Bericht: Universität des Saarlandes

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der coronabedingten Schulschließung wirbt Professor Armin Weinberger von der Universität des Saarlandes dafür, digitale Formen des Lehrens und Lernens systematisch in den Unterricht zu integrieren: Für Lehrerinnen und Lehrer eröffne dies neue Möglichkeiten, ihren Unterricht mit interaktiven Werkzeugen und Lehrmaterialien kreativ zu strukturieren, zu gestalten und zu steuern. Der Bildungswissenschaftler, der an kooperativen Lehrformen forscht, unterstützt Lehrkräfte dabei, neue Formate ins Klassenzimmer zu bringen. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-saarland.de

Auf seinem Blog hat Mike Kuketz am 24.9.2020 einen Kommentar zur Anschaffung von 800.000 Dienstlaptops für Lehrkräfte verfasst, Er fragt:

800.000 Laptops für Lehrer – und was passiert danach?
Beim Schulgipfel haben Merkel, Esken und die Kultusminister der Bundesländer die Anschaffung von 800.000 Dienstlaptops beschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 500 Millionen Euro – jedenfalls sind das die ersten »Zahlen«. Den ganzen Text lesen

Zur zepf-Studie der Universität Landau/Koblenz: „Erkenntnisse zur Umsetzung des Homeschooling in Deutschland 2020“1

von Dagmar Odenthal

Schule im Wandel – verschärft Covid 19 die soziale Ungleichheit?

Durch die Covid19 Pandemie vollzog sich erstmals seit ca. 25 Jahren in den Schulen ein deutlicher Wandel. Der Begriff „digitale Bildung“ hat an Schärfe gewonnen. Plötzlich entsteht Handlungsbedarf für alle, die mit Schule zu tun haben. Der „Digitalpakt Schule“ wurde sichtbar, war nicht mehr nur “nettes, aber verzichtbares Beiwerk“1. Im Lockdown der Schulen wurde „Homeschooling“ zur Trennlinie zwischen denen, die teilhaben am „Fortschritt“, die sich Lernquellen erschließen können und denen, die schlicht und einfach zurück bleiben. … weiter

1) https://www.zepf.eu/2020/06/29/eltern-befragung-zum-thema-homeschooling-im-zuge-der-covid-19-pandemie/


Bild von Tumisu auf Pixabay 

 

gsf – Auf 3sat.de ist bis 4.10.2020 eine deutsche Familiengeschichte zwischen Berlin und Wien, vom Ersten Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung, erzählt als Collage aus Briefen, Tagebüchern, Bild- und Tondokumenten abrufbar.

Thomas Heise verfolgt in seinem deutsch-österreichischen Dokumentarfilm (2019)  

… Spuren seiner zerrissenen Familie, die seit dem Ersten Weltkrieg vom Kampf für den Sozialismus geprägt war, und davon, dass der jüdische Wiener Familienzweig im “Dritten Reich” in KZs deportiert und ermordet wurde.
Thomas Heises Eltern engagierten sich nach dem Zweiten Weltkrieg für den Aufbau der DDR, gerieten jedoch als Intellektuelle bald in Konflikt mit der Parteiführung. Sie blieben ihrem Staat aber verbunden. Heise selbst war in seiner künstlerischen Arbeit stark von der Freundschaft zu Heiner Müller geprägt.
In seinem Film reflektiert er Zeitgeschichte in den oft sehr persönlichen Zeugnissen aus dem Familienarchiv.
(Quelle: https://www.3sat.d/film/dokumentarfilm/heimat-ist-ein-raum-aus-zeit-104.htmle )

Filmszenen folgen Briefausschnitten, Fotos oder Tagebucheinträgen. Alle Medien werden von geschichtlichen und politischen Hintergrunderklärungen und biografischen und autobiografischen Texten begleitet. Die Zuhörer werden so auf die Reise durch die Zeitgeschichte mitgenommen.

Fazit: Der Dokumentarfilm dauert 3 Stunden und 37 Minuten. Man kann ihn gut abschnittsweise ansehen. Die 3 1/2 Stunden sind nie langweilig oder ermüdend. Ich habe noch nie eine über 3-stündige “Zeitreise” mit so viel Spannung und Plastizität, Nachdenklichkeit und Lebendigkeit gehört und gesehen. Im Unterricht in der Sek II sehr gut einsetzbar.


Leider ist der Film in der Mediathek von 3sat nur bis 4.10.2020 abrufbar. Zur Filmseite auf 3sat

Über die Seite mediathekviewweb.de kann der Film downgeloaded werden. Hier findet sich eine einfache Anleitung!

 

SPD-Anfragen zeigen: Mittel für den Digitalpakt werden aufgrund bürokratischer Hürden kaum abgerufen – Ausstattung der Schulen mit schnellem Internet mangelhaft

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die schleppende Digitalisierung an den bayerischen Schulen. Grund: Die vom Bund bereitgestellten Mittel aus dem Digitalpakt werden von den Kommunen nur sehr spärlich abgerufen. Das geht aus zwei Anfragen der beiden SPD-Abgeordneten Klaus Adelt und Volkmar Halbleib für Ober- und Unterfranken hervor (siehe hier und hier). Demnach haben in beiden Regierungsbezirken nur rund drei Prozent der Kommunen bisher ein Förderantrag gestellt. In Oberfranken wurde nur ein einziger Antrag bewilligt, ausbezahlt wurde noch gar nichts. 25 Prozent aller Klassenzimmer und Fachräume verfügen noch nicht einmal über einen LAN-Anschluss, ein Drittel aller Schulen hat kein WLAN. In Unterfranken sind lediglich 20 Anträge bei insgesamt rund 676 Schulen im Regierungsbezirk bewilligt worden, ausbezahlt wurde aber auch dort noch nichts. Weiterlesen »

Kostenlose Handy-App wendet sich insbesondere an Migranten und Geflüchtete

Bericht: Universität Heidelberg

Sich in einem neuen Lebensumfeld auch ohne Unterricht und Lehrer Grundkenntnisse einer fremden Sprache anzueignen – diese Möglichkeit bietet die Handy-App „7ling“. An der Entwicklung haben Wissenschaftler des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie und des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg maßgeblich mitgewirkt.

Die kostenlose Anwendung für mobile Endgeräte richtet sich insbesondere an Migranten und Geflüchtete und bietet den Nutzern die Möglichkeit, selbstständig Kenntnisse in sechs europäischen Sprachen zu erwerben. Dabei helfen handlungsorientierte Übungen und Lektionen, die an Alltagssituationen ausgerichtet sind. Hervorgegangen ist die App aus dem Projekt „XCELING“, einem internationalen Verbundprojekt europäischer und ägyptischer Universitäten zur Fremdsprachenlehre. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-heidelberg.de


Quelle des App-Logos rechts oben: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.xceling&hl=de

 

Am 26.8.2020 beendete Konstantin Wecker als verantwortlicher Redakteur nach 18 Jahren sein Online-Magazin “Hinter den Schlagzeilen”. Auf seiner eigenen Homepage “wecker.de” begründet er ausführlich in einer lesenswerten Stellungnahme das Ende des Projektes: 

… Ich wollte nicht mehr mit Autoren zusammenarbeiten, die auf anderen Plattformen in den letzten Monaten für mich inakzeptable Positionen u.a. bis hin zur Leugnung der Gefährlichkeit von Covid-19 und der Ablehnung von Schutzmasken etc. vertreten bzw. dort mit rechten Propagandisten zusammen schreiben. … Die ganze Stellungnahme lesen

 

15. August 2020 · Kommentare deaktiviert für Der Weg zurück – Grenzen der Digitalisierung · Kategorien: Software und Medien · Tags: , , , , ,

Interview: SRH Hochschule Hamm

Viele Hochschulen mussten zu Anfang der Pandemie die Umstellung auf Online-Betrieb vollziehen. Einige haben diese Lernform schnell und professionell umgesetzt, andere taten sich schwer und haben erst spät zu einer digitalen Lehre gefunden. Obwohl die Hochschulen unter entsprechenden Auflagen wieder öffnen dürfen, suchen aktuell nur wenige aktiv den Weg zurück in einen Präsenzbetrieb.

Die SRH Hochschule Hamm geht diesen Weg. Rektor Prof. Dr. Lars Meierling erläuterte im Interview warum. … weiter


Quelle: www.fh-hamm.de | www.idw-online.de