DJI Impulse: Besser beteiligen
Das Deutsche Jugendinstitut hat das Heft 3+4/25 der „DJI Impulse“ herausgegeben: „Besser beteiligen. Warum die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen wichtig ist – und wie sie gelingen kann“
Prof. Dr. Susanne Kuger schreibt im Editorial dieses Heftes: „Beteiligung braucht Strukturen, die öffnen statt einschränken, Menschen, die zuhören können, und Organisationen, die bereit sind, Macht zu teilen.“
Die AutorInnen schreiben u.a. über
– Partizipation von Anfang an
– Demokratie leben lernen
– Beteiligt – aber nicht gleichberechtigt
– Bedarfsgerechte Angebote in der Frühen Bildung fehlen weiterhin
– Kinder und Jugendliche aus armutsgefährdeten Familien sind in allen Lebensbereichen benachteiligt
– Zwischen politischer Partizipation und manipulativer Vereinnahmung
– Engagement junger Menschen im Gegenwind
… und anderes mehr
→ Download des Heftes 3+4/25 als pdf-Datei (kostenlos)
→ DJI-Vidoacast „Warum die Beteiligung junger Menschen anspruchsvoll und unverzichtbar ist.
Aktuelle Forschungsdaten des Deutschen Jugendinstituts machen die große Anzahl von Betroffenen deutlich. Wie gelingt mehr Chancengerechtigkeit in einer vielfältigen Gesellschaft, fragt deshalb die neu erschienene Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse v. 30. Juli 2025.
Die Ausgabe setzt sich mit dem Kindeswohl in Familienkrisen auseinander. Die Autor:innen stellen dar,
Mehr als zwei Drittel der Eltern haben das Gefühl, nicht ausreichend Zeit für ihre Kinder zur Verfügung zu haben, berichtet Prof. Dr. Sabine Walper, Direktorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in der neu erschienenen Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse. Hinter diesem Studienergebnis verbergen sich steigende Anforderungen an Eltern: Immer öfter sind Vater und Mutter berufstätig, gleichzeitig wachsen aber die Ansprüche an die Förderung und Bildung der Kinder. Eltern investieren deshalb immer mehr Zeit und Geld in die Kindererziehung. „Dieser Trend der Intensivierung der Elternschaft bietet für Kinder durchaus positive Chancen, verschärft aber auch soziale Ungleichheiten“, warnt die DJI-Direktorin, die auch Vorsitzende der Sachverständigenkommission des Neunten Familienberichts war. Deutlich zeige das auch die Coronapandemie, die den Eltern einen ungeahnt intensiven Einsatz abverlangt habe. Sozial besser gestellte Familien konnten auf die Schul- und Kita-Schließungen leichter reagieren.
Die Eindämmung des Coronavirus verlangt nicht nur Familien in Deutschland viel ab. Auch Kindertageseinrichtungen und Schulen müssen sich häufig komplett neu organisieren. Wie Eltern, Kinder und Fachkräfte die Krise bisher bewältigen, analysiert die neue Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse auf Basis von aktuellen Forschungsergebnissen des Deutschen Jugendinstituts (DJI).