Studienabbruch: Rückgang an Fachhochschulen, gleichbleibendes Niveau an Universitäten
DZHW Brief 03/2020: Die Entwicklung der Studienabbruchquoten in Deutschland
Bericht: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
Die Studienabbruchquote unter den deutschen Studierenden ist zurückgegangen: Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium scheiden weniger Studierende ohne Abschluss aus als bei den letzten Berechnungen von 2018. Das ist das Ergebnis neuer Analysen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) auf Basis des Absolventenjahrgangs 2018.
Insgesamt haben demnach 27 Prozent der Bachelor-Studierenden der Anfangsjahrgänge 2014 und 2015 sowie 17 Prozent der Master-Studierenden des Anfangsjahrgangs 2016 ihr Studium abgebrochen. Das sind jeweils zwei Prozentpunkte weniger als bei Berechnungen auf Basis des Absolventenjahrgangs 2016. … weiter
→ Direktdwnload der Zahlentabellen zu den Studienabbruchquoten (pdf-Datei)
Quelle: www.dzhw.eu
Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Plan der Großen Koalition, in Not geratenen Studierenden durch einen Bankkredit zu helfen, als unzureichend kritisiert. „Wir sind erleichtert, dass die Bundesregierung endlich tätig wird und zumindest über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für ein Jahr eine Überbrückungshilfe in Höhe von bis zu 650 Euro monatlich anbietet.