Genau hingeschaut: Fördert guter Unterricht die Aufmerksamkeit und das Verhalten von Schüler*innen?

Bericht: Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation – DIPF

Schüler*innen können sich in Unterrichtsstunden, die in ihren Augen besonders gut umgesetzt werden, besser selbst regulieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, die im Fachjournal „Learning and Instruction“ vorgestellt wurde. Der Zusammenhang zwischen Unterrichtsqualität und Selbstregulation trifft demnach tendenziell besonders für Schüler*innen zu, die etwa aufgrund einer ADHS-Symptomatik Probleme damit haben, dauerhaft ihr Verhalten zu kontrollieren und dem Unterricht zu folgen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.dipf.de

 

Wichtige Grundlage für die Unterrichtsqualität

Bericht: Uni Trier

Didaktik-Professor Henning Rossa von der Universität Trier hat maßgeblich an neuen nationalen Bildungsstandards für die erste Fremdsprache mitgewirkt.

Es brauchte einen „Schock“, damit sich die Bundesländer erstmals auf einheitliche Standards für die Schulbildung verständigen konnten. Das schlechte Abschneiden in der „PISA-Studie“ im Jahr 2000 löste diese Entwicklung aus, und sie war auch für Henning Rossa eine Zäsur. Der Professor für Fachdidaktik Englisch an der Universität Trier stand zu dieser Zeit am Anfang seiner wissenschaftlichen Laufbahn, in der ihn die PISA-Schockwelle bis heute begleitete. Dass er rund 20 Jahre später maßgeblich an der ersten Überarbeitung der bundesweiten Bildungsstandards beteiligt sein würde, war damals aber nicht absehbar. … weiter


Quelle: 
www.idw-online.de
www.uni-trier.de

 

Empfehlungen an die Bildungspolitik

Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrer*innenberufs

Kommentar: Joscha Falck – GEW Roth-Schwabach

Die Ankündigungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zur Sicherung der Unterrichtsversorgung vom 7. Januar 2020 sorgen in der Lehrer*innenschaft für massive Kritik. Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben Widerstand angekündigt. Dass Grundschullehrkräfte ab dem kommenden Schuljahr eine Stunde mehr unterrichten müssen, die Teilzeitmöglichkeiten beschränkt und Sabbatjahre nicht mehr genehmigt werden, löst den Personalmangel, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Langfristig braucht es vor allem mehr junge Menschen, die den Beruf des Lehrers und der Lehrerin ergreifen wollen. Dazu muss die Attraktivität des Berufs massiv gesteigert werden. Die folgenden Vorschläge sind als Empfehlung an die Bildungspolitik zu betrachten. Weiterlesen