ARD und ZDF wollen Schule machen

gsf – In der Ausgabe 2/2021 der Wochenzeitung “Freitag” findet sich ein sehr interessanter Artikel zur möglichen Bildungsoffensive des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Wenn die Schulen – wie zur Zeit –  geschlossen sind, könnte die Stunde von ARD und ZDF schlagen. Wie es nach der Pandemie damit weitergeht, muss abgewartet werden.

ARD alpha hat bereits in kleinen Schritten begonnen: Schule daheim – online lernen. Lehrkräfte sollten das Angebot nutzen und sich überlegen, wie die Beiträge didaktisch eingebaut werden können.

“Der Freitag” klärt auf und diskutiert: 

ARD und ZDF müssen endlich Schule machen
Home Schooling Kinder daheim, Eltern gestresst – jetzt schlägt die Stunde des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags von Steffen MauDen ganzen Artikel lesen

GEW: „Harte, aber richtige Entscheidung“

Bildungsgewerkschaft GEW zur Videoschalte der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten

SchuleFrankfurt a.M. – Als eine „harte, aber richtige Entscheidung“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Vereinbarung der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten, Schulen und Kitas vom 16. Dezember bis 10. Januar weitgehend zu schließen, bezeichnet. „Die Länder müssen sich vorwerfen lassen, zu lange am Präsenzunterricht festgehalten zu haben, ohne ausreichend für den notwendigen Gesundheits- und Infektionsschutz an Schulen und Kitas gesorgt zu haben. Dennoch müssen wir jetzt nach vorne schauen und Lösungen finden“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Sonntag in Frankfurt a.M.

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Rückkehr zum digitalen Lernen: Was Schulen und Eltern jetzt beachten sollten

Bericht: Leibniz-Institut für Bildungsverläufe

Durch die temporären Schließungen von Schulen im Frühjahr dieses Jahres kam es deutschlandweit dazu, dass Eltern das Homeschooling ihrer Kinder betreuen mussten. Bei einer Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS – National Educational Panel Study), der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland, haben 1.452 Eltern von Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse berichtet, wie sie diese Zeit erlebt haben. Die Auswertungen zeigen, welche Auswirkungen des Homeschoolings beachtet werden müssen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.lifbi.de

 

Zaubermittel Homeschooling?

Zur zepf-Studie der Universität Landau/Koblenz: „Erkenntnisse zur Umsetzung des Homeschooling in Deutschland 2020“1

von Dagmar Odenthal

Schule im Wandel – verschärft Covid 19 die soziale Ungleichheit?

Durch die Covid19 Pandemie vollzog sich erstmals seit ca. 25 Jahren in den Schulen ein deutlicher Wandel. Der Begriff „digitale Bildung“ hat an Schärfe gewonnen. Plötzlich entsteht Handlungsbedarf für alle, die mit Schule zu tun haben. Der „Digitalpakt Schule“ wurde sichtbar, war nicht mehr nur “nettes, aber verzichtbares Beiwerk“1. Im Lockdown der Schulen wurde „Homeschooling“ zur Trennlinie zwischen denen, die teilhaben am „Fortschritt“, die sich Lernquellen erschließen können und denen, die schlicht und einfach zurück bleiben. … weiter

1) https://www.zepf.eu/2020/06/29/eltern-befragung-zum-thema-homeschooling-im-zuge-der-covid-19-pandemie/


Bild von Tumisu auf Pixabay 

 

Herausforderung Homeschooling – Augsburger Schulpädagoge gibt Empfehlungen

Bericht: Universität Augsburg

Augsburg – Eine der größten Herausforderungen der Corona-Pandemie für Familien war und ist das so genannte Homeschooling. Der Augsburger Schulpädagoge Klaus Zierer hat nun eine aktuelle Studie vorgelegt, in der er die Dimension ausführt und Empfehlungen für wirksames Lernen zuhause gibt.

„Dass diese Maßnahme eine Herausforderung darstellt“, erklärt Klaus Zierer, Professor für Schulpädagogik an der Universität Augsburg, „war von Anfang an offensichtlich, weil sie neu war und alle Beteiligten unvorbereitet getroffen hat.“ Schon kurz nach dem Start des Homeschoolings forderte er einen Masterplan, der die pädagogischen Herausforderungen in den Blick nimmt. Nun hat er eine Studie vorgelegt, die sich diesem Thema widmet. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-augsburg.de
Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay

Regelbetrieb in allen Schulen?

GEW reagiert auf irritierende Meldungen aus dem Kultusministerium

Stellungnahme: GEW Bayern

Auch in den letzten Tagen wurde uns von Seiten der Staatsregierung immer wieder vermittelt, wie vorsichtig wir weiterhin sein müssten während der Corona-Pandemie, wie wichtig Hygiene- und vor allem auch Abstandsregeln seien.
Umso irritierender findet die GEW die neuesten Meldungen aus dem Kultusministerium, dass von September an in den bayerischen Schulen wieder normaler Betrieb sein soll, ohne Mindestabstand, aber mit Hygienerichtlinien. Weiterlesen

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