Wie viele Studien braucht es noch?

Bericht: Bundesschülerkonferenz

Die heute veröffentlichte Trendstudie „Jugend in Deutschland 2026 – Zukunft unter Druck“ zeigt erneut, was Schüler*innen seit Jahren erleben und wir seit  Monaten predigen: Die mentale Gesundheit junger Menschen ist massiv belastet und eine echte politische Antwort bleibt weiterhin aus. Weiterlesen

„Gute Arbeits- und Lernbedingungen als Schlüssel für hohe Unterrichtsqualität“

Bildungsgewerkschaft GEW zum SWK-Gutachten zur datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich mit Blick auf das vorgestellte Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz (KMK) zur datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung für einen qualitativen Paradigmenwechsel stark. „Die Unterrichtsqualität soll in den Kontext des Wohlbefindens der Lehrenden und Lernenden an Schulen gestellt werden. Trotz eines Viertel Jahrhunderts mit stetig mehr Datenerhebungen sowie Leistungs- und Vergleichstests werden die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in den Grundkompetenzen schlechter“, sagte Anja Bensinger-Stolze, GEW-Vorstandsmitglied Schule, am Donnerstag in Frankfurt a.M. „Individualisierte Fördermaßnahmen werden bereits heute als Instrument eingesetzt. Wenn Lehrkräfte selbst darüber entscheiden können, ob zum Beispiel Tests zur Leseförderung für ihr Unterrichtssetting sinnvoll sind, spricht nichts dagegen, diese einzusetzen.“ Allerdings sei die Datafizierung kein Allheilmittel. Bessere und insbesondere mehr Daten bedeuteten nicht automatisch bessere Bildung. Datenschutz, digitale Grundrechte, der Schutz und die Förderung der Lehrkräfteprofession sprächen dagegen, die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung und von verschiedenen Landesregierungen angekündigten Vorhaben wie eine Bildungs-ID und ein Bildungsverlaufsregister umzusetzen. Die Einführung einer ID für Schülerinnen und Schüler sowie eine Bildungs-ID lehnte Bensinger-Stolze strikt ab. Weiterlesen

Prävention wirkt: Wie Schulsozialarbeit Jugendkriminalität senkt

Bericht: Universität Passau

Die Ökonomin Katharina Drescher von der Universität Passau zeigt in einer neuen Studie, dass Schulsozialarbeit nicht nur positive Bildungseffekte hat, sondern auch die Jugendkriminalität reduziert.

Nach Amokläufen an Schulen in den USA folgen oft reflexhafte Debatten über Waffengesetze – nicht selten mit der Konsequenz, dass noch mehr Waffen in Umlauf kommen. Im Jahr 2009 schockierte der Amoklauf von Winnenden ganz Deutschland. Baden-Württemberg reagierte darauf, indem es die präventive Sozialarbeit erheblich ausweitete. Es erhöhte die Zahl der Fachkräfte an Schulen in diesem Bereich um mehr als das Doppelte.

Katharina Drescher, Ökonomin am Lehrstuhl für Public Economics an der Universität Passau, hat untersucht, wie sich diese Maßnahme auf Jugendkriminalität und Bildung auswirkt. Anhand einer Beispielschule mit 1000 Schülerinnen und Schülern berechnet sie, welche Effekte eine zusätzliche Fachkraft hätte: … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-passau.de
Bild von Tumisu auf Pixabay

 

 

 

Wo Bildung endet, beginnt Extremismus

Die Bundesschülerkonferenz fordert Reform des Unterrichts!

Mitteilung: Bundesschülerkonferenz

Hakenkreuze, Hitlergrüße und Hetzparolen – was wie aus längst vergangenen Zeiten klingt, ist für viele Schüler*innen in Deutschland trauriger Alltag geworden. Rechtsextreme Vorfälle nehmen zu – und das nicht irgendwo, sondern direkt in unseren Klassenzimmern. Laut einer Auswertung des Stern stiegen die Fälle in Sachsen-Anhalt um erschreckende 150 %, in anderen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern ebenfalls deutlich. Brandenburg meldete im Jahr 2024 sogar 336 rechtsextreme Taten an Schulen – ein trauriger Höchstwert!
Diese Entwicklung darf nicht einfach hingenommen werden. Die Schule muss ein sicherer Ort der Aufklärung, des demokratischen Lernens und der aktiven Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart sein. Als Bundesschülerkonferenz sagen wir deswegen klar: Wir schauen nicht weg. Wir fordern entschlossenes politisches Handeln, echte Aufklärung und eine Schule, die sich gegen jede Form von Hass und Menschenfeindlichkeit stellt. Weiterlesen

Diskussion über Messerverbot an Schulen: Das beste Mittel gegen Gewalt sind gut ausgestattete Schulen

Mitteilung: GEW Baden-Württemberg

Ein Waffenverbot im Schulgesetz schade nicht, sagt GEW-Landesvorsitzende Monika Stein. Besser sei ein flächendeckender Ausbau der Schulsozialarbeit und ausreichend Zeit für die Schüler*innen.

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich für einen flächendeckenden Ausbau der Schulsozialarbeit und krisenfeste Schulen ein. Weiterlesen

Rechtsextremismus entgegenwirken, KZ-Besuche verpflichten!

Mitteilung: Bundesschülerkonferenz

Die Entwicklung der rechtsextremistisch motivierten Verbrechen in Deutschland hat stark zugenommen. Die Bundesschülerkonferenz ist davon überzeugt, dass Schülerinnen und Schüler von Anfang an umfassend über den Nationalsozialismus informiert werden und ein Bewusstsein für die NS-Zeit entwickeln sollen. Bildung ist hierbei der Schlüssel zu einem gesunden Verhältnis zu Religion und anderen Kulturen. Weiterlesen

Jede Schule braucht Schulsozialarbeit

Rechtsgutachten Schulsozialarbeit Baden-Württemberg. Die GEW hat ein Rechtsgutachten zur Schulsozialarbeit vorgestellt. Landesvorsitzende Monika Stein fordert einen flächendeckenden Ausbau der Schulsozialarbeit und schlägt einen Stufenplan vor, in dem jährlich 100 neue Stellen entstehen.

Die Bildungsgewerkschaft GEW lobt den Ausbau der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg und will erreichen, dass landesweit Qualität-Standards festgelegt und der Ausbau der Schulsozialarbeit fortgesetzt wird.

„An 89 Prozent der Gymnasien in Baden-Württemberg gibt es Schulsozialarbeit, aber nur an gut 55 Prozent der Grundschulen. Während in Heidelberg alle Schüler*innen Angebote der Schulsozialarbeit nutzen können, sind es im Ostalbkreis nur 42 Prozent der Schulen. Dass wieder einmal Grundschulen zu kurz kommen, muss auch mit Blick auf die aktuelle PISA-Studie zuerst geändert werden. Alleine durch mehr Vorlesen durch Eltern werden die Ergebnisse nicht besser werden. Wir brauchen einen flächendeckenden Ausbau der Schulsozialarbeit und schlagen einen Stufenplan vor, in dem jährlich 100 neue Stellen entstehen“, sagte Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, bei einer Pressekonferenz in Stuttgart. Weiterlesen

Schulsozialarbeit kann mehr!

Abschlussbericht zu Schulsozialarbeit in Sachsen während Corona-Pandemie veröffentlicht

Bericht: Evangelische Hochschule Dresden

Ein Forschungsteam aus Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen unterschiedlicher Institutionen der Landeskirche Sachsens sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit Sachsen e.V. hat die Ergebnisse einer nunmehr vierten sachsenweiten Mixed-Methods-Befragung von Schulsozialarbeiter:innen im Abschlussbericht „Schulsozialarbeit in Sachsen in Veränderung“ veröffentlicht. Mit diesem Bericht wird der dreijährige Forschungszyklus „Schulsozialarbeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie“ abgeschlossen. … weiter

Download des Abschlussberichts als pdf-Datei


Quelle: 
www.idw-online.de
www.ehs-dresden.de

 

 

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