Schulische Inklusion in Bayern – eine Pentalogie
Hans Wocken hat eine fünfteilige empirische Studie über die bayerische Inklusionsentwicklung verfasst.
Die gesamte Studie ist in fünf Teile untergliedert. Alle fünf Teile sind prinzipiell jeweils für sich lesbar. Die gesamte Studie besteht aus 45 Seiten. Wir haben die Originaldateien im Microsoft-Word-Format von Hans Wocken ohne eigenes Layout verwendet, damit die eingebetteten Tabellen und Grafiken unverfälscht dargestellt werden. Die Dateien können auch im pdf-Format gelesen werden.
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Schulische Inklusion in Bayern
Empirische Analyse der schulischen Inklusionsentwicklung in Bayern von 2008/09 bis 2019/20. Eine Pentalogie
von Hans Wocken
Teil 1: Inklusives Bildungssystem: Bayern
Inkludierende und separierende Förderung von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Bayern.
→ Teil 1
Teil 2: Inklusive Ungleichheiten: Regierungsbezirke
Die Inklusionsentwicklung der bayerischen Regierungsbezirke
→ Teil 2
Teil 3: Inklusive Ungleichheiten: Förderschwerpunkte
Die Inklusionsentwicklung der sonderpädagogischen Förderschwerpunkte
→ Teil 3
Teil 4: Inklusive Diagnostik: Konstruktion von Förderbedarfen
Entwicklungen der Schülerschaft mit sonderpädagogischem Förderbedarf
→ Teil 4
Teil 5: Inklusive Bilanz: Schlussdiskussion
Die Paradoxien der bayerischen Inklusionsreform
→ Teil 5
Die Literatur der Pentalogie ist am Ende von Teil 5 aufgelistet.
Über den Autor

Hans Wocken (*1943), Prof. Dr., studierte Pädagogik in Vechta und arbeitete dann als Volksschullehrer, danach Studium der Sonderpädagogik in Dortmund und Tätigkeit als Sonderschullehrer. Anschließend war er wissenschaftlicher Assistent in Dortmund und Köln, seit 1980 Professor für Lernbehindertenpädagogik und Integrationspädagogik in Hamburg. 1996 erhielt er dann in Hamburg den Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik mit dem Zusatz: „unter Einbezug integrativer Erziehung“! Emeritierung 2008.
Danach wurde er in die deutsche UNESCO-Kommission „Inklusion“ berufen.
Web:
www.hans-wocken.de
Hans Wocken hat vor der Zusammenlegung mit dem GEW-AN Magazin viele Jahre im Magazin AUSWEGE veröffentlicht. Hier geht es zu seinen Aufsätzen:
☞ Alle bisherigen Aufsätze von Hans Wocken im Magazin AUSWEGE

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat mit Blick auf die veröffentliche Inklusions-Studie von Nicole Hollenbach-Biele und Klaus Klemm die Politik gemahnt, „ihre Anstrengungen für ein inklusives Bildungs- und Gesellschaftssystem zu verstärken“. „Die Kultusministerinnen und -minister müssen gemeinsam Standards und Konzepte für die inklusive Bildung entwickeln und die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland ratifiziert hat, endlich ernst nehmen. Das heißt konkret: die materiellen, personellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion zu schaffen und flächendeckend inklusive Fortbildung und Schulentwicklung anzubieten“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule, am Donnerstag in Frankfurt a.M. „Demokratie heißt Partizipation und gleiche Rechte für alle Menschen. Demokratie und Inklusion gehören zusammen. Der Blick auf die Bildungspolitik allein vom Abitur aus, geschmückt mit einzelnen ‚Förderbonbons‘, ist im Kern nicht demokratisch.“
Die Heterogenität von SchülerInnen in Grund-, Mittel-, Realschulen, aber auch an Gymnasien nimmt zu. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit unterschiedlichen Lern- und Wissensvoraussetzungen in die Schule. Auch die Zahl der Kinder mit besonderem Förderbedarf (im Sinne der Inklusion) in den Regelklassen der Grund- und Mittelschule steigt. Ankommende Flüchtlinge werden aus der Not heraus in Regelklassen gesteckt. Besonders in Grund- und Mittelschulen werden deswegen z.B. überproportional viele Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse beschult. In den anderen weiterführenden Schulen klafft oft die Leistungsbreite so stark auseinander, dass immer stärker im Unterricht differenziert werden muss bzw. müsste.
Ruth Heß hat mehrere Jahre Erfahrungen mit der Daltonplanarbeit gesammelt und konnte im Unterricht damit heterogen – inklusiv und leistungsdifferenzierend – arbeiten. Sie zeigt anhand praktischer Beispiele auf, wie der Daltonplan eingesetzt werden kann.