Fehlende Absprache der Ministerien macht Konzepte zum Infektionsschutz überflüssig

Stellungnahme: GEW Bayern

Während die meisten Schulen kleine Gruppen im Wechsel zwischen Distanz und Präsenz unterrichten, öffnen Horte für alle Kinder. Die Kinder mischen sich also vor und nach der Schule wieder in großen Gruppen. Ein Widerspruch, meint die GEW Bayern. Weiterlesen

Wie Kitas über sich selbst hinauswachsen

Forscherinnen legen Abschlussbericht zu Organisationsentwicklung vor

Bericht: Universität Hildesheim

Insgesamt gut sechs Jahre lang haben Expertinnen der Universitäten Hildesheim und Heidelberg erforscht, wie Kindertagesstätten sich strukturell so aufstellen können, dass sie nicht nur den Anforderungen der Gegenwart, sondern auch jenen der Zukunft gewachsen sind. In der von der Robert-Bosch-Stiftung als Projektträger veröffentlichten Online-Abschlusspublikation „Viel Bewegung in den Kitas – Erkenntnisse aus einem Projekt zur Organisationsentwicklung“, fassen die Wissenschaftlerinnen die zentralen Erkenntnisse und Lernerfahrungen aus allen Projektphasen zusammen und geben ganz konkrete Handlungsempfehlungen für all jene, die in Praxis oder Wissenschaft mit Organisationstrukturen von Kindertagesstätten befasst sind. … weiter

Handbuch „Organisationsentwicklung in Kitas – Beispiele gelungener Praxis“ (pdf)

Abschlussbericht: Viel Bewegung in den Kitas (pdf-Datei)


Quelle: www.uni-hildesheim.de

 

Wie das Coronavirus den Alltag von Eltern und Kindern verändert

Das Deutsche Jugendinstitut zieht im Forschungsmagazin DJI Impulse “Im Krisenmodus” (2/2020) eine  Zwischenbilanz auf Basis von aktuellen Studienergebnissen

Die Eindämmung des Coronavirus verlangt nicht nur Familien in Deutschland viel ab. Auch Kindertageseinrichtungen und Schulen müssen sich häufig komplett neu organisieren. Wie Eltern, Kinder und Fachkräfte die Krise bisher bewältigen, analysiert die neue Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse auf Basis von aktuellen Forschungsergebnissen des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Weiterlesen

Offenhalten von Kitas, Krippen, HPTs und Horten ist verantwortungslos!

Offen halten um jeden Preis, für die Wirtschaft!

Stellungnahme: GEW Bayern

Wie auch bei den Schulen, wird der über den Sommer entwickelte Drei-Stufen-Plan für Kitas, Krippen, HPTs und Horte aktuell außer Kraft gesetzt. Statt eingeschränktem Betrieb oder Notbetreuung werden Einrichtungen mit nahezu unveränderten Konzepten weiter offengehalten. Das ist aus Sicht der Bildungsgewerkschaft GEW verantwortungslos. Weiterlesen

„Arbeitsschutz für Beschäftigte an Kitas verbessern!“

Bildungsgewerkschaft zu Pressekonferenz von Familienministerin Giffey

Stellungnahme: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt Bund und Länder mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen, mehr für den Arbeits- und Infektionsschutz der Kita-Beschäftigten zu tun. „Immer mehr Orte werden zu Hotspots, die lokalen Infektionszahlen steigen, das wird sich auch in den Kitas bemerkbar machen. Deswegen muss gerade jetzt der Infektions- und Arbeitsschutz verbessert werden“, sagte Björn Köhler, GEW-Vorstandsmitglied für Jugendhilfe und Sozialarbeit, in einer ersten Reaktion auf die Pressekonferenz von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am Freitag in Frankfurt a.M. „Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen und davon blenden lassen, dass das Infektionsgeschehen in Kitas laut aktueller Ergebnisse der Corona-Kita-Studie niedrig ist. Wir brauchen jetzt Gefährdungsbeurteilungen an den Kitas, deren Empfehlungen dann konsequent umgesetzt werden müssen.“ Weiterlesen

“Kitas müssen kindgerechter werden! Monitorfunktion für frühkindliche Entwicklung muss gestärkt werden!“

Fordert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Kleine Gruppen, genügend Personal mit hoher Qualifikation – so wäre eine gute pädagogische Arbeit in den Kitas möglich. Zugleich hätten dann Kinder mit Entwicklungsschwächen mehr Chancen, dass diese frühzeitig entdeckt und ausgeglichen werden – oft ohne Logopädie und Ergotherapie. Die Wirklichkeit sieht anders aus. … weiter


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

GEW Bayern: Kita-Jahr startet mit unzureichendem Arbeitsschutz

Ab September startet das Kita-Jahr mit dem Regelbetrieb und lokal unterschiedlichen Öffnungsmodellen, abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen. So weit, so gut. Die bis dahin geltende „Schnupfennasenregelung” wurde nun aber deutlich aufgeweicht. Das sorgt für Unmut unter den Beschäftigten, wie die Bildungsgewerkschaft GEW weiß. Weiterlesen

„Träger sollen sich an Corona-Kita-Studie beteiligen“

Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt Untersuchung, Einrichtung eines Corona-Kita-Rates und zusätzliche Mittel

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Corona-Kita-Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und des Robert-Koch-Instituts (RKI), die die Auswirkungen der Pandemie auf Beschäftigte, Kinder und Familien unter die Lupe nimmt. Sie forderte die Kita-Träger auf, sich an der Untersuchung zu beteiligen. Zudem begrüßte die Bildungsgewerkschaft den Vorstoß von Familienministerin Franziska Giffey (SPD), die einen Corona-Kita-Rat einrichten will, und das Investitionsprogramm, mit dem zusätzlich eine Milliarde Euro bereitgestellt werden soll. „Wenn wir Beschäftigte und Kinder besser schützen wollen, brauchen wir dringend bessere und passgenaue Daten“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Montag mit Blick auf die Pressekonferenz der Familienministerin. Die Ergebnisse der Studie sollten dazu beitragen, künftig besser auf Situationen reagieren zu können sowie Gefahren und Belastungen für die Beschäftigten zu minimieren. Die Vorsitzende bat alle Kolleginnen und Kollegen in den Kitas, sich zu beteiligen: „Auch wenn die Studie sicher erstmal ein wenig Arbeit macht, bin ich sicher, dass die Ergebnisse helfen werden, die Situation in den Kitas zu verbessern und Probleme sichtbar zu machen. Auf die wissenschaftlichen Ergebnisse muss die Politik reagieren!“ Weiterlesen

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