Bildungsforscher geben Hinweise für Lehrkräfte, wie Schüler unter Pandemiebedingungen erfolgreich lernen können

Bericht: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Lernziele formulieren, Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler herstellen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernprozess fördern: Diese und weitere Empfehlungen für Lehrerinnen und Lehrer haben Prof. Dr. Thamar Voss und Prof. Dr. Jörg Wittwer vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Freiburg aus Erkenntnissen der Unterrichts- und Instruktionsforschung abgeleitet, um die Frage zu beantworten, wie ein erfolgreicher Unterricht unter Pandemiebedingungen gelingen kann. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift „Unterrichtswissenschaft“ veröffentlicht. … weiter

 → Den ganzen Aufsatz “Unterricht in Zeiten von Corona” online lesen

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Quelle: www.idw-online.de | www.uni-freiburg.de

 

gsf – Am 30.10.2020 sendete Planet Wissen den Kurzfilm “Lernen für die Zukunft?”:

Digitale Bildung in der Schule heißt nicht einfach Computer statt Tafel und Tablet statt Arbeitsheft zu nutzen. Denn die Endgeräte können viel mehr, wie das Beispiel einer Schule in Nackenheim zeigt …
(Quelle: https://www.planet-wissen.de/video-lernen-fuer-die-zukunft-100.html)

Der Film zeigt zwei Kurzbeispiele eines digitalen Unterrichtseinsatzes am Gymnasium Nackenheim. Im Leistungskurs Sport werden Badminton-Übungsszenen per Tablet aufgenommen und hinterher analysiert. 

Im zweiten Unterrichtsbeispiel sollen Schüler*innen im Geschichtsunterricht anhand von Zeitdokumenten eines historischen Ereignisses einen Nachrichtenfilm erstellen.

In angepasster Form können solche Einsätze digitaler Medien auch in der Sek I, z.B. in 9./10. Klassen von Mittel- und Realschulen, ausprobiert werden.  

Länge: 3:24 Min., abrufbar über www.planet-wissen.de / WDR bis 30.10.2025


 

zur Filmseite “Lernen für die Zukunft” 

 

SPD fordert soziales Digitalpaket: Fortbildung für Lehrkräfte, kostenlose Tablets und Finanzierung von IT-Betreuung

Die SPD-Landtagsfraktion sieht weiterhin große Defizite bezüglich der Digitalisierung an den bayerischen Schulen. “Im Grunde hakt es an allen Ecken und Enden”, stellt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Dr. Simone Strohmayr fest. “Die drei größten Baustellen sind: Ausstattung mit digitalen Endgeräten wie Tablets, eine zuverlässige IT-Betreuung vor Ort an den Schulen und die Fortbildung der Lehrkräfte.” Die SPD-Fraktion hat bereits ein Antragspaket in den Landtag eingebracht, welches diese und weitere Probleme aufgreift. Es wird am kommenden Donnerstag (08. Oktober) in der Landtagsdebatte behandelt. Weiterlesen »

Bericht: Universität des Saarlandes

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der coronabedingten Schulschließung wirbt Professor Armin Weinberger von der Universität des Saarlandes dafür, digitale Formen des Lehrens und Lernens systematisch in den Unterricht zu integrieren: Für Lehrerinnen und Lehrer eröffne dies neue Möglichkeiten, ihren Unterricht mit interaktiven Werkzeugen und Lehrmaterialien kreativ zu strukturieren, zu gestalten und zu steuern. Der Bildungswissenschaftler, der an kooperativen Lehrformen forscht, unterstützt Lehrkräfte dabei, neue Formate ins Klassenzimmer zu bringen. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-saarland.de

Zur zepf-Studie der Universität Landau/Koblenz: „Erkenntnisse zur Umsetzung des Homeschooling in Deutschland 2020“1

von Dagmar Odenthal

Schule im Wandel – verschärft Covid 19 die soziale Ungleichheit?

Durch die Covid19 Pandemie vollzog sich erstmals seit ca. 25 Jahren in den Schulen ein deutlicher Wandel. Der Begriff „digitale Bildung“ hat an Schärfe gewonnen. Plötzlich entsteht Handlungsbedarf für alle, die mit Schule zu tun haben. Der „Digitalpakt Schule“ wurde sichtbar, war nicht mehr nur “nettes, aber verzichtbares Beiwerk“1. Im Lockdown der Schulen wurde „Homeschooling“ zur Trennlinie zwischen denen, die teilhaben am „Fortschritt“, die sich Lernquellen erschließen können und denen, die schlicht und einfach zurück bleiben. … weiter

1) https://www.zepf.eu/2020/06/29/eltern-befragung-zum-thema-homeschooling-im-zuge-der-covid-19-pandemie/


Bild von Tumisu auf Pixabay 

 

14. August 2020 · Kommentare deaktiviert für Mehr wagen im Mathematikunterricht – Lernen auf Distanz · Kategorien: Daten und Fakten, Software und Medien, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , ,

Bericht: Universität Duisburg-Essen

Wie gut klappt Mathematikunterricht auf Distanz? Eine Umfrage in Deutschland, Flandern und den Niederlanden, die u.a. die Universität Duisburg-Essen (UDE) während der Schulschließungen durchgeführt hat, zeigt: Er funktioniert, aber in Deutschland sollten die digitalen Möglichkeiten besser genutzt werden. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.uni-duisburg-essen.de
Bild von Oberholster Venita auf Pixabay 

 

Auf der Seite von “Bündnis Freie Bildung” wurde am 8.7.2020 der Aufsatz “Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen” von Maximilian Voigt veröffentlicht. Es geht u.a. um die Anschaffung digitaler Geräte, den Aufbau der dafür geeigneten Strukturen im Bildungsbereich und die Anpassung der Bildungsziele hin zu sozialer und digitaler Mündigkeit:

Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen

Die durch das Corona-Virus verursachten Auswirkungen sind ein Brandbeschleuniger, der bereits seit Jahren schwelende Zustände zuspitzt. Das gilt insbesondere für den Bildungsbereich. Den ohnehin schon unter Druck stehenden Schulen wird einiges abverlangt. Pragmatische Lösungen haben Konjunktur. Den ganzen Text lesen

Auf seiner Homepage fordert Joscha Falck in einem neuen Artikel, dass sich die Schulleitungen entfesseln sollen. Erste Lehren aus der Corona-Krise könnten jetzt aus den Erfahrungen der Corona-Krise gezogen werden. Es geht um die Etablierung einer zeitgemäßen Lernkultur:

Entfesselt die Schulleitungen!

Die sinnvolle Weiterentwicklung der Schule nach Corona braucht gestärkte Führungskräfte

Mit den Schulschließungen wurde die Debatte um die Gestaltung zukunftsfähiger Schulen ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Dabei wurde wie unter einem Brennglas sichtbar, an welchen Stellen es im Schulsystem hapert. Vielerorts wurde zwar in kürzester Zeit improvisiert und nachgebessert. Dennoch blieben (und bleiben) grundsätzliche Mängel bei der Ausstattung mit IT, der technischen Infrastruktur, dem digitalen Knowhow der Lehrkräfte und der unzeitgemäßen Gestaltung von Unterricht weiterhin sichtbar. Den ganzen Text lesen