28. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern zum Bildungskonzept der CDU · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

Abschaffung der Hauptschule auch in Bayern längst überfällig!

Mitteilung: GEW Bayern

„Es ist kaum zu fassen, dass die CSU entgegen den Plänen der CDU und wider besseres Wissen noch immer an der Hauptschule festhalten will. Offensichtlich haben drei mit viel Aufwand erarbeitete und mit viel Show in Szene gesetzte, aber gescheiterte Rettungsversuche kein Umdenken in der staatstragenden Partei bewirken können“, kommentiert Gele Neubäcker, GEW-Vorsitzende in Bayern, die Reaktion des Kultusministers auf das Bildungskonzept der CDU. … weiter

28. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert für CSU und FDP kürzen Reisekosten für Ehrenamtliche · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

Reinhold Perlak verlangt Stellungnahme der Staatsregierung

Mitteilung: SPD Landtagsfraktion Bayern

Die bayerischen Feuerwehren sehen in der Kürzung der Reisekostenpauschale für ihre ehrenamtlichen Funktionäre eine weitere Schwächung der Einsatzbereitschaft. Sie beklagen außerdem, dass die Staatsregierung trotz der umgehend (noch in 2010 ) eingereichten Stellungnahme des Landesfeuerwehrverbandes und des Bayerischen Landkreistages und trotz geführter Gespräche mit Verantwortlichen der zuständigen Bayerischen Staatsministerien (des Innern und der Finanzen) bis heute keine Reaktion erfolgte.

Der Straubinger SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Perlak greift diese Kritik auf und will nun in einer Schriftlichen Anfrage an die Staatsregierung wissen, wen diese Regelung außer den Führungsdienstgraden der Feuerwehren noch trifft und wie sich die Änderung mit dem Mantra der Staatsregierung „Stärkung des Ehrenamtes“ vereinbaren lassen.

Perlak fordert eine Begründung der Staatsregierung für die neu geschaffene Tatsache, dass die Ehrenamtlichen nun für einen Großteil ihrer tatsächlichen Reisekosten selbst aufkommen müssen und will wissen wie die Staatsregierung die Bürgerinnen und Bürger zu "mehr Ehrenamt" motivieren will, wenn sie gleichzeitig die eh nur spärlich gewährten Aufwandsentschädigungen zunehmend zurückfährt.

Quelle: Pressemitteilung v. 28.6.2011 – SPD Landtagsfraktion Bayern – www.bayernspd-landtag.de

28. April 2011 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern zu den Übertrittszeugnissen · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

Bayern bald allein auf weiter Flur

Mitteilung: GEW Bayern

Am kommenden Montag werden es alle Viertklasskinder wieder schriftlich in der Hand haben – das Übertrittszeugnis. Es wird klarstellen, „wohin sie gehören“: an die Haupt- bzw. neuerdings Mittelschule, an die Realschule oder ans Gymnasium.

Eltern, die die Einzelnoten ihrer Kinder in den drei „wichtigen“ Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht sorgfältig notieren und auch wissen,
wie sie zu gewichten sind, haben längst ausgerechnet, welche Schulart ihr Kind ab September besuchen kann. … weiter

Quelle: PM v. 28.4.2011 – GEW Bayern, Gele Neubäcker

15. April 2011 · Kommentare deaktiviert für Pfaffmann: Neue große Bildungsumfrage bestätigt Position der Landtags-SPD und zeigt eindeutigen Handlungsauftrag an die Politik in Bayern · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

CSU/FDP muss ideologische Haltung zu dreigliedrigem Schulsystem aufgeben

Mitteilung: SPD Landtagsfraktion

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag und SPD-Bildungsexperte, Hans-Ulrich Pfaffmann, sieht durch die am Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse der bisher größten Bildungsumfrage in Deutschland, an der sich rund 130.000 Personen beteiligten, die zentralen Positionen der SPD-Landtagsfraktion in der Schul- und Bildungspolitik bestätigt. „Dies ist ein eindeutiger Handlungsauftrag an die Politik in Bayern meint Pfaffmann zu den klaren Voten für eine Ganztagsschule oder für ein längeres gemeinsames Lernen bis zur sechsten Klasse.

Die Umfrage bestätigt uns im dem Ziel, die gebundene Ganztagsschule für alle Schularten zügig auszubauen“, betont der SPD-Bildungssprecher. „Dafür müssen im nächsten Staatshaushalt deutlich mehr Finanzmittel eingestellt werden.“ Entsprechend dem Votum der Befragten sollte man innerhalb der Länderzuständigkeit in Bildungsfragen zu einer deutschlandweiten Zusammenarbeit vor allem bei den Abschlussprüfungen und bei den Lernzielen kommen. "Notwendig dazu ist eine Reform der Föderalismusreform."

Pfaffmann fordert angesichts der Studie die CSU/FDP-Regierung in Bayern auf, ihre ideologische Haltung zum dreigliedrigen Schulsystem aufzugeben. „Die Eltern wollen eine längere gemeinsame Schulzeit. Die SPD bietet mit ihrem Modell der Gemeinschaftsschule eine praktikable Lösung an, die sowohl organisatorisch als auch pädagogisch eine 'Schule der Zukunft' ist und dem Wunsch der Eltern nach einer längeren gemeinsamen Schulzeit Rechnung trägt.“

Quelle: PM v. 14.4.2011 – SPD Landtagsfraktion Bayern – http://www.bayernspd-landtag.de

04. April 2011 · Kommentare deaktiviert für Die Zusammenarbeit zwischen dem Kultusministerium und den Elternvertretern der Fachoberschulen · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

gsf – Kultusminister Spaenle und die Elternvertreter der Fachoberschulen können es anscheinend gut miteinander. Beide unterstützen das selektive Schulsystem und haben sich, wie es aussieht, im "oberen Drittel der Bildungsgesellschaft" komfortabel eingerichtet. Das freut uns aber. Wir fühlen mit!

Das Motto der Elternvereinigung heißt denn auch folgerichtig: "Stärken stärken!" (http://www.lev-fos-bayern.de/, Zugriff: 4.4.2011) Auf welcher politischen Seite der Elternverband steht, wird noch einmal auf der Seite "Links" untermauert (http://www.lev-fos-bayern.de/links/, Zugriff: 4.4.2011). Eine Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft wird da nicht erwähnt. Na sowas aber auch?!

Da ist die GEW Ansbach ganz anders gewickelt. Wir lassen den bildungspolitischen Gegner zu Wort kommen und dokumentieren die Pressemitteilung:

Kultusminister Spaenle dankt bisherigem Vorstand der Landeselternvereinigung FOS für geleistete Arbeit im Interesse der Schüler

 

Gute Zusammenarbeit zwischen Kultusministerium und Elternvertretern der Fachoberschulen fortführen

MÜNCHEN. Der Ansturm auf die Fach- und die Berufsoberschulen hält an. "Das ist für mich ein Zeichen, dass die jungen Menschen und ihre Eltern die besonderen Chancen dieser Schulen erkannt haben und sie aktiv nutzen. Gerade in der dreizehnten Jahrgangsstufe erwarten wir für das kommende Schuljahr nochmals einen enormen Schülerzuwachs", kommentiert Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Anmeldezahlen an den Beruflichen Oberschulen für das kommende Schuljahr. Anlass hierfür ist die Jahresversammlung der Landeselternvereinigung der Fachoberschulen Bayerns (LEV FOS) am morgigen Samstag in Amberg, zu der Elternbeiräte der Fachoberschulen, Vertreter des Kultusministeriums, Schulleiter und Bezirksschülersprecher eingeladen sind.

"Die Zusammenarbeit mit der LEV FOS, die sich intensiv um unsere Schülerinnen und Schüler an den Beruflichen Oberschulen kümmert, ist erfreulich konstruktiv. Ich danke dem bisherigen Vorstand mit Jutta Kloth als erster Vorsitzender für die geleistete Arbeit und wünsche dem Gremium, das morgen neu gewählt wird, im Interesse der jungen Menschen eine erfolgreiche Fortsetzung des eingeschlagenen Weges. Wir alle haben das gleiche Ziel vor Augen: Wir möchten den Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg in Studien– und Arbeitswelt gute Bedingungen schaffen", so Minister Spaenle.

In den vergangenen 15 Jahren haben sich die Schülerzahlen an Fach- und Berufsoberschulen mehr als verdoppelt. Knapp 57.000 Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr die Berufliche Oberschule. Seit Einführung der FOS 13 steht allen Schülerinnen und Schülern der Fach- und Berufsoberschulen der Weg zum Abitur offen. Das pädagogische Angebot wurde kontinuierlich weiterentwickelt, die Möglichkeiten des Übergangs von Haupt-, Mittel- und Realschule auf die Berufliche Oberschule sowie die Anschlussmöglichkeiten an die Hochschule wurden weiter verbessert.

Pressemitteilungen Nr. 062 v. 01.04.2011
Marion Rüller
stellv. Pressesprecherin
Bay. Staatsminist. f. Unterricht u. Kultus

 

30. März 2011 · Kommentare deaktiviert für Kultusministerium startet zum Schuljahr 2012/2013 das Instrument der mobilen Reserve an Gymnasien · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: , ,

Kultusminister Spaenle: "Wir setzen so ein berechtigtes Anliegen von Eltern und Lehrkräften um"

Mitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

MÜNCHEN. Das Bayerische Kultusministerium startet zum Schuljahr 2011/2012 mit dem Instrument der mobilen Reserve an den Gymnasien. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will ab dem neuen Schuljahr eine dreistellige Reserve an Lehrkräften für die Gymnasien zur Verfügung stellen. Diese sollen bei längerfristigen Erkrankungen und Ausfällen von Lehrkräften den Unterricht eingesetzt werden. … weiter

Quelle: PM v. 30.3.11 – Bay. Staatsminist.f.Unterricht. u. Kultus

Da wir dem Bay. Kultusministerium nicht von 12 Uhr bis Mittag trauen und auch seit Jahrzehnten in Bayern ertragen müssen, dass die Kompetenz woanders sitzt , hören wir uns sicherheitshalber den SPD-Bildungsexperten Hans-Ulrich Pfaffmann, MdL, zu dem Thema an:

 

Pfaffmann: Statt mobiler Reserve mehr Lehrer einstellen

SPD-Bildungssprecher meldet große Bedenken zu Spaenles Plänen an

Mitteilung: SPD Landtagsfraktion Bayern

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann, meldet größte Bedenken bei der von Kultusminister Spaenle geplanten mobilen Lehrerreserve für Bayerns Gymnasien an. „Oberstes Ziel muss es sein, den akuten und strukturellen Lehrermangel nicht über eine mobile Reserve auszugleichen, sondern über deutlich mehr Lehrereinstellungen wirksam zu beseitigen“, fordert Pfaffmann. … weiter

Quelle: PM v. 30.3.11 – SPD Landtagsfraktion Bayern

29. März 2011 · Kommentare deaktiviert für Mobilität Behinderter wird beschnitten · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags:

Grüne spielen Mehrheitsbeschaffer für soziale Kürzungen – Behindertenbeauftragte soll ihr Mandat an den Nagel hängen

Mitteilung: LINKE im Bezirkstag

Als einen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht behinderter Menschen, bezeichnet die Linke im Bezirkstag von Mittelfranken, den von CSU und Bündnis90/Die Grünen getroffenen Beschluss, die Richtlinien für Behindertenfahrdienste zu ändern.

Bisher durften Menschen mit Behinderung, um ihnen die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, pro Jahr entweder eine Kilometerpauschale oder aber eine begrenzte Anzahl von  Einzelfahrten in Anspruch nehmen. Distanzen spielten dabei keine Rolle, Einzelfahrten konnten zusammengelegt werden.

Ab 1.Juli 2011 kann der Behindertenfahrdienst zukünftig nur noch für Fahrten genutzt werden, wenn die 100 Kilometer-Grenze nicht überschritten wird.

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29. März 2011 · Kommentare deaktiviert für Inklusion ist etwas anderes! · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: ,

GEW Bayern zum angekündigten Gesetzentwurf

Mitteilung: GEW Landesvorstand Bayern

Die GEW ist enttäuscht über die gestern veröffentlichte Ankündigung einer Gesetzesänderung zum Thema „Inklusion“, die auf einem parteiübergreifenden Kompromiss besteht. Nach wie vor wird der Begriff „Integration“ durch den Begriff „Inklusion“ ersetzt.

Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern: „Faktisch sehen wir allenfalls eine marginale Verbesserung des Status Quo. Das Recht der Eltern, ihr „behindertes“ Kind an der Regelschule anzumelden, bleibt weiter eingeschränkt. Das „Kindeswohl“, das nie eindeutig zu definieren ist, und der Haushaltsvorbehalt können Integration nach wie vor verhindern. Zwei Jahre lang jeweils hundert zusätzliche LehrerInnenstellen für über 4.000 staatliche Schulen in Bayern sind nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein.“

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