14. Februar 2020 · Kommentare deaktiviert für Die magische Welt der Oper · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Unterricht, Lernen und Erziehung · Tags: ,

Eine Realsatire von Gabriele Frydrych

“Ich habe seltsame Grundsätze: Bevor man etwas verurteilt, sollte man es sich erst mal ansehen. Das hat mich in manch merkwürdiges Striptease-Lokal geführt, in Spelunken und Peep-Shows, zu einem deutschen Heimattreffen in Florida und zu Sendungen wie „Der Bachelor“, „Zwischen Tüll und Tränen“ und „Germanys Next Top Model“. …

Zu meinem Grundsatzprogramm gehört es auch, dass jede meiner Klassen ein Mal in die Oper geht. Ich selber ziehe das Theater vor, aber ich finde trotzdem, dass ein Opernbesuch zur Allgemeinbildung gehört.”

So beginnt Gaby Frydrychs Text über einen Opernbesuch mit ihrer 8. Klasse. Nach dem Besuch wurde ein Test geschrieben, im Ergebnis mit einer beeindruckenden Sammlung von Stilblüten, die Lehrkräfte,  aber auch alle anderen Zeitgenossen/innen gelesen haben sollten. … weiter


Bild von ian kelsall auf Pixabay


 

zu Gaby Frydrychs Texten, die bisher im Magazin Auswege erschienen sind.

 

Im gewerkschaftlichen Debattenmagazin “Gegenblende” erschien am 14.2.2020 ein sehr wichtiger Aufsatz von Dani Rodrik über die soziale Ungleichheit. Er appelliert, sich stärker um die Ängste und die soziale Sicherung der Mittelschicht zu kümmern, um Rechtspopulisten und Rechtsextreme zurückzudrängen. In seinem Aufsatz beschreibt er detailliert, welche Maßnahmen helfen können, um die Folgen des Neoliberalismus zurückzudrängen:

Die soziale Schieflage der Mitte
Soziale Ungleichheit wird vor allem mit Blick auf die Unterschicht diskutiert. Das greift zu kurz. Abstiegsängste und soziale Sorgen haben längst auch die Arbeiter*innen und Angestellten der Mittelschicht. Nur wenn wir deren Wohlergehen sichern, können wir unsere Demokratien gegen die Bedrohung durch soziale Unruhen, Rassismus und Rechtspopulisten verteidigen.  Den ganzen Text lesen

04. Februar 2020 · Kommentare deaktiviert für Wer würde einen Menschen opfern, um fünf zu retten? · Kategorien: Körper und Seele, Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Weltweite Unterschiede in moralischen Entscheidungen

Studie: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Die Bereitschaft, einen Menschen zu opfern, um mehrere zu retten, unterscheidet sich von Land zu Land.

Das zeigt eine wissenschaftliche Studie mit 70.000 Teilnehmer*innen aus 42 Ländern, bei der ein Forscherteam rund um Iyad Rahwan, Direktor des Forschungsbereichs Mensch und Maschine am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, weltweite Gemeinsamkeiten und Unterschiede in moralischen Entscheidungen untersuchte. Die Ergebnisse der Studie sind im Journal PNAS erschienen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.mpib-berlin.mpg.de

Wissenschaftler*innen untersuchen, wie Jugendliche befähigt werden können, nachhaltig Klamotten zu kaufen

Bericht: Technische Universität Berlin

Ein T-Shirt für 2,50 Euro und weil es so schön billig ist, fliegen noch drei weitere in den Einkaufskorb hinterher. Und ein Paar Sneaker für neun Euro kann es auch noch sein. Kostet ja nichts. „Doch“, sagt Dr. Samira Iran, „dieses unbedachte Konsumverhalten hat einen hohen Preis.

Da ist zum einen der Tod von 1135 Menschen beim Einsturz eines Gebäudes, in dem mehrere Textilfabriken untergebracht waren, vor sechs Jahren in Bangladesch. Zum anderen belastet dieser schnelllebige Modekonsum die Umwelt enorm. Allein in Deutschland soll es nach Schätzungen von Greenpeace eine Milliarde Kleidungsstücke in privaten Haushalten geben, die so gut wie nie getragen werden. Das ist eine extreme Verschwendung von Ressourcen.“ … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.tu-berlin.de
Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

11. Januar 2020 · Kommentare deaktiviert für “Psychiater erklärt „das Böse“: Darum rasten immer mehr Menschen aus” · Kategorien: Körper und Seele, Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

Die Redakteurin Pia Rolfs hat mit dem österreichischen Psychiater, Psychotherapeuten und Neurologen Reinhard Haller ein sehr aufschlussreiches Interview geführt. Es wurde am 10.1.2020 in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht:

Psychiater erklärt „das Böse“: Darum rasten immer mehr Menschen aus

Verbrechen und Kriminalität: Wie sich „das Böse“ nach Ansicht des Psychiaters Reinhard Haller entwickelt hat. Und warum immer mehr Menschen bei geringen Anlässen ausrasten. Das ganze Interview lesen

08. Januar 2020 · Kommentare deaktiviert für Essverhalten gestern und heute · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags:

Eine Studie am Fachbereich Psychologie der Universität Konstanz untersucht die Unterschiede zwischen traditionellem und modernem Essverhalten

Mitteilung: Universität Konstanz

Was macht traditionelles und modernes Essverhalten aus? Diese Frage wird am Fachbereich Psychologie der Universität Konstanz in einer länderübergreifenden Studie untersucht. Unter Leitung der Gesundheitspsychologin Dr. Gudrun Sproesser und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden in Kombination einer Literaturstudie und einer Kooperation von Arbeitsgruppen in zehn Ländern Facetten dafür zusammengetragen, was traditionelles und modernes Essen ausmacht.

Das Fazit lautet: Es handelt sich hier um ein multidimensionales Konzept. Es kommt beim Essen nicht nur auf die Inhaltsstoffe, also das „Was“ an. Die traditionelle und moderne Art zu essen differiert auch in dem, wie gegessen wird. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Open Access-Journals BMC Public Health nachzulesen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-konstanz.de
Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

05. Januar 2020 · Kommentare deaktiviert für Forscher wollen Kindern Bedeutung und Bedarfe von Nutztieren vermitteln · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

Mitteilung: Pädagogische Hochschule Heidelberg

Die Naturwahrnehmung von Kindern ist zunehmend durch die Medien und weniger durch den direkten Kontakt geprägt. Damit geht häufig ein fehlendes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Ressourcen und Produkten einher. Forscher der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wollen nun ein inklusives Unterrichtskonzept entwickeln, mit dem sich Kinder die Bedeutung und Bedarfe von Nutztieren erschließen können.

Ziel ist es, dass Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen im Rahmen der Umweltbildung ein verantwortungsvolles Konsumverhalten aufbauen. In dem Projekt “Nutztiere – Bedeutung erkennen und Verantwortung entwickeln” kooperiert das interdisziplinäre Forscherteam mit dem Zoo und der Zooschule Heidelberg. Das Vorhaben wird für drei Jahre von der Felix-Wankel-Stiftung gefördert. … weiter


Quelle: www.ph-heidelberg.de
Bild von Herbert Aust auf Pixabay

Studie zeigt Einfluss von Einkommen und Bildung auf Gefühl der Wertschätzung in Deutschland

Mitteilung: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

93 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich in ihrem Alltag wertgeschätzt, Geringschätzung erfahren deutlich weniger – jedoch immer noch jeder Zweite (52 Prozent). Die meisten Menschen erfahren Wertschätzung vor allem in der Familie und im Freundeskreis, wohingegen Erfahrungen der Geringschätzung eher in öffentlichen Bereichen, wie zum Beispiel dem Arbeitsplatz, gemacht werden.

Ostdeutsche und Westdeutsche fühlen sich im Alltag gleichermaßen wertgeschätzt, große Unterschiede bestehen aber nach Einkommen, Bildung und Erwerbsstatus. … weiter


Die Studie, die in der renommierten Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist, kann kostenfrei heruntergeladen werden: http://link.springer.com/article/10.1007/s11577-019-00640-8
Der Downloadbutton befindet sich rechts oben auf der Seite.


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-magdeburg.de