Mikis Theodorakis – Ein Leben für die Freiheit

Konzert zum 100. Geburtstag

Wann: Samstag, 19. Juli, 20 Uhr

Wo: Tafelhalle Nürnberg, Äußere Sulzbacherstr. 62, 90491 Nürnberg 

Inhalt: 
Geboren am 29. Juli 1925 auf Chios, kämpfte Theodorakis im Zweiten Weltkrieg
gegen die Besatzung, wurde gefoltert und überlebte Konzentrationslager. Nach
dem Krieg studierte er Musik in Athen und Paris und wurde bekannt durch Film-
musiken wie „Alexis Sorbas“. Nach dem Militärputsch 1967 ins Exil gezwungen,
engagierte er sich im Widerstand und arbeitete mit Persönlichkeiten wie Pablo
Neruda. Nach seiner Rückkehr 1974 komponierte er Symphonien und Opern, in
denen Frauen zentrale Rollen spielen. Theodorakis verstarb am 2. September
2021 in Athen, weltweit anerkannt und geehrt.
Der Pianist Gerhard Folkerts, die Sängerin Julia Schilinski und der Schauspieler Rolf Becker erinnern mit einem umfangreichen Programm an den großen griechischen Komponisten.

Veranstalter: Kooperation von GEW Nürnberg und Tafelhalle 

Plakat: https://cloud.gew-bayern.de/s/NL9BXMD396c5SQ7?dir=undefined&openfile=725145

Kosten:
Vorverkauf: 16,50 €
Vorverkauf ermäßigt: 11 €
Abendkasse: 18 €
Abendkasse ermäßigt: 13 € 

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 37: Frühe Verschickungen

 

Götz Eisenbergs Durchhalteprosa 37

 

Frühe Verschickungen

„Während der Wissenschaftler immer darauf bedacht ist, die Wirklichkeit, so wie er es braucht, aufzuspalten, um die der technischen Einwirkung des Menschen zu unterwerfen, um die Natur zu überlisten in einer Haltung des Misstrauens und der Kampfbereitschaft, behandelt der Philosoph die Natur als Gefährtin. Die Richtschnur der Wissenschaft ist jene, die Bacon aufgestellt hat: gehorchen, um zu herrschen. Der Philosoph hingegen gehorcht weder, noch herrscht er; ihm ist darum zu tun, einen Gleichklang zu finden.“
(Henri Bergson)

Ich muss bei Olaf Scholz Abbitte leisten. Vor einer Weile hatte ich mich darüber lustig gemacht und mein Unverständnis darüber geäußert, dass er sich hartnäckig als kommenden Kanzler phantasierte, und nun scheint das durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen. Weniger allerdings durch eigene Verdienste, als durch Fehler seiner Konkurrenten. Vor allem Frau Baerbock hat viel dafür getan, ihre und der grünen Partei Chancen zu schmälern. Gewisse Medien haben ihre Schwächen und Fehler weidlich ausgeschlachtet und an ihrer Demontage heftig mitgearbeitet. Sie ist relativ unerfahren und ungeübt in die „Todeszone der Politik“, wie Joschka Fischer die Spitzenregion einmal genannt hat, eingedrungen und man hat ihr übel mitgespielt. … weiter

Clipart oben links von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Bild rechts oben von fsHH auf Pixabay (verändert.)


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