Studierendenrekord: Aus Anfängern Absolventen machen

Mitteilung: Kai Gehring, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Zur Jahrespressekonferenz des Deutschen Studentenwerks und der vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Studierendenzahl erklärt Kai Gehring, Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule:

Deutschland erlebt einen neuen Studierendenrekord: Fast 2,9 Millionen Menschen studieren an deutschen Hochschulen. Das ist eine positive Entwicklung, die zu einem echten Erfolg wird, wenn aus Anfängern am Ende auch Absolventen und Fachkräfte werden. Für eine echte Erfolgsstory braucht es mehr soziale Öffnung, bessere Studienbedingungen und verlässliche Studienfinanzierung. Weiterlesen

Uni Erlangen-Nürnberg verrät wissenschaftliche Ideale!

Mitteilung: DIE LINKE. Bayern

Wie gestern bekannt wurde, hat die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Studierenden Räumlichkeiten für einen wissenschaftlichen Vortrag verweigert. Bei der Veranstaltung der Hochschulgruppe SDS sollte ein Buch vorgestellt und diskutiert werden. Dieser Sammelband behandelt die Extremismustheorie und die Neue Rechte und wurde von Stipendiat*innen der Hans-Böckler-Stiftung herausgegeben. Die Absage wurde mit dem Festhalten an politischer Neutralität begründet. Weiterlesen

Wenn Eltern zu lange am Handy sind

Studie zeigt: Dauer der Smartphone-Nutzung beeinträchtigt Feinfühligkeit

Mitteilung: Leibniz-Institut für Wissensmedien

Tobende Kinder auf der einen Seite, Erwachsene im Bann ihres Smartphones auf der anderen: ein mittlerweile alltägliches Bild auf deutschen Spielplätzen. Der Griff zum Handy kann jedoch negative Folgen für die Eltern-Kind-Interaktion haben.

Wie eine jetzt veröffentlichte Studie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) zeigt, kommt es dabei auf die Dauer der Nutzung an: Wenn Eltern zu lange am Handy sind, leidet ihre Feinfühligkeit. Doch wer das Smartphone ganz weglegt, verliert möglicherweise einen wichtigen Anti-Stressfaktor. … weiter


Quelle:
www.iwm-tuebingen.de
www.idw-online.de
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Streitzeit: In Ausbildung investieren!

“In Ausbildung investieren!” So heißt der Titel der Ausgabe 10/2019 des Magazins “Streitzeit” des DGB Bayern

Die DGB-Jugend Bayern veröffentlichte im Oktober 2019 ihren neuen Ausbildungsreport und sie zog die jährliche Ausbildungsbilanz. Die Streitzeit hat deshalb dieses Thema aufgegriffen.

Download der Ausgabe 10 v, 11.11.2019 (pdf-Datei, 441 KB)

Wie frühes Vorlesen die Mathekompetenz verbessert

Pädagogisch-psychologische Studie der Universität Bamberg hat die familiäre Lernumgebung untersucht.

Mitteilung: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Wachsen Kinder in einer Familie auf, in der sie schon früh zum Lernen angeregt werden, wirkt sich das langfristig positiv auf ihre schulischen Kompetenzen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine pädagogisch-psychologische Studie der Universität Bamberg, die im Sommer 2019 im internationalen Fachmagazin „School Effectiveness and School Improvement“ erschienen ist.

Die Bamberger Pädagogin Dr. Simone Lehrl, Hauptautorin der Studie, hat gemeinsam mit vier weiteren Forschenden herausgefunden: Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 Jahren schneiden in Mathematiktests besser als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ab, wenn ihre Eltern mit ihnen im Vorschulalter regelmäßig gemeinsam Bücher gelesen und besprochen haben. … weiter


Quelle: www.uni-bamberg.de
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GEW: „Mehr Geld in Bildung investieren“

Bildungsgewerkschaft zur Beratung des Bundeshaushalts: „Abschied von der ‚Schwarzen Null‘

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung gemahnt, deutlich mehr Geld in Bildung zu investieren als im Haushalt 2020 geplant. „Nur mit zusätzlichen Ausgaben können wir zur ‚Bildungsrepublik Deutschland‘ werden und eine bessere und sozial gerechtere Bildung für alle Menschen erreichen. Mit dem jetzt vorgelegten Haushalt hat es die Bundesregierung verpasst, ein klares Signal zu senden“, betonte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag mit Blick auf die Beratungen über den Bundeshaushalt in Berlin. Zwar sei zu erkennen, dass der Bund für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Einzelplan 30) seit 2010 mehr Geld ausgebe, „ein Durchbruch sieht jedoch anders aus“. „Ausgesprochen problematisch ist zudem, dass die Ausgaben ab 2020 weitgehend konstant bleiben sollen“, sagte Tepe. Weiterlesen

Konfessionslose wollen bekenntnisfreie Schulen

Mitteilung: Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA)

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) fordert die Einrichtung bekenntnisfreier Schulen. „In bekenntnisfreien Schulen gibt es keinen konfessionellen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach“, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA. „Dies ermöglicht es, im Unterricht in neutraler Weise über verschiedene Religionen und Weltanschauungen zu informieren, ohne die Schülerinnen und Schüler nach Konfession zu trennen. Diese Trennung stellt einen Anachronismus dar. Darüber hinaus verstößt ein konfessionsgebundener Unterricht in öffentlichen Schulen gegen das Neutralitätsgebot.“ Weiterlesen

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