KI-Tools auf dem Vormarsch im Hochschulalltag

Bericht: Fachhochschule Erfurt

Umfrage des Forschungsprojekts MoKITUL zeigt: 90 Prozent der Studierenden und Lehrenden nutzen KI-Tools im Studium und in der Lehre – vor allem für Textverarbeitung, Recherche und Verständnisfragen. Doch fehlendes Vertrauen und rechtliche Unsicherheiten bleiben Hürden.

Im Rahmen des Forschungsprojekts MoKITUL – „Moderne KI-basierte Tools zur Unterstützung der Lehre an Hochschulen“ – der Fachhochschule Erfurt wurden 102 Studierende und Lehrende an Thüringer Hochschulen im Jahr 2025 zu ihren Erfahrungen mit KI-gestützten Werkzeugen im Studien- und Lehralltag befragt. Die Ergebnisse zeigen: Künstliche Intelligenz ist bereits im Hochschulalltag angekommen und wird von einer großen Mehrheit genutzt – zugleich begegnen viele dieser Technologie noch mit Zurückhaltung. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.fh-erfurt.de

 

Das Manifest von OFF, einer internationalen Bewegung gegen die digitale Demenz

Norbert Häring hat am 7.3.2026 auf seinem Blog „Geld und mehr“ das „Manifest von OFF“ veröffentlicht.

Im Vorwort schreibt er:

Eine internationale Bewegung namens OFF (AUS) mit Zentrum in  Spanien will erreichen, dass Politik, Gesellschaft und Bürger aufhören, sich immer tiefer in die Abhängigkeit von digitalen Technologien zu begeben, die sie weder verstehen noch beherrschen. Hier dokumentiere ich das OFF-Manifest.
Quelle: https://norberthaering.de/news/off-manifest/ 

Das Manifest lesen

 

Verbote sind keine Lösung

Kompetenzen statt Problemverschiebung

Mitteilung: Bundeschülerkonferenz

In der aktuellen Debatte um ein Verbot von Social Media für bestimmte Altersgruppen hat sich nun auch Bundeskanzler Friedrich Merz geäußert. Er sagte, er habe grundsätzlich „viel Sympathie“ für ein solches Verbot. Die Bundesschülerkonferenz findet den Gedanken grundsätzlich richtig, sieht den Fokus aber zu stark auf Verboten. Weiterlesen

„KI kann nicht knutschen“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Safer Internet Day: Bildung über KI ins Zentrum rücken

Bericht: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlägt mit Blick auf den Safer Internet Day mit dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung“ eine Offensive für mehr kritische Medienbildung über Künstliche Intelligenz (KI) vor. „Zentral ist, das Wohlbefinden, die Selbstwirksamkeit und das Miteinander der Schülerinnen und Schüler in der realen Welt zu stärken“, sagten Anja Bensinger-Stolze, GEW-Vorstandsmitglied Schule, und Ralf Becker, GEW-Vorstandsmitglied Berufliche Bildung und Weiterbildung, am Montag in Frankfurt a.M.  Weiterlesen

Warum wir glauben, was wir anklicken

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Selbst ausgewählte Informationen – zum Beispiel im Internet angeklickte – wirken sich stärker auf unser Empfinden von Wahrheit und Falschheit aus als passiv wahrgenommene Informationen.

Je häufiger uns eine Nachricht begegnet, desto eher sind wir geneigt, sie für wahr zu halten. Diese Erkenntnis ist schon 50 Jahre alt. Bochumer Forschende haben jetzt gezeigt, dass dieser sogenannte Truth-Effekt sich noch verstärkt, wenn wir die entsprechende Information selbst ausgewählt haben: Es genügt schon, eine Headline angeklickt zu haben, um ihrem Inhalt später mehr Glauben zu schenken. Dieser Effekt hat großen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit von Informationen – und Fake Informationen – in digitalen Medien. Das Team um Dr. Moritz Ingendahl vom Lehrstuhl Soziale Kognition an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Journal of Experimental Psychology: General vom 8. Januar 2026. Weiterlesen

„social media verbote“

Roland Neuhaus aus Kiel hat uns geschrieben:

Moin, liebe Kolleginnen und Kollegen,
angesichts des Verbots der Nutzung von social media unter 16 Jahren in Australien verweise ich hier auf die folgende Stellungnahme von Markus Beckedahl: 

https://www.digitalpolitik.de/warum-die-debatte-uber-social-media-verbote-unter-16-zu-kurz-greift/?ref=markus-beckedahl-digitalpolitik-de-newsletter

Ich wünsche mir, dass mit Hilfe der GEW, den Fortbildungsinstituten der Lehrerfortbildung ein guter Beitrag zur Versachlichung und Aufklärung. an den Schulen in unserem Land geleistet werden kann.

Dazu ist auch eine Zusammenarbeit mit der Bundesschülervertretung und den Elterbeiräten erforderlich.

 Mit solidarischen Grüßen
Roland Neuhaus, Kiel (ver.di Mitglied)
10.12.2025


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Bayern stellt neue KI-Systeme für alle Schulen bereit

Der Freistaat Bayern stellte ab Dezember in der Lernplattform in der BayernCloud Schule (ByCS) KI-Funktionen bereit.

Zusätzlich wird am 15. Dezember 2025 der vom FWU entwickelte Schul-Chatbot telli über VIDIS für alle bayerischen Schulen freigeschaltet. Beide Werkzeuge sind landesweit nach umfassender rechtlicher und technischer Prüfung für sämtliche Schularten kostenfrei verfügbar.

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Mit der KI-Integration in der BayernCloud Schule und dem Schul-Chatbot telli machen wir verlässliche und geprüfte KI-Anwendungen für alle Schularten und Altersstufen zugänglich. Damit machen wir unsere Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft, indem sie lernen, KI verantwortungsbewusst und reflektiert zu nutzen. Mit der Integration der KI-Systeme in die BayernCloud Schule entlasten wir auch die Lehrkräfte, da die Anwendungen bei der Vor- und Nachbereitung von Unterricht unterstützen und ohne zusätzliche Logins genutzt werden können.“ Weiterlesen

Digitalisierung von Schulen: Bund und Länder einig über den Digitalpakt 2.0

Fünf Milliarden Euro für die Bildungsmodernisierung bis 2030

Bericht: Kultusministerkonferenz

Die Bildungsminister der 16 Länder und Bundesbildungsministerin Karin Prien haben sich im Rahmen der Bildungsministerkonferenz in Berlin auf den Digitalpakt 2.0 geeinigt. Der Digitalpakt 2.0 investiert in fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Euro bundesweit – je zur Hälfte finanziert durch Bund und Länder. Der Bund stellt 2,5 Milliarden Euro größtenteils aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ bereit, die Länder erbringen einen gleichwertigen Anteil. Damit knüpft der Digitalpakt 2.0 an den vorherigen Digitalpakt Schule (2019 bis 24) an. Neu: Der Verwaltungsaufwand für Länder und kommunale Schulträger ist deutlich reduziert und Bürokratie wurde abgebaut. Weiterlesen

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