Waldgeräusche erhellen das Gemüt – besonders dann, wenn sie vertraut sind
Bericht: Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig
Das Hören von einminütigen Tonaufnahmen aus Wäldern wirkt sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen aus, insbesondere wenn die Aufnahmen aus heimischen Wäldern stammen. Dies ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Die in Deutschland lebenden Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer empfanden die Naturgeräusche als beeindruckender und erholsamer, wenn diese aus heimischen Wäldern stammten statt aus den Tropen. Dagegen zeigte die zu hörende Zahl von Tierarten nur geringe Wirkung. Die Studie wurde im Journal of Environmental Psychology veröffentlicht. … weiter
Quelle:
www.idw-online.de
www.idiv.de
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Laut einer neuen Studie der Universität Mannheim hängt die Stimmung, mit der Menschen morgens ihre Arbeit aufnehmen, mit der Qualität der Erholung am Vorabend zusammen.
In der Ruhe liegt die Kraft. Schon das alte Sprichwort verrät, warum Erholung wichtig ist. Denn das Ziel der Erholung ist die Rückgewinnung verbrauchter Kräfte. Fehlt sie, kann dies auf Dauer die Gesundheit gefährden, – wir „brennen aus“. Doch sich einfach mal erholen, das fällt nicht immer leicht. Denn neben der Arbeit ist auch in der Freizeit oft viel Zeit belegt, z. B. mit Erledigungen, Haushalt, familiären oder sozialen Verpflichtungen. Wie schaffen wir es also, uns zu erholen, auch wenn die Umstände mal nicht so günstig sind? Der Leitfaden LIA.praxis „Zufriedener arbeiten, wirksamer erholen, gesünder leben.“ gibt Tipps für Beschäftigte, wie sich Erholung im Arbeitsalltag umsetzen lässt. …
Wer sich regelmäßig in Achtsamkeitsmeditation übt, tut nicht nur Gutes für seine psychische Gesundheit, sondern verbessert langfristig auch seine Leistungsfähigkeit. Diesen positiven Effekt hat WZB-Forscherin Mira Fischer gemeinsam mit Lea Cassar (Universität Regensburg) und Vanessa Valero (Loughborough University) erstmals für Studierende in einer größeren randomisierten Feldstudie nachgewiesen. Ihre Noten hatten sich ein halbes Jahr nach Abschluss eines Kurses in achtsamkeitsbasierter Stressreduktion deutlich verbessert. …
Nach einem 60-minütigen Spaziergang in der Natur nimmt die Aktivität in Gehirnregionen ab, die an der Stressverarbeitung beteiligt sind. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich von der Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung durchgeführten Studie, die in Molecular Psychiatry veröffentlicht wurde.
Nicht nur Mathe, Deutsch und Sport: In 16 Braunschweiger Grundschulen steht demnächst „Glücksunterricht“ auf dem Stundenplan. Möglich wird dieses etwas andere Schulfach durch das GlüGS-Projekt, das Tobias Rahm vom Institut für Pädagogische Psychologie der Technischen Universität Braunschweig gemeinsam mit der Buchautorin Carina Mathes ins Leben gerufen hat. Lehramtsstudierende werden die „Glücksstunden“ ab November in den Schulen unterrichten.