Wenn die Eltern einen Studienabschluss haben, meinen auch die Kinder, ein Studium meistern zu müssen – das kann stressen.

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Der Beginn eines Studiums ist für alle eine aufregende Phase. Kinder aus Akademikerhaushalten haben während dieser Zeit allerdings deutlich mehr Stress als solche aus Nicht-Akademikerfamilien.

Das hat ein schweizerisch-deutsches Forschungsteam anhand einer Haaranalyse unter Studienanfängerinnen herausgefunden. Möglicherweise stresst sie die Befürchtung, durch ein Versagen im Studium den Sozialstatus der Familie zu gefährden, folgern der Autor Prof. Dr. Alex Bertrams von der Universität Bern und die Autorin Dr. Nina Minkley von der Ruhr-Universität Bochum (RUB). … weiter


Quelle: www.news.rub.de

 

Mitteilung: DGB

Die am 24.6. vom Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen zur Stabilisierung der Ausbildung müssen jetzt schnell umgesetzt und von den Unternehmen genutzt werden, fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte am Mittwoch in Berlin:

„Der Schutzschirm für Ausbildung kommt gerade noch rechtzeitig vor dem Start des neuen Ausbildungsjahrs. Er kann helfen, den Corona-Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt abzumildern. Zurzeit ist ein Einbruch sowohl bei den angebotenen Ausbildungsplätzen als auch bei der Zahl der Bewerberinnen und Bewerber zu sehen. Industrie und Handel, aber auch das Handwerk verzeichnen bisher je nach Region einen Rückgang von bis zu 20 Prozent der Ausbildungsverträge. Deshalb ist es höchste Zeit für mehr Schwung auf dem Ausbildungsmarkt. Damit wir von der Corona-Krise nicht in die Ausbildungskrise stolpern, müssen die jetzt beschlossenen Maßnahmen schnell umgesetzt und von den Unternehmen auch genutzt werden. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW fordert auf Studi-Demo in Berlin wirksame Hilfe für Hochschulen

Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihr Hilfspaket für Studierende und Hochschulen noch einmal aufzuschnüren und kräftig aufzustocken. „In Not geratene Studentinnen und Studenten haben die Wahl zwischen einem Darlehen, das sich als teuer verzinster Bankkredit entpuppt, und einer Überbrückungshilfe, die als zahnloses Bürokratiemonster daherkommt. Das ist ein großes Armutszeugnis für die Große Koalition. Je nach Kontostand können Studierende mit bis zu 500 Euro rechnen – für maximal drei Monate. Dieser Betrag geht häufig schon für die Miete drauf. Aber selbst dafür werden die von der Regierung bereitgestellten 100 Millionen Euro nicht reichen. Der Corona-Hilfsfonds für Studierende muss daher auf eine Milliarde Euro erhöht und rasch und unbürokratisch an Bedürftige ausgezahlt werden“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und -Hochschulexperte, mit Blick auf die  Demonstration „Eine Milliarde für eine Million – Studi-Hilfe jetzt!“, die heute in Berlin stattfindet. Keller ist einer der Redner auf der Demonstration, zu der die GEW gemeinsam mit Studierendenorganisationen aufgerufen hat. Weiterlesen »

Stellungnahme: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Durch die seit Monaten andauernde Corona-Krise haben über eine Million Studierende ihre Nebenjobs verloren. Seitdem warten Studierende auf ausreichende Hilfen des Bundes. Ihnen wurde bislang nur ein Kredit mit massiven Zinsen und ein viel zu kleiner Nothilfefonds angeboten. Viele von ihnen befinden sich aufgrund dessen in existenziellen Notlagen und wissen nicht wie sie sich weiterfinanzieren sollen. Als einziger Ausweg bleibt
ihnen häufig nur der Studienabbruch. Deswegen demonstrieren wir am 20.06. ab 14 Uhr vom Berliner Hauptbahnhof aus im Regierungsviertel für echte Nothilfen als Zuschuss in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW zum Konzept für Coronahilfe für Studierende

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat eine zügige und unbürokratische Auszahlung der Nothilfe für Studierende angemahnt, die die Bundesregierung bereitgestellt hat. Zudem machte sich die Bildungsgewerkschaft für eine Weiterentwicklung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) noch vor der Bundestagswahl stark. „Endlich steht das Konzept für die Nothilfe, die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) angekündigt hatte. Ab morgen können Studierende einen Antrag stellen. Wir erwarten, dass die Zuschüsse von den Studierendenwerken rasch an Studierende, die durch den Wegfall von Jobs während der Coronapandemie unverschuldet in Not geraten sind, ausgezahlt werden“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung, am Montag in Frankfurt am Main mit Blick auf die Vorstellung des Konzepts durch Karliczek und das Deutsche Studentenwerk. Weiterlesen »

07. Juni 2020 · Kommentare deaktiviert für Coronavirus: Was Auszubildende jetzt wissen sollten · Kategorien: Ausbildung, Studium und Referendariat · Tags:

Die IG Metall Jugend hat eine FAQ zusammengestellt und gibt Tipps und Antworten auf die wichtigsten Fragenkomplexe: Betriebsschließungen, Ausbildungsvergütung, Abschlussprüfung, Ausbildungsvertrag, Übernahme, Kurzarbeit u.a. mehr

Ausbildung in Zeiten der Corona-Krise
Coronavirus: Was Auszubildende jetzt wissen sollten

zur Liste der Fragen und Antworten

 

05. Juni 2020 · Kommentare deaktiviert für Bundesweiter Studierendenprotest soll einer Million in Not geratenen Studierenden eine Stimme geben · Kategorien: Aktionen & Termine, Ausbildung, Studium und Referendariat · Tags: , , , ,

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V

Studierendenvertretungen aus ganz Deutschland gehen am 08.06. auf die Straße, um gegen die unzureichenden Hilfsmaßnahmen für Studierende zu protestieren.

Um 11 Uhr finden u.a. vor den Landesparlamenten und Wissenschaftsministerien in Hannover, Potsdam, Dresden, Mainz, Wiesbaden, in den Städten Leipzig, Tübingen und Wuppertal sowie vor dem Gebäude des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Bonn Kundgebungen statt. Die Botschaft ist klar: um eine Bildungskatastrophe zu verhindern, muss den vielen in Not geratenen Studierenden endlich geholfen werden. Die Aktionen laufen unter den Hashtags #studihilfejetzt und #solidarsemester. Weiterlesen »

18. Mai 2020 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern fordert faire Bedingungen für das Staatsexamen zum Lehramt während der Einschränkungen durch COVID-19 · Kategorien: Ausbildung, Studium und Referendariat · Tags: , ,

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Bayern, hält die Vorschläge des Kultusministeriums zur Anpassung der Prüfungs- und Bewertungsformen für das Staatsexamen zum Lehramt für unzureichend. Die Forderung von über 1.400 Examenskandidat*innen nach fairen Prüfungsbedingungen, wird dem Grundsatz nach von der GEW und ihren Studi-Gruppen unterstützt.

Für die Studis in der GEW ist das vermeintliche Entgegenkommen des Kultusministeriums durch einen zusätzlichen Freiversuch im Falle des Nichtbestehens keine zufriedenstellende Lösung. Dazu meint Sophie Kögel, aktive Studentin in der GEW: “Die jetzige Examenssituation bringt für die Student*innen eine zusätzliche Belastung mit sich und ist nicht vergleichbar mit den Vorjahren. Wenn schon an einer Durchführung der Examen festgehalten wird, dann sollte man diese Sondersituation zumindest bei der Bewertung des Examens berücksichtigen”.

Deswegen stehen die GEW-Studierenden mit den protestierenden Studierenden für folgende Punkte ein:

1.    Verrechnung der Examensnoten mit Uni-Vornoten (Anlehnung ans EWS-Examen)

2.    Adäquate Kulanz bei der Korrektur

3.    Die generelle Möglichkeit einer Notenmitnahme bei Rücktritt und Wiederholen von einzelnen Prüfungen

Die GEW Bayern unterstützt die Forderungen der jungen Menschen. Martina Borgendale, stellv. Vorsitzende, führt dazu aus: „Die Vorgehensweise des Kultusministeriums, das Examen auf unbegrenzte Zeit auszusetzen, bringt eine finanzielle und psychische Belastung für die Studierenden mit sich. Daher sollte eine Bewertung der Studienleistung nicht wie gewohnt vollzogen werden“.

Zudem weist die GEW Bayern darauf hin, dass im folgenden Schuljahr dringend Lehrkräfte benötigt werden. Das Kultusministerium sollte daher jetzt vorausschauend und mit Verantwortung für eine vernünftige Lehrerversorgung handeln und den Forderungen der Studierenden Gehör schenken!


18.5.2020
GEW Bayern
www.gew-bayern.de


siehe dazu auch die Kumi-Mitteilung v. 6.5.2020:
Kultusminister Michael Piazolo kündigt Sonderregelung für Lehramtsstudierende an: erste Staatsprüfung zum Prüfungstermin Frühjahr 2020 als Freiversuch