Pannenstart bei der bayerischen Hochschulreform: Bayern schafft Hilfskräfte an Hochschulen ab

Mitteilung: GEW Bayern

Zum Jahresbeginn 2023 trat in Bayern das neue „Hochschulinnovationsgesetz“ in Kraft. Wie nun bekannt wurde, hat es der Gesetzgeber versäumt, in das neue Hochschulgesetz die bislang an bayerischen Hochschulen bestehenden Personalkategorien der Studentischen bzw. Wissenschaftlichen Hilfskräfte (SHK/WHK) aufzunehmen. Für die Hochschulen bedeutet dies, dass es seit Jahresbeginn keine gesetzliche Grundlage mehr zur Einstellung von „Hilfskräften“ gibt. Weiterlesen

ZeitenWechsel on Tour in Ansbach: Gutes Leben, gute Arbeit in Stadt und Land

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Wann: 01.02.2023, 18:00
Wo: 91522 Ansbach, Kath. Gemeindezentrum St. Ludwig, Karolinenstr. 30

Ablauf:
18:00 Uhr Begrüßung und Einführung: Benjamin Kießling, Vorsitzender DGB KV Ansbach

18:10 Uhr Grußworte: Thomas Deffner, OB Stadt Ansbach (angefragt)
Dr. Jürgen Ludwig, Landrat Landkreis Ansbach

18:20 Uhr Impuls: Bernhard Stiedl, Vorsitzender DGB Bayern

18:45 Uhr Gespräch mit Expert:innen und anschließender Diskussion

Inhalt: 
Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern, das ist seit 2013 in der Verfassung Bayerns verankertes Staatsziel – oder ist es doch nur eine Beruhigungspille?

Bezahlbares Wohnen, sozialversicherte und tarifgebundene Arbeitsplätze, menschenwürdige und fortschrittliche Standards bei Erziehung, Bildung, Pflege und Gesundheit sowie eine an den Klimazielen ausgerichtete Verkehrsinfrastruktur sind wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Leben. Was bedeutet dies in Zeiten umfassender krisenhafter Veränderungen?

Was braucht es für eine gelingende sozialökologische Transformation in den Städten und Landkreisen in Westmittelfranken? Welche Akteure können welchen Beitrag leisten? Welche Rolle und Verantwortung haben dabei Politik, staatliche und kommunale Institutionen, Zivilgesellschaft, Arbeitgeber*innen, Sozialverbände und Gewerkschaften?

Diesen Fragenstellungen sozialer Sicherheit im Wandel der Zeit gehen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bei einem ZeitenWechsel on Tour nach.

Veranstalter: DGB Ansbach und DGB Mittelfranken

 

 

Arbeitsmarkt: DGB Bayern blickt zuversichtlich in das Jahr 2023

Stiedl: „Wir wollen Arbeitsplätze sichern und zukunftsfest machen.“

Anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen zeigt sich der DGB Bayern für das Jahr 2023 insgesamt zuversichtlich. Auch wenn gewichtige Risiken bestehen bleiben, etwa durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg und die damit ausgelösten energiepolitischen Herausforderungen oder durch fragile Lieferketten in einigen Bereichen, erwartet der DGB Bayern einen weiteren Aufwuchs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung für Bayern.

Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern, hierzu: „Bayern ist und bleibt stark – insbesondere dann, wenn Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften an einem Strang ziehen. Hier wollen wir Gewerkschaften im Jahr 2023 Akzente setzen. Es gilt Arbeitsplätze zu sichern und zukunftsfest zu machen. Der Umbau unserer Wirtschaft hin zu klimaschonenden Arbeitsweisen muss genauso konsequent umgesetzt werden wie die Qualifizierung der Beschäftigten, die ein wesentlicher Baustein zur Fachkräftesicherung ist. Aber auch beim Thema der Tarifbindung – die elementare Basis für gute, existenzsichernde Löhne und Gehälter – wollen wir im Jahr 2023 in Bayern vorankommen.“

Der DGB Bayern erwartet für das Jahr 2023 insgesamt einen zweigeteilten Arbeitsmarkt aus einem gleichzeitigen Aufwuchs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und weiter steigenden Arbeitslosenzahlen, nicht zuletzt bedingt durch die Fluchtbewegungen aus der Ukraine.

„Auch wenn der Ausblick zuversichtlich ist, darf sich die Bayerische Staatsregierung nicht zurücklehnen. Mit dem vergleichsweise hohen Anteil Langzeitarbeitsloser oder den ungenügenden Arbeitsmarktchancen Älterer bleiben massive sozial- wie arbeitsmarktpolitische Herausforderungen bestehen“, so Stiedl abschließend.


7.1.2023
DGB Bayern
bayern.dgb.de

 

„Aufrüstung vor der Haustüre – Wie gefährdet der Ukrainekonflikt die Region?“

Der Vortrag von Andreas Zumach ist im Internet weiterhin abrufbar:
 https://www.youtube.com/watch?v=AhAtGlxJSH0

Hinweis: Beim Aufruf können Daten durch Youtube erhoben werden. Der Aufruf folgt also in eigener Verantwortung!


Vortrag von Andreas Zumach

Wann: 9.9.2022; 19 Uhr

Wo: Feuerbachhaus, Feuerbachstr. 20a, 91522 Ansbach oder

Inhalt:
Deutschland schaut gebannt auf die Folgen des Kriegs in der Ukraine mit all dem Leid für die Zivilbevölkerung vor Ort, und den sozialen Folgen im eigenen Land. Viele fragen sich: Führen Waffenlieferungen und Sanktionen tatsächlich zum Frieden oder verschlimmern sie vielmehr die Lage für alle Beteiligten?

Wir freuen uns, am Freitag, 09.09.22, um 19 Uhr im Feuerbachhaus in Ansbach den Journalisten und Buchautor Andreas Zumach begrüßen zu dürfen. Er spricht über die Folgen des Ukrainekriegs für die Menschen und für die Region. Der Verwandte von Ansbachs Altoberbürgermeister Dr. Ernst-Günther Zumach war langjähriger Korrespondent am Sitz der UNO in Genf und gilt als Experte für Außen- und Sicherheitspolitik. Zumach will Wege zum Frieden in der Ukraine aufzeigen.

Veranstalter:
Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s“ und Amnesty International (AI)

 

Bayerische Friedensradtour startet in Ansbach – Tour zu den US-Kasernen am 6. August

Informationen zu ziviler Umnutzung und PFC-Skandal in Katterbach und Meinhardswinden

Die diesjährige Bayerische Friedensradtour startet am Samstag, 06. August, in Ansbach. Die Auftakt-Etappe führt die Teilnehmer zur US-Kaserne Katterbach und zu den Barton-Barracks in Meinhardswinden. An den Stationen werden die riesigen Ausmaße der Militärbasen erlebbar sowie Möglichkeiten einer zivilen Umnutzung vorgestellt. Zudem gibt es an der Quelle der Verseuchung mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) Informationen zum Sachstand des immer weiter ausufernden Umweltgifts im Umfeld der Kasernen. Weiterlesen

„Etz langt’s“ verurteilt russischen Angriff auf Ukraine – Zusätzliche Truppen nach Ansbach?

„Aufrüstungsspirale ist keine Lösung – europäische Friedensinitiativen Gebot der Stunde“
Interessen Moskaus und Washingtons oft nicht im Sinne unseres Kontinents

Erklärung: Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s“

Erstmals seit dem Krieg gegen Jugoslawien 1999 wird in Europa wieder versucht, politische Interessen mit brutaler Waffengewalt durchzusetzen. Der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s“ verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine: „Präsident Wladimir Putin ist verantwortlich für tausendfaches Leid unter der Zivilbevölkerung.“ Gleichwohl habe Papst Franziskus mit seinen mahnenden Worten vom gestrigen Samstag Recht, wonach dieser Krieg ein grundsätzliches Versagen der Politik sei. Weiterlesen

Nach US-Desaster in Afghanistan: BI mahnt Konsequenzen auch für Stationierung an

Kampfhubschrauber aus Ansbach-Katterbach und Illesheim 20 Jahre lang an Krieg beteiligt – Interventionspolitik „krachend gescheitert“ – „Etz langts“ gedenkt der Opfer

Bericht: Bürgerinitiative „Etz langt ́s“

„Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der unzähligen Opfer des 20-jährigen Krieges; bei den getöteten Kindern, Frauen und Männern in Afghanistan ebenso wie bei den gefallenen und oftmals traumatisierten Soldaten aus USA, Deutschland und anderen Ländern“, erklärt der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s“ zur sich am Hindukusch abspielenden Tragödie. Weiterlesen

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