Prävention wirkt: Wie Schulsozialarbeit Jugendkriminalität senkt
Bericht: Universität Passau
Die Ökonomin Katharina Drescher von der Universität Passau zeigt in einer neuen Studie, dass Schulsozialarbeit nicht nur positive Bildungseffekte hat, sondern auch die Jugendkriminalität reduziert.
Nach Amokläufen an Schulen in den USA folgen oft reflexhafte Debatten über Waffengesetze – nicht selten mit der Konsequenz, dass noch mehr Waffen in Umlauf kommen. Im Jahr 2009 schockierte der Amoklauf von Winnenden ganz Deutschland. Baden-Württemberg reagierte darauf, indem es die präventive Sozialarbeit erheblich ausweitete. Es erhöhte die Zahl der Fachkräfte an Schulen in diesem Bereich um mehr als das Doppelte.
Katharina Drescher, Ökonomin am Lehrstuhl für Public Economics an der Universität Passau, hat untersucht, wie sich diese Maßnahme auf Jugendkriminalität und Bildung auswirkt. Anhand einer Beispielschule mit 1000 Schülerinnen und Schülern berechnet sie, welche Effekte eine zusätzliche Fachkraft hätte: … weiter
Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-passau.de
Bild von Tumisu auf Pixabay

Mit seinem Buch „Auf Abwegen – Wenn Jugendliche kriminell werden“ thematisiert Hauptkommissar Werner Gloss Formen jugendlicher Alltagskriminalität sowie massive Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen. Er greift damit weit verbreitete Ängste so mancher Eltern, aber auch vieler Lehrkräfte auf. Diese Befürchtungen bestehen zu Recht: Straffällig und auch verhaltensauffällig gewordene Jugendliche bevölkern leider in großer Zahl Haupt- bzw. Mittelschulen, sind aber auch an Realschulen und Gymnasien zu finden.
Die GEW Ansbach und der Verein „Wir gegen Jugendkriminalität“ (Ansbach) laden ein: