Couragiert im digitalen Raum

Bericht: Technische Universität Berlin

U-Projekt erforscht Risiken der Online-Interaktion bei Jugendlichen und entwickelt das Bildungsprogramm „FairNetzt“ gegen Cybermobbing, Hatespeech und andere Gefahren im Netz

Kinder und Jugendliche wachsen in einer digitalen Welt auf, die neben Chancen auch erhebliche Risiken birgt, deren Folgen weit über kurzfristige negative Emotionen hinausreichen können. Das abgeschlossene Teilforschungsprojekt „Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt“ (SIKID Psychologie) an der Technischen Universität Berlin hat sich intensiv mit sogenannten Online-Interaktionsrisiken befasst – also Gefahren, die aus dem Austausch mit anderen Internetnutzer*innen entstehen – und ein Bildungsprogramm dazu entwickelt. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de/www.tu-berlin.de

Sexualisierte Gewalt an Schulen – GEW unterstützt geplante verbindliche Schutzkonzepte

Mitteilung: GEW Baden-Württemberg

Kultusministerin Theresa Schopper hat angekündigt, Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Schulen verbindlich zu machen. Das Land müsse auch die erforderlichen Ressourcen bereitstellen, mahnt GEW-Landesvorsitzende Monika Stein.
Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die geplanten verbindlichen Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Schulen
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„Die Ankündigung von Theresa Schopper, Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Schulen verbindlich zu machen, war überfällig. Wir freuen uns, dass die Ministerin den Mut hat, verbindliche Regelungen einzuführen. Die Rechtsverbindlichkeit muss einhergehen mit einem Konzept zur Umsetzung, das auch die erforderlichen Ressourcen bereitstellt. Die Schulen und die entsprechenden Fachberatungsstellen brauchen Unterstützung“, sagte Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart. Weiterlesen

Digitale Gewalt: Prävention nur durch Perspektivwechsel möglich

Bericht: SRH Hochschule Heidelberg

Das Projekt „digi.NOW – Im Dialog gegen digitale Gewalt“ der SRH Hochschule Heidelberg und der Caritas der Erzdiözese Wien setzt bei den Lebenswelten der Jugendlichen an.

Cybermobbing, Cyberstalking oder Cybergrooming: Digitale Gewalt kennt viele Formen und nimmt mit der steigenden Digitalisierung zu. Das Projekt „digi.NOW – Im Dialog gegen digitale Gewalt“ der SRH Hochschule Heidelberg und der Caritas der Erzdiözese Wien bietet ein Qualifizierungsangebot für Fachkräfte der pädagogischen Praxis im Donauraum zur Prävention digitaler Gewalt. Hier stehen die Erlebniswelten junger Menschen im Mittelpunkt. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von über 17.000 Euro wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Programm „Perspektive Donau“ gefördert und hat eine Laufzeit vom 1. September 2022 bis 31. Mai 2023. Weiterlesen

GEW: „Digitale Entwicklung geschlechterbewusst gestalten“

Bildungsgewerkschaft mahnt zum Internationalen Frauentag stärkere Berücksichtigung von Genderaspekten in der digitalen Bildung an

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt an, die digitale Zukunft stärker mit Blick auf Geschlechterungerechtigkeiten in den Fokus zu nehmen. „Die Veränderungsprozesse haben unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer, Mädchen und Jungen. Wer über Digitalisierung spricht, muss auch Genderaspekte beachten. Der Bildungsbereich hat eine Schlüsselfunktion. In Kitas, Schulen und Hochschulen wird die Sensibilität für Geschlechterstereotype geschaffen –oder eben nicht“, erklärte Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied für Frauenpolitik, mit Blick auf den Internationalen Frauentages am 8. März. Weiterlesen