Groteske Forderung der bayerischen Sozialministerin und ein Angriff auf die Gesundheit der Beschäftigten!

GEW zu geforderter Arbeitszeiterhöhung

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern zeigt sich empört über die Forderung der Sozialministerin Scharf zur Erhöhung der täglichen Arbeitszeit.

Er zeigt vor allem eins – so die Bildungsgewerkschaft, nämlich die Unkenntnis der Ministerin, wie es in Kitas und der Jugend- und Eingliederungshilfe wirklich zugeht. Die Beschäftigten brennen buchstäblich aus, viele verlassen das Berufsfeld nach wenigen Jahren, weil sie nicht mehr können. Es gibt nur wenige, die die Arbeit in der Kita in Vollzeit auf Dauer aushalten. Das ist die Realität in den sozialpädagogischen Berufen und was fällt der zuständigen Ministerin Ulrike Scharf dazu ein? Eine Ausweitung der Arbeitszeiten bis zu 12 Stunden täglich. Weiterlesen

Die psychische Gesundheit von Kindern hat sich in der Pandemie verschlechtert

Bericht: Universität Trier

Ein Forschungsteam der Universität Trier und die katholische KiTa gGmbh Trier untersuchten wie sich die Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern im Kindergartenalter auswirkt. Die in der Forschungskooperation EINSTEIN durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass sich die psychische Gesundheit der Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in der Pandemie verschlechtert hat. Insbesondere nahmen sichtbare problematische Verhaltensweisen wie Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsprobleme zu. Ein wichtiges Ziel der Kooperation besteht auch darin, aus den wissenschaftlichen Ergebnissen Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten. … weiter


Quelle:
www.uni-trier.de
www.idw-online.de

 

GEW: „Kita-System mit zusätzlichen Geldern stabilisieren!“

GEW zum Appell der 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „Das Kita-System steht vor dem Kollaps“

Frankfurt a.M. – „Das Kita-System muss jetzt mit zusätzlichen Geldern stabilisiert werden. Damit würde ein deutliches Signal des Aufbruchs gesendet und den Fachkräften eine klare Perspektive aufgezeigt“, sagte Doreen Siebernik, Vorstandsmitglied Jugendhilfe und Sozialarbeit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den aktuellen Appell der 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „Das Kita-System steht vor dem Kollaps“. Sie machte deutlich, dass die GEW die Handlungsaufforderung der Wissenschaft an die Politik ausdrücklich unterstütze. „Wir brauchen dringend einen verbindlichen Stufenplan für eine verstärkte Fachkräfte- und Qualifizierungsoffensive. Für den akuten Bedarf seien Konzepte notwendig, um Stütz- und Hilfskräfte einzustellen und diese fachlich auf die Arbeit in den Einrichtungen vorzubereiten.“ Diese Beschäftigten müssten bei fachlicher Eignung eine Ausbildung als Erzieherin oder Erzieher aufnehmen können und ihnen damit Berufschancen eröffnet werden. Weiterlesen

Nach der Welle ist vor der Welle

Die GEW Bayern fordert für das neue Kita-Jahr ab Herbst Pooltests für die Einrichtungen.

Nach der neuen Testverordnung der Bundesregierung stehen Kindern bis zum fünften Geburtstag kostenlose und anlasslose „Bürgertests“ zu, weil sie laut Begründung zu einer vulnerablen Gruppe gehören. Ab dem fünften Geburtstag sind keine kostenlosen Tests mehr angedacht – warum diese Kinder nicht mehr vulnerable sind, ist unklar. Kitas sind genauso wenig wie Schulen vorgesehen für regelmäßige „Testungen zur Verhütung der Verbreitung des Coronavirus“, so die Testverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 29. Juni 2022. Nach dem im März aktualisierten Infektionsschutzgesetz können die Länder wegen §28a – dem sogenannten Basisschutz – dennoch Tests für Kindertagesstätten einführen, sofern sie erforderlich sind. Weiterlesen

„Applaus allein reicht nicht: Kita- und Ganztags-Beschäftigte aufwerten und entlasten!“

Bildungsgewerkschaft GEW zum „Aktionstag der Kinderbetreuung“: substanzielle Verbesserungen nötig

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, die Arbeit der Beschäftigten an den Kitas, im Ganztag und in den anderen Berufen des Sozial- und Erziehungsdienstes (SuE) substanziell aufzuwerten. Zudem müsse diese Berufsgruppe spürbar entlastet werden. „Ergebnis der aktuellen Tarifverhandlungen für die SuE-Berufe in den Kommunen müssen bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung der Beschäftigten sein. Dafür müssen sich die Arbeitgeber endlich bewegen“, sagte Doreen Siebernik, GEW-Vorstandsmitglied für Jugendhilfe und Sozialarbeit, am heutigen „Aktionstag der Kinderbetreuung“ in Frankfurt a.M. „Die Kolleginnen und Kollegen sichern täglich das Grundrecht der Kinder auf Bildung, Erziehung und Betreuung. Sie leisten damit einen elementaren Beitrag für eine demokratische und offene Gesellschaft. Die Arbeit der Pädagoginnen und Pädagogen hat große Bedeutung für Kinder, Eltern und unsere Gesellschaft.“

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GEW: „System-Burnout droht“

Bildungsgewerkschaft GEW sieht Situation in Kindertagesstätten am Kipppunkt

Bericht: GEW

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt die Bundesregierung, die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes für die Kindertagesstätten (Kita) schnell umzusetzen. Zudem seien die Kommunen sowie freie und konfessionelle Kita-Träger mit den notwendigen Ressourcen auszustatten, damit diese ihre Beschäftigten schützen können und so das Vertrauen in die Arbeitgeber wieder gestärkt wird. „Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) muss jetzt handeln“, sagte Doreen Siebernik, GEW-Vorstandsmitglied Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Montag mit Blick auf den heute tagenden Corona-Kita-Rat. „Die Situation in der frühkindlichen Bildung ist bundesweit dramatisch. Es darf kein Tag mehr verschenkt werden, sonst droht ein System-Burnout.“ Weiterlesen

Kita-Leitungen sind kein verlängerter Arm der Gesundheitsämter!

Stellungnahme: GEW Bayern

Mit einem Newsletter kündigt das Familienministerium am Mittwoch, den 03. Februar an, dass weitreichende Änderungen zu den Regelungen zur Quarantäne und Kontaktnachverfolgung in Kitas kommen werden. Das Gesundheitsministerium habe dies angekündigt und mit den überwiegend milderen Krankheitsverläufen begründet. Die GEW Bayern ist erschüttert über die Preisgabe jedes Schutzgedankens bei Kindern, deren Familien sowie den Beschäftigten. Weiterlesen

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