Tagesseminar – Armut und Reichtum: Ursachen – Ausprägungen – Konsequenzen

Tagesseminar des DGB-Bildungswerks Bayern

Wann: Samstag, 22.11.2025, 10:30-17:00 UHR 

Wo: 90402 Nürnberg, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, Raum 2c (7. Stock)

Inhalt:
Es soll geklärt werden, inwieweit Armut wirklich mit „Armutsrisiken“ erklärt werden kann – wie es viele in der Armutsforschung und der Politik praktizieren, oder ob nicht Armut und Reichtum ganz entscheidend mit der Erwerbsquelle Arbeitskraft zu tun hat, also mit der grundlegenden Basis des Lebensunterhalts, wie er für viele Millionen von abhängig Beschäftigten in der freien Marktwirtschaft gang und gäbe ist.

Im Seminar soll dieser Umstand mit empirischen Erkenntnissen (Zahlen, Statistiken, Schaubilder) unterlegt werden, bevor am Ende des Seminars die Frage behandelt wird, welche Konsequenzen sich aus alledem für die Gewerkschaften ergeben.

Referenten:
Wolfgang Veiglhuber und Walter Linner, gewerkschaftliche Bildungsarbeiter

Kosten:
10 Euro (inkl. Mittagsimbiss)

Anmeldung:
politische.bildung[aet]bildungswerk-bayern.de

Veranstalter:
DGB Bildungswerk Bayern e. V.

 

Dramatische Mangelsituation von Menschen im Bürgergeld

Mitteilung: Der Paritätische

Eine aktuelle Studie des Paritätischen Gesamtverbandes zur sozialen Lage von Menschen im Bürgergeld zeigt das erschreckende Ausmaß materieller Entbehrung: Fast jeder Fünfte hat kein zweites Paar Schuhe. Jeder Dritte kann sich keine vollwertige Mahlzeit jeden zweiten Tag leisten. Mehr als die Hälfte kann kaputte Möbel nicht ersetzen. Dies geschieht trotz Tafeln und Sozialkaufhäusern – und während die Bundesregierung stärkere Sanktionen für Leistungsberechtige plant. Weiterlesen

Paritätischer Armutsbericht: Arme werden ärmer

Einkommensarme Menschen haben in den vergangenen Jahren an Kaufkraft verloren. Insgesamt ist fast jede sechste Person in Deutschland von Armut betroffen.

Mitteilung: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband

Einkommensarme Menschen sind in den vergangenen Jahren ärmer geworden, so das Ergebnis des neuen Paritätischen Armutsberichtes. Während das mittlere Einkommen von Personen unterhalb der Armutsgrenze im Jahr 2020 noch bei 981 Euro im Monat lag, waren es im Jahr 2024 preisbereinigt nur noch 921 Euro. Weiterlesen

Soziale Ungleichheit – Die Spaltung der Gesellschaft

FilmPlanet Wissen zeigt ein Video zum Thema soziale Ungleicheit und Spaltung der Gesellschaft:

Die Einen werden immer reicher, die Anderen immer ärmer? Ob die soziale Ungleichheit zunimmt, hängt davon ab, welche Daten man heranzieht und wie man sie liest. Unabhängig von Einkommen und Vermögen oder der Corona-Pandemie zeigen die meisten Untersuchungen, dass in Deutschland und weltweit Bildungschancen, Zugang zu Kultur und zu Gesundheit nicht gleich verteilt sind.

Dauer des Films: 58:20 Minuten. Der Film ist verfügbar bis 21.10.2025.

zum Film

 

Armut macht krank: Soziale Gesundheit stärken

Bericht: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V.

Beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) in Würzburg hat die DEGAM ein neues Positionspapier zur Stärkung der sozialen Gesundheit vorgestellt.

Wie gesund oder krank jemand ist, hängt in Deutschland stark vom sozialen und sozioökonomischen Umfeld ab. Oder anders formuliert: Armut macht krank. Obwohl dieser Zusammenhang bekannt ist, wird die soziale Dimension von Gesundheit und Krankheit auch heute noch zu häufig ignoriert. Dass es auch anders geht, zeigt die DEGAM in ihrem aktuellen Positionspapier zur sozialen Gesundheit, in dem aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zusammengefasst und Vorschläge gemacht werden, wie die soziale Gesundheit gestärkt werden kann. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.degam.de
Bild vonCdd20 auf Pixabay

 

Mietbelastung in Deutschland – Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander

Mitteilung: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Besonders ärmere Haushalte tragen hohe Mietbelastung – Alleinerziehende und Einpersonenhaushalte am stärksten belastet – Unterschiede zwischen Ost und West, Großstädten und ländlichem Raum – Mehrheit trotzdem mit Wohnsituation zufrieden – Forschende empfehlen gezielte Unterstützung und mehr sozialen Wohnungsbau

Ärmere Haushalte in Deutschland müssen einen größeren Teil ihres Einkommens für Miete aufwenden als reichere – und die Schere öffnet sich weiter. Dennoch ist die Mehrheit der Menschen mit ihrer Wohnsituation zufrieden. Zu diesen Ergebnissen kommen zwei Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die auf Befragungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) basieren. „Wohnen entwickelt sich mehr und mehr zur sozialen Frage, da die unteren Einkommensgruppen eine überproportional hohe Mietbelastung tragen“, so Studienautor Konstantin Kholodilin. „Hier ist die Politik gefragt, mit gezielten Instrumenten für Ausgleich zu sorgen und den Einkommensschwachen unter die Arme zu greifen.“ Weiterlesen

Streitzeit: Alleinerziehende in Bayern – Arm trotz Arbeit

„Streitzeit: Alleinerziehende in Bayern – Arm trotz Arbeit“ So heißt der Titel der Ausgabe 3/2024 des Magazins „Streitzeit“ des DGB Bayern.

„In der neuesten Ausgabe der Streitzeit nehmen wir die Situation der Alleinerziehenden in Bayern in den Blick. Denn laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung waren sie im Jahr 2023 der Haushaltstyp mit der höchsten Armutsgefährdung – und das obwohl Bayern mit einer Erwerbstätigenquote von über 80 Prozent bei den Alleinerziehenden bundesweit an der Spitze liegt.

Download der Ausgabe 3 v. 10.7.2024 (pdf-Datei)

 

Paritätischer Armutsbericht: 14,2 Millionen Menschen von Armut betroffen

Die Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau, so das Ergebnis des neuen Paritätischen Armutsberichts: 16,8 Prozent der Bevölkerung leben nach den jüngsten Zahlen in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigen.

Fast zwei Drittel der erwachsenen Armen gehen entweder einer Arbeit nach oder sind in Rente oder Pension, ein Fünftel der Armen sind Kinder. Der Paritätische sieht wesentliche armutspolitische Stellschrauben daher insbesondere in besseren Erwerbseinkommen, besseren Alterseinkünften und einer Reform des Kinderlastenausgleichs. Weiterlesen

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