Zahl der Schüler und Schülerinnen im Jahr 2022 um 1,9 Prozent gestiegen
Die Zahl der Schüler und Schülerinnen lag im Jahr 2022 bei knapp 11,0 Mio., wobei sich gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Anstieg um 207.000 Schüler und Schülerinnen (1,9 Prozent) zeigt. Ursächlich dafür sind zum einen die gestiegenen Geburtenzahlen, die vor allem Auswirkungen auf die Grundschulen haben. Zum anderen münden aufgrund des Krieges in der Ukraine und sonstigen Zuwanderungen (nicht nur in Folge der Flüchtlingsbewegungen) vermehrt Schülerinnen und Schüler in das Schulsystem. Weiterlesen
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, wirksame Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel zu ergreifen, ohne dabei Abstriche an der Qualität der Aus-, Fort- und Weiterbildung zu machen. „Im Gegenteil: Es ist höchste Zeit für eine umfassende Reform der Ausbildung der Lehrkräfte. Diese muss auf einen Ausbau der Kapazitäten, bessere Studien- und Ausbildungsbedingungen, eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis, die Qualifizierung der Quer- und Seiteneinsteigenden sowie eine Stärkung der Fort- und Weiterbildung abzielen“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender, am Montag mit Blick auf die Präsentation eines neuen Eckpunktepapiers der Bildungsgewerkschaft während einer Fachtagung in Berlin.
Wenn akut oder chronisch kranke Kinder die Schule nicht besuchen können, kann ein mobiler Avatar helfen: Der Roboter sitzt quasi in Vertretung im Unterricht und überträgt die Inhalte per Livestream zum Kind nach Hause. Ein neues Forschungsprojekt der Universitäten Göttingen, Duisburg-Essen und Bonn sowie der chilli mind GmbH in Kassel entwickelt nun Privatheitsmechanismen für solche Avatare, um den Datenschutz und die Privatheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert das Projekt drei Jahre lang mit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. …