Zehn Thesen zur Digitalisierung der Schulen

von Bernd Schoepe

1. Es gibt keine validen wissenschaftlichen Aussagen darüber, dass digitalisierte Lehr-und Lernmethoden in der Schule zu einer Verbesserung der Lernleistungen der Schülerinnen und Schüler führen. Selbst der OECD-Koordinator für die PISA-Bildung, Prof. Dr. Andreas Schleicher, befand 2019, ausgerechnet im Zusammenhang mit der Einführung des „Digitalpaktes“ von Bund und Ländern: „Technologie in unseren Schulen schadet mehr, als sie nützt.“

Eine neuere OECD-Studie kommt stattdessen zu dem Ergebnis (1), dass – wie schon die umfangreichen Hattie-Studien gezeigt haben – die Lehrerpersönlichkeit die wichtigste Einflussgröße zur erfolgreichen, Bildung ermöglichenden Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler darstellt.
1) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sozial Schwache nutzen Computer eher zum Spielen, 15.09.2015.
Bild von josechubass auf Pixabay


Das ist die erste These. Hier geht es weiter mit den Thesen 2 bis 10

 

“Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen”

Auf der Seite von “Bündnis Freie Bildung” wurde am 8.7.2020 der Aufsatz “Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen” von Maximilian Voigt veröffentlicht. Es geht u.a. um die Anschaffung digitaler Geräte, den Aufbau der dafür geeigneten Strukturen im Bildungsbereich und die Anpassung der Bildungsziele hin zu sozialer und digitaler Mündigkeit:

Hardware im Bildungsbereich: Unsere Empfehlungen

Die durch das Corona-Virus verursachten Auswirkungen sind ein Brandbeschleuniger, der bereits seit Jahren schwelende Zustände zuspitzt. Das gilt insbesondere für den Bildungsbereich. Den ohnehin schon unter Druck stehenden Schulen wird einiges abverlangt. Pragmatische Lösungen haben Konjunktur. Den ganzen Text lesen