Was passiert, wenn Männer sich nicht „männlich genug“ fühlen? Meta-Analyse zu Bedrohung der Männlichkeit gibt Aufschluss

Bericht: Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau

Was geschieht, wenn Männer das Gefühl haben, nicht ausreichend männlich zu sein? Eine neue sozialpsychologische Studie zeigt: Viele Männer erleben Männlichkeit als unsicheren Status, der immer wieder bestätigt werden muss. Dieser Druck ist kein Randphänomen, sondern beeinflusst messbar und verlässlich Gefühle, Selbstbild, Einstellungen und Verhalten von Männern. Mit spürbaren Folgen: für Männer selbst, ihr Umfeld und die Gesellschaft insgesamt, etwa durch das Wählen autoritärer, rechter Parteien. … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.rptu.de
Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

 

 

Gnadenlose Elite

Angstmache als Schmiermittel im Maschinenraum der Macht-Politik

Eine Betrachtung von Jürgen Scherer*

Blutige Handabdrücke

Sie kennen keine Gnade, die Vorbereitenden und Erprobenden autoritärer Strukturen und Verhältnisse in unserem Land. Vor Jahren konnten sie, wohlwollend beurteilt, als Coronagetriebene gesehen werden, heutzutage können sie als KriegsertüchtigerInnen identifiziert werden.

Was ist ihr Vergehen?

Sie gehen rücksichts- und gnadenlos mit den jungen Menschen in unserem Lande um; für teils offen artikulierte, teils verschleierte, teils undurchsichtige oder auf Fakenews beruhenden Absichten. Was tun sie, wie tun sie es und was sind die Folgen? … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von PixelLabs auf Pixabay

 

 

 

„Wendekinder“ im Umbruch ab 1989 und ihr politisches Denken heute

Bericht: Hochschule Magdeburg-Stendal

„Wendekinder“ im Umbruch ab 1989 
und ihr politisches Denken heute: Im Zentrum der Untersuchung stehen jene, die 1990 zwischen zwölf und 14 Jahre alt waren – Kinder, die zur Zeit der Vereinigung der beiden deutschen Länder Siebtklässler in Sachsen-Anhalt waren.

Wer sind eigentlich die sogenannten „Wendekinder“? Und gibt es diese Generation überhaupt? Der Begriff sei keineswegs eindeutig, betont Dr. Gesine Schuster aus dem Forschungsteam an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Geleitet wird es von Claudia Dreke, Soziologie-Professorin in den kindheitswissenschaftlichen Studiengängen an der Hochschule. Zwar sprechen einzelne Studien von einer eigenen Generation, doch fehle bislang die nötige historische Distanz, um dies abschließend beurteilen zu können. … weiter


Quelle: www.h2.de

 

Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen!

Gedanken zu einer häufig benutzten Äußerung

   Ein Essay von Jürgen Scherer

Den im Titel genannten Ausspruch kennt jede/r; meist sogar mit dem Zusatz: „Das kannst Du mir wirklich glauben!“ Genau da liegt allerdings schon der „Hase im Pfeffer“. Denn wozu diese zusätzliche Bekräftigung, wenn doch die eigene „Augenschaft“ überaus deutlich bekundet wird?

Denkt der Augenzeuge, man glaube ihm ohne Bekräftigung nicht oder hat er die Erfahrung gemacht, dass dieser Aussage nur dann geglaubt wird, wenn sie „doppelt gemoppelt“ daherkommt? Wir können nur mutmaßen.

Allerdings scheint dieses Phänomen der Doppelung auf einen Sachverhalt zu verweisen, der in Polizeikreisen mit der Erfahrung gefasst wird: Frage zwei Augenzeugen und du hast drei Auswahlmöglichkeiten, was wohl stimmen könnte. … weiter

 

Zusammenhang von Geburtsmonat und Essverhalten

Bericht: Universität Trier

Jüngere Jugendliche einer Klasse neigen häufiger zu ungesunden Ernährungsgewohnheiten. Zu diesem Schluss kommt eine Trierer Studie und zeigt, was dagegen hilft.

Foto von Kolby Milton auf Unsplash

Übergewicht, weniger Gemüse, mehr Softdrinks, unregelmäßigere Mahlzeiten und häufigere Diäten – das alles trifft auf die Jüngeren einer Klasse eher zu als auf die Älteren. Das belegt eine Studie des Trierer Personalökonomen Dr. Sven Hartmann und zweier Kollegen aus Tschechien und Italien, die 2026 erschienen ist. Weiterlesen

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