Bundestagswahl wird zur Bildungswahl – Studierende befragen Parteien – Studierende fordern mehr Bildungsexpertise im Parlament!

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs)

Der Bundesverband der Studierendenvertretung stellt seit Sonntag den Studi-Mat als Wahlpositions-Vergleichstool für Hochschulpolitische Themen bereit. 30 Thesen wurden von den Parteien, die auch in der Hochschulpolitik aktiv sind, beantwortet.

“Natürlich geht es bei der Bundestagswahl um eine Masse an Themen, gerade jetzt, um den Weg aus der Corona-Krise und der Bildungskrise zu finden, ist es wichtig das viele Jung- und Erstwählende wissen welche Antworten die Parteien zu unseren Fragen haben”, sagt Daryoush Danaii
(fzs Vorstand).

Der Studi-Mat wurde von einer Reihe von studentischen Vertreter*innen entwickelt. Dabei geht es von BAföG über Wohnen bis hin zu Hochschulfinanzierung. Wichtig ist, dass sowohl die Fragen als auch das Ergebnis nicht alleinig die Wahlentscheidung bestimmen sollten, sondern nur einen Vergleich darstellen.

“Oft geht im Wahlkampf die Situation an den Hochschulen, sowie die Herausforderungen für Studierende unter. Das darf nicht sein, uns war es wichtig das die Parteien sich klar positionieren und die studentischen Themen endlich berücksichtigt werden”, fordert Matthias Konrad.

Wir rufen alle Studierenden auf am 26.09 zur Wahl zugehen und mitzuentscheiden. Gegenüber den anderen Gruppen sind wir wenige, da zählt jede Stimme für ein Ende der Bildungskrise!

“Wer sich noch unsicher ist wo er*sie seine Kreuzchen am Sonntag setzt, kann jetzt mit dem Studi-Mat in wenigen Minuten unter: studimat.fzs.de erfahren, welche Partei welche Pläne für die Bildungspolitik hat”, freut sich Lone Grotheer.

zum Studi-Mat


22.9.2021
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
www.fzs.de

 

50 Jahre BAföG: Jugendverbände fordern grundlegende Reform, damit es einen Grund zu Feiern gibt

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Vor 50 Jahren, am 1. September 1971, trat das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) in Kraft. Zum 50. Jubiläum  fordert ein Bündnis aus Studierendenverbänden, Parteijugenden, Gewerkschaftsjugenden und anderen Jugendverbänden eine grundlegende Reform, um wieder deutlich mehr Studierende zu fördern: Erhöhung der Elternfreibeträge, Anhebung und Dynamisierung der Fördersätze, Rückkehr zum Vollzuschuss, unbürokratische Antragstellung, Entkopplung von der Regelstudienzeit und Altersunabhängigkeit.
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„Kurswechsel kommt zu spät und nur in Tippelschritten“

Bildungsgewerkschaft GEW zum BAföG-Interview der Bundesbildungsministerin Karliczek

Bericht: GEW

Frankfurt a.M. – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich gegenüber der Augsburger Allgemeinen für eine „Weiterentwicklung“ des BAföG ausgesprochen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den angekündigten Kurswechsel begrüßt, aber zugleich als unzureichend kritisiert. „Die Große Koalition hat die überfällige Reform des BAföG die ganze Wahlperiode über blockiert. Auch als die Coronakrise überdeutlich machte, dass die staatliche Ausbildungsförderung nur noch einen Bruchteil der Studierenden erreicht, reagierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung achselzuckend mit einer halbherzigen Überbrückungshilfe und verzinsten Bankkrediten. Insofern ist es zu begrüßen, dass Ministerin Karliczek endlich eine BAföG-Reform in Aussicht stellt. Der Kurswechsel kommt aber leider zu spät und nur in Tippelschritten“, sagte Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender und Hochschulexperte der GEW, am Montag in Frankfurt a.M. Weiterlesen

Studierende der belarusischen Studierendenvertretung zu 2,5 Jahren Strafkolonie wegen Engagement in der Demokratiebewegung verurteilt

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Seit über einem Jahr halten die Proteste für ein demokratisches Belarus an. Vertreter*innen der belarusischen Studierendenvertretung waren und sind hierbei eine treibende Kraft. Heute wurden die Urteile in dem Schauprozess gegen 12 Studierende gefällt – 2,5 Jahre Haft in Strafkolonien. Darunter auch Alana Gebremariam, Vorstandsmitglied der belarusischen Studierendenvertretung und Mitglied des Koordinierungsrates der demokratisch gewählten Präsidentin Sviatlana Tsikhanouskaya sowie erste Schwarze Frau, die jemals für die Parlamentswahlen angetreten ist.

„Wir sind wütend und entsetzt. Hier werden Studierenden- und Menschenrechte im europäischen Hochschulraum mit Füßen getreten, während innerhalb dutzender Kooperationen zwischen deutschen und belarusischen Hochschulen dazu geschwiegen wird. Wir fordern die deutschen Hochschulleitungen, die für Bildung und Forschung zuständigen Landesministerien sowie das Bundesministerium, das Außenministerium und alle weiteren relevanten Akteur*innen dazu auf, endlich zu handeln,“ meint Iris Kimizoglu (Vorständin des fzs, des deutschen Dachverbands von Studierendenschaften).

„Den belarusischen Hochschulen ist die Außendarstellung durch internationale Kooperationen enorm wichtig, welche sie auch zur Legitimierung von Repressionen gegenüber Hochschulangehörigen nutzen. Den belarusischen Hochschulen muss zu verstehen gegeben werden, dass, wenn die Praxis der Zwangsexmatrikulationen, Verfolgung und Inhaftierung von Studierenden und akademischen Personals anhält, ein Abbruch der Kooperationen droht. Dieser Drohung müssen dann aber auch Taten folgen. Wir, die Studierenden aus Belarus, bitten um internationale Unterstützung,“ erklärt Oraz Myradov (Vorstand von BSA, der belarusischen nationalen Studierendenvertretung).


Infos zu den vom Schauprozess betroffenen Studierenden sowie weitere Infos zu den heutigen Urteilen werden in den kommenden Tagen hier aufzufinden sein: https://zbsunion.by/studpolitzek/en

Hier finden sich schon jetzt Ausschnitte aus den letzten Worten der betroffenen Studierenden vor Gericht: https://www.facebook.com/zbsunion


18.7.2021
Iris Kimizoglu
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
www.fzs.de

 

Präsenzlehre im kommenden Wintersemester, studentischer Dachverband stellt Forderungen

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs)

Durch die sich entspannende pandemische Lage, wagen auch Hochschulen langsam wieder an Öffnungsschritte zu denken. Ein belebter Campus zum nächsten Wintersemester wird immer realistischer. Um diesem Ziel näher zu kommen und die Fehler der letzten drei digitalen Semester nicht zu wiederhohlen, braucht es jetzt strategische Planung und ausreichend Impfungen.

“Für ein funktionierendes Semester mit möglichst vielen Präsenzveranstaltungen ist die vollständige Impfung aller Studierenden und Mitarbeitenden unerlässlich. Wir rufen unsere Kommiliton*innen dazu auf, die Angebote einiger Hochschulen und die der Impfzentren anzunehmen” fordert Carlotta Kühnemann, Vorstandsmitglied des freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs).

“Gleichzeitig ist der Pandemieverlauf bis Oktober überhaupt nicht vorherzusagen. Um ein spontanes Umschwenken auf Onlinelehre wie in den letzten drei Semestern zu vermeiden, sollten die Hochschulen mehrgleisig fahren und auch für höhere Inzidenzen Pläne in der Hinterhand haben. Wichtig ist hier eine klare und frühzeitige Kommunikation gegenüber Studierenden, damit sie Planungssicherheit haben”, ergänzt Paul Klär, ebenfalls fzs-Vorstandsmitglied. “Ist eine erneute Schließung notwendig, sollten Einrichtungen wie Bibliotheken mit ihren Lernplätzen und Mensen möglichst lange geöffnet bleiben. Es gilt Studierende wieder zurück auf den Campus zu holen, sofern es die pandemiebedingte Lage zulässt.”


16.7.2021
Paul Klär
Vorstandsmitglied
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
www.fzs.de

 

Einstellungsnoten Bayern für das Schuljahr 2021/2022: GS/MS/FL/FöL

Lehramt Grundschule – Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Schuljahr 21/22 mit Wartelistennoten

Lehramt Mittelschule – Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Schuljahr 21/22 mit Wartelistennoten

Fachlehrkräfte – Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Schuljahr 21/22 mit Wartelistennoten

Förderlehrkräfte – Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Schuljahr 21/22 mit Wartelistennoten


Die Originaldateien können hier eingesehen werden – mit Information zur Warteliste und zum Wechsel in ein anderes Bundesland:

www.km.bayern.de/lehrer/stellen/grundschule.html

www.km.bayern.de/lehrer/stellen/mittelschule.html

 

Schule braucht Teamplayer – Das Lehramtsstudium setzt noch viel zu sehr auf Einzelkämpfer

Bericht: CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Ob Inklusionshelfer*in oder Schulpsycholog*in – Lehrkräfte in Deutschland stehen in der Schule im täglichen Austausch mit Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen. Das Arbeiten in multiprofessionellen Teams wird durch den kürzlich beschlossenen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung künftig noch wichtiger.

Bisher ist die Zusammenarbeit zwischen angehenden Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften nur selten Gegenstand des Studiums. Nur jede vierte Hochschule bietet aktuell interdisziplinäre Lehrveranstaltungen für Lehramtsstudierende an. Dies zeigt eine aktuelle Publikation des Monitor Lehrerbildung. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.che.de

 

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