ADHS und Autismus: Wenn das Gehirn anders tickt
Psychologin Kerstin Erdal untersuchte in ihrer Promotion an der FernUniversität in Hagen, wie sich Menschen mit ADHS und Autismus besser auf dem Arbeitsmarkt zurechtfinden.
Modekrankheit, Zappelphilipp, sozial schwierig – das sind typische Vorurteile gegenüber Menschen mit ADHS oder Autismus. Doch anders zu sein, ist keine Krankheit. Personen, die autistisch sind oder ADHS haben, sind neurodivergent, weil ihr Gehirn anders arbeitet als der Durchschnitt.
Der Arbeitsmarkt braucht Vielfalt. Die Psychologin Kerstin Erdal untersuchte in ihrer Promotion an der FernUniversität in Hagen, wie neurodivergente Personen im Arbeitsleben zurechtkommen. Neben ihrer Tätigkeit als Postdoc arbeitet sie therapeutisch an der Institutsambulanz für autistische Erwachsene des Universitätskrankenhauses Sahlgrenska in Göteborg. In Deutschland haben ein bis zwei Prozent der Erwachsenen die Diagnose Autismus. Etwa bei zwei bis drei Prozent der Erwachsenen in Deutschland wird ADHS festgestellt. Dabei kann es durchaus sein, dass die Zahlen höherliegen, denn nicht alle Betroffenen erhalten die Diagnose, da hierfür eine psychologische Untersuchung notwendig ist. … weiter
Quelle:
www.fernuni-hagen.de
www.idw-online.de
Feinfühliges Familiendrama: Die alleinerziehende Eva kämpft um ein glückliches Zusammenleben mit ihren 13-jährigen autistischen Sohn Felix.


Tipps und Ideen für Eltern autistischer Kinder und Lehrkräfte in Zeiten der Coronakrise
Der Untertitel des Buches von Armen Tõugu und Kerttu Soans warf zunächst einige Fragen auf: Welche Kinder sind damit gemeint? Um welche Gesellschaftsveränderung handelt es sich? Erst nach dem Lesen des ersten Kapitels (Welche Eigenschaften haben die Kinder von heute?) verstand ich, dass es um ganz besondere Kinder geht: