Extreme Temperaturen schüren Hassrede im Netz

Bericht: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Temperaturen, die über oder unter dem Wohlfühlbereich von 12-21 Grad Celsius liegen, sind mit einem deutlichen Anstieg aggressiven Online-Verhaltens verbunden, so das Ergebnis einer neuen Studie. Bei der Analyse von Milliarden von Tweets, die auf der Social-Media-Plattform Twitter in den USA gepostet wurden, stellten Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung fest, dass Hassrede in allen Klimazonen, Einkommensgruppen und Glaubenssystemen zunimmt, wenn es zu heiss oder zu kalt ist.

Dies deutet auf Grenzen der menschlichen Anpassungsfähigkeit an extreme Temperaturen hin und wirft ein Licht auf eine bisher unterschätzte gesellschaftliche Auswirkung des Klimawandels: Konflikte in der digitalen Welt, die sich sowohl auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt als auch auf die psychische Gesundheit der Einzelnen auswirken. … weiter


Quelle: www.pik-potsdam.de
Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

 

Die Macht der Internetplattformen

Bericht: Universität Stuttgart

Ulrich Dolata und Jan-Felix Schrape vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart geben mit dem 62. Sonderheft der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie einen Überblick über die aktuelle sozialwissenschaftliche Internetforschung und beschreiben den Einfluss, den Internetplattformen auf Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit haben. … weiter


Quelle: www.uni-stuttgart.de
Bild von muneebfarman auf Pixabay 

 

Auf Onlinelehre reagiert der Körper anders

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Viele Studien haben gezeigt, dass Menschen Onlinelehre anders empfinden als Präsenzlehre. Ob der Körper auch einen Unterschied erlebt, haben Bochumer Forschende untersucht.

Moderater Stress kann das Lernen fördern. Ob er in gleichem Maße bei Onlinelehre wie Präsenzlehre auftritt, haben Forschende der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Sie maßen verschiedene physiologische Parameter bei Studierenden, die entweder digital oder in Präsenz einen Anatomie-Kurs absolvierten. Obwohl die Kurse mental gleichermaßen fordernd waren, zeigte die Online-Gruppe einen signifikant geringeren physiologischen Erregungszustand. Die Ergebnisse beschreibt ein Team um Morris Gellisch und Prof. Dr. Beate Brand-Saberi in der Zeitschrift „Anatomical Sciences Education“, online veröffentlicht am 29. Juli 2022. … weiter


Quelle: www.news.rub.de

 

Mehr Menschen von Hassrede im Internet betroffen als noch vor zwei Jahren

Erneute Umfrage zu Hate Speech im Web zeigt, was sich nach Gesetzesreformen und Corona seit 2020 getan hat

Bericht: Uni Leipzig

Mikro Micro

Beleidigungen, Drohungen, Hassrede – das haben 24 Prozent der Befragten einer aktuellen Studie der Strafrechtlerin Prof. Dr. Elisa Hoven von der Universität Leipzig schon einmal erlebt. Bei der gleichen Umfrage zwei Jahre zuvor waren es noch 18 Prozent.

„Aus Sorge vor Hass im Netz ziehen sich immer mehr Menschen aus dem öffentlichen Diskurs zurück“, sagt Prof. Dr. Elisa Hoven. Sie befasst sich zusammen mit ihrem Team im Forschungsgebiet Medienstrafrecht intensiv mit der Problematik des digitalen Hasses. Im Interview spricht sie über die Ergebnisse der Umfrage und ordnet ein, was zur Bekämpfung von Hass im Netz unternommen werden sollte. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, …“

Remarque trifft am 23.3.1939 auf der „Queen Mary“ in New York ein , Bundesarchiv, Bild 183-K1018-513 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons

„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“

Erich Maria Remarque
Deutscher Schrifstetller
* 22.6.1898, † 25.9.1970


Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ (1928) wurde neu verfilmt. Diese erste deutsche Verfilmung soll ab Ende September in den Kinos laufen. Regie: Edward Berger.  
 
Friedrich Luft führte 1962 ein Gespräch mit Erich Maria Remarque – über sein Leben, sein Wirken und besonders über „Im Westen nichts Neues“. Das obige Zitat hat Remarque übrigens in diesem Gespräch erwähnt. 
Das Gespräch kann auf Youtube angehört werden (31:17 Min):
Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden. Der Aufruf folgt also in eigener Verantwortung!
 
 

Unterrichtsmaterial: Konflikte um die Ressource Wasser

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) präsentiert den Film „Konflikte um die Ressource Wasser“ zur Bearbeitung im Unterricht an.
Der Film stammt aus der Reihe „Mit offenen Karten“ von arte TV

Im Vorwort auf der Seite der bpb-Mediathek heißt es:

Durch den Klimawandel wird die globale Wassermenge zwar nicht abnehmen, aber ihre geografische Verteilung wird sich verändern, mit großen regionalen Unterschieden. Manchen Experten zufolge könnten 2035 40% der Weltbevölkerung von Wasserstress betroffen sein, was auch zur Entstehung geopolitischer Konflikte beitragen könnte…
Quelle: https://www.bpb.de/mediathek/video/324792/konflikte-um-die-ressource-wasser/

FilmWir haben für den Film Arbeitsaufträge verfasst und kurz einige Möglichkeiten notiert, wie der Film im Unterricht eingesetzt werden kann.

Die Arbeitsaufträge decken den Großteil des Filmes ab. Sie können jederzeit gekürzt, erweitert oder gestrichen werden – je nachdem, in welchen Klassen, in welchem Fach und an welchem didaktischen Ort sie zum Einsatz kommen. Sollen nur Teile des Filmes bearbeitet werden, können natürlich auch nur einzelne Aufträge zum Einsatz kommen. Der Film dauert 12:16 Minuten.

zur Filmseite

Download der Arbeitsaufträge als pdf-Datei


Günther Schmidt-Falck
Bild von Pexels auf Pixabay

 

Mediale Transformation führt zu einem Bedeutungsverlust des Journalismus und verschärft gesundheitliche Lage der Journalist:innen

Bericht: Otto Brenner Stiftung (OBS)

Digitaler Wandel, ökonomische Krise und medialer Vertrauensverlust als Herausforderungen der Transformation führen bei Journalist:innen zu noch größerem Stress in einem ohnehin schon durch hohe Beanspruchung gekennzeichneten Berufsleben. Gleichzeitig sehen Medienschaffende im Kontext der medialen und gesellschaftlichen Transformation mehrheitlich einen Qualitäts- und Bedeutungsverlust des eigenen Berufsstands. Dies zeigt die Studie „Arbeitsdruck – Anpassung – Ausstieg“, die die Otto Brenner Stiftung am 21.7.2022 vorlegte. … weiter

Downloads:

OBS-Arbeitspapier 55 als pdf

Kurzfassung des Arbeitspapier als pdf


Quelle: www.otto-brenner-stiftung.de

 

Neue Studie zur Mediennutzung im Kontext der Reformpädagogik

Bericht: Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Gute Medienbildung ohne Bildschirm – gelingt das? MünDig-Studie bringt neue Erkenntnisse zum Thema Mündigkeit und Digitalisierung in der Reformpädagogik Foto: Charlotte Fischer/Alanus Hochschule

Wie lernen Kinder und Jugendliche, mit Medien souverän umzugehen? Welches Medium – analog oder digital – ist zu welchem Zweck und in welchem Alter sinnvoll? Und wie ist vor diesem Hintergrund die Medienbildung an Waldorfschulen und Waldorfkindergärten zu beurteilen?

Die aktuelle MünDig-Studie („Mündigkeit und Digitalisierung“), die unter der Leitung von Paula Bleckmann, Professorin der Alanus Hochschule, durchgeführt wurde, geht diesen Fragen nach. Erstmalig wurde bei der Untersuchung zum Thema „Bildung im digitalen Zeitalter“ neben Tablet- und PC-Einsatz auch an Zettelkästen, Daumenkinos und Bibliotheksbesuche gedacht. … weiter

Direktdownload der Studie als pdf-Datei


Quelle: www.alanus.edu

 

1 2 3 19