Wie TikTok & Co. das Lernen erschweren

Bericht: Technische Universität Braunschweig

Ob und wie sich Kurzvideos auf Social Media-Plattformen auf unsere Denkweise und unser Lernen auswirken – das hat die Technische Universität Braunschweig in zwei Studien untersucht, die in der Fachzeitschrift „Computers & Education“ veröffentlicht wurden. Kurzvideos auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts sind längst ein fester Bestandteil im Alltag junger Menschen. Die bunten Schnipsel zwischen zehn und 60 Sekunden Länge sind unterhaltsam, schnell und einfach konsumierbar sowie visuell ansprechend. Aber sind sie auch für die Wissensvermittlung geeignet? … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-braunschweig.de
Bild von Stefan Coders auf Pixabay

 

 

Schlauer im Schlaf und andere Lernmythen

Wie die Hirnforschung die größten Irrtümer entlarvt und wie wir wirklich besser lernen, das beleuchtet Michael Skeide in seinem neuen populärwissenschaftlichen Buch, welches am 14. April 2025 im mvg-Verlag erscheint.

Bericht: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

„Das Buch macht darauf aufmerksam, dass viele alltägliche Vorstellungen davon, wie Lernen funktioniert, wenig damit zu tun haben, was in den Forschungslaboren der Welt tatsächlich beobachtet wurde. Zum Beispiel die Vorstellung, dass man seine Gehirnhälften stärker miteinander verbinden könne, indem man liegende Achten vor sich in die Luft zeichnet.“, erklärt der Hirnforscher, welcher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig die Gruppe „Frühkindliche Lernentwicklung“ leitet. Seine Motivation beim Schreiben war, den Spagat hinzubekommen zwischen kurzweiliger spannender Unterhaltung und lückenloser wissenschaftlicher Beweisführung. Jede Aussage im Buch lässt sich daher auch transparent auf Originalstudien zurückführen.

Zur Forschungsseite von Michael Skeide


25.3.2025
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
www.cbs.mpg.de

 

»Videos, Fotos und Emoticons lösen Texte ab«

Mikro Micro

Das Magazin Overton hat sich mit Tim Engartner, Professor für Sozialwissenschaften an der Uni Köln, unterhalten. Im Gespräch wurde u.a. der Frage nachgegangen, ob Bildung heute noch ein Wert an sich ist oder bloß eine Art „Vorbereitungskurs für das Berufsleben“, z.B. zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Nur noch eine Startrampe zum Erreichen von  Bildungsabschlüssen?
Realität ist jedenfalls, dass die Lesekompetenz von SchülerInnen große Lücken hat. Kann Digitalisierung in der Bildungswelt etwas verbessern? Tim Engartner meint dazu: “ … der blinde Glaube daran, dass der desaströsen Schreib- und Lesekompetenz  mit der flächendeckenden Ausgabe von Tablets, der Einspeisung digitaler Lernmaterialien in den Deutschunterricht und der Verfügbarmachung von Online-Tools für den Fremdsprachenerwerb begegnet werden könnte, ist absurd.“

Ein sehr aufschlussreiches Interview:

zum Gespräch: »Videos, Fotos und Emoticons lösen Texte ab« (28.6.2023)

 

Duftstoffe verbessern Lernen im Schlaf

Bericht: Universitätsklinikum Freiburg

Duftstoffe können sehr einfach helfen, neu Gelerntes im Schlaf besser zu speichern, wie Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg zeigen: Online-Experiment beschreibt, wie der Lerneffekt besonders hoch ist. Die Publikation ist in Scientific Reports der Nature-Gruppe erschienen.

Müheloses Lernen im Schlaf ist der Traum eines jeden Menschen. Dass Gerüche den Lernerfolg erhöhen können, wenn sie während des Lernens und später erneut während des Schlafs präsentiert werden, ist seit einigen Jahren bekannt. Nun haben Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg und des Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) gezeigt, dass die Erinnerungsleistung besonders steigt, wenn der Duft über mindestens drei Tage und Nächte eingesetzt wird. … weiter


Quelle: www.uniklinik-freiburg.de
Bild von Peter Olexa auf Pixabay 

 

 

Kinder lernen wissenschaftliches Denken früher als gedacht | Neue Studie zeigt Einfluss von Eltern

Bericht: Universität Vechta

Wissenschaftliche Informationen verstehen und bewerten zu können, ist eine entscheidende Fähigkeit auch für das gesellschaftliche Leben, etwa bei der Bewältigung von Klimawandel oder Corona-Pandemie.Während man lange davon ausging, dass junge Kinder nicht in der Lage seien, wissenschaftlich zu denken, weist nun eine neue Studie nach, dass bereits 6-Jährige grundlegende Fähigkeiten darin zeigen. Wie sehr sie diese entwickeln, hängt wesentlich von der Förderung durch Eltern ab. …weiter


Quelle:
ww.idw-online.de
www.uni-vechta.de

 

Wie Eltern den Schulerfolg ihrer Kinder beeinflussen

Bericht: Technische Universität München

Eltern können die Schulleistungen und Motivation ihrer Kinder stärken, indem sie eine positive Erwartungshaltung vermitteln und sich an Aktivitäten der Schule beteiligen. Eine aktive Rolle beim Lernen zu Hause wirkt sich dagegen nur geringfügig aus und kann im Fall der Hausaufgabenkontrolle sogar schaden. Dies zeigt die bislang größte Forschungssynthese zum Einfluss der Eltern, die zahlreiche Metastudien ausgewertet hat. Sie liefert viele Hinweise, wie Schulen die Elternbeteiligung und damit auch benachteiligte Kinder fördern können. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre für die Schulpraxis übersichtlich zusammengefasst. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.tum.de

 

Lernen und Gedächtnis mit Willenskraft verbessern

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Wer zum Lernen gezwungen wird, merkt sich nicht so viel wie jemand, der selbstständig übt. Warum das so ist, haben Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nun herausgefunden.

Ein internationales Forschungsteam hat erstmals die physiologischen Mechanismen identifiziert, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen besonders effizient lernen, wenn sie es selbstbestimmt aus einer Eigenmotivation heraus tun. Entscheidend hierfür sind Hirnwellen im Theta-Frequenzbereich, die eine für das Gedächtnis wichtige Hirnregion, den Hippocampus, regulieren – genauer gesagt dessen Fähigkeit, Informationen zu speichern und abzurufen. … weiter


Quelle: www.news.rub.de
Bild von Pexels auf Pixabay 

 

Wann sich Babys an Gelerntes erinnern und wann nicht

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

An die ersten Lebensjahre kann sich niemand erinnern. Eine Studie liefert Hinweise auf die Gründe dafür.

Wenn es darum geht, Gelerntes abzurufen, kommt es bei Babys auf die Stimmung an: Was sie in ruhiger Stimmung gelernt haben, ist nicht mehr zugänglich, wenn sie aufgebracht sind und umgekehrt.

Das hat eine Studie gezeigt, die Entwicklungspsychologinnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit 96 Kindern im Alter von neun Monaten durchgeführt haben. Sie berichten in der Zeitschrift „Child Development“ vom 19. August 2020. … weiter


Quelle: www.news.rub.de

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