Bericht: Universität Greifswald

Schulisches Wohlbefinden kann Motivation, Lernprozesse und schulische Leistung begünstigen. Im Rahmen einer Umfrage hat Dr. Frances Hoferichter von der Universität Greifswald gemeinsam mit Kolleginnen der Universität Jyväskylä und der Universität Ost-Finnland untersucht, inwiefern ein positiver Umgang mit negativen schulischen Erfahrungen und ein Schul- und Klassenklima, das auf Unterstützung und nicht auf Konkurrenz oder Wettbewerb aufbaut, zum schulischen Wohlbefinden beitragen. Befragt wurden 1024 finnische Sekundarschüler*innen. Die Ergebnisse wurden nun in Learning and Instruction (doi.org/10.1016/j.learninstruc.2020.101377) veröffentlicht. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-greifswald.de

 

Kostenlose Handy-App wendet sich insbesondere an Migranten und Geflüchtete

Bericht: Universität Heidelberg

Sich in einem neuen Lebensumfeld auch ohne Unterricht und Lehrer Grundkenntnisse einer fremden Sprache anzueignen – diese Möglichkeit bietet die Handy-App „7ling“. An der Entwicklung haben Wissenschaftler des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie und des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg maßgeblich mitgewirkt.

Die kostenlose Anwendung für mobile Endgeräte richtet sich insbesondere an Migranten und Geflüchtete und bietet den Nutzern die Möglichkeit, selbstständig Kenntnisse in sechs europäischen Sprachen zu erwerben. Dabei helfen handlungsorientierte Übungen und Lektionen, die an Alltagssituationen ausgerichtet sind. Hervorgegangen ist die App aus dem Projekt „XCELING“, einem internationalen Verbundprojekt europäischer und ägyptischer Universitäten zur Fremdsprachenlehre. … weiter


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Quelle des App-Logos rechts oben: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.xceling&hl=de

 

Bericht: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Einfache Übungen können dabei helfen, Menschen verspielter und insgesamt zufriedener mit ihrem Leben zu machen. Das zeigt eine neue Studie von Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forscher hatten die Versuchsteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Woche Übungen ausführen lassen, die die Verspieltheit der Personen anregen sollten.

Das Ergebnis: Die Eigenschaft lässt sich damit trainieren – und das verbessert zugleich die Stimmung. Über ihre Arbeit berichten die Wissenschaftler im Fachjournal “Applied Psychology: Health and Well-Being”. … weiter


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Bericht: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

Bereits in der Kindheit bilden sich erste Erinnerungen und im Laufe des Lebens werden es stetig mehr. Aber wie gelingt es, dass wir uns an persönliche Erlebnisse nach einiger Zeit wieder erinnern?

In einer neuen Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wollen Forschende untersuchen, inwiefern das Arbeitsgedächtnis an der Aktivierung von Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis beteiligt ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert das Projekt die kommenden drei Jahre. … weiter


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Bildungsgewerkschaft zum „Weltalphabetisierungstag“: „Wir brauchen verlässliche Strukturen in der Grundbildung“

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt Bund und Länder mit Blick auf den „Weltalphabetisierungstag“, gemeinsam eine Strategie gegen Bildungsarmut und die hohe Zahl sogenannter funktionaler Analphabeten zu entwickeln. Diese müsste neben der Weiterbildung auch den Schulbereich sowie sozialpolitische Instrumente beinhalten, so das Ergebnis des von der GEW nahen Max-Traeger-Stiftung bei Prof. Michael Wrase vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in Auftrag gegebenen Gutachtens „Das Recht auf Grundbildung und die Pflicht des Staates zur Sicherung des bildungsrechtlichen Existenzminimums“. In Deutschland gibt es rund 6,2 Millionen Menschen, deren Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen nicht ausreichen, um sich in der Gesellschaft zurecht zu finden. Weiterlesen »

Bericht: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Wie positiv oder negativ Lehrerinnen gegenüber ihrer Klasse eingestellt sind, hat Folgen für deren Lernerfolg, Motivation aber auch die Angst vor dem Versagen. In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), dass sich die Einstellung der Lehrkraft nicht nur auf einzelne Schülerinnen und Schüler auswirkt, sondern auf die gesamte Klasse.

Besonders starke Effekte haben jedoch nicht positive, sondern negative Vorurteile. Dabei scheint das Schulklima eine wesentliche Rolle zu spielen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift “Social Psychology of Education” veröffentlicht. … weiter


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Bericht: FernUniversität in Hagen

Die Personalsituation in deutschen Kindertageseinrichtungen (Kitas) belastet das Kita-Personal und die betreuten Kinder. Das zeigen die Ergebnisse des „Ländermonitorings Frühkindliche Bildungssysteme“ 2020, das in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung realisiert wird. Die Ergebnisse der Studie „Professionelles Handeln im System“, die am Zentrum für pädagogische Berufsgruppen- und Organisationsforschung (ZeBO Hagen) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung umgesetzt wurde, bestätigen diese Befunde. … weiter


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Unterrichtsbeginn in Zeiten von Corona – Schüler haben Recht auf Bildung – Nicht zu viel den Eltern überlassen

Bericht: Universität Leipzig

Lernpsychologe Prof. Dr. Henrik Saalbach vom Institut für Bildungswissenschaften der Universität Leipzig warnt kurz vor Beginn des neuen Schuljahres in mehreren Bundesländern eindringlich vor einer Wiederholung der Fehler bei der Beschulung von Kindern in Zeiten des ersten Lockdowns im Frühjahr. Diese – wie er es nennt – „Verantwortungsdiffusion“, bei der viele Schulen nur auf Vorgaben der Politik gewartet und zu viel den Eltern überlassen hätten, dürfe nicht noch einmal auftreten. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de