„Wo Kulturschaffende nach zwei Jahren Pandemie stehen“

Bericht: Technische Universität Chemnitz

In der neuen Folge des „TUCscicast“ schaut Moderator Pascal Anselmi gemeinsam mit Diana Heinbucher und Anja Herrmann-Fankhänel von der TU Chemnitz auf die Situation der Kulturschaffenden

Seit mehr als zwei Jahren sind die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen Dauerbegleiter. Eine Berufsgruppe, die besonders hart von den Einschränkungen betroffen ist, ist die Kulturbranche. Denn mit wenigen Ausnahmen waren Kultureinrichtungen mehr oder weniger durchgängig geschlossen. Das hat Folgen – für den Kulturbetrieb, die individuelle Motivation und natürlich das Einkommen von Kulturschaffenden. Wie sich die Auswirkungen genau zeigen und welche Gründe es neben Pandemie-bedingten Einschränkungen gibt haben Diana Heinbucher und Anja Herrmann-Fankhänel von der Professur Innovationsforschung und Technologiemanagement (Leitung: Prof. Dr. Stefan Hüsig) der Technischen Universität Chemnitz untersucht. Die Ergebnisse ihrer qualitativen Untersuchung anhand der Chemnitzer Kulturszene sind unter dem Titel „WERTSTOFF Kultur“ erschienen.

In der aktuellen Folge des Wissenschaftspodcast „TUCscicast“ sprechen die beiden Forscherinnen mit Moderator Pascal Anselmi über ihre Ergebnisse.

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IPPNW lehnt 100 Milliarden-Sofort-Aufrüstungsprogramm ab

Mitteilung: IPPNW

Friedensnobelpreisträgerin kritisiert Entscheidung über F-35 als neue Atomwaffenträger

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW lehnt das 100 Milliarden-Sofort-Aufrüstungsprogramm für die deutsche Bundeswehr entschieden ab. Stattdessen fordert sie mehr Mittel für Krisenprävention, zivile Konfliktbearbeitung und eine sozial-ökologische Transformation. „Eine massive Aufrüstung zieht Kraft, Ressourcen und Intellekt von den globalen Herausforderungen wie der Klimakrise und globaler sozialer Gerechtigkeit ab“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die gestern bekannt gegebene Entscheidung der Bundesregierung, dutzende F-35 Kampfjets als Atomwaffenträger anzuschaffen, trage in der jetzigen Situation eher zu weiterer Eskalation bei. „Durch diese massive Investition besteht außerdem die Gefahr, dass die nukleare Teilhabe jetzt auf lange Zeit festgeschrieben wird“, so Claußen. Weiterlesen

Jahresbericht der Wehrbeauftragten: Probleme mit minderjährigen SoldatInnen in der Bundeswehr

Im heute veröffentlichten Jahresbericht der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Eva Högl, sind erneut Probleme mit minderjährigen Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten dokumentiert. Das Bündnis „Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“ fordert eine schnelle Anhebung des Rekrutierungsalters auf 18 Jahre. Weiterlesen

Nach US-Desaster in Afghanistan: BI mahnt Konsequenzen auch für Stationierung an

Kampfhubschrauber aus Ansbach-Katterbach und Illesheim 20 Jahre lang an Krieg beteiligt – Interventionspolitik „krachend gescheitert“ – „Etz langts“ gedenkt der Opfer

Bericht: Bürgerinitiative „Etz langt ́s“

„Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der unzähligen Opfer des 20-jährigen Krieges; bei den getöteten Kindern, Frauen und Männern in Afghanistan ebenso wie bei den gefallenen und oftmals traumatisierten Soldaten aus USA, Deutschland und anderen Ländern“, erklärt der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s“ zur sich am Hindukusch abspielenden Tragödie. Weiterlesen

Flutkatastrophe: DGB ruft zu Spenden für Flutopfer auf

Aus aktuellem Anlass unterbrechen wir die Sommerpause: Spendenaufrufe des DGB und der GEW Bayern: Gewerkschaften helfen


Die Schäden in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bundesländern sind enorm. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften drücken allen betroffenen Familien und ihren Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl und Beileid aus.

Unser Dank und gilt den vielen Rettungskräften und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich vor Ort engagieren und die immer noch im Einsatz sind.

Jetzt heißt es Solidarität zu zeigen, um die Folgen dieser Katastrophe abzumildern. Die Betroffenen brauchen jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe. Jetzt müssen wir zusammenhalten und unterstützen, damit die betroffenen Menschen und Regionen eine Perspektive bekommen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft deshalb zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auf. Der Verein „Gewerkschaften helfen“ hat hierzu ein Spendenkonto unter dem Stichwort „Fluthilfe 2021“ eingerichtet. Die Hilfsgelder sollen den Betroffenen in Deutschland zugutekommen. Der DGB eröffnet das Konto mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro. Weitere Spenden durch die Mitgliedsgewerkschaften wurden bereits zugesagt.

Spendenkonto:
Gewerkschaften helfen e.V.
Nord LB
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX

Stichwort: Fluthilfe 2021

Spender*innen, die eine Spendenquittung erhalten möchten, geben bitte direkt in der Überweisung ihren vollständigen Namen und ihre Adresse an. Die Spendenquittung wird Anfang des nächsten Jahres zugestellt.


19.7.2021
Nora Neye
Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand
www.dgb.de



Auch die bayerische GEW ruft zur Hilfe auf:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in vielen Teilen unseres Landes und besonders auch bei uns in Bayern sind Menschen durch die Flutkatastrophe schwer getroffen worden. Die Schäden sind groß und stellen die Betroffenen oft vor existenzielle Probleme.

Für uns als Gewerkschafter*innen gilt es jetzt Solidarität zu zeigen und unbürokratisch und schnell zu helfen.

Deshalb ruft der DGB gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften dazu auf unter dem Stichwort „Fluthilfe 2021“ an seinen Verein „Gewerkschaften helfen e.V.“ zu spenden.

Ich möchte Euch bitten zu überlegen, ob es Euch möglich wäre den Betroffenen mit einer Geldspende zu helfen und ihnen somit eine Zukunftsperspektive zu geben. (Spendenkonto siehe oben!)

Ich danke Euch im Namen der Betroffenen für Eure Solidarität und verbleibe mit kollegialen Grüßen


26.7.2021

Martina Borgenda
Landesvorsitzende 

Elke Hahn
Geschäftsführung

GEW Bayern
www.gew-bayern.de

 

 

Ergebnisse von RT-PCR-Tests allein ungeeignet als Entscheidungsgrundlage für Pandemie-Maßnahmen

Bericht: Universität Duisburg-Essen

Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) weisen im renommierten Journal of Infection darauf hin, dass die Ergebnisse von RT-PCR-Tests allein eine zu geringe Aussagekraft haben, um damit Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung zu begründen.

Gemäß ihrer Untersuchung beweisen positive Testergebnisse nicht hinreichend, dass mit SARS-CoV-2 Infizierte andere Personen mit dem Coronavirus anstecken können. Zusammen mit Wissenschaftler:innen der Universität Münster und dem MVZ Labor Münster hatten sie zuvor rund 190.000 Ergebnisse von mehr als 160.000 Menschen dahingehend ausgewertet. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-duisburg-essen.de

 

Weltweite Ausgaben für Atomwaffen steigen um 1,4 Milliarden US-Dollar

Neue ICAN-Studie verweist auf Intransparenz und Lobbyinteressen

Bericht: IPPNW

Trotz weltweiter Pandemie und des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags haben die neun Atomwaffenstaaten im Jahr 2020 insgesamt 72,6 Milliarden US-Dollar für den Ausbau ihrer Atomwaffenarsenale ausgegeben. Das geht aus der heute von ICAN veröffentlichten Studie „Complicit: 2020 Global Nuclear Weapons Spending“ hervor. Der Report listet nicht nur die Ausgaben im Detail auf, sondern benennt zudem Firmen und Konzerne, die von den Investitionen profitieren. Im Fokus stehen außerdem die wirtschaftlichen Interessen der Atomwaffenlobby. Weiterlesen

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