Geschlossene Bibliotheken stellen Bayerns Wissenschaftler*innen und Studierende vor große Probleme

Bericht: GEW Bayern

Noch Anfang Dezember hatte Wissenschaftsminister Sibler stolz verkündet, dass der Leihverkehr „to go“ in Bayerns Bibliotheken weiterhin möglich sein wird. Umso überraschender ist es, dass die bayerischen Universitätsbibliotheken mit Beginn des verschärften Lockdowns Mitte Dezember nicht nur die Präsenznutzung, sondern auch den kontaktfreien Leihverkehr komplett einstellen mussten. Weiterlesen

Nicht ohne mein Buch – Lockdown macht Studium unmöglich

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Carlotta Kühnemann (Vorständin des fzs): “Wir begrüßen die Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Pandemie. Gleichzeitig dürfen die Folgen wie geschlossene Bibliotheken nicht erneut zulasten der Studierenden gehen. Einige Hochschulen haben bereits reagiert, an anderen Hochschulen wurden bisher jedoch keine nachteilsausgleichenden Maßnahmen ergriffen.” Weiterlesen

Technische Universität Nürnberg geht offiziell an den Start

1. Januar 2021 – Aktuelle Mitteilung in der Weihnachtspause 

Formelle Errichtung der zehnten bayerischen Universität zum 1. Januar 2021 vollzogen – Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Mächtiger Aufschlag für den Hochschulstandort Bayern“

Mitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

MÜNCHEN. Die Technische Universität Nürnberg ist gegründet. Mit dem heutigen Tag gilt sie formell als errichtet. Damit hat der Freistaat nun zehn staatliche Universitäten. Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Das ist schon eine kleine Sensation. Denn nirgendwo sonst in Deutschland werden neue Universitäten gegründet. Das wird Nürnberg und der ganzen Region einen Riesenschub geben. Damit setzen wir im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe ein deutliches Ausrufezeichen.“
Für Wissenschaftsminister Bernd Sibler ist das „ein mächtiger Aufschlag für den Hochschulstandort Bayern“. Er betonte: „Die Technische Universität Nürnberg ist innovativ und wird bundesweit sichtbare Maßstäbe setzen. Der Freistaat begibt sich mit ihr auf neues Terrain. Ziel ist, eine Universität mit Modellcharakter für ganz Deutschland in Lehre und Forschung zu entwickeln. Mit ihrem besonderen Profil wird die neue Einrichtung in die Metropolregion Nürnberg-Erlangen-Fürth hineinstrahlen. Mit ihrer einzigartigen Struktur kann sie auf Studentinnen und Studenten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland große Anziehungskraft entwickeln. Ich bin stolz und überglücklich, dass die Technische Universität Nürnberg nun sukzessive wachsen und den Hochschulstandort Bayern bereichern wird.“
Ihren Anfang nimmt die Universität in einem Interimsquartier an der Ulmenstraße. Hier findet das Gründungsteam um den ersten Kanzler Dr. Markus Zanner ein optimales Umfeld für die Entwicklung in den Anfangsjahren. Noch in diesem Jahr wird es erste online-Angebote geben.

Die weiteren Schritte der neuen Technischen Universität Nürnberg können Interessierte hier mitverfolgen: Technische Universität Nürnberg (www.tu-n.org) . Auf dieser Seite sind ab 1. Januar 2021 auch die aktuellen Stellenangebote veröffentlicht.

International, interdisziplinär und digital

Die Technische Universität Nürnberg wird als erste Universität im Freistaat überwiegend englischsprachige Studiengänge anbieten. Sie ist international, interdisziplinär und – in Lehre wie in Verwaltung – digital angelegt. An die Stelle von Fakultäten treten Departments. Mit der regionalen Wissenschaft und Wirtschaft wird sie eng vernetzt sein. Als Campus-Universität und urbane Universität vereint sie Leben, Forschen und Wohnen auf dem an der Brunecker Straße zentral in Nürnberg gelegenen Campus. „An der Technischen Universität Nürnberg verknüpfen wir digitalen und technischen Fortschritt mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Neugründung macht es möglich, eine Vielzahl innovativer Elemente, die künftig auch unsere bereits existierenden Universitäten prägen könnten, umfassend zu testen. Daraus können sich wertvolle Impulse für die gesamte bayerische Hochschullandschaft entwickeln“, so Sibler.


1.1.2021
Julia Graf
Stellv. Pressesprecherin
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
www.stmwk.bayern.de

 

Nur mit Aussetzung von Noten, Leistungsnachweisen und Unterrichtsbesuchen kann es ein „faires Schuljahr“ werden

Bericht: GEW Bayern

Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern (GEW) ist es nicht gelungen, ein einheitliches und nachvollziehbares Konzept zu entwickeln, das planbares Unterrichten ermöglicht. Aus diesem Grund müssen nun weitere Maßnahmen, wie das Aussetzen von Leistungsnachweisen und Prüfungen umgesetzt werden. Weiterlesen

Bayerische Hochschulreform: GEW Bayern unterstützt die Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften

Stellungnahme: GEW Bayern

Ende Oktober hat die bayerische Staatsregierung ein Eckpunktepapier zur Hochschulreform vorgelegt, mit dem der neoliberale Umbau der bayerischen Hochschullandschaft hin zu “unternehmerischen Hochschulen” weiter vorangetrieben werden soll und eine weitere Schwächung der Mitbestimmungsstrukturen an den Hochschulen droht. [1] Weiterlesen

Digitales Wintersemester: Fazit nach zwei Wochen

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Vor zwei Wochen starteten Studierende und Lehrende in den zweiten Anlauf des digitalen Semesters.  Während im Frühling die Umstellung auf Online Veranstaltungen ohne jegliche Vorbereitungszeit kam und damit die vielfältigen Probleme verzeihbar waren, zählt diese Ausrede jetzt nicht mehr. Weiterlesen

GEW: „Wissenschaftsfreiheit im Europäischen Hochschulraum schützen“

Bildungsgewerkschaft zur Konferenz der europäischen Wissenschaftsministerinnen und -minister

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) aufgefordert, sich für Schutz und Stärkung der Wissenschaftsfreiheit im Europäischen Hochschulraum einzusetzen. „Wenn sich die europäischen Wissenschaftsministerinnen und -minister am 19. November mit dem Rom-Kommunikee für die Wissenschaftsfreiheit einsetzen werden, darf das kein Lippenbekenntnis bleiben. Zu Recht zählt das Kommunikee die Freiheit von Lehre, Forschung und Studium, die Hochschulautonomie, die akademische Selbstverwaltung und die Mitbestimmung von Studierenden und Hochschulbeschäftigten zum Kern der Grundwerte des Europäischen Hochschulraums. Diese müssen alle 49 Unterzeichnerstaaten des Kommunikees anerkennen und umsetzen – auch die Türkei, Ungarn und Weißrussland“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung, am Mittwoch in Frankfurt am Main. Als Vizepräsident der Dachorganisation der europäischen Bildungsgewerkschaften EI/ETUCE wird Keller morgen an der Online-Ministerkonferenz teilnehmen und sprechen. Weiterlesen

“Würdest du mit dem Wissen von heute noch einmal Lehrer*in werden wollen?”

Joscha Falck hat auf seinem Blog eine Antwort auf die Frage gegeben:

“Würdest du mit dem Wissen von heute noch einmal Lehrer*in werden wollen?”

Wahrscheinlich stellen sich alle Menschen im Berufsleben irgendwann einmal die Frage, ob sie den eigenen Beruf noch einmal ergreifen würden. Wer die Frage uneingeschränkt mit Ja beantworten kann, darf sich glücklich schätzen. Wer aber den eigenen Beruf aufgrund bestimmter Zeitereignisse in einer unerwarteten Härte kennenlernt, relativiert die eigene Einschätzung möglicherweise. Oder bekennt sich erst recht dazu. Den ganzen Kommentar lesen

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