21. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Bildungsgewerkschaft GEW Bayern zum BLLV-Vorschlag eines Gymnasiums mit „Modulsystem · Kategorien: Meinungen, Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , , , , ,

GEW-Logo_2015_55Statt Dehnung der Mittelstufe mehr Zeit für Pädagogik und eine hochwertigere Oberstufe!

Mitteilung: GEW Bayern

Eine Modularisierung, die alleine eine Dehnung der Lernzeit in der Mittelstufe bringt, befördert nicht das Ziel des Gymnasiums: die Hochschulreife. Dafür ist eine qualitativ hochwertige Oberstufe mit Zeit zu Vertiefung und Verknüpfung von Gelerntem notwendig.

Die pädagogische Arbeit an den Gymnasien muss bereits in der Unterstufe und vielmehr noch in der Mittelstufe prinzipiell neu strukturiert werden. Dazu gehört u.a. die feste Einrichtung pädagogischer Teams mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen und Lehrer*innen. Die Lehrkräfte benötigen Zeit für pädagogische Einzelgespräche. Fest eingerichtete Sprechstunden für die Schüler*innen sind Arbeitszeit und müssen auch so bezahlt werden! Weiterlesen »

04. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Unnötiger Stress mit dem Übertritt · Kategorien: Daten und Fakten, Unterricht und Erziehung · Tags: , ,

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Ungewissheit über die Schulzuweisung kann bei Kindern massiven Stress auslösen. Das haben Forscher der Universität Würzburg in einer bundesweit einzigartigen Studie über die Stressbelastung durch den Übergang nach der Grundschule gezeigt.

Vor allem verbindliche Übertrittsempfehlungen, wie sie in Bayern praktiziert werden, führen zu erhöhten Stressbelastungen. Die Forscher sprechen von alarmierenden Signalen. … weiter

Quelle: Uni Würzburg/idw-online.de

30. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Das Orakel von Bayern… DAS ÜBERTRITTSZEUGNIS · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik, Unterricht und Erziehung · Tags: , , ,

GEW-Logo_2015_55GEW Bayern fordert die  Abschaffung der Übertrittszeugnisse und die Freigabe des Elternwillens beim Übertritt!

Mitteilung: GEW Bayern

Dieser Voraussage müssen sich jedes Jahr wieder alle bayerischen Viertklässler*innen und ihre Eltern stellen, – und dies geschieht so gar nicht freiwillig. Im alten Griechenland versuchten Ratsuchende mit Hilfe des Orakels zu einer Entscheidung in schwierigen Angelegenheiten zu kommen.
Im modernen Bayern wird durch das Übertrittszeugnis in der 4. Jahrgangsstufe und einen darin festgehaltenen Notendurchschnitt eine Aussage über das „Geeignetsein für eine bestimmte Schulart im nächsten Schuljahr“ getroffen.
Diese Aussage stellt die Weichen für den Übertritt auf die Realschule oder das Gymnasium oder die Mittelschule. Weiterlesen »

20. Dezember 2013 · Kommentare deaktiviert für Unzufriedenheit (nicht nur) mit dem G 8 – immer mehr Eltern stimmen mit den Füßen ab! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , , ,

Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Keine weiteren Reformen an bayerischen Schulen und ein Ende der Schulstrukturdebatte -“ – das hätte die Staatsregierung gerne. „Diese Wünsche werden sich jedoch nicht erfüllen“, so Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern, „denn die Diskussion ist bereits wieder voll im Gang und es gibt viel zu tun.“ Kleinere Gymnasien, Grund-, Mittel- und Förderschulen bangen z. T. um ihre Existenz.

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30. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Übertrittsverfahren bringt Jahr für Jahr immer mehr Familien in Bedrängnis! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , ,

spd.gifBildungssprecher Güll: Notendurchschnitt als Sortierinstrument muss sofort abgeschafft werden

Mitteilung: SPD-Landtagsfraktion Bayern

"Am 2. Mai hat die monatelange Quälerei für viele bayerische Grundschüler endlich ein Ende. Alle Viertklässler erhalten dann das lang ersehnte Übertrittszeugnis – allerdings mit unterschiedlichem Erfolg", kommentiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bayern, Martin Güll, die jährliche Vergabe des "Grundschulabiturs", das "viel Freude, aber auch viel Leid" in die Familien bringe. Monatelang habe nicht kreatives Lernen in der vierten Grundschulklasse im Vordergrund gestanden, sondern 22 Proben in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkundeunterricht (HSU), denn ausschließlich der Notendurchschnitt dieser drei Fächer entscheide in Bayern darüber, ob ein Kind auf das Gymnasium oder die Realschule wechseln dürfe. "Den Weg in die Mittelschule empfinden die meisten Schüler und Eltern als den Weg auf die Verliererstraße", weiß Martin Güll als langjähriger Hauptschulrektor aus eigener Erfahrung.

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25. April 2013 · Kommentare deaktiviert für Schulleistungen 10-jähriger Kinder sind nicht vorhersagbar! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: ,

Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Am 2. Mai werden es alle Viertklasskinder wieder schriftlich in der Hand haben – das Übertrittszeugnis. Es wird klarstellen, „wohin sie gehören“: an die Haupt- bzw. neuerdings „Mittelschule“, an die Realschule oder ans Gymnasium.

Eltern, die die Einzelnoten ihrer Kinder in den drei „wichtigen“ Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht sorgfältig notieren und auch wissen, wie sie zu gewichten sind, haben längst ausgerechnet, welche Schulart ihr Kind ab September besuchen kann. … weiter

15. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mieses Zeugnis für die Mittelschule · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , , ,

gsf – Um den Ruf der Mittelschule wird in Bayern heftig gekämpft. Es ist Wahlkampf und die CSU zieht alle Register, um ihr bildungspolitisches Stückwerk irgendwie schön und gelungen erscheinen zu lassen.

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15. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Bayern: Frühe Aufteilung von Haupt- und Realschülern führt zu sinkenden Schulleistungen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

dokument.gifWie wirkt sich eine frühzeitige Differenzierung innerhalb des Schulsystems auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler aus? Eine Analyse von Marc Piopiunik (ifo Institut München) ergab: Die schulischen Leistungen gingen in beiden Schulzweigen zurück.
(Ein Downloadlink zur Analyse befindet sich am Ende dieser Mitteilung)

Mitteilung: ifo Schnelldienst 3/2013

Während zahlreiche europäische Länder in den letzten Jahrzehnten Schulsysteme einführten, die ein längeres gemeinsames Lernen vorsehen, ging Bayern im Jahr 2000 mit der flächendeckenden Einführung der sechsstufigen Realschule den entgegengesetzten Weg. Statt wie zuvor nach der sechsten Klasse wurden Haupt- und Realschüler nunmehr schon nach der vierten Klasse aufgeteilt. Eine aktuelle Studie des ifo Instituts zeigt, dass die Reform zu einem Rückgang der schulischen Leistungen sowohl unter Haupt- als auch Realschülern geführt hat. Insbesondere nahm die Anzahl leistungsschwacher Schüler in der Hauptschule zu.

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