jetzt gehandelt werden. Die Mieten müssen günstiger und sozialer Wohnungsbau mehr gefördert werden.”


14.9.2020
DIE LINKE. Landesverband Bayern
Ates Gürpinar, Landessprecher
www.die-linke-bayern.de

Eine Kurzrezension von Günther Schmidt-Falck

Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine neue Unterrichtseinheit herausgegeben: Bezahlbares Wohnen. Im didaktischen Kommentar wird sie vorgestellt:

Steigende Mieten und Wohnungsnot in vielen Städten sind Gegenstand einer aktuellen Kontroverse. Im Kern geht es dabei um Schlüsselfragen unserer Gesellschaft wie soziale (Un)gleichheit, Gerechtigkeit und Teilhabe, aber auch um politische Steuerungsmöglichkeiten und (partei)politische Positionen zur Ausgestaltung von Wirtschaftspolitik.

Das Grobziel der Unterrichtseinheit für die Sek I ist auch im didakt. Kommentar ausformuliert: Weiterlesen »

21. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Altersarmut wird in Ansbach zum Massenphänomen · Kategorien: Daten und Fakten, Meinungen und Kommentare, Regionales · Tags: , , ,

775 Seniorinnen und Senioren rutschen in „Alters-Hartz-IV“- Verdopplung binnen zehn Jahren – OLA: „Kommunalpolitik darf nicht länger wegsehen“

Mitteilung: Offene Linke Ansbach — Stadtratsfraktion

Für 775 Ansbacher Seniorinnen und Senioren reichte 2017 die Rente nicht zum Leben. Damit rutschten fast doppelt so viele Menschen in die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung als zehn Jahre zuvor (392 Personen). Die Steigerung in Ansbach ist gravierender als im bayerischen Landesschnitt (43 Prozent); die Gesamtzahl der Betroffenen liegt deutlich höher als etwa im gleich großen Schwabach (407). Das geht aus aktuellen Zahlen des statistischen Landesamts hervor [1] . Weiterlesen »