Wie Lehrkräfte Veränderungen in Gang setzen
Rezension: Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Auch Schülerinnen und Schüler können nachhaltig und sozialunternehmerisch denken und agieren. Wie Lehrkräfte ihnen diese Kompetenzen vermitteln können, zeigt ein neuer Sammelband.
Klimawandel, Ressourcenknappheit und soziale Ungleichheit: Die Herausforderungen, vor denen die Menschheit aktuell steht, sind groß. Dementsprechend wichtig ist es, schon junge Menschen dazu in die Lage zu versetzen, ihre Zukunft aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Der Ausbildung zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer kommt dabei eine wichtige Rolle zu.
Ein neu erschienener Sammelband setzt genau an dieser Stelle an. Sein Titel: „Lehrkräftebildung für nachhaltige Entwicklung. Bildung für nachhaltige Entwicklung und Social Entrepreneurship Education verknüpfen“. Der Band ist im Rahmen des Projekts „Teachers as Changemakers (TaC)“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg entstanden. Er bündelt konzeptionelle Entwicklungen im deutschsprachigen Raum und zeigt auf, wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Social Entrepreneurship Education (SEE) systematisch miteinander verschränkt werden können. … weiter
Quelle: www.uni-wuerzburg.de
Haben Sie auch den Eindruck, die Anforderungen an den Lehrerberuf hätten sich in den letzten 10, 20 Jahren weit mehr gewandelt als die Schule? Wissensbestände veralten immer rascher und die „Halbwertszeit des Wissens“ beträgt in manchen technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen nur noch zwei Jahre. Was macht das mit Schule? Wird sie damit immer unwichtiger und wertloser? Dr. phil. Stefan Braun, Lehrer für Sek I und II sowie Schulentwicklungsbegleiter und Autor, hat zu diesem Themenkomplex ein schlankes Essay vorgelegt, dessen Lektüre sich absolut lohnt. Sein „Plädoyer für eine Schule der Möglichkeiten“, so der Untertitel, beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Schule in heutiger und künftiger Zeit noch spielen kann – angesichts von immer rasanterem Fortschritt, der Möglichkeiten von KI und der wachsenden Unklarheit darüber, welche Schlüsselqualifikationen heutige Kinder für die Bewältigung der Zukunft brauchen werden. …
Übrigens: Schon Marx, damals junger Redakteur der »Rheinischen Zeitung« (MEW 1, S. 66), befasste sich 1842 in einigen kritischen Artikeln mit der attackierten »Preßfreiheit«, nachdem die »neue Zensurinstruktion« Preußens bekanntgegeben worden war. König Friedrich Wilhelm IV beschimpfte die Zeitung als »Hurenschwester am Rhein«.
Dass es unter Schulkindern Gewalthandlungen gibt, ist ein altbekanntes Phänomen – verkloppt haben sich Kinder schon immer. Aber Mobbing ist subtiler: Es kann verbal in Form von Beschimpfungen und Beleidigungen erfolgen, aber auch körperlich mit Schubsen oder Schlägen. Es kann als Ausgrenzung stattfinden und auch online als Cybermobbing. Darüber klärt ein neues Werk aus der Reihe „Psychologische Kinderbücher“ des hogrefe-Verlags auf. … 