Coronaschutz in Schulen: Alle 20 Minuten fünf Minuten lüften

Umweltbundesamt: Fensterlüftung wirksamster Weg zu virenarmer Luft

Mitteilung: Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt (UBA) hat für die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Handreichung zum richtigen Lüften in Schulen erarbeitet. Darin geben die Expertinnen und Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen, wie sich mit richtigem Lüften in Schulen das Risiko reduzieren lässt, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren. „Kern unserer Empfehlung ist, Klassenräume regelmäßig alle 20 Minuten für etwa fünf Minuten bei weit geöffneten Fenstern zu lüften“, so UBA-Präsident Dirk Messner. Auch zu Luftreinigern und anderen technischen Geräten gibt das UBA Empfehlungen. Die KMK hatte das UBA im Rahmen eines Fachgesprächs am 23.09.2020 zum Thema „Lüften in Schulräumen“ gebeten, die Handreichung zu erstellen. Sie wird nun über die Länder an alle Schulen in Deutschland verteilt. Weiterlesen

Infektionsrisiko: Luftreiniger beseitigen 90 Prozent der Aerosole in Schulklassen

Bericht: Goethe-Universität Frankfurt am Main

FRANKFURT. Atmosphärenforscher der Goethe-Universität Frankfurt haben herausgefunden, dass Luftreiniger der Filterklasse HEPA (H13) die Aerosolkonzentration in einem Klassenzimmer in einer halben Stunde um 90 Prozent senken können. Weil damit das Risiko einer Aerosolinfektion mit dem SARS-CoV-2 Virus deutlich verringert wird, empfehlen die Wissenschaftler das Aufstellen entsprechender Luftreiniger in Klassenräumen. Die Lärmbelastung durch den Reiniger beurteilten Schüler und Lehrer überwiegend als nicht störend. Die Studie wurde als Preprint veröffentlicht, vor der Publikation in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. (https://doi.org/10.1101/2020.10.02.20205633 ) … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-frankfurt.de
Bild von 琢 王 auf Pixabay 

 

“Frankreich. Die Bürgermeister von 11 großen Städten verlangen ein Moratorium für 5G”

Bericht aus Le Journal du Dimanche

Das Magazin diagnose:funk hat einen Offenen Brief von Bürgermeistern aus 11 großen Städten und 60 weiteren Bürgermeistern und Politikern aus Frankreich übersetzt. Sie verlangen aus Umwelt- und Gesundheitsgründen ein Moratorium für 5G:

Frankreich. Die Bürgermeister von 11 großen Städten verlangen ein Moratorium für 5G
Bericht aus Le Journal du Dimanche Den ganzen Text lesen

Konstantin Wecker beendet sein Online-Magazin “Hinter den Schlagzeilen”

Am 26.8.2020 beendete Konstantin Wecker als verantwortlicher Redakteur nach 18 Jahren sein Online-Magazin “Hinter den Schlagzeilen”. Auf seiner eigenen Homepage “wecker.de” begründet er ausführlich in einer lesenswerten Stellungnahme das Ende des Projektes: 

… Ich wollte nicht mehr mit Autoren zusammenarbeiten, die auf anderen Plattformen in den letzten Monaten für mich inakzeptable Positionen u.a. bis hin zur Leugnung der Gefährlichkeit von Covid-19 und der Ablehnung von Schutzmasken etc. vertreten bzw. dort mit rechten Propagandisten zusammen schreiben. … Die ganze Stellungnahme lesen (Hinweis: neuer Link!!)

 

Die Vision von einer anderen, einer menschenfreundlichen Welt

Über das „Lebenshaus Schwäbische Alb

Das Lebenshaus-Gebäude

von Michael Schmid

Im Juni 1993 wurde in Gammertingen der Verein „Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.“ gegründet. Entstanden ist eine kleine, politisch unabhängige Organisation mit über 90 Mitgliedern und Fördermitgliedern. Sie tritt für eine weltweite friedliche, sozial gerechte und umweltverträgliche Entwicklung ein. … weiter


©Foto: Michael Schmid

Besser vorbereitet für künftige Krisen: Empfehlungen aus der Risikoforschung

Bericht: Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Obwohl es frühzeitige Warnungen vor einer exponentiell wachsenden Pandemie gab, wirkten die meisten politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger weltweit unvorbereitet und zögerlich, als sich Covid-19 von China aus in die ganze Welt ausbreitete. Inzwischen hat die Krise zu beispiellosen Einschränkungen geführt und die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst.

In einem Artikel im „Journal of Risk Research“ analysieren Aengus Collins, Marie-Valentine Florin (beide EPFL International Risk Governance Center) und IASS-Direktor Ortwin Renn die Schlüsselfaktoren und geben Empfehlungen, wie wir uns für künftige Krisen besser vorbereiten können. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.iass-potsdam.de

 

Pannen am Forschungsreaktor Garching: Umweltinstitut München fordert Transparenz

Nach wiederholten Pannen mit radioaktivem C-14 am Forschungsreaktor der TU München fordert das Umweltinstitut die bayerische Aufsichtsbehörde auf, detaillierter zu informieren und häufiger zu kontrollieren, ob die Grenzwerte am FRM II eingehalten werden.
„Das Landesamt für Umwelt muss jetzt Transparenz über die erhöhte Freisetzung von Radioaktivität im März und April in Garching herstellen. Wir fordern das Landesamt auf, alle vorliegenden Messdaten und Informationen zur Panne am FRM II für unabhängige Prüfungen offenzulegen“, so Dr. Hauke Doerk, Physiker am Umweltinstitut München. „Jede freigesetzte Radioaktivität stellt ein Risiko dar.“ Weiterlesen

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