Prävention wirkt: Wie Schulsozialarbeit Jugendkriminalität senkt

Bericht: Universität Passau

Die Ökonomin Katharina Drescher von der Universität Passau zeigt in einer neuen Studie, dass Schulsozialarbeit nicht nur positive Bildungseffekte hat, sondern auch die Jugendkriminalität reduziert.

Nach Amokläufen an Schulen in den USA folgen oft reflexhafte Debatten über Waffengesetze – nicht selten mit der Konsequenz, dass noch mehr Waffen in Umlauf kommen. Im Jahr 2009 schockierte der Amoklauf von Winnenden ganz Deutschland. Baden-Württemberg reagierte darauf, indem es die präventive Sozialarbeit erheblich ausweitete. Es erhöhte die Zahl der Fachkräfte an Schulen in diesem Bereich um mehr als das Doppelte.

Katharina Drescher, Ökonomin am Lehrstuhl für Public Economics an der Universität Passau, hat untersucht, wie sich diese Maßnahme auf Jugendkriminalität und Bildung auswirkt. Anhand einer Beispielschule mit 1000 Schülerinnen und Schülern berechnet sie, welche Effekte eine zusätzliche Fachkraft hätte: … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-passau.de
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Kinder immer jünger und brutaler? Ist die Herabsetzung der Altersgrenze für die Strafmündigkeit die Antwort?

Interview: Northern Business School

Nachdem zwei Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren gestanden haben sollen, die zwölfjährige Luise aus dem nordrhein-westfälischen Freudenberg erstochen zu haben, entbrennt aktuell erneut die Diskussion nach der Herabsetzung der Strafmündigkeitsgrenze. Wir haben mit Prof. Dr. jur. André Schulz zu diesem Thema gesprochen. … weiter


Quelle: www.nbs.de
Bild von Alexa auf Pixabay 

 

Auf Abwegen. Wenn Jugendliche kriminell werden

Eine Rezension von Günther Schmidt-Falck

Mit seinem Buch „Auf Abwegen – Wenn Jugendliche kriminell werden“ thematisiert Hauptkommissar Werner Gloss Formen jugendlicher Alltagskriminalität sowie massive Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen. Er greift damit weit verbreitete Ängste so mancher Eltern, aber auch vieler Lehrkräfte auf. Diese Befürchtungen bestehen zu Recht: Straffällig und auch verhaltensauffällig gewordene Jugendliche bevölkern leider in großer Zahl Haupt- bzw. Mittelschulen, sind aber auch an Realschulen und Gymnasien zu finden.

Wie konnte es soweit kommen? Was tun? Was braucht der/die Jugendliche von der Schule? Vom Elternhaus? Diese Fragen stellen sich Lehrkräfte und noch mehr besorgte und gerade auch die direkt betroffenen Eltern. Schuld- und Versagensgefühle breiten sich aus, die Hilflosigkeit lähmt. … weiter

 

„Wenn Erziehung nicht mehr gelingt“

jukrim_ANGEW-Logo_2015_55Die GEW Ansbach und der Verein „Wir gegen Jugendkriminalität“ (Ansbach) laden ein:

Fachvortrag und Diskussion zum Thema „Elternarbeit ist Beziehungsarbeit“ für Eltern und Elternvertreter, für alle Lehrkräfte aller Schularten, SozialpädagogInnen und ErzieherInnen


 Wann: Donnerstag, 21.5.2015 um 19.00 Uhr
Wo: Mittelschule Dietenhofen, Pestalozzistraße 2, 90599 Dietenhofen

Referent: Oswald Rabas
Hauptschullehrer, Schulgründer und Schulleiter der Aktiven Schule Allgäu, Montessoripädagoge, Gestalttherapeut (AKG), Supervisor und Seminarleiter bei family/Lab (Jesper Juul). Oswald Rabas lebt in Kempten.


 Eine Fortbildungsbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt. Lehrkräfte können sich bei FIBS (fibs.alp.dillingen.de) anmelden.

Download Einladung (mit Anfahrtsplan)