Zur zepf-Studie der Universität Landau/Koblenz: „Erkenntnisse zur Umsetzung des Homeschooling in Deutschland 2020“1

von Dagmar Odenthal

Schule im Wandel – verschärft Covid 19 die soziale Ungleichheit?

Durch die Covid19 Pandemie vollzog sich erstmals seit ca. 25 Jahren in den Schulen ein deutlicher Wandel. Der Begriff „digitale Bildung“ hat an Schärfe gewonnen. Plötzlich entsteht Handlungsbedarf für alle, die mit Schule zu tun haben. Der „Digitalpakt Schule“ wurde sichtbar, war nicht mehr nur “nettes, aber verzichtbares Beiwerk“1. Im Lockdown der Schulen wurde „Homeschooling“ zur Trennlinie zwischen denen, die teilhaben am „Fortschritt“, die sich Lernquellen erschließen können und denen, die schlicht und einfach zurück bleiben. … weiter

1) https://www.zepf.eu/2020/06/29/eltern-befragung-zum-thema-homeschooling-im-zuge-der-covid-19-pandemie/


Bild von Tumisu auf Pixabay 

 

Bildungsgewerkschaft GEW zum UNESCO-Weltbildungsbericht „Für alle heißt für alle“

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat mit Blick auf den gestern Abend vorgestellten UNESCO-Weltbildungsbericht angemahnt, die Corona-Krise für einen Systemwechsel hin zu mehr Inklusion zu nutzen. „Wir fordern von der Bundes- und den Landesregierungen eine beherzte Umsetzung der Inklusion in allen Bereichen. Die Corona-Pandemie hat die sozialen Spaltungen im Bildungssystem verstärkt und die eklatanten Versäumnisse in der Bildungspolitik besonders deutlich gemacht“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule, am Mittwoch in Frankfurt a.M. „Jetzt rächt es sich, dass Bildung in Deutschland nur vom Abitur aus betrachtet und Inklusion halbherzig umgesetzt wird.“ Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW zur Bundestagsdebatte zum Thema „Innovation, Bildung und Digitalisierung“

Bericht: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich mit Blick auf die Bundestagsdebatte am Donnerstag dafür stark, den Digitalpakt zu erweitern und zu verstetigen.

„Mit dem Digitalpakt hat die Bundesregierung einen späten, aber großen Schritt in die richtige Richtung gemacht”, sagte GEW-Vorstandsmitglied und Bildungsfinanzierungsexperte Ansgar Klinger, am Donnerstag mit Blick auf die Bundestagsdebatte zum Thema „Innovation, Bildung und Digitalisierung“. „Jetzt geht es darum, den Digitalpakt zu erweitern und zu verstetigen”, ergänzte GEW-Vorstandsmitglied und Schulexpertin Ilka Hoffmann. Weiterlesen »

SPD-Anfragen zeigen: Mittel für den Digitalpakt werden aufgrund bürokratischer Hürden kaum abgerufen – Ausstattung der Schulen mit schnellem Internet mangelhaft

Mitteilung: BayernSPD-Landtagsfraktion

Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die schleppende Digitalisierung an den bayerischen Schulen. Grund: Die vom Bund bereitgestellten Mittel aus dem Digitalpakt werden von den Kommunen nur sehr spärlich abgerufen. Das geht aus zwei Anfragen der beiden SPD-Abgeordneten Klaus Adelt und Volkmar Halbleib für Ober- und Unterfranken hervor (siehe hier und hier). Demnach haben in beiden Regierungsbezirken nur rund drei Prozent der Kommunen bisher ein Förderantrag gestellt. In Oberfranken wurde nur ein einziger Antrag bewilligt, ausbezahlt wurde noch gar nichts. 25 Prozent aller Klassenzimmer und Fachräume verfügen noch nicht einmal über einen LAN-Anschluss, ein Drittel aller Schulen hat kein WLAN. In Unterfranken sind lediglich 20 Anträge bei insgesamt rund 676 Schulen im Regierungsbezirk bewilligt worden, ausbezahlt wurde aber auch dort noch nichts. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW zu Vereinbarungen der KMK: „Vollmundige Versprechungen nicht hilfreich“

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gemahnt, dass Kultusministerkonferenz (KMK) und Länder die Zeit bis nach den Sommerferien nutzen müssen, um die Schulen auf eine schrittweise Wiederöffnung vorzubereiten und sie zu unterstützen. Die Bildungsgewerkschaft warnte für „vollmundigen Versprechungen und einem Wetteifern um die schnellste und weitestgehende Öffnung von Schulen“. „Wir brauchen dringend – auch vor Ort – Runde Tische mit Vertretungen der Lehrkräfte, Eltern und Schüler sowie aus Medizin und Bildungswissenschaft, um bestmögliche Lösungen zu entwickeln und die Interessen aller an Schule Beteiligten weitgehend zu berücksichtigen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Freitag mit Blick auf die gestrigen Entscheidungen der KMK. Hygiene- und Abstandsregeln, pädagogische Konzepte und digitale Ausstattung der Schulen seien die drei zentralen Themenfelder, die jetzt geklärt werden müssten. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft GEW zu den Vereinbarungen zwischen Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten

Stellungnahme: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht in den gestrigen Vereinbarungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder „Schritte in die richtige Richtung“. Sie warnt aber, dass „der Teufel im Detail steckt“. Weiterlesen »

03. Juni 2020 · Kommentare deaktiviert für „Digitalisierung ist keine Privatsache – Staat muss mehr in Ausstattung und Infrastruktur investieren!“ · Kategorien: Software und Medien, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , , ,

Bildungsgewerkschaft GEW stellt repräsentative Mitgliederstudie zum Digitalpakt und zur Digitalisierung an Schulen vor.

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Bund, Länder und Kommunen müssen mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung dafür sorgen, dass deutlich mehr Geld in die Digitalisierung der Schulen gesteckt wird. Das ist die Konsequenz aus einer repräsentativen Mitgliederstudie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Weiterlesen »

15. Mai 2020 · Kommentare deaktiviert für „Gelder nach Sozialindex an Schulen verteilen!“ · Kategorien: Bildung und Soziales, Software und Medien · Tags: , , , , ,

Bildungsgewerkschaft GEW zum Sofortprogramm im DigitalPakt Schule

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das Sofortprogramm im Digitalpakt Schule grundsätzlich, das Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Stefanie Hubig, Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), heute vorgestellt haben. „Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wie groß und dringend der bundesweite Handlungsbedarf in Sachen Digitalpakt ist. Es ist richtig, dass die zusätzlichen 500 Millionen Euro direkt an die Schulen fließen sollen. Die Mittel müssen in den Ländern nach Sozialindex an die Schulen verteilt werden. Die Schulen können dann beispielsweise Leihgeräte kaufen und verteilen, um zu verhindern, dass ohnehin benachteiligte Schülerinnen und Schüler noch weiter abgehängt werden. Allerdings reichen die Gelder bei weitem nicht aus“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule, am Freitag in einer ersten Reaktion. „Die Sommerferien müssen von den Schulträgern genutzt werden, um die digitale Infrastruktur an den Schulen zu verbessern. Wir hätten uns gewünscht, dass die Mittel insbesondere in die Länder fließen, in denen die Herausforderungen am größten sind. Jetzt besteht die Gefahr, dass sich die Unterschiede verfestigen und die Gräben noch tiefer werden.“ Weiterlesen »