Vermutlich höhere Dunkelziffer an Kindeswohlgefährdungen während des Lockdowns

Bericht: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Fälle von Kindeswohlgefährdungen in deutschen Kinderkliniken und Kinderschutzambulanzen im März und April 2020 zurückgegangen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsnetzwerks Medizinischer Kinderschutz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), an der 159 Kinderschutzambulanzen und Kinderschutzgruppen in Deutschland teilgenommen haben. Die Mitarbeitenden des Forschungsnetzwerks vermuten daher, dass die Dunkelziffer von Misshandlung und Vernachlässigung betroffener Kinder weiter gestiegen sein könnte. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uke.de

 

Safer Internet Day: 61 % der 10- bis 15-Jährigen waren 2020 in sozialen Netzwerken aktiv

Bericht: Statistisches Bundesamt

  • Im 1. Quartal 2020 telefonierten 82 % der Kinder und Jugendlichen über das Internet – Nutzung stieg binnen zwei Jahren um 10 Prozentpunkte
  • 89 % der Kinder und Jugendlichen nutzten Messenger-Dienste wie WhatsApp, Telegram und Co.
  • Mehr als ein Drittel (39 %) der 10- bis 15-Jährigen hatte keine Bedenken, dass ihre Online-Aktivitäten zu Werbezwecken aufgezeichnet werde

WIESBADEN – Der Zugang zu digitalen Medien ist für Kinder und Jugendliche eine Form von gesellschaftlicher Teilhabe – nicht erst seit der Corona-Pandemie. Für die meisten Kinder und Jugendlichen gehört das Internet zum Alltag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des „Safer Internet Day“ am 9. Februar 2021 mitteilt, nutzten im 1. Quartal 2020 rund 89 % der 10- bis 15-Jährigen Messenger-Dienste wie WhatsApp, Telegram, Viber und Co. Fast zwei Drittel (61 %) waren in sozialen Netzwerken aktiv und nahezu die Hälfte (43 %) teilte auf Webseiten selbst erstellte Inhalte. Wie im echten Leben müssen Kinder und Jugendliche auch im Internet vor problematischen Inhalten oder gar Missbrauch geschützt werden. Der EU-weite Aktionstag soll hierfür das Bewusstsein schärfen und zu mehr Internetsicherheit beitragen. Weiterlesen

Das wird teurer, wer bekommt mehr Geld? –Das ändert sich 2021!

Bericht: VFR Verlag für Rechtsjournalismu

● Sprit, Heizöl und Gas werden teurer:Dafür sorgt die sogenannte CO2-Abgabe, welche Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung ist.
● Erhöhung der Pendlerpauschale:Ab dem 21 Kilometer beträgt diese nun 35 statt 30 Cent pro Kilometer.
● Mehr Kindergeld und Hartz-4-Leistungen: Das Kindergeld steigt um 15 Euro pro Kind. Der Hartz-4-Regelsatz wird für Alleinstehende auf 446 Euro angehoben.

Das Jahr 2021 bringt einige wichtige Änderungen mit sich, welche sich in den Portemonnaies der Verbraucher bemerkbar machen werden. Neben steuerlichen Entlastungen und höheren Sozialleistungen ist jedoch auch mit steigenden Ausgaben im Bereich Verkehr und Heizen zu rechnen. Die wichtigsten Änderungen fassen wir im Folgenden für Sie zusammen. Weiterlesen

Kann man FFP2-Masken wiederverwenden?

gsf – Ab Montag, 18.1.2021 gilt in Bayern ab dem 15. Lebensjahr eine FFP2-Maskenpflicht in Alten- sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen, beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Kinder und Jugendliche ab sechs Jahre müssen, wie bisher auch, “nur” eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Eine funktionssichere, echte FFP2-Maske kostet je nach Bestell-Stückzahl im Schnitt zwischen ca. 1,50 bis 3,00 € im Online-Handel. Informationen dazu: 

FFP2-Masken gelten auch als “Einwegmasken” und sollten nur eine begrenzte Zeit getragen werden. Genauere Informationen dazu:

Das geht mit der Zeit ins Geld – von der Müllmenge, die wir mit dem Wegwerfen der Masken produzieren, ganz zu schweigen. Es stellt sich daher die Frage, ob man FFP2-Masken nicht doch mehrfach tragen kann, wenn man sie desinfiziert?

Die Fachochschule Münster hat dazu eine größere Untersuchung durchgeführt:

Die Studie beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Was bringt eine Desinfektion im Backofen?
  • Sind UV-Lampen zur Desinfektion geeignet?
  • Ist Waschen, auch in der Spül- oder Waschmaschine, geeignet und sinnvoll?
  • Kann man eine Mikrowelle zur Desinfektion benutzen? 
  • Wie steht es um die 7-Tage-Lufttrocknung? u.a.mehr

zur Veröffentlichung der FH Münster (Stand: 11.1.2021):


siehe auch zum Thema: 


Bild von Antonio Cansino auf Pixabay 

GEW trotzt Corona-Pandemie – ganz leichter Mitgliedergewinn

Bildungsgewerkschaft: stabil über 280.000 Mitglieder

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Mitgliederzahl der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist 2020 stabil über 280.000 geblieben. Im Vergleich zu 2019 hat die Bildungsgewerkschaft über 100 Mitglieder gewonnen. Sie verzeichnete zum Stichtag 31. Dezember 2020 280.452 Mitglieder. Das entspricht einem Zuwachs von 0,04 Prozent. „Die GEW trotzt der Corona-Pandemie. Obwohl wir wegen der Pandemie über Monate nicht in den Bildungseinrichtungen präsent sein konnten, haben wir unter dem Strich einen kleinen Mitgliederzuwachs. Damit festigt die GEW ihre Position als mitgliederstärkste Lehrkräfte- und Bildungsgewerkschaft in Deutschland“, sagte Vorsitzende Marlis Tepe am Freitag in Frankfurt a.M. Die GEW setze damit den positiven Trend der vergangenen Jahre in der Mitgliederentwicklung fort. Tepe, zurzeit einzige Frau an der Spitze einer DGB-Mitgliedsgewerkschaft, wies darauf hin, dass der Frauenanteil in der GEW bei rund 72 Prozent liege – Tendenz steigend.


8.1.2021
Ulf Rödde
Pressesprecher
GEW-Hauptvorstand
www.gew.de

 

Empfänglichkeit für Verschwörungsmythen mit 2. Corona-Welle gesunken, doch soziale Spaltung in der Pandemie setzt sich fort

Neue Ergebnisse der Erwerbspersonenbefragung

Bericht: Hans-Böckler-Stiftung

Parallel zum Aufflammen des Infektionsgeschehens und zum „Lockdown Light“ ist die Empfänglichkeit für Verschwörungsmythen zur Corona-Pandemie in Deutschland deutlich zurückgegangen – um fast ein Drittel. Zugleich hat aber auch die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung in der Bevölkerung spürbar abgenommen. Neben der Angst, an Covid-19 zu erkranken erreicht auch die Sorge um den gesellschaftlichen Zusammenhalt einen neuen Höchststand. Und das kommt nicht überraschend: Die Zahl der Erwerbspersonen, die durch die Pandemie Einkommensverluste erlitten haben, ist weiter gestiegen. Und besonders häufig betroffen sind Erwerbstätige mit bereits zuvor niedrigen Einkommen, die seltener von Sicherungsmechanismen am Arbeitsmarkt erfasst sind. Damit erhärten sich die Indizien für eine Zunahme der sozialen Ungleichheit im Zuge der Corona-Krise, wie neue Ergebnisse aus der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung zeigen. Weiterlesen

SPD will Jugendsozialarbeit an Schulen in Bayern weiter ausbauen

Sozialexpertin Doris Rauscher: Evaluationen der Angebote zeigen positive Auswirkungen auf betroffene Jugendliche und das Schulklima

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die sozialpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher fordert bei der Überarbeitung der Richtlinie zur Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) den weiteren Ausbau des Programms sicherzustellen. Ein entsprechender Antrag wurde am 29.10. im Sozialausschuss beraten. Rauscher erklärt dazu: “Die Jugendsozialarbeit an Schulen fördert sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen, die durch ihr Verhalten und durch erhebliche erzieherische, psychosoziale und familiäre Probleme auffallen, Schulverweigerer sind oder erhöhte Aggressivität und Gewaltbereitschaft zeigen. Der Einsatz von Fachpersonal direkt an der Schule schafft ein niedrigeschwelliges Angebot, das Jugendlichen bei der Problembewältigung und der Persönlichkeitsentwicklung unterstützt.” Weiterlesen

Positionen und Erklärungen zur Corona-Pandemie von Wissenschaft und Ärzteschaft

Dokumente:

  1. Evidenz- und Erfahrungsgewinn im weiteren Management der Covid-19-Pandemie berücksichtigen
    Gemeinsame Position von Wissenschaft und Ärzteschaft

    1. Beteiligte:
      – Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
      – Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn
      – Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Abteilung Arbovirologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg
      – plus zahlreiche ärztliche Verbände als Unterstützer (siehe am Ende der pdf-Datei)
      zur Downloadseite der KBV (Download auf der Seitenmitte; Dokumentendownload)  

  2. Coronavirus-Pandemie: Es ist ernst
    1. Gemeinsame Erklärung der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Präsidenten der FraunhoferGesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
      Download als pdf-Datei

Corona-Regeln im November 2020

https://www.tagesschau.de/inland/corona-regeln-november-101.html

In Bayern dürfen sich zusätzlich auch in Privaträumen ab Montag, 2.11., max. 5 Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten treffen. Beschluss: Bayern-Kabinett am 29.10.2020

 

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