Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung beschließen „Gemeinsame Aktion zur Stärkung von Ausbildungsbetrieben und jungen Menschen in der Corona-Pandemie“

Die Corona-Krise darf nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräftekrise werden. Die Partner der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ haben deshalb in einer Gemeinsamen Aktion am 17.3.2021 Maßnahmen zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und zur Stabilisierung des Ausbildungsmarktes vereinbart. Damit wollen sie vermeiden, dass pandemiebedingt Angebot und Nachfrage im Ausbildungsjahr 2021/2022 zurückgehen. Kein Betrieb, kein Jugendlicher soll allein gelassen werden. Weiterlesen

GEW: „Ausbildung krisenfest machen – Ausbildungsgarantie für alle jungen Menschen!“

Bildungsgewerkschaft GEW zur „Integrierten Ausbildungsberichterstattung“

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich mit Blick auf die heute veröffentliche „Integrierte Ausbildungsberichterstattung“ des Statistischen Bundesamtes für mehr Qualität und Verbindlichkeit in der Berufsausbildung stark.

„Die Zahl der Anfänger in der Berufsausbildung ist mit knapp 678.000 gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent gesunken. Auch im bislang wenig beachteten Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen haben lediglich 175.000 junge Menschen eine vollzeitschulische Ausbildung aufgenommen. Das bedeutet zwar einen Anstieg von knapp 23 Prozent gegenüber 2005, jedoch gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 7 Prozent. Deshalb müssen diese nicht dualen Berufe dringend aufgewertet werden“, sagte Ansgar Klinger, für Berufliche Bildung und Weiterbildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Dienstag in Frankfurt a.M.

Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger in dualen Berufen sei mit 451.000 auch infolge der Corona-Pandemie stark gesunken. Die Politik müsse nun deutliche Anstrengungen unternehmen, die Ausbildung in Deutschland krisenfest zu gestalten. Neben der Verstärkung und Ausweitung des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“, mit dem auch bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse unterstützt werden, gehöre hierzu, eine Ausbildungsgarantie einzuführen, wie es sie in Österreich bereits seit Jahren gibt. Weiterlesen

Berufsausbildung in Krisenzeiten nachhaltig unter Druck: Was bedeutet die Corona-Krise für die Berufsbildung?

Bericht: Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS)

Die Zahl der Ausbildungsverträge im dualen System könnte in den kommenden Jahren auf bis zu 435.000 im Jahr 2027 absinken, das sind 90.000 oder 16 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. In diesem Jahr ist mit rund 475.000 Verträgen zu rechnen. Dieser Rückgang führt zu einem Anstieg der Einmündungen in das Übergangssystem. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.fibs.eu

 

Schutzschirm für Ausbildung schnell umsetzen

Mitteilung: DGB

Die am 24.6. vom Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen zur Stabilisierung der Ausbildung müssen jetzt schnell umgesetzt und von den Unternehmen genutzt werden, fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte am Mittwoch in Berlin:

„Der Schutzschirm für Ausbildung kommt gerade noch rechtzeitig vor dem Start des neuen Ausbildungsjahrs. Er kann helfen, den Corona-Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt abzumildern. Zurzeit ist ein Einbruch sowohl bei den angebotenen Ausbildungsplätzen als auch bei der Zahl der Bewerberinnen und Bewerber zu sehen. Industrie und Handel, aber auch das Handwerk verzeichnen bisher je nach Region einen Rückgang von bis zu 20 Prozent der Ausbildungsverträge. Deshalb ist es höchste Zeit für mehr Schwung auf dem Ausbildungsmarkt. Damit wir von der Corona-Krise nicht in die Ausbildungskrise stolpern, müssen die jetzt beschlossenen Maßnahmen schnell umgesetzt und von den Unternehmen auch genutzt werden. Weiterlesen

Streitzeit: In Ausbildung investieren!

„In Ausbildung investieren!“ So heißt der Titel der Ausgabe 10/2019 des Magazins „Streitzeit“ des DGB Bayern

Die DGB-Jugend Bayern veröffentlichte im Oktober 2019 ihren neuen Ausbildungsreport und sie zog die jährliche Ausbildungsbilanz. Die Streitzeit hat deshalb dieses Thema aufgegriffen.

Download der Ausgabe 10 v, 11.11.2019 (pdf-Datei, 441 KB)

Ausbildungsbilanz 2019: DGB Bayern sieht Luft nach oben

AusbildungsScholl: „Die bayerischen Unternehmen müssen die Rosinenpickerei beenden!“

Mitteilung: DGB Bayern

Anlässlich der heute veröffentlichten bayerischen Ausbildungsmarktzahlen zieht der DGB Bayern eine nüchterne Ausbildungsbilanz. Denn obwohl es in diesem Jahr noch 15.562 offene Ausbildungsstellen gab (2018: 16.236), sind wieder 1.010 Ausbildungsinteressierte in Bayern ohne Ausbildungsplatz (2017: 1.063). „Hier ist noch Luft nach oben. Die Betriebe müssten gerade in Zeiten des von ihnen so beklagten Fachkräftemangels viel größere Anstrengungen unternehmen, um ihre Ausbildungsplätze auch zu besetzen. Dass trotz tausender unbesetzter Stellen so viele Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auf der Strecke bleiben, ist Irrsinn“, kritisiert Andro Scholl, Bezirksjugendsekretär des DGB Bayern. Weiterlesen

Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Meist deutlich oberhalb der geplanten Mindestvergütung – Erhebliche Unterschiede je nach Branche und Region

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung
 
Die in Tarifverträgen vereinbarten Ausbildungsvergütungen unterscheiden sich je nach Branche und Ausbildungsjahr sehr stark. Die Spannbreite reicht von 325 Euro im Friseurhandwerk in Brandenburg im 1. Ausbildungsjahr bis zu 1.580 Euro im westdeutschen Bauhauptgewerbe im 4. Ausbildungsjahr (siehe auch die Tabelle und die Abbildungen in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Zudem gibt es in vielen Branchen auch eine erhebliche regionale Differenzierung. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung von 20 ausgewählten Tarifbranchen hervor, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2019 vorlegt. Weiterlesen

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