gsf – Der kda (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) hat ein Video zur Rente verfasst. Im Vorspann auf Youtube heißt es:

“Eine Rente ohne Armut – Wunsch, aber leider nicht immer Wirklichkeit. Im Video erklären Ernst Eck und Carla Care zusammen mit Niels Niedrig und Sonja Solo, die Zusammenhänge. Sie zeigen auf, warum und wie unser Generationenvertrag erhalten bleiben muss.” (Quelle: www.youtube.com/watch?v=kndsjtHrxEY&feature=youtu.be)

  • Zuerst wird vorgerechnet, wie man Rentenpunkte erwirbt. Anschließend werden fiktive Beispiele selbständiger und nicht-selbständiger ArbeitnehmerInnen gezeigt und ihre Rente mit 67 Jahren berechnet.
  • Am Ende des Videos werden Vorschläge gemacht, wie sich die Rente in Deutschland verändern müsste, um ein Leben oberhalb der Armutsgrenze zu gewährleisten.
  • Das Tutorial eignet sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht in der Sek.I ab der 8. Klasse. Einsetzbar z.B. in den Fächern Arbeitslehre, Sozialkunde, Wirtschaft, Ethik, Religion.
  • Weitere Infos auf den Seiten der kda-bayern.de:
    https://kda-bayern.de/orientierung/rente/
    https://kda-bayern.de/rente-ohne-armut/

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden (eingebetteter Film).
Originallink, wenn das Filmfenster nicht sichtbar sein sollte:
https://www.youtube.com/watch?v=kndsjtHrxEY

 

06. Januar 2020 · Kommentare deaktiviert für Neues Jahr, mehr Gehalt? · Kategorien: Tarif-Rente-Besoldung · Tags: , ,

Wann sich der kritische Blick auf die Gehaltsabrechnung auszahlt, welche Informationen helfen

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Es ist wohl ein Klassiker unter den guten Vorsätzen für das Neue Jahr: Mit dem Chef oder der Chefin endlich einmal über das eigene Gehalt sprechen. Wer nicht nach einem Tarifvertrag bezahlt wird, ist dabei oft auf sich allein gestellt. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Gehaltsverhandlung ist eine realistische Einschätzung der angestrebten Gehaltserhöhung. Insbesondere für Beschäftigte im ersten Drittel ihrer Karriere und für Hochqualifizierte sind hier unter Verweis auf die gestiegene Berufserfahrung durchaus beachtliche Steigerungen möglich.

Für alte Hasen und Beschäftigte in einfacheren Tätigkeiten hilft hingegen eher ein Vergleich mit den Gehältern, die bei der Konkurrenz gezahlt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von 195.000 Datensätzen des Portals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. … weiter


Quelle: www.boeckler.de

 

Studie zeigt Einfluss von Einkommen und Bildung auf Gefühl der Wertschätzung in Deutschland

Mitteilung: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

93 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich in ihrem Alltag wertgeschätzt, Geringschätzung erfahren deutlich weniger – jedoch immer noch jeder Zweite (52 Prozent). Die meisten Menschen erfahren Wertschätzung vor allem in der Familie und im Freundeskreis, wohingegen Erfahrungen der Geringschätzung eher in öffentlichen Bereichen, wie zum Beispiel dem Arbeitsplatz, gemacht werden.

Ostdeutsche und Westdeutsche fühlen sich im Alltag gleichermaßen wertgeschätzt, große Unterschiede bestehen aber nach Einkommen, Bildung und Erwerbsstatus. … weiter


Die Studie, die in der renommierten Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist, kann kostenfrei heruntergeladen werden: http://link.springer.com/article/10.1007/s11577-019-00640-8
Der Downloadbutton befindet sich rechts oben auf der Seite.


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-magdeburg.de

01. Januar 2020 · Kommentare deaktiviert für Mindestlohn steigt auf 9,35 Euro · Kategorien: Tarif-Rente-Besoldung · Tags: ,

Mitteilung: DGB

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro je Stunde. Anlässlich der laufenden Debatte zur Höhe des Mindestlohns sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Mittwoch in Berlin:

„Die Mindestlohnkommission berät in diesem Jahr über die nächste Erhöhung. Die Gewerkschaften wollen einen armutsfesten Mindestlohn, der zum Leben reicht. Die in der Debatte genannte Richtgröße von 12 Euro entspricht aktuell ca. 60 Prozent des mittleren Einkommens bei Vollzeitbeschäftigung. Da die Arbeitgeber in der Kommission eine Erhöhung hin zu einem armutsfesten Mindestlohn ablehnen, muss die Politik handeln und das Niveau anpassen. Das Mindestlohngesetz wird in diesem Jahr evaluiert, das sollten die politischen Parteien über Fraktionsgrenzen hinweg entsprechend nutzen. Für weitere, künftige Erhöhungen wäre dann wieder die Mindestlohnkommission verantwortlich. Weiterlesen »

28. Dezember 2019 · Kommentare deaktiviert für Tarifabschluss für Beschäftigte der Leiharbeit erzielt · Kategorien: Tarif-Rente-Besoldung · Tags: , ,

Mitteilung: DGB

Die DGB-Gewerkschaften haben in der vierten Verhandlungsrunde einen Tarifabschluss für die rund 750.000 Beschäftigten der Leiharbeit erzielt. Stefan Körzell, DGB-Vorstandsmitglied und Verhandlungsführer, sagte am Mittwoch in Frankfurt am Main: “Es waren harte Verhandlungen. Wir haben wesentliche Verbesserungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Leiharbeitsbranche durchgesetzt. Neben der Entgelterhöhung gibt es künftig mehr Urlaubstage und ein höheres Urlaubs- und Weihnachtsgeld für alle Beschäftigten. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Angleichung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten dieser Branche. Unser Dank gilt all denen, die uns dabei aktiv unterstützt haben.“ Weiterlesen »

18. Dezember 2019 · Kommentare deaktiviert für Einrichtungen der Hilfe für das behinderte Kind Coburg e.V. müssen mit Arbeitskampfmaßnahmen rechnen · Kategorien: Tarif-Rente-Besoldung · Tags: , ,

Tarifverhandlungen gescheitert, bevor sie richtig begonnen haben. Der Arbeitgeber erklärte, dass das Diakonische Werk Bayern prinzipiell keinen Tarifvertrag zulässt. Die Gewerkschaften ver.di und GEW bereiten sich auf Arbeitskampfmaßnahmen vor.

Mitteilung: GEW Bayern

Nach einer rekordverdächtig kurzen Verhandlungsrunde waren die Tarifverhandlungen zwischen der Behindertenhilfe Coburg (Diakonie Coburg – Hilfe für das behinderte Kind) und den Gewerkschaften ver.di und GEW gescheitert.

Der Geschäftsführer der Gesellschaften Hilfe für das behinderte Kind Coburg e.V., Diakon Franz K. Schön, lehnte einen Tarifvertrag mit den Gewerkschaften ver.di und GEW ab. Er begründete dies mit einem erneuerten Beschluss des Diakonischen Rates des Diakonischen Werkes Bayern. Weiterlesen »

15. Dezember 2019 · Kommentare deaktiviert für Mangel an Schulleitern an bayerischen Schulen – Staatsregierung muss mehr Anreize schaffen · Kategorien: Arbeitsplatz, Meinungen und Kommentare, Regionales, Tarif-Rente-Besoldung · Tags: , ,

SPD: Der Beruf des Schulleiters muss attraktiver gemacht werden – bessere Bezahlung und weniger Aufgaben

Die bildungspolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion Margit Wild und Dr. Simone Strohmayr haben die Staatsregierung aufgefordert, etwas gegen den Bewerbermangel bei den Schulleiterstellen zu unternehmen. Anlass ist eine entsprechende dpa-Meldung. „Das Problem ist schon seit geraumer Zeit bekannt, aber das einzige was die Staatsregierung macht ist abwiegeln und so zu tun, als sei alles in Butter. Das ist unseriös und ärgerlich“, erklärt Wild. „Minister Piazolo muss endlich die rosarote Brille abnehmen!“ Die Bildungspolitikerin kenne selber genug Fälle, in denen die Schulen erhebliche Probleme mit der Suche einer Schulleitung hatten, beziehungsweise die Stelle immer noch vakant ist. Weiterlesen »

14. Dezember 2019 · Kommentare deaktiviert für Zur Zukunft der Therapieberufe: Es hat sich viel getan – das reicht aber nicht · Kategorien: Tarif-Rente-Besoldung · Tags: , , , ,

Mitteilung: Hochschule Fresenius

Berufspolitische Themen spielen seit Jahren eine große Rolle in den Therapieberufen. Das Interesse daran ist bei Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten sowie Podologen durchaus groß. Ebenso stark ist allerdings auch das Gefühl, nicht wirklich etwas bewegen zu können.

Tatsächlich hat sich einiges getan in jüngerer Vergangenheit – aber reicht das? Und würde eine Therapeutenkammer etwas bewegen können? Die Studie #wirksamsein der Hochschule Fresenius suchte nach Antworten. Beim gleichnamigen Symposium in Idstein wurden die Ergebnisse präsentiert. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.hs-fresenius.de