Neun Millionen Todesfälle durch Umweltverschmutzung

Bericht: Klinikum der Universität München

Um 66 Prozent hat seit der Jahrtausendwende die Zahl der vorzeitigen Todesfälle zugenommen, die durch moderne Formen der Umweltverschmutzung aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft verursacht werden. Daran sterben immer noch Jahr für Jahr mehr als neun Millionen Menschen weltweit – jeder sechste Todesfall geht auf das Konto dieser Ursache. Das hat ein internationales Expert:innenteam nachgewiesen, dem auch Prof. Dr. Stephan Böse-O’Reilly vom LMU Klinikum München angehört. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachblatt „Lancet Planetary Health“ als Review-Beitrag veröffentlicht. … weiter


Quelle: www.lmu-klinikum.de
Bild von David Karich auf Pixabay

 

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Sport – Wissenschaftspodcast zu Homo- und Transphobie im Sport

Bericht: Deutsche Sporthochschule Köln

In welcher Kategorie dürfen Transpersonen im Sport starten? Ist es möglich, dass es im deutschen Profifußball keinen homosexuellen Spieler gibt? Hat der Sport ein Problem mit Homo- und Transphobie? Zum #PrideMonth geht es in Folge 18 des Wissenschaftspodcasts „Eine Runde mit…“ um wissenschaftliche Daten zur sexuellen Vielfalt im Sport und um ihre Konsequenzen für die Praxis. Weiterlesen

Ostasienwissenschaft: Ein Schaufenster nach China

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Ein neues EU-Projekt sammelt profundes Wissen über Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Chinas, stellt dieses zeitnah für Interessierte bereit und vernetzt europaweit China-Expertise.

In der Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China wird europäischen Akteuren oft mangelndes Wissen oder gar Naivität vorgeworfen. Das neue Projekt „Dealing with a resurgent China” (DWARC) soll Abhilfe schaffen. Forschende aus Institutionen verschiedener EU-Länder tragen Wissen zusammen und stellen es allen Interessierten zur Verfügung. … weiter


Quelle: www.ruhr-uni-bochum.de

 

Britische Regierung will Assange ausliefern

Bericht: Reporter ohne Grenzen

Reporter ohne Grenzen (RSF) ist bestürzt über die Entscheidung der britischen Regierung vom 17. Juni, die Auslieferung von Julian Assange an die USA zu erlauben. Dort würden dem WikiLeaks-Gründer wegen der Veröffentlichung von Informationen von großem öffentlichen Interesse bis zu 175 Jahre Haft drohen. Assange hat nun 14 Tage Zeit, gegen die Entscheidung von Innenministerin Priti Patel vorzugehen. RSF dringt darauf, den seit über einem Jahrzehnt andauernden, zutiefst politischen Prozess gegen Assange endgültig einzustellen und ihn aus der zermürbenden Haft zu entlassen. … weiter


Quelle: www.reporter-ohne-grenzen.de

 

Gut versichert in die Pedale treten

Verbraucherzentrale informiert über Versicherungen für E-Bikes

E-Bikes liegen im Trend: Sie sind umweltfreundlich und können das Auto auf vielen Strecken ersetzen. Die Anschaffung ist teuer, auch deshalb stellt sich die Frage nach dem richtigen Versicherungsschutz. Anett Fajerski, Beraterin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg, gibt Tipps.

Bei Elektrofahrrädern unterscheidet man hauptsächlich zwischen Pedelecs und S-Pedelecs. Während das Pedelec die Fahrer:innen bis maximal 25 km/h unterstützt und somit als normales Fahrrad gilt, hilft das S-Pedelec bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h und ist somit ein Kleinkraftrad. „Für das S-Pedelec braucht es mindestens eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie eine entsprechende Kfz-Haftpflichtversicherung“, erklärt Anett Fajerski, Beraterin für Finanzen und Versicherungen bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. … weiter


Quelle: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de

 

Auf deutschen Intensivstationen fehlen bis zu 50.000 Pflegekräfte

Bericht: Hans-Böckler-Stiftung

Bundesweit fehlen bis zu 50.000 Vollzeitkräfte in der Intensivpflege der Krankenhäuser. Eine einfache Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Gerade deshalb muss die Politik in Bund und Ländern endlich handeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie des Gesundheitssystemforschers Prof. Dr. Michael Simon. … weiter


Quelle: www.boeckler.de
Bild von Dmitriy Gutarev auf Pixabay 

 

Kein „Sondervermögen“ für die Bundeswehr

Die Ärzt*innenorganisation IPPNW fordert: Mehr Geld für Klima und Gesundheit statt
für Rüstung

Die Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW fordert die Bundestagsabgeordneten auf, gegen das „Sondervermögen“ der Bundeswehr und damit eine massive Erhöhung des Verteidigungsetats zu stimmen. Durch Ausgaben in dieser Höhe würde eine Militarisierung festgeschrieben, die durch nachfolgende Generationen kaum noch zu korrigieren wäre und die den Handlungsspielraum zukünftiger Regierungen erheblich einengen würde. Das „Sondervermögen“ dient, entgegen der generellen Darstellung, nicht nur zum Ausgleich von Ausrüstungsmängeln der Bundeswehr, sondern auch zu einer atomaren Aufrüstung durch den Kauf neuer Kampfbomber für die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen. Damit würde Deutschland für mindestens 30 Jahre an der nuklearen Teilhabe der NATO festhalten. Weiterlesen

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