Soziale Kontakte fördern Empathie und solidarisches Verhalten

Bericht: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Psychologinnen der Friedrich-Schiller-Universität haben untersucht, mit welchen Strategien Menschen Ausnahmesituation wie den Corona-Lockdowns begegneten und welche Auswirkungen diese auf ihr Empathievermögen hatten.

Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln, Maskenpflicht – aus Rücksicht auf Kranke und Schwache und zum Schutz der gesamten Bevölkerung musste jede und jeder Einzelne während der vergangenen anderthalb Jahre in vielen Bereichen zurückstecken und Solidarität zeigen. Empathischen Menschen fällt es dabei grundsätzlich leichter, Verantwortungsbewusstsein für andere zu entwickeln. Das ist in der Psychologie schon länger bekannt. Doch welchen Einfluss hat eine Ausnahmesituation wie der Corona-Lockdown auf das Empathievermögen – und damit auf eine Grundvoraussetzung solidarischen Verhaltens? … weiter


Quelle: www.uni-jena.de

 

„Kieznah, bildungsfern?“

Unter diesem Titel hat Florian Schmid in der Wochenzeitung Freitag 39/2021 einen Artikel über die sog. „Brennpunktschulen“ verfasst. Eine Leseempfehlung unsererseits:

Kieznah, bildungsfern?

Der Angst vor „Brennpunktschulen“ kann man gemeinsam begegnen. Ein Weckruf

Für die Kleinen nur das Beste! Wie immer um diese Jahreszeit zeigt sich dieser Tage die hässliche Seite dieses Gemeinplatzes: Das Rennen um die „guten Schulen“ beginnt. Den ganzen Artikel lesen

Braucht sozial digital? Die Soziale Arbeit im Wandel

Bericht: SRH Fernhochschule

Eine wichtige Kernkompetenz der Sozialen Arbeit ist die soziale Nähe, weshalb die Face-to-Face-Kommunikation als Königsweg galt – bis die Corona-Pandemie kam. Diese stellte die Soziale Arbeit vor viele offene Fragen und spaltete sie in systemrelevante und systemirrelevante Handlungsfelder. Der Leitgedanke, Hilfe geht von Hilfebearf aus, wurde auf eine harte Probe gestellt. Wie verändert dieser noch nie dagewesene Wandlungsprozess die Identität der Sozialen Arbeit? … weiter


Quelle:
www.mobile-university.de

Wann Kinder lernen, andere zu verstehen

Bislang umfassendste Studie weist Entwicklung in der Grundschulzeit nach

Bericht: Universität Vechta

Sie gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten des Menschen: Die Fähigkeit, andere zu verstehen. Vielfach wird davon ausgegangen, dass Kinder diese vor allem im Vorschulalter entwickeln. Jetzt ist die bisher umfassendste Studie dazu erschienen, die erstmals in dieser Weise die Entwicklung während der Grundschulzeit erforscht hat.

Sie zeigt: Dort setzt sich die Entwicklung wesentlich fort. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Bildung in Schulen sowie die Erziehung durch Eltern – denn bestimmte Bausteine dieser Fähigkeit sollten besonders gefördert werden. … weiter


Quelle:
wwwidw-online.de
www.uni-vechta.de

 

Kinder nicht als Tyrannen abstempeln – Stellungnahme zur TV-Dokumentation zur Arbeit des Kinderpsychiaters Winterhoff

Stellungnahme: Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V.

Kinder, die sich auffällig verhalten und ihre Eltern herausfordern, tun dies aus einer inneren Not heraus, nicht um ihre Eltern zu tyrannisieren. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) in einer Stellungnahme anlässlich der im August ausgestrahlten WDR-Dokumentation zu den Behandlungsmethoden des Bonner Kinder- und Jugendpsychiaters Michael Winterhoff hin. Weiterlesen

Studie der TU Dortmund zeigt, wie Teamarbeit die Motivation fördert oder senkt

Bericht: Technische Universität Dortmund

Bei Teamarbeit gehen Menschen weniger motiviert an ihre Aufgaben, als wenn sie allein tätig sind – so lautet ein gängiges Vorurteil. Ann-Kathrin Torka, Dr. Jens Mazei und Prof. Joachim Hüffmeier vom Institut für Psychologie der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung der TU Dortmund kommen mit ihrer Meta-Analyse jedoch zu einem anderen Ergebnis: Es kommt auf die konkrete Gestaltung der Teamarbeit an. Ihre Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift Psychological Bulletin erschienen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.tu-dortmund.de
Bild von Manfred Steger auf Pixabay

 

„Im Dschungel wird gewählt“

gsf – So heißt das erste Buch der neuen Schriftenreihe für Kinder, die von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) herausgegeben werden. „Im Dschungel wird gewählt“ erzählt, wie eine Gruppe Tiere im Dschungel den Löwen als ihren König nicht mehr duldet und eine demokratische Wahl organisiert.

In allen Büchern der Reihe dreht es sich um Grundfragen des demokratischen Zusammenlebens. So handelt  das Buch „Ein mittelschönes Leben“ handelt von einem Mann, der nach und nach die Kontrolle über sein bis dahin normales, glückliches Leben verliert und auf der Straße landet. Wie Max im Westen und seine Cousine Maja im Osten den Alltag zur Zeit der deutschen Teilung erleben, steht im Mittelpunkt von „Hübendrüben“. Weiterlesen

Ein Jahr zum Vergessen? Schule neu denken!

Internationale Meta-Studie findet vielschichtige Bildungsdefizite, am stärksten betroffen sind Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus.

Bericht: Universität Augsburg

Groß war die Freude von (bayerischen) Schulkindern (und ihren Eltern) als sie im Juni endlich wieder komplett in die Schulen durften. Kein Wechselunterricht mehr, kein Homeschooling. Doch ist jetzt wirklich alles wieder gut für die Schülerinnen und Schüler?

Klaus Zierer hat seit Beginn der Schulschließungen intensiv an der Frage geforscht, wie sich Schulschließungen und Distanzunterricht auf Kinder und Jugendliche auswirken. Er ist Professor für Schulpädagogik an der Universität Augsburg und hat im Rahmen einer Meta-Studie internationale Daten zu den Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgewertet. Sein Befund ist eindeutig: Kinder und Jugendliche weisen in allen Bereichen ihrer Persönlichkeitsentfaltung Defizite vor. Am stärksten betroffen sind Lernende aus bildungsfernen Milieus. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-augsburg.de/de

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