SPD will Jugendsozialarbeit an Schulen in Bayern weiter ausbauen

Sozialexpertin Doris Rauscher: Evaluationen der Angebote zeigen positive Auswirkungen auf betroffene Jugendliche und das Schulklima

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die sozialpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher fordert bei der Überarbeitung der Richtlinie zur Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) den weiteren Ausbau des Programms sicherzustellen. Ein entsprechender Antrag wurde am 29.10. im Sozialausschuss beraten. Rauscher erklärt dazu: “Die Jugendsozialarbeit an Schulen fördert sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen, die durch ihr Verhalten und durch erhebliche erzieherische, psychosoziale und familiäre Probleme auffallen, Schulverweigerer sind oder erhöhte Aggressivität und Gewaltbereitschaft zeigen. Der Einsatz von Fachpersonal direkt an der Schule schafft ein niedrigeschwelliges Angebot, das Jugendlichen bei der Problembewältigung und der Persönlichkeitsentwicklung unterstützt.” Weiterlesen

Empfehlungen an die Bildungspolitik

Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrer*innenberufs

Kommentar: Joscha Falck – GEW Roth-Schwabach

Die Ankündigungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zur Sicherung der Unterrichtsversorgung vom 7. Januar 2020 sorgen in der Lehrer*innenschaft für massive Kritik. Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben Widerstand angekündigt. Dass Grundschullehrkräfte ab dem kommenden Schuljahr eine Stunde mehr unterrichten müssen, die Teilzeitmöglichkeiten beschränkt und Sabbatjahre nicht mehr genehmigt werden, löst den Personalmangel, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Langfristig braucht es vor allem mehr junge Menschen, die den Beruf des Lehrers und der Lehrerin ergreifen wollen. Dazu muss die Attraktivität des Berufs massiv gesteigert werden. Die folgenden Vorschläge sind als Empfehlung an die Bildungspolitik zu betrachten. Weiterlesen

„Alle jungen Menschen brauchen eine Ausbildung!“

GEW und die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische und Katholische Jugendsozialarbeit: „Berufliche Bildung inklusiv weiterentwickeln“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische und Katholische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA und BAG KJS) mahnen den Bundestag, den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMoG) gründlich zu überarbeiten. Zwar sehen die drei Organisationen in der Mindestausbildungsvergütung sowie in den erweiterten Möglichkeiten zu einer Teilzeitausbildung erste Schritte, die Situation junger sozial benachteiligter oder individuell beeinträchtigter Menschen auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. Für eine inklusive Berufsbildung sind aber umfassendere Veränderungen notwendig, machen GEW, BAG EJSA und BAG KJS deutlich. Weiterlesen