Auf seiner Homepage fordert Joscha Falck in einem neuen Artikel, dass sich die Schulleitungen entfesseln sollen. Erste Lehren aus der Corona-Krise könnten jetzt aus den Erfahrungen der Corona-Krise gezogen werden. Es geht um die Etablierung einer zeitgemäßen Lernkultur:

Entfesselt die Schulleitungen!

Die sinnvolle Weiterentwicklung der Schule nach Corona braucht gestärkte Führungskräfte

Mit den Schulschließungen wurde die Debatte um die Gestaltung zukunftsfähiger Schulen ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Dabei wurde wie unter einem Brennglas sichtbar, an welchen Stellen es im Schulsystem hapert. Vielerorts wurde zwar in kürzester Zeit improvisiert und nachgebessert. Dennoch blieben (und bleiben) grundsätzliche Mängel bei der Ausstattung mit IT, der technischen Infrastruktur, dem digitalen Knowhow der Lehrkräfte und der unzeitgemäßen Gestaltung von Unterricht weiterhin sichtbar. Mit einigen Monaten Abstand können jetzt erste Lehren aus der Corona-Krise formuliert werden. Unter ihrer Berücksichtigung zeigt sich eine vielleicht einmalige Chance: Schulen können dank der Erfahrungen der letzten Monaten aufbrechen und eine zeitgemäße Lernkultur etablieren: Beziehungsbasiert, partizipativ, entgrenzt und – wo immer es sinnvoll ist – digital. Den ganzen Text lesen

 

Forschungsteam befragte Führungskräfte an Schulen in ganz Deutschland: Ideal und Berufsalltag klaffen oft weit auseinander

Bericht: Eberhard Karls Universität Tübingen

Jede fünfte Schulleitung in Deutschland würde lieber den Arbeitsplatz wechseln. Dies zeigt die für Deutschland repräsentative Studie „Leadership in German Schools (LineS2020)“ zu den Karrieren von Schulleiterinnen und Schulleitern.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Lüneburg und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz hatten 405 Schulleitungen an allgemeinbildenden Schulen befragt. Unter anderem wollten sie herausfinden, warum Menschen eine Schulleitung annehmen (oder eben nicht), ob und warum sie einen Arbeitsplatzwechsel in Betracht ziehen und in welchem Maße dies einen Einfluss darauf hat, Schulen in Deutschland fit für die Zukunft zu machen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-tuebingen.de

15. Dezember 2019 · Kommentare deaktiviert für Mangel an Schulleitern an bayerischen Schulen – Staatsregierung muss mehr Anreize schaffen · Kategorien: Arbeitsplatz, Meinungen und Kommentare, Regionales, Tarif-Rente-Besoldung · Tags: , ,

SPD: Der Beruf des Schulleiters muss attraktiver gemacht werden – bessere Bezahlung und weniger Aufgaben

Die bildungspolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion Margit Wild und Dr. Simone Strohmayr haben die Staatsregierung aufgefordert, etwas gegen den Bewerbermangel bei den Schulleiterstellen zu unternehmen. Anlass ist eine entsprechende dpa-Meldung. „Das Problem ist schon seit geraumer Zeit bekannt, aber das einzige was die Staatsregierung macht ist abwiegeln und so zu tun, als sei alles in Butter. Das ist unseriös und ärgerlich“, erklärt Wild. „Minister Piazolo muss endlich die rosarote Brille abnehmen!“ Die Bildungspolitikerin kenne selber genug Fälle, in denen die Schulen erhebliche Probleme mit der Suche einer Schulleitung hatten, beziehungsweise die Stelle immer noch vakant ist. Weiterlesen »

19. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Männersache Schulleitung? Bessere Voraussetzungen für Frauen in Führung schaffen · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: , ,

Anfrage der Landtags-Grünen offenbart: Hoher Lehrerinnenanteil in den Kollegien spiegelt sich nicht in Direktoraten wider

Mitteilung: Bündnis 90/Die Grünen Landtag Bayern

Bessere Karrierechancen für Frauen an Bayerns Schulen fordert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring. „Es ist ein Unding, wenn an unseren Gymnasien mehr als die Hälfte der Lehrkräfte weiblich sind, aber nur jede fünfte Schulleitungsposition mit einer Frau besetzt ist.“ Weiterlesen »

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Das Kultusministerium und die Schulleitungen · Kategorien: Arbeitsplatz · Tags:

Wir informieren hiermit unsere LeserInnen. In der Pressemitteilung Nr. 237 vom 27.09.2012 des Bay. Kultusministeriums heißt es unter anderem an Lesenswertem:

1. Die Schulleitungen an großen Mittelschulen und Mittelschulverbünden erhalten zusätzliche Anrechnungsstunden. Um den Schulleitern und Verbundkoordinatoren für ihre Leitungsaufgaben mehr Zeit zur Verfügung zu stellen, erhält jeder Verbundkoordinator oder Leiter einer großen Mittelschule jeweils eine zusätzliche Anrechnungsstunde ab dem Schuljahr 2012/2013.

2. Ebenso wie das Einkommen der Schulleitungen der Grund- und Mittelschulen wurde auch das der Schulleitungen der Realschulen finanziell angehoben. Schulleiter von Realschulen werden nun z.B. nach der Besoldungsgruppe A15 Z (früher A 15) besoldet, ihre ersten Stellvertreter nach A 15 (früher A 14 Z).

Welche Leistungsvoraussetzungen für die Besoldungserhöhungen erforderlich waren, wurde nicht genannt.

Diese nennenswerte Maßnahme wollen wir nicht verschweigen. Aus derselbigen Pressemitteilung:

3. Schulleitungen von Grund- und Mittelschulen erhalten z.B. auch mehr Unterstützung durch Verwaltungskräfte, wenn sie gebundene Ganztagsklassen organisieren müssen. So wurde die Arbeitszeit von Verwaltungskräften an Grundschulen bei Ganztagsklassen um 3 Stunden je Ganztagszug im ersten Jahr angehoben und um eine weitere Stunde im zweiten Jahr. An den Mittelschulen wurde die Arbeitszeit der Verwaltungskräfte jeweils um 3 Stunden im 1. Jahr und um weitere 2 Stunden ab dem 2. Jahr ausgeweitet, wenn die Mittelschule einen gebundenen Ganztagszug aufbaut bzw. unterhält.

Quelle: www.km.bayern.de

 

 

 

09. August 2012 · Kommentare deaktiviert für Schuldrama I. Teil: “Ich kann unter diesen Bedingungen die Schule nicht leiten” · Kategorien: Bildung und Soziales · Tags: , , ,

gsf – Das sagte Andrea Schöffel am 7. August 2012 in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung online. Andrea Schöffel ist (derzeit noch) Rektorin an einer bayerischen Grundschule. Im Interview heißt es weiter:

“Seit Jahren verschlechtern sich die Bedingungen an den bayerischen Grundschulen, sagt die Rektorin. Jetzt hat sie gekündigt, weil ihr nicht genügend Lehrer zugeteilt wurden.” … Das ganze Interview in der Süddeutschen lesen

 

Bewegende Vorgänge! Andrea Schöffels Weg ist sicher keine übertragbare Form des Widerstands, aber sie hat ein Zeichen gesetzt und laut und deutlich NEIN gesagt.

 

Heinz Kreiselmeyer, langjähriger Fachlicher Leiter der Schulämter in der Stadt und im Landkreis Ansbach, äußerte sich nach dem Lesen des Interviews in der SZ spontan dazu: Weiterlesen »