Für junge Menschen gehören Leistungsprinzip und Solidarität zusammen
Bericht: Bertelsmann Stiftung
Die 16- bis 25-Jährigen in Deutschland stehen hinter dem Modell der Sozialen Marktwirtschaft: Mit großer Mehrheit sprechen sie sich dafür aus, dass eine gerechte Gesellschaft sowohl Leistung belohnen als auch für gleiche Chancen sorgen muss. Viele junge Menschen möchten außerdem wirtschaftliche Themen besser verstehen und wünschen sich dazu mehr passende Angebote – vor allem in der Schule.
Die jungen Menschen in Deutschland finden eine Wirtschaft gerecht, in der sowohl das Leistungsprinzip gilt als auch Bedürftige Unterstützung erhalten. In einer forsa-Befragung für den erstmals veröffentlichten „Young Economy Tracker“ der Bertelsmann Stiftung sagen 95 Prozent der 16- bis 25-Jährigen, dass sich Arbeit auszahlen soll. 89 Prozent stimmen der Aussage zu, dass alle, die im Beruf viel leisten, auch mehr verdienen sollen als andere. Zugleich halten es 97 Prozent für wichtig, diejenigen zu unterstützen, die sich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern. 92 Prozent finden, dass alle die gleichen Startchancen haben sollten und 90 Prozent sind dafür, dass auch arme Menschen eine angemessene Grundversorgung erhalten. … weiter
Quelle:
www.idw-online.de
www.bertelsmann-stiftung.de
Frankfurt a.M. – „Bildung ist kein Luxus. Bildung ist und bleibt ein Grundrecht für alle Menschen! Bildung ist der Schlüssel für mehr Chancengleichheit und ein gutes Leben. Doch die Türen im Bildungsverlauf bleiben viel zu oft verschlossen oder schließen sich. Dagegen wehren wir uns“, sagte Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), anlässlich des „Tag der Arbeit“, der unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ steht, am Freitag in Frankfurt am Main. „Wer in Krisenzeiten die hinkende Wirtschaft ankurbeln will und auf Profite setzt, muss mutig in Bildung – in die Zukunft – investieren!“
Die medizinische Friedensorganisation IPPNW hat auf ihrem Jahrestreffen mit 120 Teilnehmer*innen ein grundsätzliches Umsteuern von der Kriegsvorbereitung hin zu einer Friedensorientierung gefordert.