Blick in die Zukunft: Nach der Tarifrunde ist vor der Tarifrunde

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Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Nach dem positiven Votum der vom TV-L betroffenen GEW-Mitglieder kann die Tarifeinigung vom 10. März jetzt umgesetzt werden. Die Redaktionsverhandlungen zu den Entgelterhöhungen und sonstigen Vereinbarungen, die mit Wirkung zum 1. April 2011 in Kraft treten, sollen nun zügig abgeschlossen werden. Über die Ergebnisse, insbesondere bei der allgemeinen Entgeltordnung, werden wir berichten.

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GEW: “Bremer Senat hängt Lehrkräfte bei Besoldungserhöhung ab”

Hansestadt macht deutlich, warum Länder Tarifvertrag für Lehrer blockieren/ 3.000 Beschäftigte beteiligen sich an Protestaktionen der Gewerkschaften

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Bremen/Frankfurt a.M. – 3.000 Beschäftigte, davon rund die Hälfte Lehrkräfte haben sich heute in Bremen und Bremerhaven an den Protestaktionen von ver.di, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Gewerkschaft der Polizei (GdP) beteiligt. Sie reagierten damit auf den Beschluss des Senats, das Tarifergebnis für die angestellten Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder mit bis zu neun Monaten Verzug und Abschlägen auf die Beamten zu übertragen. "Der Senat muss seine Entscheidung, die insbesondere auf die mittleren und höheren Besoldungsgruppen zielt, sofort zurücknehmen. Das ist eine Lex Lehrkräfte. Bremen macht damit deutlich, warum die Länder den Einstieg in einen Entgelttarifvertrag für Lehrkräfte blockiert haben: Sie wollen weiterhin – wie bei den Beamten – einseitig nach Gutsherrenart entscheiden, welche Lehrkraft wie viel verdient. Das ist vordemokratisches Denken. Es widerspricht einem modernen Staatsverständnis", sagte Ilse Schaad, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Angestellten- und Beamtenpolitik, am Dienstag in Frankfurt a.M. Sie forderte die Länder auf, das Tarifergebnis vom 10. März ohne Wenn und Aber zeit- und wirkungsgleich für die Beamtinnen und Beamten zu übernehmen.

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GEW: “82,9 Prozent der Mitglieder für Tarifabschluss”

Bildungsgewerkschaft schließt Mitgliederbefragung zum Verhandlungsergebnis für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder ab

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – 82,9 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die sich an der Befragung beteiligt haben, votierten für die Annahme des Tarifergebnisses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. In allen GEW-Landesverbänden gab es hohe Zustimmungsquoten. "Das Ergebnis der Befragung zeigt, dass die GEW-Mitglieder das Verhandlungsergebnis differenziert bewertet haben. Sie haben dem Tarifergebnis zugestimmt, ohne das Thema Entgeltordnung für Lehrkräfte aufzugeben. Im Gegenteil: Die Mitgliederdiskussionen haben gezeigt, dass es eine 'Jetzt-erst-Recht-Stimmung' gibt", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Freitag in Frankfurt a.M.

Sie wies darauf hin, dass in der GEW seit dem 10. März eine sehr intensive Mitgliederdiskussion geführt worden sei. Viele Mitglieder hätten dabei in Briefen, E-Mails, im GEW-Blog (http://gew.blogsport.de/) und in den Mitgliederversammlungen ihren Ärger über die fehlende Entgeltordnung für Lehrkräfte zum Ausdruck gebracht. Zum Verhandlungsergebnis gehörten aber auch der prozentuale Gehaltszuwachs und der Abschluss der allgemeinen Entgeltordnung, von der auch im Bildungsbereich Beschäftigte profitieren. Schaad kündigte an, dass die GEW weiter für eine tarifliche Entgeltordnung für Lehrkräfte kämpfen werde.

Pressemitteilung v. 1.4.2011
Ulf Rödde
GEW-Hauptvorstand
Pressesprecher und
verantw. Redakteur "E&W"
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel.: 069/78973-114
Fax: 069/78973-202
www.gew.de

Versorgungsauskunft für Beamte

gsf – Beim Landesamtes für Finanzen erhalten Beamtinnen/Beamte und Richterinnen/Richter des Freistaates Bayern eine umfassende Auskunft über den Stand ihrer Versorgungsanwartschaft, wenn sie das 55. Lebensjahr vollendet haben oder wenn sie wegen Dienstunfähigkeit voraussichtlich in den Ruhestand versetzt werden.

Eine umfassende Auskunft erfordert die Einsicht der Personalakte. Eine verkürzte Versorgungsauskunft können sich Beamtinnen/Beamte und Richterinnen/Richter auf Probe bzw. Lebenszeit des Freistaates Bayern auch ohne besondere Voraussetzungen erteilen lassen.

Dazu müssen die Personalnummer und alle Dienstzeiten (vom Vorbereitungsdienst bis zum 65. Lebensjahr – verkürzte Dienstzeiten/vorzeitiges Ausscheiden sind bei dem verkürzten Verfahren nicht möglich).

► Hier geht es zum Landesamt für Finanzen: http://www.lff.bayern.de/bezuege/versorgung/umfassende_versorgungsauskunft.aspx


Selber berechnen kann man seine Versorgungsbezüge (zumindest annähernd) so:

Wer es schneller haben will/muss, kann sich seine möglichen Versorgungsbezüge hier ausrechnen lassen: Alternative zur Berechnung der Versorgungsbezüge, allerdings mit Selbsteingabe seiner einzelnen Dienstzeiten: Versorgungsrechner der Bayerischen Versorgungskammer

Eine grobe Berechnung selber erstellen: Hier findet sich eine Anleitung, wie man seine Versorgungsbezüge zumindest annähernd mit dem Taschenrechner ausrechnen kann. Außerdem werden die wichtigen Begriffe auf dem Weg zur Pension erklärt

DGB Bayern fordert Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten

Mitteilung: DGB Bayern

Der DGB Bayern fordert von der bayerischen Staatsregierung die Übertragung des Tarifergebnisses für die Angestellten in den Ländern auf die bayerischen Beamtinnen und Beamten. „Die Staatsregierung versenkt die Landesbank-Milliarden und die Beamten sollen es ausbaden. So kann man mit seinen Beschäftigten nicht umspringen", sagt Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern. „Auch die Beamten müssen am Aufschwung beteiligt und für ihre Leistung belohnt werden." … weiter

Länder-Tariftelegramm 14. März 2011

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Video der Abschluss-Pressekonferenz vom Donnerstag

Frankfurt – In der Pressekonferenz zum Abschluss der Tarifverhandlungen letzten Donnerstag in Potsdam haben die Verhandlungsführerinnen der Gewerkschaften ausführlich zum Ergebnis Stellung genommen. In ihren Statements machten sie deutlich, dass das Thema der Lehrkräfte-Eingruppierung keinesfalls vom Tisch ist. Sie bekräftigten, weiterhin gemeinsam zur Durchsetzung dieses Zieles zu kämpfen. Der Videoclip dokumentiert die Statements in voller Länge: 

 http://www.youtube.com/watch?v=iTcMW4UzMqg

Ilse Schaad


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Arbeitgeber beinhart vordemokratisch und obrigkeitsstaatlich: Total-Blockade bei Einstieg in Tarifvertrag für Lehrkräfte

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder: Ordentliche Gehaltszuwächse – Bildungsgewerkschaft startet jetzt Mitgliederbefragung

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Potsdam – „Die Arbeitgeber haben den Einstieg in eine per Tarifvertrag geregelte Bezahlung der  Lehrkräfte total blockiert. Damit haben sie die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder fast zum Platzen gebracht“, erklärte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach Abschluss der Verhandlungen am Donnerstag Abend in Potsdam.

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Länder-Tariftelegramm Nr. 1 – 10. März 2011

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Arbeitgeber machen Angebot ohne Entgeltordnung für Lehrkräfte

Potsdam 10.3.2011 – Am zweiten Verhandlungstag der dritten Runde in den Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben die Arbeitgeber endlich ein Angebot vorgelegt. Dabei setzen sie ihre Blockadehaltung hinsichtlich der tariflichen Eingruppierung von Lehrkräften fort.

Gleichzeitig haben sie ein Gesamtpaket präsentiert, das eine allgemeine Entgeltordnung zum TV-L (ohne Lehrkräfte) umfasst und eine Gehaltserhöhung mit einer Laufzeit von zwei Jahren, bestehend aus einer Einmalzahlung von 360 Euro und einer linearen Erhöhung von 1,5 Prozent im Jahr 2011 sowie einer Erhöhung von 1,9 Prozent und einem Sockel von 17 Euro im Jahr 2012. Jetzt tagen die gewerkschaftlichen Tarifkommissionen und müssen entscheiden, ob sie dem Ergebnis zustimmen.

Ilse Schaad

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