Studie: Universität Trier

Sorglose Partys oder vorbildliches Verhalten? Für Studierende gibt eine Studie des Trierer Professors Marc Oliver Rieger darauf eine Antwort.

In seiner Studie hat Professor Marc Oliver Rieger 250 Studierende mit Szenarien konfrontiert, die sie beurteilen sollten, zum Beispiel: Was halten sie davon, wenn sich Studierende zum Fußballspielen treffen? Oder zusammen ein Grillfest feiern? Die weit überwiegende Mehrheit der befragten Studierenden findet solche Aktionen zum jetzigen Zeitpunkt schlecht oder sogar inakzeptabel.

Wenn Studierende aber darauf bestehen, Abstand zu halten oder andere für Fehlverhalten kritisieren, stößt das auf breite Zustimmung. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-trier.de

 

Im gewerkschaftlichen Debattenmagazin “GegenBlende” erschien am 24.3.2020 eine hörenswerte Kolumne (6:18) von Renée Zucker über das, was war und das, was zukünftig in der Nach-Corona-Zeit im Rückblick stattfand oder kommen könnte:

Ein vorzeitiger Rückblick auf die Corona-Zeit

Wer zu Hause festsitzt, hat viel Zeit über die aktuelle Lage nachzudenken. Doch bei aller Isolation und trotz der vielen Corona-Krisenmeldungen gibt es Grund zur Hoffnung. Zur Podcast-Seite gehen

=> Direkt zum Anhören des Podcasts (mp3-Datei)

 

21. März 2020 · Kommentare deaktiviert für “Übertriebene Angst vor dem Unbekannten” · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, Meinungen und Kommentare, Politik und Gesellschaft · Tags: ,

Im gewerkschaftlichen Debattenmagazin “Gegenblende” erschien am 17.3.2020 ein Aufsatz von Gerd Gigerenzer über die Angst vor der Corona-Pandemie. Er sagt, dass wir lernen müssen, warum wir Angst vor dem haben, wovor wir Angst haben. Gerd Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin:

Übertriebene Angst vor dem Unbekannten
Wir müssen die Mathematik der Unsicherheit lernen, also statistisches Denken. Nur so können wir Gefahren, denen wir ausgesetzt sind, verstehen und mit ihnen umgehen. Nur so lässt sich die Angst vor der Covid-19-Pandemie überwinden, die uns wahrscheinlich nicht tötet. Den ganzen Aufsatz lesen

17. März 2020 · Kommentare deaktiviert für „Haltung zeigen: Menschenrechte sind unteilbar“ · Kategorien: Aktionen & Termine, Meinungen und Kommentare, Politik und Gesellschaft · Tags: ,

Bildungsgewerkschaft GEW zum Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) appelliert anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus an die demokratischen Parteien und im Bildungsbereich Beschäftigten, rassistische Gewalt und Hetze auf allen Ebenen entschieden zu bekämpfen. „Wir müssen uns für die Menschenrechte und eine humane Asyl- und Flüchtlingspolitik stark machen  sowie konsequent Haltung zu zeigen. Unsere Geschichte lehrt uns: Menschenrechte sind unteilbar und müssen insbesondere in Zeiten, in denen rechtspopulistische und -extremistische Kräfte erstarken, geschützt und verteidigt werden. Die jüngsten rechtsterroristischen Anschläge in Deutschland führen uns dies in aller Brutalität vor Augen. Der zunehmende Alltagsrassismus ist beängstigend und macht vor Bildungseinrichtungen nicht Halt. Dem dürfen wir nicht tatenlos zusehen“, erklärte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am 16.3.2020 in Frankfurt am Main. Weiterlesen »

11. März 2020 · Kommentare deaktiviert für Wahlzeit: Zusammenhalten statt spalten! · Kategorien: Lesestoff, Politik und Gesellschaft · Tags: , , ,

“Wahlzeit: Zusammenhalten statt spalten!” So heißt der Titel der Ausgabe 5/2020 des Magazins “Wahlzeit (Streitzeit)” des DGB Bayern

In dieser Wahlzeit geht es um den Zusammenhalt in Städten, Kommunen und Landkreisen. Deshalb zeigen wir gerade zur Kommunalwahl Flagge gegen Nationalismus, Ausgrenzung und Rassismus.

Download der Ausgabe 5 v. 10.3.2020 (pdf-Datei, 480 KB)


weitere Ausgaben der “Streitzeit” anzeigen lassen

 

11. März 2020 · Kommentare deaktiviert für Zusammenhang zwischen narzisstischer Persönlichkeit und Rechtspopulismus aufgedeckt · Kategorien: Körper und Seele, Politik und Gesellschaft · Tags: , , ,

Bericht: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Interdisziplinäre Studie verbindet politikwissenschaftliche und sozialpsychologische Perspektiven, um Erfolg rechtsradikaler populistischer Parteien zu erklären

In vielen Ländern Westeuropas, darunter auch Deutschland, haben rechtsradikale populistische Parteien in den letzten Jahren großen Zulauf bekommen. Eine neue Studie zeigt, dass dies nicht nur aktuellen Entwicklungen wie der sogenannten Flüchtlingskrise zuzuschreiben ist, sondern dass ein Teil der Wählerschaft aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur stärker zu rechtspopulistischen Strömungen neigt. So können psychologische Komponenten eine entscheidende Rolle für politische Einstellung und die Wahlentscheidung spielen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-mainz.de

Martina Mescher interviewte in der Ausgabe 08/2020 der Wochenzeitung “der Freitag”  Marlis Tepe, Bundesvorsitzende der GEW zu Themen wie Digitalisierung und Digitalpakt, Brennpunktschulen, Lehrermangel, Investitionsbedarf in Schulen und die Meldeportale der AfD:

„Das große Sparen“
Werden Werte vermittelt? Läuft die Digitalisierung? Was den Schulen fehlt, weiß Marlis Tepe. Das ganze Interview lesen

 

08. März 2020 · Kommentare deaktiviert für „Sorgearbeit ist nicht nur Frauensache!“ · Kategorien: Aktionen & Termine, Politik und Gesellschaft · Tags: , ,

Bildungsgewerkschaft GEW zum „Frauenstreiktag“: Aufgaben zwischen den Geschlechtern gerecht verteilen

Frankfurt a.M. – Für eine Umverteilung der Sorgearbeit, die Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern schafft, spricht sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf den „Frauenstreiktag“ aus. „Frauen leisten den mit Abstand größten Teil der familiären Pflege- und Sorgearbeit. Das muss sich dringend ändern“, sagte Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied für Frauenpolitik, am Sonntag in Frankfurt a.M. Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung aus dem Jahr 2017 komme zu dem Schluss, dass 18- bis 64-jährige Frauen in Deutschland 2,4mal so viel Zeit in unbezahlte Fürsorgearbeit und 1,6mal so viel in Hausarbeit investieren wie Männer. „Damit schultern Millionen Frauen unentgeltlich gesellschaftlich wichtige Arbeit.“ Weiterlesen »