Das Bohemian Browser Ballett hat am 15.10.2019 ein großartiges Video auf Youtube ins Netz gestellt:

Der Rechtsstaat setzt sich durch: Lebensmittelretter*innen sind Kriminelle, die mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden müssen.

Unserer Meinung nach absolut sehenswerte satirische 2 Minuten und 15 Sekunden. Tipp: Mit SchülerInnen ansehen und hinterher drüber diskutieren.

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden (eingebetteter Film).
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte:
https://www.youtube.com/watch?v=3XcTwi3dKOM


PS Die Filme von Bohemian Browser Ballett auf Youtube kann man auch abonnieren! Den Film auf Youtube aufrufen und den Abo-Link anklicken.

19. November 2019 · Kommentare deaktiviert für GEW solidarisch mit Klimaprotesten · Kategorien: Politik und Gesellschaft · Tags:

Bildungsgewerkschaft unterstützt „Public Climate School“ Ende November an Hochschulen

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt am Main – Im Rahmen der weltweiten Klimabewegung „Fridays for Future“ haben die „Students for Future“ für die Woche vom 25. bis 29. November zu einer bundesweiten „Public Climate School“ an den Hochschulen aufgerufen. „Wir solidarisieren uns mit den protestierenden Studierenden und rufen Dozentinnen und Dozenten auf, sich an der Aktionswoche zu beteiligen – innerhalb und außerhalb ihrer Lehrveranstaltungen“, sagte Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag in Frankfurt a.M. Weiterlesen »

28. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Thüringen 2019: So haben GewerkschafterInnen gewählt · Kategorien: Politik und Gesellschaft

Der DGB hat die Wahlstatistik von GewerkschafterInnen bei den Landtagswahlen in Thüringen 2019 veröffentlicht:

Die BürgerInnen in Thüringen haben Ende Oktober einen neuen Landtag gewählt. Als stärkste Kraft geht Die Linke aus der Wahl hervor. Auch unter den GewerkschafterInnen bekam sie die meisten Stimmen. Mit Abstand folgen AfD und CDU. Die SPD landet nur auf Platz vier – sowohl insgesamt als auch unter den gewerkschaftlich Organisierten. Weiterlesen »

21. Oktober 2019 · Kommentare deaktiviert für Wie Wahlerfolge mit Hasstaten zusammenhängen · Kategorien: Politik und Gesellschaft · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Bielefeld

Eine neue Studie zeigt, dass die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in der Bundestagswahl 2017 in solchen Regionen besonders hohe Ergebnisse erzielt hat, in denen ein Jahr zuvor die Arbeitslosigkeit hoch und der Ausländeranteil gering war.

Gleichzeitig stellt die Studie fest: In den Regionen mit AfD-Wahlerfolgen wurden im Jahr der Bundestagswahl im Durchschnitt mehr Hasstaten gegen Geflüchtete angezeigt als in Regionen, in denen die AfD schlechter abgeschnitten hat. Die Studie von Forschern des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld sowie der Universität Münster ist in der Fachzeitschrift „Frontiers in Psychology“ erschienen. … weiter


Quelle:
www.uni-bielefeld.de
www.idw-online.de

01. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Ein Jahr Fridays for Future · Kategorien: Politik und Gesellschaft · Tags: , , , , ,

Erste umfassende Studie veröffentlicht

Mitteilung: Institut für Protest-und Bewegungsforschung, Heinrich-Böll-Stiftung, Otto Brenner Stiftung

Der erste „Schulstreik für das Klima“ Greta Thunbergs vor dem schwedischen Parlament am Freitag, den 20. August 2018, markierte den Startpunkt für eine globale Kampagne, die ein Jahr später als Fridays for Future (FFF) Hunderttausende auf die Straße bringt. Zum Jahrestag haben die Forscher*innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak heute die erste umfassende, deutschsprachige Studie zur Bewegung in Deutschland vorgelegt. Laut der von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung unterstützten Studie werden die FFF-Proteste vor allem von jungen, gut gebildeten Demonstrierenden und von Frauen getragen. Viele der Jugendlichen protestierten am 15. März zum ersten Mal. Sie wollen die Politik unter Druck setzen, klimapolitische Versprechen einzulösen und sind zugleich davon überzeugt, dass eine Veränderung der Lebensweise und des Konsums einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leistet. Die Demonstrierenden sind keineswegs hoffnungslos, sondern vielmehr handlungsbereit, politisiert und zuversichtlich, dass ihr Protest Veränderungen hervorrufen kann. Für die Mobilisierung waren persönliche Kontakte entscheidender als soziale Medien. … weiter


Die Studie Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland von Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak ist abrufbar unter:

https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/2019_ipb_FridaysForFuture.pdf


PM v. 19.8.2019
Otto Brenner Stiftung
www.otto-brenner-stiftung.de
Bild von Goran Horvat auf Pixabay

 

Carolina Sánchez-Páramo und Mahmoud Mohieldin haben am 19.7.2019 im gewerkschaftlichen Magazin Gegenblende einen wichtigen Beitrag gegen die weltweite Armut und Ungleichheit veröffentlicht:

Politik gegen soziale Ungleichheit

Der soziale Zusammenhalt und das öffentliche Vertrauen in die Institutionen lassen sich ohne Chancengleichheit und ohne politische Strategien, die soziale Ungerechtigkeit anpacken, nicht aufrechterhalten. Den ganzen Text lesen

Mitteilung: DIE LINKE LV Bayern

Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Linken trafen sich in Passau mit Thoralf Fricke, Landesgeschäftsführer von pro familia Bayern zum Expertengespräch. Das Thema des Treffens war die Versorgungsituation bei Schwangerschaftsabbrüchen nach der Beratungsregelung. Fricke wies auf zahlreiche weiße Flecken in Bayern hin. Nach den Erhebungen von Pro Familia gibt es in weiten Teilen des Freistaates eine deutliche Unterversorgung, die die gesetzlich vorgeschriebene Wahlmöglichkeit bei Ärzten und der Methode verhindere. Laut Fricke belegen die Statistiken von pro familia, dass die Situation dramatischer ist als es die Landesregierung darstellt. Regierungsstellen geben z.B. Zahlen aus, die auch zugelassene Ärzte angeben obwohl diese längst nicht mehr praktizieren. Auch werden zugelassene Ärztinnen und Ärzte aufgeführt, die an Kliniken arbeiten, wo Abbrüche nach der Beratungsregelung untersagt sind.

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin der Partei DIE LINKE. Bayern betont: „Viele glauben, dass die Möglichkeit eines Abbruches nach der Beratungsregelung in ihren Heimatregionen jederzeit möglich sei und sie wählen könnten, ob eine Ärztin oder ein Arzt den Abbruch vornimmt. Das ist aber nicht so, da zur bereits schlechten ambulanten Versorgung auch noch Städte und Landkreise ihren medizinischen Einrichtungen diese Eingriffe untersagen. Damit tragen die Kommunen zur schlechten Versorgungssituation bei. Dies konterkariert das gesetzlich geregelte Sicherstellungsgebot und stellt Frauen vor eine Vielzahl von Problemen. DIE LINKE. Bayern hat deshalb bei ihrem Landesparteitag in ihren kommunalpolitischen Eckpunkten verankern, dass die Kommunen den Ärztinnen und Ärzten, an ihren gynäkologischen Einrichtungen die Entscheidung freistellen und bestehende Verbote revidieren.”

Regina Ertl vom Kreisvorstand der Passauer Linken ergänzt: „Besonders der ost- und südostbayerische Raum ist massiv unterversorgt. Dies betrifft vor allem Frauen, die bereits Kinder haben, sowie Frauen mit geringen finanziellen Mitteln. Denn diese könnten nicht einfach ein paar Tage nach Österreich fahren und 800 oder mehr Euro ausgeben, um einen Abbruch vornehmen zu lassen. Stadt und Landkreis Passau müssen ihre Verbote zurücknehmen und den Ärztinnen und Ärzte an ihren Kliniken die Entscheidung überlassen. Das entspricht auch der ärztlichen Berufsordnung. Die aktuellen Verbote verhindern das Selbstbestimmungsrecht der Frau und widersprechen der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW), die Deutschland unterschrieben hat.” Weiterlesen »

Mitteilung: Deutscher Gewerkschaftsbund

Gesundheitsminister Spahn plant eine Reform des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) – insbesondere hinsichtlich der Besetzung und Organisation der Verwaltungsräte und der Kontrolle der Abrechnungen der Krankenhäuser, die der MDK verantwortet. Dazu sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Berlin: Weiterlesen »