Studierendenvertretung erhofft sich von Stark-Watzinger starke Bildungspolitik!

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Das neue Kabinett unter Bundeskanzler Scholz wurde am 8.12.2021 offiziell ernannt. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften gratuliert an dieser Stelle insbesondere der frisch gewählten Ministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, zu ihrer Ernennung und wir freuen uns auf die hoffentlich intensive Zusammenarbeit.

„Mit der Leitung des BMBF übernimmt Frau Stark-Watzinger in unseren Augen eines der wichtigsten Ressorts. Bildung und Forschung sind ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft. Es ist wichtig, dass mit starker Stimme am Kabinettstisch für gute Bildung eingestanden wird. Wir hoffen, dass Sie genau das tun werden und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit Ihnen! Es braucht einen Ausbau der Grundfinanzierung, sowie gute Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft und keinen Ausbau der Exzellenzstrategie.“, meint Matthias Konrad aus dem Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften.

„Besonders in den letzten vier Jahren wurde im BMBF vieles versäumt. Es wurden Entscheidungen getroffen, die weder von Seiten der Hochschulleitungen noch von Seiten der Studierenden als positiv betrachtet wurden. Bettina Stark-Watzinger hat also vieles nachzuholen, was schon längst hätte passieren müssen. Ob es beispielsweise um das Vorantreiben der Digitalisierung oder um eine wirklich längst überfällige Reform des BAföG geht, die ja auch im FDP-Wahlprogramm stand.

Die meisten Probleme bestehen nicht erst seit gestern und erfordern dringende Maßnahmen. Das gilt insbesondere für eine zukunftsweisende Reform des BAföG. Darum fordern wir Frau Ministerin Stark-Watzinger auf, die Reform des BAföG in das 100-Tage-Programm aufzunehmen.“, formuliert Lone Grotheer aus dem Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften die Erwartungen der Studierenden an die neue Ministerin.


8.12.2021
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
Daryoush Danaii, Lone Grotheer, Marie Müller, Matthias Konrad
– Vorstand –
www.fzs.de

 

KMK legt Empfehlungen zur Stärkung des Lehramtsstudiums in Mangelfächern vor

Mitteilung: KMK

Die Kultusministerkonferenz hat in ihrer virtuellen 376. Sitzung in Berlin Vorschläge entwickelt, wie das Bild von Mangelfächern, insbesondere Mathematik und Naturwissenschaften, so verändert werden kann, dass mehr Abiturientinnen und Abiturienten ein Lehramtsstudium in einem dieser Fächer aufnehmen und infolgedessen das Angebot erhöht wird.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst: „Die Länder sind sich der herausfordernden Lage sehr wohl bewusst und werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Es zeigt sich, dass wir die Bemühungen zur Gewinnung von Lehrkräften in den Ländern weiter intensivieren müssen, auch deshalb haben wir diese Empfehlungen für Mangelfächer entwickelt. Es muss uns gelingen, den so wichtigen Beruf der Lehrerinnen und Lehrer durch weitere Maßnahmen noch attraktiver zu machen.“ Weiterlesen

Studierendenvertretung begrüßt Initiative CO2-Projekt klimabewusste Mensa und Beschluss der Studierendenwerke

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Am 8.12 hat die Mitgliederversammlung des Dachverbands Deutsches Studentenwerk (DSW) [sic!] nach studentischer Initiative u.a. von Frieder Bönisch (TU-Umweltinitiative Dresden), Carolin Böttcher (Referat für Ökologie des AStA der CAU Kiel), Paulus Guter (Referat für Nachhaltigkeit der FAU Erlangen-Nürnberg) und Florian Wendler (TU-Umweltinitiative Dresden) einen wichtigen Schritt in Richtung klimabewusste Ernährung beschlossen. Weiterlesen

Digitale Lehre: Chance oder Herausforderung?

Bericht: Technische Universität Dresden

Die Psychologin Dr. Anne Gärtner von der TU Dresden erklärt in einem aktuellen Artikel der psychologischen Rundschau, warum die digitale Lehre den Präsenzunterricht an Hochschulen nicht ersetzen, aber durchaus als ein ergänzendes Mittel betrachtet werden kann. Die Zukunft des Lehrens und Lernens könnte im sogenannten Blended Learning liegen, einer Mischung aus Präsenz- und Onlineunterricht.

In den vergangenen zwei Jahren wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Lockdowns nicht nur die Wichtigkeit zwischenmenschlichen Kontaktes, sondern auch die Unverzichtbarkeit der Präsenzlehre immer wieder thematisiert und diskutiert. Nie zuvor mussten Lehrende ihre Unterrichtsform in kürzester Zeit derartig verändern und umgestalten. Schlechte Internetverbindungen, Schwierigkeiten in der technischen Umsetzung und der fehlende persönliche Austausch erschwerten die Übermittlung von Wissen und Unterrichtsinhalten. … weiter


Quelle: www.tu-dresden.de

 

Kein Normalbetrieb an Unis, Bundesstudierendenvertretung fordert Solidarsemester

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Die immer weiter ansteigenden Inzidenzen und die neue Omikron-Variante verlangen weitgehende Verschärfungen der aktuell gültigen Regelungen zur Eindämmung der Coronapandemie. Dennoch gibt es keinen klaren Stufenplan wann und in welcher Form die Hochschulen ihre Hygienemaßnahmen anpassen müssen. An einzelnen Hochschulen werden jedoch vermehrt Überlegungen laut, Veranstaltungen auf hybride Formate umzustellen oder gar zu reinen Onlineangeboten zurückzukehren. Zugang zum Campus sollte, für einen sicheren Lehrbetrieb, vielerorts künftig nur noch unter 2G/2G+ Bestimmungen möglich sein. Für Studierende bedeutet dies in jedem Fall ein viertes Semester, das keineswegs wie ein „normales“ Semester stattfindet. Ein viertes Semester, in dem sie nicht so studieren können wie eigentlich geplant und oft auf sich allein gestellt sind. Weiterlesen

Koalitionsvertrag aus studentischer Perspektive

Die BAföG-Kampagne zeigt Erfolge, doch der Koalitionsvertrag ist nicht konkret genug

Stellungnahme: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Knapp zwei Monate nach der Bundestagswahl steht nun der Koalitionsvertrag der Ampelkoalition aus SPD, Bündnis90/Die Grünen sowie der FDP. Als freier zusammenschluss von student*innenschaften haben wirdie Koalitionsverhandlungen insbesondere mit unseren Forderungen zu einer umfassenden BAföG Reform begleitet. Aussicht der Studierenden bleiben viele Fragen zur Umsetzung des Jahrzehnt der Bildungschancen offen und wichtige studentische Forderungen bleiben auf der Strecke: Weiterlesen

Solidarität mit Bjeen Alhassan! Gegen rassistische Diskriminierung und Repression!

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Bjeen Alhassan hat für ihr Engagement für Frauen aus Syrien den Nationalen Integrationspreis der Bundesregierung 2020 verliehen bekommen. Die Preisträgerin, deren Masterarbeit auch im Zusammenhang mit ihrem Engagement steht, hat ihr Studium 2019 beendet. Die Freude über den Studienabschluss und den Preis wurde ihr jedoch durch ihren betreuenden Professor geraubt. Weiterlesen

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