Mitteilung: Shell Deutschland

Jugendliche melden sich vermehrt zu Wort und artikulieren ihre Interessen und Ansprüche nicht nur untereinander, sondern zunehmend auch gegenüber Politik, Gesellschaft und Arbeitgebern. Dabei blickt die Mehrheit der Jugendlichen eher positiv in die Zukunft. Ihre Zufriedenheit mit der Demokratie nimmt zu. Die EU wird überwiegend positiv wahrgenommen. Jugendliche sind mehrheitlich tolerant und gesellschaftlich liberal. Am meisten Angst macht Jugendlichen die Umweltzerstörung.

Das sind zentrale Resultate der 18. Shell Jugendstudie, die am 15. Oktober in Berlin vorgestellt wurde. „Bereits im Jahr 2015 hatten viele Jugendliche ein größeres Engagement für politische und gesellschaftliche Themen gezeigt. Dieses Engagement verstärken sie inzwischen durch ein zunehmendes Umwelt- und Klimabewusstsein. Obwohl die Jugendlichen optimistisch in ihre persönliche und die gesellschaftliche Zukunft blicken, sehen sie doch, dass es Zeit ist, zu handeln“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. Die Botschaft der Jugend an ältere Generationen ist: „Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!“weiter

Direktdownload: Zusammenfassung der Studie (pdf-Datei, 572 KB)

Podcast #dieseJugend – Der Podcast zur Shell Jugendstudie 2019 (Auf der Seite können die beiden Podcasts angehört werden)

Stimmen der Jugendlichen im Video (5 Min.)


Quelle: www.shell.de

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Deutschlandweit sind die Zahlen im Mädchenfußball seit 2010 rückläufig. In Bayern ist fast jedes zweite Juniorinnen-Team weggebrochen. Besonders dramatisch ist die Lage in Nordbayern: Dort wächst der Unmut der Vereine über die fehlende Förderung stark. Dies zeigt eine Vergleichsstudie der Universität Würzburg aus den Jahren 2011 bis 2018. … weiter


Quelle:
www.uni-wuerzburg.de
www.idw-online.de
Bild von Keith Johnston auf Pixabay

13. April 2018 · Kommentare deaktiviert für SPD-Anfrage ergibt: Immer mehr Lehrkräfte gehen vorzeitig in den Ruhestand · Kategorien: Daten und Fakten, Gehalt - Rente - Tarif · Tags:

SPD-Fraktionsvizin Simone Strohmayr: Stress und Leistungsdruck an den Schulen fordern ihre Opfer

Mitteilung: SPD Landtagsfraktion Bayern

Immer weniger Lehrerinnen und Lehrer bleiben bis zum regulären Pensionsalter im Dienst. Die Zahl derer, die vorzeitig in Ruhestand gehen, hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Das geht aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage (PDF, 157 kB) der stellvertretenden SPD-Landtagsfraktionvorsitzenden Dr. Simone Strohmayr hervor. Waren es 2013 noch 1239 Lehrkräfte, die vorzeitig die Schulkreide niederlegten, taten das 2017 schon 2883. Weiterlesen »

18. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Der Grundschulschock: 80 Prozent der Kinder ohne ausreichende Nachmittagsbetreuung · Kategorien: Daten und Fakten, Meinungen und Kommentare, Unterricht und Erziehung · Tags:

SPD-Vizin Simone Strohmayr legt aktuelle Zahlen zur Situation in Bayern vor und fordert Rechtsanspruch für die Familien

Mitteilung: SPD Bayern Landtagsfraktion

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt zehntausende bayerische Familien vor nahezu unlösbare organisatorische Probleme. Während die Kinder berufstätiger Eltern bislang in den Kitas bis 17.00 Uhr betreut und unter Aufsicht waren, ist diese Unterstützung in der Grundschule fast nirgendwo zu finden. In Bayern gibt es derzeit nur für 20 Prozent (88.754) der 432.189 Grundschüler einen verlässlichen Ganztagsbetreuungsplatz, der annähernd die Strukturen bietet, die Eltern von Kitas gewöhnt sind. In den Kitas sind es – Dank Rechtsanspruch – 98 Prozent. Weiterlesen »

06. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund – erfolgreicher Mittelschulabschluss · Kategorien: Daten und Fakten, Recht und Unrecht · Tags: ,

Im Vorgriff auf die nächste Änderung der Mittelschulordnung (MSO) gibt es im Schuljahr 2015/16 in Bayern die Möglichkeit, einen theorieentlasteten erfolgreichen Mittelschulabschluss in Übergangsklassen durchzuführen. Es gelten die Regelungen für den Erwerb des erfolgreichen Abschlusses der Praxisklasse (vgl. § 57 MSO).
Quelle: KMS Bayern v. 5.10.2015

Bestandteile der theorieentlasteten Abschlussprüfung in Praxisklassen, jetzt auch für Übergangsklassen:

  • Deutsch, schriftlich (75 Min.) und mündlich (15 Min.)
  • Mathematik schriftlich (60 Min.)
  • Fächerverbund Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT), Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde (GSE) und Physik/Chemie/Biologie (PCB) schriftlich (45 Min., umfasst alle drei Fächer)
  • Projektprüfung aus AWT. Zeitumfang: Die Projektdauer sollte angemessen sein, z.B. 3 Tage plus ein Präsentationstag
  • Alle Prüfungsaufgaben werden von der Schule gestellt.
  • Zum Bestehen braucht es die Durchschnittsnote 4,0 oder besser
  • Das Bewertungsverhältnis von Deutsch schriftlich und mündlich ist nicht vorgegeben. Sinnvoll ist die Aufteilung wie im Quali: Bewertungsfaktor schriftlich zu mündlich wie 2:1. Die Deutsch-Gesamtnote fließt dann in die Durchschnittsnote ein.
  • Berechnung: D, M, Fächerverbund zählen je einfach, die Projektprüfung doppelt. Teiler: 5!
  • Der Jahresfortgang bleibt unberücksichtigt.
  • Über die bestandene Abschlussprüfung wird ein Zeugnis ausgestellt.

Quelle: §57 MSO v. 4.3.2013, verändert


Download Zeugnisformular für den erfolgreichen Mittelschulabschluss in Übergangsklassen / Praxisklassen
Eigenentwurf. Die Bezeichnung “Praxisklasse” kann im Formular gegen “Übergangsklasse” getauscht werden. Bitte die aktuelle Gültigkeit des Formulars prüfen. Das Formular wird nicht mehr überarbeitet.
Die Datei liegt im OpenDocument Format vor (*.odt). Sie kann ab MS Office 2010, mit OpenOffice oder mit LibreOffice geöffnet werden. Wir empfehlen LibreOffice. Kostenloser Download hier!

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

 

 

18. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Funktionslose Beförderungen im Grund-, Mittel- und Förderschulbereich – Kampagne des BLLV gegen die GEW · Kategorien: Daten und Fakten, Gehalt - Rente - Tarif · Tags: , ,

GEW-Logo_2015_55Offensichtlich will der BLLV im Vorfeld der Personalratswahlen 2016 Stimmung gegen die GEW machen

Das Kultusministerium änderte die Kriterien für funktionslose Beförderungen an Grund- und Mittelschulen (A 12 -> A 12 AZ bzw. A 12 AZ -> A 13), an Förderschulen (A 13 -> A 13 AZ) sowie für Fachlehrer*innen (A 10 -> A 11):
Das Dienstalter hat keine Bedeutung mehr, es zählt nur noch die Dienstliche Beurteilung (das Gesamtprädikat in Verbindung mit sogenannten Superkriterien).

Der BLLV behauptet nun, diese neuen Beurteilungskriterien seien auf Klagen der GEW aus dem Jahre 2009 (!) zurückzuführen! Das ist schlicht falsch! … die Widerlegung der BLLV-Kampagne lesen (1 DIN A4-Seite, 1 MB, pdf-Datei)


 

13. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Bayern und Nürnberg ganz vorne bei Drogentoten · Kategorien: Bildung und Soziales, Daten und Fakten · Tags:

logo_Linke_BezirkstagSubstitutionsbehandlungsplätze Mangelware – Drogenkonsumräume nicht zugelassen – Psychosoziale Betreuung unterfinanziert

Mitteilung: Die Linke im Mittelfränkischen Bezirkstag

Wie schon in den Jahren zuvor zeichnet sich für die Stadt Nürnberg auch 2015 der bundesweite Spitzenplatz bei der Häufigkeit von Drogentoten ab. Mit 27 Drogentoten 2014 und 30 Drogentoten 2013 liegen die Belastungszahlen (Drogentote/100 Tsd.-Einwohner) um ein gutes Drittel höher als z.B. in Hamburg oder Berlin. Auch ist von einer zweistelligen Dunkelziffer auszugehen.

Viele Drogenabhängige versterben an Langzeitfolgen, oft meist unauffällig und geräuschlos, müssen aber auch als Drogentote gezählt werden. … weiter

22. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Verhaltensstörungen bei Kindern nehmen zu · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Mitteilung: Betriebskrankenkassen Landesverband Bayern

Der BKK Landesverband Bayern begrüßt die aktuelle Initiative der bayerischen Gesundheitsministerin, die Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen verstärkt vorbeugen will. Denn nach Zahlen der Betriebskrankenkassen (BKK) nehmen soziale Verhaltensstörungen bei Kindern stark zu. … weiter

Quelle: bkk-bayern.de